Eine Boeing 787 wird betankt (Foto: Jan Gruber).
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Frachtflugzeug muss Treibstoff über Region Lüttich ablassen

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Ein Frachtflugzeug, das am Sonntagmorgen vom Flughafen Lüttich (Liège Airport) in Richtung New York (JFK) abhob, musste kurz nach dem Start Treibstoff über mehreren Gemeinden in der Region Lüttich ablassen. Die Besatzung der Boeing 747 meldete kurz nach dem Abflug ein Problem mit dem Fahrwerk, was zur Einleitung des Sicherheitsverfahrens führte.

Die Boeing 747 mit der Registrierung OO-ACE, betrieben von Challenge Airlines, startete kurz vor 10:30 Uhr. Die Piloten entschieden sich für das Ablassen von Treibstoff (Fuel Jettisoning), um das Gewicht des Flugzeugs zu reduzieren und somit ein sicheres Landegewicht für eine mögliche Rückkehr und Landung zu erreichen. Dieses Vorgehen ist laut Angaben des Lütticher Flughafens eine standardisierte Sicherheitsmaßnahme, da das maximal zulässige Landegewicht eines Flugzeugs geringer ist als das Startgewicht. Die Freisetzung des Treibstoffs erfolgt über spezielle Düsen an den Tragflächen, wobei der Treibstoff in großer Höhe größtenteils zerstäubt und verdampft.

Flugverfolgungsdaten zeigten, wie das Flugzeug etwa eine Stunde lang kreiste und dabei Treibstoff über verschiedenen Orten abwarf. Zu den betroffenen Gemeinden gehören Grâce-Hollogne, Awans, Crisnée, Remicourt, Donceel, Fexhe-le-Haut-Clocher, Verlaine und Saint-Georges-sur-Meuse. Der Flughafen Lüttich bestätigte den Vorfall und betonte, dass das Treibstoffablassen ein kontrolliertes Notfallverfahren sei, das der Sicherheit der Luftfahrt diene und gleichzeitig die Infrastruktur schütze. Die Maschine konnte anschließend sicher landen.

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