Dezember 16, 2025

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Dezember 16, 2025

Eurowings reduziert Sommerflugplan 2026 zum Balkan drastisch

Die Lufthansa-Tochter Eurowings plant für den Sommerflugplan 2026 eine spürbare Kapazitätsreduzierung im Flugverkehr in die Balkanregion. Insgesamt werden in der Hochsaison 20 wöchentliche Flüge gestrichen, wobei vor allem Destinationen in Kroatien sowie in Bosnien und Herzegowina, Montenegro, dem Kosovo und Slowenien betroffen sind. Drei Routen werden vollständig eingestellt: die erst 2025 aufgenommene Verbindung Düsseldorf-Ljubljana, die dreimal wöchentlich bedient wurde, die dreimal wöchentliche Strecke Dortmund-Split sowie die einmal wöchentliche Route Hamburg-Dubrovnik. Darüber hinaus nimmt Eurowings auf zahlreichen weiteren Strecken Frequenzkürzungen vor. Betroffen sind Verbindungen von den Basen Stuttgart, Düsseldorf und Köln zu Zielen wie Tivat in Montenegro, Sarajevo und Mostar in Bosnien und Herzegowina sowie Pristina im Kosovo. Diese Kürzungen sind Teil einer strategischen Optimierung der Flugpläne, um die Rentabilität der Routen zu verbessern und Kapazitäten gegebenenfalls auf lukrativere Ziele umzuleiten. Trotz der massiven Streichungen nimmt Eurowings gleichzeitig eine selektive Angebotsausweitung vor. Neue Routen sollen die gestrichenen Kapazitäten teilweise kompensieren. Konkret plant die Fluggesellschaft die Aufnahme einer neuen Verbindung von Berlin nach Sarajevo sowie einer weiteren Route von Köln nach Pristina. Diese Anpassungen deuten auf eine Fokussierung auf die rentabelsten Hauptachsen und eine Konsolidierung des Angebots in der Balkanregion hin. Über die Flugplanänderungen berichtete zunächst das Portal Ex-Yu-Aviation.com.

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Luftfahrtsektor muss digitale Infrastruktur und Cyber-Resilienz prioritär stärken

Die globale Luftfahrt- und gesamte Reisebranche sieht sich mit einer kritischen Herausforderung konfrontiert: Veraltete Informationstechnologie-Systeme (IT) drohen angesichts exponentiell steigender Passagierzahlen und einer sich dramatisch verschärfenden Bedrohungslandschaft durch Cyberkriminalität an ihre Grenzen zu stoßen. Angesichts dieses Szenarios richtet SITA, der führende IT-Anbieter für den Luftverkehrssektor, einen eindringlichen Appell an die Branche, die Stärkung der betrieblichen Resilienz als höchste Priorität zu behandeln und erhebliche Investitionen in moderne, skalierbare und sichere Infrastrukturen zu tätigen. Der Schutz von Betriebsabläufen, die Wahrung der Reputation und die Sicherheit sensibler Passagierdaten erfordern laut SITA die dringende Abkehr von veralteten Architekturen hin zu cloud-nativen Lösungen und Secure Access Service Edge (SASE)-basierten Netzwerken. Dieser Paradigmenwechsel ist unabdingbar, um die notwendige Agilität und Widerstandsfähigkeit im dynamischen globalen Umfeld zu gewährleisten. Cybersicherheit rückt in den Fokus der Prioritätenliste Die Ergebnisse der aktuellen SITA Air Transport IT Insights-Studie belegen die wachsende Bedeutung der Cybersicherheit. Die Daten zeigen einen klaren Konsens über die Notwendigkeit robuster Abwehrmaßnahmen: 66 Prozent der Fluggesellschaften und 73 Prozent der Flughäfen zählen Cybersicherheit zu ihren drei wichtigsten Investitions- und Strategiebereichen. Dies ist eine direkte Reaktion auf die zunehmende Häufigkeit und Komplexität digitaler Angriffe, die kritische Systeme, Buchungsplattformen und Passagierinformationen ins Visier nehmen. Diese erhöhte Aufmerksamkeit ist nicht nur auf strategische Weitsicht zurückzuführen, sondern auch auf das signifikant gestiegene finanzielle Risiko. Wie aus parallel veröffentlichten Daten von IBM hervorgeht, belaufen sich die durchschnittlichen Kosten einer Sicherheitsverletzung bei großen, global agierenden Unternehmen auf schätzungsweise 4,44 Millionen US-Dollar. Im Falle der Luftfahrtbranche können diese Kosten durch Betriebsunterbrechungen, Entschädigungszahlungen und erhebliche Reputationsschäden

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United Airlines Flug muss nach Triebwerksausfall in Washington umkehren

Ein Flug der United Airlines von Washington Dulles International Airport nach Tokio-Haneda musste am Samstag kurz nach dem Start zum Flughafen zurückkehren, nachdem eines der Triebwerke an Leistung verloren hatte. Der Vorfall führte zu einem kleinen Buschbrand entlang der Startbahn, der jedoch rasch von den Rettungskräften des Flughafens gelöscht werden konnte. United Flug UA803, eine Boeing 777-200ER mit der Registrierung N78004, landete gegen 13:30 Uhr sicher in Dulles. An Bord befanden sich 275 Passagiere und 15 Besatzungsmitglieder; Verletzte wurden nicht gemeldet. Während des Notfalls führte die Besatzung ein kontrolliertes Treibstoffablassen über Teilen des nördlichen Virginia durch, was eine Standardmaßnahme zur Reduzierung des Landegewichts ist. Der US-Verkehrsminister Sean Duffy bestätigte, dass die Ursache des Zwischenfalls eine Ablösung der Triebwerksverkleidung war. Die Federal Aviation Administration (FAA) hat umgehend eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. United Airlines kümmerte sich um die betroffenen Passagiere am Flughafen und organisierte deren Umbuchung. Der Flug sollte später mit einem Ersatzflugzeug durchgeführt werden. Der Zwischenfall in Washington Dulles verstärkt die öffentliche Aufmerksamkeit für die Flugsicherheit, die nach mehreren kürzlichen, prominenten Unfällen und Betriebsstörungen in der Luftfahrtbranche ohnehin erhöht ist. Die Sicherheit und Zuverlässigkeit von Triebwerkskomponenten stehen dabei verstärkt im Fokus der Aufsichtsbehörden.

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Das Ende einer Ära: Koralmbahn ersetzt Intercitybus-Verbindung zwischen Klagenfurt und Graz

Mit der Inbetriebnahme der Koralmbahn am Wochenende des 14. Dezember 2025 schließt sich ein kurioses Kapitel im innerösterreichischen Fernverkehr. Nach 18 Jahren stellte die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) am Samstag, dem 13. Dezember 2025, den Betrieb des Intercitybusses (ICB) zwischen Klagenfurt und Graz ein. Diese beliebte Buslinie, die seit 2007 die Landeshauptstädte Kärntens und der Steiermark verband, wird durch das Jahrhundertprojekt Koralmbahn obsolet. Die neue Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke, deren Herzstück der Koralmtunnel ist, verkürzt die Reisezeit zwischen den beiden Städten drastisch von bisher rund zwei Stunden im Bus auf nur noch 41 bis 42 Minuten im Zug. Die Einstellung des ICB markiert den Übergang zu einem neuen Zeitalter der Mobilität im Süden Österreichs, das durch eine nie dagewesene Geschwindigkeit und Taktfrequenz im Schienenverkehr charakterisiert wird. Einst betrieb die Österreichische Postbus AG im Auftrag der ÖBB-Personenverkehr AG auch Intercitybus-Linien von Klagenfurt bzw. später nur noch ab Villach nach Triest und Venedig. Diese waren dem Umstand geschuldet, dass es Meinungsverschiedenheiten mit den italienischen Staatseisenbahnen gegeben hat. Vor einiger Zeit wurden die „Reifenzüge“ aber eingestellt. Nun ist auch mit der innerösterreichischen Linie Schluss. Näheres zu den nun ehemaligen Intercitybus-Strecken bei Aviation.Direct unter diesem Link. Ein überbrückender Service geht in Rente Der Intercitybus zwischen Klagenfurt und Graz wurde im Jahr 2007 ins Leben gerufen, um eine direkte und effiziente Verbindung zwischen den beiden Bundesländern zu schaffen. Die herkömmliche Zugverbindung über die Bergstrecke der Südbahn war aufgrund des Umstiegs in Bruck an der Mur und der kurvenreichen Trassenführung zeitaufwendig und dauerte mitunter fast drei Stunden. Der ICB, der

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Frachtflugzeug muss Treibstoff über Region Lüttich ablassen

Ein Frachtflugzeug, das am Sonntagmorgen vom Flughafen Lüttich (Liège Airport) in Richtung New York (JFK) abhob, musste kurz nach dem Start Treibstoff über mehreren Gemeinden in der Region Lüttich ablassen. Die Besatzung der Boeing 747 meldete kurz nach dem Abflug ein Problem mit dem Fahrwerk, was zur Einleitung des Sicherheitsverfahrens führte. Die Boeing 747 mit der Registrierung OO-ACE, betrieben von Challenge Airlines, startete kurz vor 10:30 Uhr. Die Piloten entschieden sich für das Ablassen von Treibstoff (Fuel Jettisoning), um das Gewicht des Flugzeugs zu reduzieren und somit ein sicheres Landegewicht für eine mögliche Rückkehr und Landung zu erreichen. Dieses Vorgehen ist laut Angaben des Lütticher Flughafens eine standardisierte Sicherheitsmaßnahme, da das maximal zulässige Landegewicht eines Flugzeugs geringer ist als das Startgewicht. Die Freisetzung des Treibstoffs erfolgt über spezielle Düsen an den Tragflächen, wobei der Treibstoff in großer Höhe größtenteils zerstäubt und verdampft. Flugverfolgungsdaten zeigten, wie das Flugzeug etwa eine Stunde lang kreiste und dabei Treibstoff über verschiedenen Orten abwarf. Zu den betroffenen Gemeinden gehören Grâce-Hollogne, Awans, Crisnée, Remicourt, Donceel, Fexhe-le-Haut-Clocher, Verlaine und Saint-Georges-sur-Meuse. Der Flughafen Lüttich bestätigte den Vorfall und betonte, dass das Treibstoffablassen ein kontrolliertes Notfallverfahren sei, das der Sicherheit der Luftfahrt diene und gleichzeitig die Infrastruktur schütze. Die Maschine konnte anschließend sicher landen.

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Air Albania stellt Flugbetrieb nach Ausstieg von Turkish Airlines ein

Air Albania, die nationale Fluggesellschaft Albaniens, hat den gesamten Flugbetrieb seit dem 7. Dezember 2025 abrupt eingestellt. Grund für die operative Einstellung ist die Entscheidung des Hauptaktionärs Turkish Airlines, seine 49-prozentige Beteiligung an der Fluglinie zu veräußern. Diese plötzliche Entwicklung hat Flugpassagiere gestrandet zurückgelassen und wirft Fragen über die Zukunft der Airline auf, auch wenn das Unternehmen bislang keinen Insolvenzantrag gestellt hat. Der Ausstieg von Turkish Airlines markiert einen Wendepunkt für Air Albania, die erst 2018 mit Unterstützung des türkischen Großaktionärs und der albanischen Regierung gegründet wurde, um die zuvor insolvente staatliche Albanische Fluggesellschaft (Albanian Airlines) zu ersetzen. Trotz der operativen Stilllegung wird die aktuelle Situation als Folge einer Umstrukturierung der Eigentümerverhältnisse und nicht als formeller Insolvenzprozess dargestellt. Die albanische Regierung hält über die staatliche Albcontrol und MDN Investment einen erheblichen Anteil an der Fluggesellschaft, welche die restlichen 51 Prozent der Anteile hält. Die Einstellung des Flugbetriebs reiht sich in eine Reihe von Turbulenzen im europäischen Luftverkehrssektor ein, wobei die globale Luftfahrtindustrie weiterhin mit wirtschaftlichen Herausforderungen zu kämpfen hat. Air Albania bediente zuletzt ein Streckennetz, das hauptsächlich europäische Destinationen, insbesondere in Italien, und eine Verbindung nach Istanbul umfasste. Die kurzfristige Aussetzung der Flüge erfordert nun eine schnelle Klärung der Eigentümerstruktur und eine Entscheidung über die Wiederaufnahme des Flugbetriebs oder die Abwicklung.

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Ethik-Kontroverse in der US-Luftfahrt: FAA-Chef unter Druck wegen nicht veräußerter Aktien

Der Leiter der US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA), Bryan Bedford, steht im Zentrum einer ernsten Ethik-Kontroverse. Ihm wird vorgeworfen, seine vertraglichen Zusagen aus dem Bestätigungsverfahren verletzt zu haben, indem er es versäumte, seine umfangreichen Aktienanteile an der Fluggesellschaft Republic Airways fristgerecht zu veräußern. Diese Aktien, deren Wert zum Zeitpunkt seiner Bestätigung auf sechs bis 30 Millionen US-Dollar geschätzt wurde, stellen ein potenzielles Interessenkonfliktpotenzial an der Spitze der wichtigsten Luftverkehrssicherheitsbehörde der Vereinigten Staaten dar. Die demokratische Senatorin Maria Cantwell, führendes Mitglied im Senatsausschuss für Handel, richtete einen scharfen Brief an Bedford und forderte eine vollständige Erklärung für die Verzögerung. Dieser Vorfall wirft nicht nur Fragen über Bedfords Glaubwürdigkeit auf, sondern verschärft auch die ohnehin erhöhte öffentliche und politische Kontrolle der FAA nach einer Reihe signifikanter operativer Zwischenfälle im laufenden Jahr. Verletzung der ethischen Vereinbarung Im Zuge seiner Bestätigung als FAA-Administrator hatte Bryan Bedford zugesagt, alle seine Anteile an Republic Airways, dem regionalen Carrier, dessen Vorstandsvorsitzender er vor seinem Amtsantritt war, innerhalb von 90 Tagen nach Amtsübernahme zu verkaufen. Die Frist ist jedoch seit Mitte Dezember 2025 um mehr als 150 Tage überschritten, ohne dass die vollständige Veräußerung erfolgt ist. In einem Schreiben des Office of Government Ethics (OGE) vom 8. Dezember 2025 an Senatorin Cantwells Ausschuss wurde bestätigt, dass Bedford versucht hatte, seine ursprüngliche ethische Vereinbarung zu ändern, um die Frist für die Veräußerung zu verlängern. Diesem Antrag wurde jedoch nicht stattgegeben, da er die Standards für solche Änderungen nicht erfüllte. Das OGE betonte ferner, dass es keine Mitteilung über den

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Flughafen Wien verzeichnet passagierstärksten November seiner Geschichte

Die Flughafen-Wien-Gruppe, bestehend aus dem Flughafen Wien (VIE) sowie den Beteiligungen Malta Airport (MLA) und Flughafen Kosice (KSC), hat im November 2025 ein deutliches Passagierwachstum erzielt. Insgesamt stieg die Zahl der abgefertigten Reisenden in der Gruppe im Vergleich zum Vorjahr um 8,2 Prozent auf 3.177.617 Passagiere. Der Heimatflughafen Wien verzeichnete dabei mit 2.396.644 Reisenden ein Plus von 5,8 Prozent und markierte damit den passagierstärksten November seit Bestehen des Flughafens. Am Standort Wien trugen die Lokalpassagiere mit einem Anstieg von 6,5 Prozent auf 1.970.413 Reisende maßgeblich zum Wachstum bei. Die Zahl der Transferpassagiere nahm hingegen nur leicht um 0,1 Prozent auf 408.184 Fluggäste zu. Auch die Flugbewegungen nahmen um 4,7 Prozent auf 18.099 Starts und Landungen zu. Besonders starke Zuwächse verzeichnete der Flughafen Wien im Interkontinentalverkehr: Das Passagieraufkommen in den Nahen und Mittleren Osten stieg um beeindruckende 29,4 Prozent auf 73.608 Fluggäste, während der Ferne Osten ein Wachstum von 9,7 Prozent und Nordamerika ein Plus von 7,6 Prozent aufwies. Die internationalen Beteiligungen der Gruppe entwickelten sich im Berichtsmonat ebenfalls sehr positiv. Der Flughafen Malta verzeichnete mit 734.791 Passagieren einen Zuwachs von 16,5 Prozent, und der Flughafen Kosice legte um 13,5 Prozent auf 46.182 Reisende zu. Kumuliert über den Zeitraum von Jänner bis November 2025 verzeichnete die gesamte Flughafen-Wien-Gruppe 40.151.998 Passagiere, was einer Steigerung von 4,6 Prozent entspricht. Am Flughafen Wien selbst stieg das Passagieraufkommen in den ersten elf Monaten des Jahres um 2,4 Prozent auf über 30 Millionen Fluggäste.

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Wizz Air baut Basis in Bratislava massiv aus und startet sieben neue Routen

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat ihre Basis am M. R. Štefánik Flughafen in Bratislava (BTS) signifikant ausgebaut und in der Folge sieben neue Direktverbindungen gestartet. Am gestrigen Tag wurden die ersten Flüge nach Oslo, Norwegen, sowie nach Alicante in Spanien und Athen in Griechenland feierlich aufgenommen. Die Route nach Oslo wird dreimal wöchentlich bedient. Der Ausbau wird durch die Stationierung eines zweiten Airbus A321neo an der Basis in Bratislava ermöglicht. Dušan Novota, CEO und Vorstandsvorsitzender des Flughafens M. R. Štefánik, kündigte an, dass im Frühjahr 2026 zwei weitere A321neo folgen sollen, wodurch die Gesamtflotte auf vier Flugzeuge anwachsen wird. Bereits heute wurden vier weitere Direktverbindungen aufgenommen: nach Basel, Niš in Serbien, sowie zu den italienischen Städten Neapel und Palermo. Insgesamt wird Wizz Air im Jahr 2026 29 Strecken von Bratislava und 32 Routen von der Slowakei aus anbieten, darunter auch die innerstaatliche Verbindung zwischen Bratislava und Kosice. Wizz Air untermauert mit dieser Expansion ihr Engagement für die Stärkung der Konnektivität in der Slowakei. Olivia Harangozo, Communications Manager bei Wizz Air, betonte, dass der Dezember der Startmonat für sieben neuer Routen sei. Im Januar sollen bereits weitere Strecken nach Kutaisi und Eriwan folgen. Die neuen Direktverbindungen, insbesondere die Flugroute nach Oslo, werden von der slowakischen Tourismusförderung positiv aufgenommen. Daniela Bezáková, Leiterin der Vertretung von Slovakia Travel für die nordischen Länder, erwartet, dass die direkte Anbindung Norwegens den Incoming-Tourismus fördern und die Zusammenarbeit zwischen den Ländern vertiefen wird.

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JetBlue-Flug über Karibik weicht US-Militärflugzeug aus

Ein JetBlue-Flug mit der Nummer B6 1112 von Curaçao nach New York (JFK) musste kurz nach dem Start einen potenziellen Zusammenstoß mit einem Tankflugzeug der US Air Force (USAF) vermeiden. Laut Aufzeichnungen der Flugverkehrskontrolle berichtete der Pilot des Airbus A320, das militärische Flugzeug sei in einer ähnlichen Flughöhe direkt in die Flugbahn geflogen, offenbar ohne aktiven Transponder. Dies erforderte ein sofortiges Ausweichmanöver. Der Vorfall ereignete sich nahe dem venezolanischen Luftraum. Der JetBlue-Pilot schätzte die Mindestentfernung zum Tanker auf lediglich zwei bis drei Meilen. Nach dem riskanten Manöver soll das USAF-Flugzeug den venezolanischen Luftraum durchquert haben. JetBlue bestätigte den Vorfall, betonte, die Besatzung habe alle Sicherheitsverfahren korrekt befolgt, und teilte mit, dass der Vorfall den zuständigen Bundesbehörden gemeldet wurde und man mit den Ermittlungen vollständig kooperieren werde. Der Vorfall mit dem Tankflugzeug, dessen Typ nicht näher spezifiziert wurde, ereignet sich vor dem Hintergrund verstärkter militärischer Präsenz der USA in der Karibik. Diese Präsenz steht in Zusammenhang mit Initiativen zur Drogenbekämpfung und dem politischen Druck der USA auf die Regierung Venezuelas. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung lag keine offizielle Stellungnahme der US Air Force vor. Flugzeuge der US-Streitkräfte sind in der Region oft im Rahmen von Operationen zur Überwachung des Drogenschmuggels im Einsatz.

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