Oktober 31, 2025

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Oktober 31, 2025

LOT erweitert Italien-Angebot: Bologna und zusätzliche Rom-Verbindung ab Krakau

LOT Polish Airlines, Mitglied der Star Alliance, setzt den konsequenten Ausbau ihres europäischen Streckennetzes fort und legt dabei einen klaren Schwerpunkt auf Italien. Ab dem 31. März 2026 nimmt die polnische Nationalairline eine neue Ganzjahresverbindung von ihrem globalen Drehkreuz am Chopin Flughafen in Warschau nach Bologna auf. Die Hauptstadt der Region Emilia-Romagna wird damit nach Mailand, Rom und Venedig die vierte italienische Destination im LOT-Netzwerk. Die Flüge nach Bologna werden sechsmal pro Woche mit einer Boeing 737 MAX 8 in zwei Serviceklassen angeboten. Um Reisenden mehr Flexibilität zu ermöglichen, gibt es zwei unterschiedliche Abflugzeiten ab Warschau, jeweils dreimal wöchentlich: eine Vormittags- und eine Nachmittagsverbindung. Bologna ist nicht nur aufgrund seiner historischen Bedeutung und akademischen Tradition attraktiv, sondern dient durch seine zentrale Lage und Anbindung an das italienische Hochgeschwindigkeitsnetz auch als idealer Ausgangspunkt für Weiterreisen nach Florenz oder Mailand. Parallel zur Aufnahme von Bologna erweitert LOT Polish Airlines auch ihr Angebot ab den polnischen Regionalflughäfen. Ebenfalls ab Ende März 2026 wird eine neue tägliche Flugverbindung zwischen Krakau und Rom (Fiumicino) eingerichtet. Dies folgt der allgemeinen Strategie des Star Alliance-Mitglieds, die regionalen Flughäfen Polens stärker in das europäische Streckennetz zu integrieren. In diesem Zuge hatte LOT Polish Airlines erst kürzlich auch neue Flüge von Krakau nach Barcelona und Madrid angekündigt, um die wachsende Nachfrage nach attraktiven europäischen Städtezielen zu bedienen. Die Ausweitung des Angebots nach Italien ist Teil einer breiteren Expansion der Fluggesellschaft. Experten sehen in dem verstärkten Engagement auf Kurz- und Mittelstrecken, insbesondere in Konkurrenz zu etablierten Billigfluggesellschaften, einen strategischen Schritt

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Finanzielle Belastung durch 777X-Verzögerung überschattet operativen Fortschritt bei Boeing im dritten Quartal

Der Luftfahrtriese Boeing hat das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2025 mit einem erheblichen Verlust abgeschlossen, der in erster Linie auf eine massiv erhöhte finanzielle Belastung im Zusammenhang mit dem Langstreckenflugzeugprogramm 777X zurückzuführen ist. Das Unternehmen meldete am 29. Oktober 2025 einen Verlust von 7,14 Dollar pro Aktie nach Standardrechnungslegung und 7,47 Dollar pro Aktie auf bereinigter Basis. Diese Zahlen wurden maßgeblich durch eine einmalige Vorsteuerbelastung von 4,9 Milliarden Dollar für das 777X-Programm beeinflusst, was den Verlust pro Aktie um etwa 6,45 Dollar erhöhte. Dieser außerordentlich hohe Betrag übertraf die Schätzungen der Analysten, die Anfang Oktober 2025 noch von Belastungen zwischen 2,5 Milliarden und 4 Milliarden Dollar ausgegangen waren. Die neue Bewertung des 777X-Zeitplans, der die Erstauslieferung der 777-9 nun erst für das Jahr 2027 vorsieht, zwingt das Unternehmen zu dieser tiefgreifenden bilanziellen Korrektur. Das 2013 gestartete Programm hat damit seine ursprüngliche geplante Auslieferung in 2020 bereits um voraussichtlich sieben Jahre verfehlt. Trotz dieser Rückschläge betonte Boeing-CEO Kelly Ortberg, dass das Flugzeug in den Flugtests weiterhin gut abschneide. Er hob hervor, dass man sich auf die Fertigstellung der Entwicklungsprogramme und die Stabilisierung des Betriebs konzentriere, um die Unternehmensleistung vollständig wiederherzustellen und das Vertrauen aller Beteiligten zurückzugewinnen. Hintergrund der 777X-Verzögerungen: Kumulierte Kosten und Zertifizierungsengpässe Die jüngste Verschiebung der 777X-Auslieferung ins Jahr 2027, der nunmehr sechste Aufschub seit Programmstart, verdeutlicht die anhaltenden Schwierigkeiten des Flugzeugherstellers, insbesondere im Umgang mit der Zertifizierung. Die Gründe für die erneute Verzögerung liegen primär in den komplexen und langwierigen behördlichen Genehmigungsprozessen durch die Federal Aviation Administration (FAA) sowie

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Französische Marine bestellt drei Pilatus PC-24 – erster europäischer Militärbetreiber

Die französische Marine wird die erste europäische militärische Betreiberin des Businessjets PC-24. Jet Aviation France fungiert als Hauptauftragnehmer und least die geplante Dreierflotte an die Marine; die Auslieferung des ersten Exemplars ist für Februar 2026 vorgesehen. Der PC-24, von Pilatus als „Super Versatile Jet“ beworben, bringt Funktionen mit, die ihn für militärische staatliche Einsätze attraktiv machen: Zulassung für Single-Pilot-Operationen, eine große Frachttür sowie die Fähigkeit, von kurzen und unbefestigten Start- und Landebahnen aus zu operieren. Diese Eigenschaften machen das Muster für Ausbildungsaufgaben (Instrumentenflugtraining), Transport- und Verbindungsflüge sowie flexible Einsatzanforderungen geeignet. Jet Aviation betont seine Rolle bei Beschaffung, Instandhaltung und Einsatzvorbereitung der Flotte und verweist auf jahrzehntelange Wartungserfahrung mit Regierungsflotten. Pilatus ergänzt, dass das CrystalCare-Supportprogramm für die PC-24-Flottenservice und planbare Wartungskosten sicherstellt, was für Betreiber mit staatlichen Einsätzen eine hohe Verfügbarkeit unterstützt. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Entscheidung die Ausrichtung der französischen Marine auf flexible, schnell einsetzbare Luftfahrzeuge unterstreicht. Die PC-24-Konfiguration für die Marine soll neben Besatzungs- und Transportaufgaben auch schnelle Umrüstungen für unterschiedliche Missionsprofile erlauben. Die geplante Leasingstruktur über Jet Aviation spiegelt einen Trend wider, staatliche Luftfahrtkapazitäten kosteneffizient durch MRO- und Leasingpartner bereitzustellen.

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MS Kaiserin Elisabeth: Der langsamste, aber schmackhafteste Weg zwischen Wien und Bratislava

Während der warmen Jahreszeit bietet die österreichische Reederei DDSG Blue Danube jeweils an den Verkehrstagen Freitag und Samstag Tagesfahrten nach Bratislava an. Diese werden im Regelfall mit der MS Kaiserin Elisabeth durchgeführt. An Bord werden unter anderem inkludiertes Frühstück, ein kleines Mittagessen, Apfel- und Topfenstrudel am Nachmittag sowie ein All-You-Can-Eat-Abendbuffet angeboten. Man muss aber auch eine ordentliche Portion Zeit mitbringen. Wer an die Strecke Wien-Bratislava vice versa auf dem Wasserweg denkt, dem fällt zumeist der ebenfalls von der DDSG betriebene Twin City Liner ein. Dabei handelt es sich um die schnellste Verbindung, die momentan auf der Donau angeboten wird. Das liegt nicht nur daran, dass die Katamarane besonders flott unterwegs sind, sondern auch simpel daran, dass der TCL in Wien den Donaukanal nutzt und daher die Schleuse Freudenau umfährt. Das spart kräftig Zeit, mindert aber das Erlebnis um die Schleusung, bei der es so einiges zu sehen gibt. Gemütliche Fahrt mit vergleichsweise jungem Schiff Die MS Kaiserin Elisabeth legt für die Fahrten in die Hauptstadt der Slowakei, die an den Verkehrstagen Freitag und Samstag unter dem Titel „Kulinarischer Ausflug Bratislava“ angeboten werden, die Anlegestelle in der Donaumarina Wien. Diese ist beispielsweise mittels der U-Bahn-Linie U2 rasch erreichbar. In Bratislava legt das Schiff nahe dem Euroeva-Shopping-Center an, so dass dieses, die Altstadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und auch das Nivy-Shopping-Center samt Busbahnhof mit nur wenigen Schritten zu Fuß erreichbar sind. Die DDSG verkauft Fahrkarten auf dieser Route auch Oneway. In der gerade frisch abgelaufenen Sommersaison 2025 wurden hierfür 65 Euro pro Erwachsener

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Kulturallianz am Himmel: Qatar Airways und Swizz Beatz starten globale Kreativplattform

Qatar Airways, die bei den Skytrax Awards 2025 zur besten Fluggesellschaft der Welt gekürt wurde, hat eine umfassende Kulturpartnerschaft mit dem Grammy-prämierten Künstler und Unternehmer Swizz Beatz bekannt gegeben. Die Allianz wurde im Rahmen eines Events auf der Art Basel Paris 2025 vorgestellt, wo die Fluggesellschaft als Premium-Partner aller fünf weltweiten Art-Basel-Messen agiert. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, Kreativität und Kunst über die Grenzen hinweg zu verbinden. Zum Auftakt der Partnerschaft lancierten Qatar Airways und „The Dean Collection“, die von Swizz Beatz und seiner Frau, der Sängerin Alicia Keys, gegründet wurde, die erste Ausgabe der „Qatar Airways Creative 100“. Diese jährliche Plattform soll die 100 einflussreichsten Kreativen würdigen, deren Arbeit die globale Kultur prägt – von Kunst und Design über Musik und Technologie bis hin zu Sport. Zu den ersten bekannt gegebenen Visionären der „Creative 100“ zählen unter anderem der Grammy-prämierte südafrikanische DJ Black Coffee, der olympische Fechtweltmeister Miles Chamley-Watson, der Chefdesigner von Ferrari, Flavio Manzoni, sowie die Modedesignerin Yoon Ahn, die auch als Schmuckdirektorin von Dior Homme tätig ist. Die Initiative wird offiziell mit einem Auftaktevent im Februar 2026 im Rahmen der Art Basel Qatar in Doha eröffnet. Die Kooperation soll sich auch in der Passagiererfahrung von Qatar Airways widerspiegeln. Als erstes sichtbares Ergebnis der „Creative 100“ wurden Entwürfe für eine Sonderlackierung im Formel-1-Design präsentiert, die die Rolle der Airline als globaler Airline-Partner der Formel 1 unterstreicht. Zudem ist zu einem späteren Zeitpunkt eine weitere Sonderlackierung zur Partnerschaft mit der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 geplant. Parallel dazu wird eine digitale

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Luftfracht: IATA meldet im September 2025 moderates Wachstum — Asien und Afrika vorne

Die International Air Transport Association (IATA) hat für September 2025 ein moderates Wachstum der globalen Luftfrachtnachfrage gemeldet: Die Gesamtnachfrage (CTK) stieg gegenüber September 2024 um 2,9 Prozent, die verfügbare Kapazität (ACTK) um 3,0 Prozent. Damit setzte sich die Serie positiver Monatszahlen fort; IATA spricht vom siebten Monat in Folge mit Jahreswachstum. Die regionale Dynamik war dabei deutlich unterschiedlich: Airlines aus der Region Asien-Pazifik verzeichneten ein Nachfragemehr von 6,8 Prozent, afrikanische Carrier lagen mit einem Plus von 14,7 Prozent sogar an der Spitze aller Regionen. Nordamerikanische Fluggesellschaften hingegen meldeten einen Rückgang der Nachfrage um 1,2 Prozent. Parallel dazu wuchs die Kapazität in vielen Regionen — etwa in Europa und im Nahen Osten — stärker als die Nachfrage, was teils zu sinkenden Auslastungsquoten führte. IATA macht für die Verschiebungen in den Handelsströmen mehrere Treiber verantwortlich: Änderungen in der US-Zollpolitik (einschließlich des Wegfalls von Bagatellgrenzen) haben zu einer Abnahme der Verkehre Asien–Nordamerika geführt, während innerhalb Asiens sowie auf den Verbindungen Europa–Asien, Afrika–Asien und Naher Osten–Asien deutliche Zuwächse zu beobachten sind. Europa–Asien weist weiterhin zweistelliges Wachstum auf; Asien–Nordamerika verzeichnete hingegen den fünften Rückgang in Folge. Neben Handelsverlagerungen nennt IATA operative Einflussfaktoren: Die weltweite Warenhandelsaktivität war im August leicht im Plus, der globale Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe verbesserte sich im September auf 51,3, neue Exportaufträge blieben jedoch mit 49,6 unter der Expansionsschwelle. Zudem stiegen die Kerosinpreise im September um 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr — trotz insgesamt niedrigerer Rohölpreise — was auf einen angespannten Dieselmarkt und veränderte Raffineriemargen zurückgeführt wird. Diese Faktoren wirken

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Condor zieht sich vollständig vom Flughafen Leipzig/Halle zurück

Die deutsche Fluggesellschaft Condor vollzieht einen klaren strategischen Rückzug vom Flughafen Leipzig/Halle, indem sie ihr gesamtes Flugangebot an die estnische Schwestergesellschaft Marabu Airlines überträgt. Mit dem Start des aktuellen Winterflugplans am vergangenen Wochenende wurden alle verbliebenen Condor-Verbindungen von und nach Leipzig/Halle auf Marabu umgestellt und das letzte dort stationierte Condor-Flugzeug abgezogen. Dieser Schritt, der sich bereits seit geraumer Zeit in der schrittweisen Übergabe von Routen abzeichnete, markiert die vollständige Übernahme des Leipzig-Geschäfts durch die Attestor-Schwester. Flugdaten und die aktuellen Veröffentlichungen der Flugpläne deuten darauf hin, dass diese Verlagerung dauerhaft ist. Auch für den kommenden Sommerflugplan 2026 sind sämtliche ehemaligen Condor-Routen ab Leipzig an Marabu vergeben. Die Entscheidung Condors ist Beobachtern zufolge eine direkte Konsequenz aus dem aktuellen Flugzeugmangel der Airline sowie den strategischen Notwendigkeiten, die nach dem Verlust wichtiger Kooperationen entstanden sind. Trotz des Abzugs der Maschinen soll die Condor-Crew-Basis in Leipzig nach unbestätigten Berichten zunächst erhalten bleiben. Die neue Aufstellung am Flughafen Leipzig/Halle Der Flughafen Leipzig/Halle wird in der Wintersaison 2025/26 sieben Urlaubsziele durch Marabu Airlines bedient sehen. Zu den übernommenen und nun von Marabu durchgeführten Routen gehören beliebte Destinationen wie Heraklion, Funchal, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa-Süd sowie Palma de Mallorca. Auch die ursprünglich noch von Condor geplante tägliche Verbindung nach Hurghada wird nun vollständig von der estnischen Fluggesellschaft übernommen. Eine Verbindung, die Condor zuvor angeboten hatte – die Strecke nach Antalya – wurde hingegen ersatzlos aus dem Programm gestrichen. Marabu Airlines hatte ihre eigene Basis in Leipzig/Halle Ende März eröffnet und diese in den Folgemonaten auf drei stationierte

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Bundesheer setzt auf Nachwuchs: Lehrlingstage 2025 mit Fokus auf Fachwissen und Gemeinschaft

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner eröffnete am Mittwoch, dem 29. Oktober 2025, die Lehrlingstage 2025 des Österreichischen Bundesheeres. Die dreitägige Veranstaltung in Wien und Niederösterreich versammelt rund 140 Lehrlinge sowie 40 Ausbilder und betont die Rolle des Bundesheeres als einer der größten Lehrlingsausbilder im öffentlichen Dienst in Österreich. Mit aktuell 270 Lehrlingen, die in 37 verschiedenen Berufen ausgebildet werden, zeigt das Bundesheer sein Engagement für die Jugendförderung und die berufliche Bildung in allen neun Bundesländern. Die Veranstaltung, die vom 29. bis 31. Oktober stattfindet, dient dem Austausch und der Weiterbildung des Nachwuchses. Zum Auftakt in der Rossauer Kaserne wurden die Lehrlinge Hanna Pfeiffer und Josias Uiblein für ihren ausgezeichneten Abschluss als Verwaltungsassistenten durch die Ministerin persönlich geehrt. Das Programm der Tage ist vielseitig gestaltet und verbindet militärische Einblicke mit wichtigen gesellschaftlichen Themen. So stand nach einem Besuch im Heeresgeschichtlichen Museum am Donnerstag die Vorstellung des Jagdkommandos in Wiener Neustadt auf dem Plan. Am Seminarzentrum Reichenau wurden die Teilnehmer zu gesunder Ernährung informiert und konnten an Mitmachaktionen teilnehmen. Die inhaltliche Ausrichtung der Lehrlingstage legt einen Schwerpunkt auf die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen. Der Freitagvormittag widmet sich zentralen Themen wie Suchtmittel- und Gewaltprävention sowie der Nutzung der Aus- und Weiterbildungsplattform WISE-UP, bevor die Lehrlinge umfassende Informationen zu den vielfältigen Karrierewegen innerhalb des Bundesheeres erhalten. Neben den jährlichen Lehrlingstagen organisiert das Heerespersonalamt zur Attraktivierung der Lehre regelmäßig weitere Veranstaltungen wie Bewerbungstrainings und Lehrlingssporttage. Das Bundesheer konkurriert mit anderen Großbetrieben des öffentlichen und privatwirtschaftlichen Sektors um den Nachwuchs. Das Angebot von 37 verschiedenen Lehrberufen, das von

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Fiji Airways: Gericht verurteilt charternde Parteien zur Zahlung ausstehender Gebühren nach Israel-Rückholaktion

Die staatliche Fluggesellschaft Fiji Airways ist einem bedeutenden finanziellen Anspruch einen Schritt nähergekommen. Das High Court in Suva, Fidschi, hat die Verteidigungsvorbringen von drei der beklagten Parteien in einem Rechtsstreit um ausstehende Chartergebühren in Höhe von 3,16 Millionen Fidschi-Dollar (etwa 1,4 Millionen US-Dollar) abgewiesen. Die Klage von Fiji Airways bezieht sich auf die Kosten einer Notfall-Rückholaktion für fidschianische Pilger aus Israel im Oktober 2023, nachdem dort kriegerische Auseinandersetzungen ausgebrochen waren. Der amtierende Richter Liyanage Kashyapa Wickramasekara verfügte am 17. Oktober die Streichung der Einreichungen von wabs Pacific pte ltd, Kane Holding pte ltd und Michael Martin Enele Sturtin Mausio. Die Gerichtsentscheidung basiert auf der wiederholten Missachtung von Gerichtsanordnungen und der Nichterfüllung prozessualer Pflichten durch die Beklagten seit Beginn des Verfahrens im März. Das Gericht wertete das Verhalten der Beklagten, insbesondere den mehrfachen Anwaltswechsel kurz vor Verhandlungsterminen, als offensichtliche Verzögerungstaktik. Der Hintergrund: Notfall-Repatriierung aus einer Konfliktzone Der Rechtsstreit hat seinen Ursprung in einer im September/Oktober 2023 durchgeführten Charterreise, die 255 fidschianische Pilger nach Israel transportierte. Die Situation spitzte sich dramatisch zu, als am 7. Oktober 2023 in Israel Krieg ausbrach und die Pilgergruppe dringend repatrieriert werden musste. Fiji Airways führte die Rückholaktion durch und stellte den charternden Parteien anschließend die Kosten in Höhe von FJD 3.163.013,70, zuzüglich Zinsen und Prozesskosten, in Rechnung. Da die Zahlung ausblieb, sah sich die Fluggesellschaft gezwungen, im März das Gerichtsverfahren einzuleiten und beantragte später ein summarisches Urteil, um eine schnelle Entscheidung zu erwirken. Der Fall beleuchtet die immensen logistischen und finanziellen Risiken, die mit Notfalleinsätzen in

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„Suppe mit Sinn“ startet in 18. Saison: Gastronomie und Prominente gegen Ernährungsarmut

Die Tafel Österreich startet ihre Winterspendenaktion „Suppe mit Sinn“ bereits in die 18. Saison. Vom 1. November bis zum 31. Dezember 2025 unterstützen rund 150 sozial engagierte Gastronomiebetriebe in ganz Österreich Menschen in Not. Prominente Unterstützung erhält die Initiative von der Schauspielerin und Autorin Konstanze Breitebner sowie dem Schauspieler Thomas Mraz, die sich beide aktiv für die Aktion einsetzen. Das bewährte Konzept sieht vor, dass die teilnehmenden Lokale eine Suppe auf ihrer Speisekarte der Aktion widmen. Pro verkaufter Portion wird ein Euro an Die Tafel Österreich gespendet. Dieser Spendenbetrag hat einen hohen Hebel: Nach Angaben der Tafel Österreich ermöglicht ein gespendeter Euro wiederum eine warme Mahlzeit für bis zu zehn armutsbetroffene Menschen in sozialen Einrichtungen. Die Gäste können somit mit dem Konsum einer Suppe einen konkreten Beitrag gegen Ernährungsarmut leisten. Kooperationspartner in den Bundesländern sind unter anderem die Pannonische und die Flachgauer Tafel. Die Notwendigkeit dieser Aktion wird durch die aktuelle soziale Lage in Österreich unterstrichen. Laut Tafel Österreich sind 420.000 Menschen im Land von schwerer Ernährungsarmut betroffen. Eine Befragung der Volkshilfe im Jahr 2025 zeigte zudem, dass 75 Prozent der armutsbetroffenen Personen Angst haben, am Monatsende nicht genug zu essen zu haben. Die Teuerung bei Lebenshaltungskosten für Ernährung, Heizen und Wohnen setzt Menschen in Not zusätzlich massiv unter Druck. Die Tafel Österreich konnte allein im Jahr 2024 über 1.578 Tonnen gerettete Lebensmittel an mehr als 75.000 Menschen weitergeben und leistet damit einen essenziellen Beitrag zur Grundversorgung. Der Erfolg der „Suppe mit Sinn“ ist beachtlich: Allein im Jahr 2024 konnten

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