Dezember 16, 2025

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Dezember 16, 2025

Turkish Airlines steuert nun 132 Staaten an

Turkish Airlines hat ihre globale Führungsrolle im Luftverkehr weiter gefestigt. Die staatliche türkische Fluggesellschaft, die bereits im Dezember 2024 vom Guinness World Records als die Airline mit den meisten angeflogenen Ländern ausgezeichnet wurde, hat nun ihr Streckennetz um Kambodscha erweitert. Mit der Aufnahme der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh in ihren Flugplan bedient Turkish Airlines ab dem 12. Dezember 2025 ihr 132. Land. Die neue dreimal wöchentlich angebotene Verbindung zwischen Istanbul und Phnom Penh unterstreicht nicht nur die ehrgeizige Wachstumsstrategie der Airline, sondern positioniert Turkish Airlines gleichzeitig als einzige europäische Fluggesellschaft, die direkt in die kambodschanische Metropole fliegt. Dieser Expansionsschritt eröffnet sowohl neue touristische als auch geschäftliche Potenziale und festigt die Rolle Istanbuls als zentrales internationales Drehkreuz. Strategische Expansion in Südostasien Die Erschließung von Phnom Penh ist ein wichtiger Meilenstein in der anhaltenden Expansion von Turkish Airlines, insbesondere in der strategisch bedeutsamen Region Südostasien. Kambodscha ist nach Angaben der Fluggesellschaft das siebte Land in dieser Region, das nun vom türkischen Flag-Carrier bedient wird. Phnom Penh selbst ist die elfte Stadt in Südostasien, die in das dichte globale Netz der Airline aufgenommen wurde. Die neue Strecke wird dreimal wöchentlich bedient, mit Abflügen von Istanbul (IST) nach Phnom Penh (PNH) mittwochs, freitags und sonntags, mit Rückflügen am Montag, Donnerstag und Samstag. Diese Frequenz soll Reisenden aus Europa, Nordamerika und Afrika über das Drehkreuz Istanbul eine bequeme Anbindung an eines der wichtigsten Ziele der Region ermöglichen. Bilal Ekşi, der Vorstandsvorsitzende von Turkish Airlines, betonte bei der Bekanntgabe, dass die kontinuierliche Netzwerkerweiterung strategische Destinationen verbinde

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Fraport nimmt Dividendenzahlungen nach sechs Jahren Pause wieder auf

Der Aufsichtsrat der Fraport AG hat am 12. Dezember 2025 den Geschäftsplan für 2026 verabschiedet und dabei die Wiederaufnahme der Dividendenzahlungen für das Geschäftsjahr 2025 beschlossen. Die Entscheidung fußt auf einer soliden operativen Leistung des Flughafenbetreibers, sowohl am Heimatstandort Frankfurt als auch bei den internationalen Tochtergesellschaften. Der Vorstand und der Aufsichtsrat planen, der ordentlichen Hauptversammlung am 12. Mai 2026 eine Gewinnausschüttung von 1,00 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 vorzuschlagen. Fraport-CEO Dr. Stefan Schulte bezeichnete die Wiederaufnahme der Dividendenzahlungen nach sechs Jahren Unterbrechung aufgrund der Coronavirus-Pandemie und umfangreicher Investitionen als wichtigen Meilenstein für die Zukunft. Dieser Schritt wird durch die Erwartung gestützt, dass der freie Cashflow des Konzerns im Jahr 2026 wieder positiv wird. Obwohl Großinvestitionen, insbesondere in das neue Terminal 3 in Frankfurt und Expansionsprojekte in Lima, zunächst zu einem deutlichen Rückgang des Jahresüberschusses im Jahr 2026 führen werden, verschafft der positive Cashflow dem Unternehmen Spielraum. Langfristig strebt Fraport die Rückkehr zu einer Ausschüttungspolitik von 40 bis 60 Prozent des Gewinns an. Der kurzfristige Fokus des global agierenden Flughafenunternehmens liegt jedoch weiterhin primär auf dem Schuldenabbau. Als weiteres wichtiges Ereignis steht die Einweihung des neuen Terminals 3 am Frankfurter Flughafen am 22. April des kommenden Jahres an.

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Budgetäre Realitäten zwingen die Schweiz zur Reduktion des F-35-Kaufvolumens

Die Schweizerische Eidgenossenschaft sieht sich gezwungen, die geplante Beschaffung des US-amerikanischen Tarnkappenjets F-35A Lightning II zu reduzieren. Der Entscheid des Bundesrates vom 12. Dezember 2025 markiert einen Wendepunkt in einem der politisch heikelsten Rüstungsgeschäfte der jüngeren Schweizer Geschichte. Hauptgrund für die Korrektur sind absehbare Mehrkosten, die primär auf Preissteigerungen seitens des Herstellers in den Vereinigten Staaten zurückgeführt werden. Da der vom Volk in der Abstimmung von 2020 festgelegte Finanzrahmen von sechs Milliarden Schweizer Franken bindend bleibt, muss die Anzahl der zu beschaffenden Kampfflugzeuge gesenkt werden, um eine Budgetüberschreitung und die damit verbundene Notwendigkeit eines Zusatzkredits zu vermeiden. Bern reagiert damit auf die finanziellen Realitäten, wahrt gleichzeitig den Volkswillen und versucht, die anhaltende politische Kontroverse um das Flugzeugmuster zu entschärfen. Die genaue Zahl der nun bestellten Jets ist noch offen, doch wird erwartet, dass die Schweizer Luftwaffe vorerst deutlich weniger als die ursprünglich vorgesehenen 36 Maschinen erhalten wird. Die Reduktion stellt die langfristige Luftverteidigungsstrategie des Landes vor neue Herausforderungen. Das Air2030-Programm und die vielbeachtete Auswahl Die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge ist Teil des umfassenden Rüstungsprogramms Air2030, das darauf abzielt, die alternden Flotten der F/A-18C/D Hornet und der F-5 Tiger der Schweizer Luftwaffe zu ersetzen. Nach einem aufwendigen und international beachteten Evaluationsverfahren unter der Leitung der Rüstungsbehörde Armasuisse fiel die Wahl des Bundesrates im Juli 2021 auf den F-35A von Lockheed Martin. In der technischen Evaluation setzte sich der F-35A gegen seine europäischen Konkurrenten, den Eurofighter von Airbus und die Rafale von Dassault, sowie gegen den F/A-18 Super Hornet von Boeing durch. Ausschlaggebend

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Flydubai startet neue Direktverbindung zwischen Dubai und Riga

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Flydubai hat ihre erste Direktverbindung in die lettische Hauptstadt Riga aufgenommen. Die neue Route zwischen dem Dubai International Airport (DXB) und dem Riga Airport (RIX) wird dreimal wöchentlich bedient und soll die Anbindung des Baltikums an die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) stärken. Der Erstflug wurde in Riga offiziell empfangen, was die Bedeutung dieser neuen Luftverkehrsachse unterstrich. Die Botschafterin der VAE in Lettland, Noora Juma, betonte, dass die Direktflüge eine neue Phase in der Beziehung zwischen den beiden Ländern markierten und neue Möglichkeiten für Tourismus, Wirtschaft und kulturellen Austausch eröffneten. Flydubai setzt mit dieser neuen Route ihren Expansionskurs in Europa fort. Jeyhun Efendi, Divisional Senior Vice President of Commercial Operations and E-commerce bei Flydubai, hob hervor, dass die Verbindung die wachsende Präsenz der Airline in Europa festige und das strategische Engagement für den Ausbau der Konnektivität in unterversorgten Märkten unterstreiche. Flydubai fliegt damit nun insgesamt 35 Ziele in 20 europäischen Ländern an, darunter auch kürzlich aufgenommene Routen nach Chișinău, Iași und Vilnius. Die neue Direktverbindung ist Teil der Codeshare-Partnerschaft zwischen Flydubai und Emirates, was Passagieren vereinfachte Reiseabläufe, ein durchgehendes Ticket und Zugang zu einem gemeinsamen Streckennetz von über 240 Destinationen weltweit ermöglicht. Die Flüge starten dreimal wöchentlich vom Terminal 3 des Dubai International Airport. Laila Odiņa, Vorstandsvorsitzende des Flughafens RIX Riga, zeigte sich erfreut über die Stärkung der Anbindung des größten Flughafens im Baltikum und betonte, dass die Verbindung sowohl für Reisende in die VAE als auch für Einwohner der VAE, die die baltischen und skandinavischen

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Klagenfurter Dronehub eröffnet Drohnenarena: Outdoor-Forschungsinfrastruktur für autonome Flugsysteme

Der Dronehub Klagenfurt, ein Forschungszentrum für unbemannte Flugsysteme an der Universität Klagenfurt, hat eine beeindruckende Erweiterung seiner Testinfrastruktur in Betrieb genommen. Mit der Eröffnung der Outdoor Drone System Arena (ODSA), die als das größte Bauwerk ihrer Art weltweit gilt, steht den Forschern nun eine einzigartige Einrichtung zur Verfügung, um innovative Drohnentechnologien unter realen Bedingungen zu entwickeln und zu erproben. Die Drohnenarena, ein imposantes Bauwerk mit einer Grundfläche von über 1.000 Quadratmetern, hohen Stahlsäulen, ergänzt die bereits bestehende Indoor-Drohnenhalle. Sie wurde speziell dafür konzipiert, die autonomen Flugeigenschaften von Drohnensystemen unter freiem Himmel zu untersuchen, wobei realitätsnahe Einflüsse wie Wind, Kälte, Hitze, Nebel und insbesondere GPS-Störungen simuliert und gemessen werden können. Technologie unter Realbedingungen testen Die Arena ist mit einem hochpräzisen Motion-Capture-Kamerasystem des Herstellers Qualisys ausgestattet. Dieses System dient als „Ground Truth“ – eine Referenzbasis zur genauen Positionsbestimmung – um autonome Flugaktivitäten präzise zu verfolgen und die Flugbahn der Drohnen auf den Millimeter genau zu erfassen. Die gesammelten Bewegungsdaten sind essenziell für die Validierung und Optimierung der entwickelten Algorithmen. Stephan Weiss, Leiter der Forschungsgruppe Control of Networked Systems und Initiator des Baus, erklärte die Notwendigkeit der neuen Outdoor-Anlage: „Weil wir für viele unserer Anwendungsfälle davon ausgehen, dass die Drohnen im Freien wie in Wäldern oder in Katastrophengebieten zum Einsatz kommen, ist es wichtig, dass uns nun auch eine Outdoor-Infrastruktur – mit den üblichen Einflüssen von Wind, Kälte, Hitze, Nebel, etc. – zur Verfügung steht.“ Die Fähigkeit, Algorithmen in einer realistischen, von Umwelteinflüssen geprägten Umgebung zu testen, ist ein entscheidender Vorteil, da die

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Wizz Air wird Sponsor des italienischen Spitzenclubs AS Roma

Die europäische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat eine neue strategische Partnerschaft mit dem italienischen Fußball-Erstligisten AS Roma bekannt gegeben. Die Vereinbarung, welche die erste dieser Art für die Fluggesellschaft mit einem Fußballverein darstellt, ernennt Wizz Air zum Hauptpartner des Serie-A-Clubs und beinhaltet ein Ärmelsponsoring, das am 15. Dezember erstmals sichtbar wird. Als Hauptpartner wird Wizz Air künftig auch als offizielle Fluggesellschaft des AS Roma fungieren und die erste Mannschaft im Verlauf der gesamten Saison zu ihren Spielen fliegen. Michael Gandler, Chief Business Officer des AS Roma, begrüßte die Partnerschaft und betonte die Gemeinsamkeiten der beiden Organisationen, insbesondere in Bezug auf hohe Standards, die Weckung von Leidenschaft und die starke Bindung zu ihren jeweiligen Fans. Die Marke Wizz Air wird über das Ärmelsponsoring hinaus an zahlreichen Kontaktpunkten des Vereins präsent sein, darunter Spieltage und digitale Kanäle. Ziel ist es, die Fanbindung durch gemeinsame Initiativen zu stärken. Silvia Mosquera, Commercial Officer von Wizz Air, unterstrich die Verbundenheit beider Marken mit Italien und kündigte an, dass Wizz Air eng mit dem Verein zusammenarbeiten wird, um exklusive Sonderangebote, spezielle Reisepakete und Aktionen für die Fans, die sogenannten Giallorossi-Anhänger, anzubieten. Dies soll es den Fans ermöglichen, ihren Verein besser zu Heim- und Auswärtsspielen begleiten zu können. Die Zusammenarbeit vereint zwei Marken, die für Wachstum, leidenschaftliche Anhängerschaft und das Streben nach Spitzenleistungen bekannt sind.

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Neue Ära des Reisens: Schweizer Start-up Twiliner etabliert Premium-Nachtbusse mit Liegesitzen

Das Schweizer Mobilitäts-Start-up Twiliner hat seinen Betrieb aufgenommen und führt eine neue Premium-Kategorie für Nachtreisen in Europa ein. Mit dem Start von zwei Routen, die Zürich mit Brüssel/Amsterdam und Zürich mit Barcelona verbinden, positioniert sich Twiliner als erster europäischer Busbetreiber, der Sitze anbietet, die sich auf Knopfdruck in vollständig flache Betten umwandeln lassen. Das Konzept verbindet damit den Reisekomfort der Business Class aus dem Flugverkehr mit der Flexibilität des Busverkehrs. Die neuen Nachtverbindungen verkehren dreimal wöchentlich in beide Richtungen. Passagiere können die Nacht für die Reise nutzen und früh am Morgen in den Stadtzentren eintreffen, was Reisezeit spart und die Kosten für eine Hotelübernachtung überflüssig macht. Mit einem Ticketpreis ab 150 Schweizer Franken (dynamische Preisgestaltung, die sich an vergleichbaren Zugtarifen orientiert) richtet sich das Angebot an Geschäfts- und Freizeitreisende gleichermaßen, die eine effiziente und komfortable Übernachtungslösung suchen. Ausstattung und Sicherheitskonzept der Premium-Klasse Jeder der von Twiliner eingesetzten Reisebusse ist speziell für das Premium-Segment ausgestattet. Die Busse verfügen über lediglich 21 Liege-Schlafsitze, die dem Komfortanspruch der Business Class gerecht werden. Darüber hinaus bieten die Busse umfassenden Service und funktionale Ausstattung: Das von Twiliner patentierte Sitzsystem wurde in Zusammenarbeit mit Airline Services Interiors (Lantal Group), einem bekannten Entwickler von Flugzeugsitzen und -interieurs, entwickelt. Um die Sicherheit des Systems im Straßenverkehr zu gewährleisten, wurden zusätzlich straßenverkehrssicherheitstechnische Spezialisten der DTC AG und des IWW-Trier einbezogen. Die Konzeption zielt darauf ab, den hohen Komfort zu bieten, ohne Kompromisse bei den strengen Sicherheitsanforderungen im Busverkehr einzugehen. Füllung einer Marktlücke im europäischen Nachtreiseverkehr Twiliner zielt darauf ab,

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Wels zur „European City of Christmas 2026“ gekürt

Die oberösterreichische Stadt Wels ist offiziell zur „European City of Christmas 2026“ ernannt worden. Die Auszeichnung wurde am 13. Dezember 2025 in Vilnius, Litauen, im Rahmen einer feierlichen Zeremonie verliehen, die vom Christmas Cities Network in Kooperation mit dem Europäischen Parlament ausgerichtet wurde. Eine siebenköpfige Delegation aus Wels, darunter Bürgermeister Dr. Andreas Rabl, nahm den Preis entgegen. Wels wurde in Vilnius zusammen mit Barcelona (Spanien) und Kirkop (Malta) geehrt. Mit dieser Kürung erhält die „Welser Weihnachtswelt“ eine weitreichende internationale Anerkennung und positioniert Wels im Jahr 2026 als europäische Weihnachts- und Christkindlstadt. Die Auszeichnung wird seit 2017 vom Christmas Cities Network an die schönsten und bedeutendsten Weihnachtsmärkte Europas vergeben. Die internationale Jury, unter dem Vorsitz der ehemaligen EU-Kommissarin Dr. Danuta Hübner, würdigte Wels für sein überzeugendes Gesamtkonzept. Besondere Erwähnung fand, dass Wels die erste deutschsprachige Stadt ist, die mit diesem Titel ausgezeichnet wurde. Die Jury betonte, dass die Welser Weihnachtswelt sich durch herausragende Weihnachtsprojekte, kulturelle Aktivitäten, intensive Bürgerbeteiligung und die Qualität von Markt und Dekoration auszeichnet. Zudem wurden der Erhalt der Tradition und die festliche Atmosphäre der Stadt hervorgehoben. Die Delegation aus Wels nahm die Ehrung stellvertretend für alle Mitwirkenden entgegen, von der Wels Marketing & Touristik GmbH bis zu den vielen Partnern und lokalen Akteuren, die zur Umsetzung der Weihnachtswelt beitragen.

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