
American Airlines Flug wegen mysteriösem Geruch umgeleitet – Besatzung im Krankenhaus
Ein Flug der American Airlines von Orlando nach Phoenix musste am Sonntag eine außerplanmäßige Landung auf dem George Bush Intercontinental Airport in Houston durchführen. Der Grund war ein unbestimmter, seltsamer Geruch, der sowohl im Cockpit als auch in der Kabine von Besatzungsmitgliedern gemeldet wurde. Der Flug AA2118, der mit einem Airbus A321 (Registrierung N139AN) durchgeführt wurde, landete sicher in Houston und wurde dort von medizinischen Teams und der Flughafenfeuerwehr empfangen. Nach Angaben der amerikanischen Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) meldete die Crew, während des Fluges Dämpfe wahrgenommen zu haben, was die Notfallumleitung erforderlich machte. Obwohl keine schweren Verletzungen gemeldet wurden, wurden vorsorglich vier Flugbegleiter und ein Passagier zur Untersuchung in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Über deren Symptome und den aktuellen Zustand machte American Airlines keine Angaben. Die Fluggesellschaft nannte keine spezifische Quelle für den aufgetretenen Geruch. Wartungsteams leiteten umgehend eine gründliche Inspektion des Flugzeugs ein, um die Ursache der Dämpfe festzustellen. Der Vorfall wird von Experten im Kontext von möglichen „Fume Events“ untersucht, bei denen Dämpfe oder Rauch aus der Klimaanlage oder der Hydraulik in die Kabine gelangen können. Die verbleibenden Passagiere konnten ihre Reise nach Phoenix mit einem Ersatzflugzeug (Airbus A321, Registrierung N183UW) fortsetzen. Sie erreichten ihr Ziel mit einer Verzögerung von rund drei Stunden. Die Untersuchung zur Ursache des Geruchs am Boden ist weiterhin im Gange, während die FAA den Vorfall in die Kategorie einer Sicherheitsstörung einordnet.








