September 19, 2025

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September 19, 2025

Ethiopian Airlines und SITA vereinbaren Zusammenarbeit für Passagierabfertigung

Die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines und der Technologiedienstleister SITA haben eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Entwicklung von Lösungen für den Luftverkehr unterzeichnet. Ziel der Zusammenarbeit ist es, neue Technologien zur Verbesserung der operativen Prozesse und des Reiseerlebnisses von Passagieren einzuführen. Die Vereinbarung reagiert auf den steigenden Flugverkehr in Afrika und die sich verändernden Ansprüche der Reisenden. Im Rahmen der Partnerschaft sollen mithilfe von Start-ups und weiteren Partnern innovative Systeme gefunden und entwickelt werden, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Fluggesellschaft abgestimmt sind. Die Anbieter wollen hierbei insbesondere Lösungen entwickeln, die die Passagierabfertigung und andere Flughafenprozesse optimieren, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen ist Teil der strategischen Bestrebungen, die Stellung Äthiopiens als wichtiges Zentrum für Handel, Investitionen und Tourismus weiter auszubauen. SITA erkennt im afrikanischen Luftverkehr ein grosses Potenzial und will durch diesen Schritt die Entwicklung moderner Systeme am Drehkreuz Addis Abeba fördern. Das Abkommen unterstreicht die Bereitschaft beider Seiten, an diesen Zielen gemeinsam zu arbeiten.

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Streit um Gebühren und Terminals: Ryanair-Chef droht mit endgültigem Rückzug aus Israel

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat ihre Flüge nach Israel inmitten der anhaltenden militärischen und geopolitischen Instabilität in der Region eingestellt, doch nun scheint der Carrier die geplante Wiederaufnahme Ende Oktober in Frage zu stellen. Der streitbare Konzernchef Michael O’Leary hat in jüngsten Äußerungen angedeutet, daß die Fluggesellschaft möglicherweise nie wieder nach Israel zurückkehren wird – und das nicht nur wegen des Konflikts, sondern primär wegen einer Auseinandersetzung mit den israelischen Flughafenbehörden über Terminalgebühren. Der Streit dreht sich um die Schließung des günstigeren Terminals für Billigfluggesellschaften, was Ryanair zwingen würde, den teureren Hauptterminal zu nutzen. Dieser Konflikt, der die Profitabilität des Geschäftsmodells von Ryanair direkt bedroht, könnte das Ende der Präsenz der Fluggesellschaft auf dem israelischen Markt bedeuten, was weitreichende Konsequenzen für Reisende und den israelischen Tourismussektor hätte. Die anhaltenden Spannungen und die Reaktion der Fluggesellschaften Seit dem Ausbruch der militärischen Auseinandersetzungen in der Region haben viele internationale Fluggesellschaften ihre Flüge nach Israel eingestellt oder stark reduziert. Auch Ryanair hat diesen Schritt vollzogen und seine Flüge von und nach dem internationalen Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv (TLV) bis Ende Oktober 2025 ausgesetzt. Diese Maßnahme wurde mit „betrieblichen Einschränkungen außerhalb unserer Kontrolle“ begründet. Ryanair ist dabei nicht der einzige Anbieter, der vorübergehend aus dem Markt ausgestiegen ist. Auch andere europäische Billigfluggesellschaften wie easyJet und Wizz Air haben ihre Flüge eingestellt. Die daraus resultierende geringere Nachfrage hat dazu geführt, daß der Flughafen Tel Aviv seinen Terminal 1, der speziell für Billigfluggesellschaften vorgesehen ist, geschlossen hat. Diese Schließung des Terminals 1 ist nun

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Fluggesellschaft Leav Aviation stationiert Flugzeug in Münster/Osnabrück

Der Flughafen Münster/Osnabrück wird im Sommerflugplan 2026 eine neue Partnerschaft mit der Fluggesellschaft Leav Aviation beginnen. Das Kölner Unternehmen wird ab Ende April einen Airbus A320 mit 180 Sitzplätzen am Flughafen stationieren. Die stationierte Maschine wird bis zu dreimal wöchentlich nach Kreta sowie jeweils zweimal pro Woche nach Rhodos und Fuerteventura fliegen. Die strategische Zusammenarbeit wird von der Flughafenleitung als wichtig angesehen, da die vom Veranstalter unabhängige Airline zusätzliche Möglichkeiten für die Flugplanung eröffnet. Für den Flughafen bedeutet dies eine Kapazitätserweiterung in wichtigen Ferienmärkten. Der Geschäftsführer von Leav Aviation, Daniel Broda, betonte, daß der Flughafen mit seinem grossen Einzugsgebiet und dem 24-Stunden-Betrieb die idealen Voraussetzungen für einen solchen Betrieb biete. Die Fluggesellschaft, die im Jahre 2020 gegründet wurde, ist neben dem Passagiergeschäft auch im Bereich von Charter- und ACMI-Diensten für andere Airlines sowie Firmen tätig.

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