Dezember 16, 2025

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Dezember 16, 2025

Schauinsland-Reisen überschreitet erstmals die Marke von zwei Millionen Kunden

Der Duisburger Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen hat im Geschäftsjahr 2024/25 einen neuen Unternehmensrekord aufgestellt und erstmals über 2,05 Millionen Kunden betreut. Der Konzernumsatz der gesamten Gruppe stieg signifikant um 11,5 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. Trotz eines herausfordernden Marktumfelds festigt das Familienunternehmen damit seine Position als einer der führenden Anbieter im deutschen Reisemarkt, gestützt durch eine klare Strategie und die Qualität seiner Produkte. Ein dynamisches Wachstum verzeichnete der Reiseveranstalter insbesondere in seinen internationalen Zielgebieten. Die Türkei, Bulgarien und die Vereinigten Arabischen Emirate erzielten jeweils ein Wachstum von rund 30 Prozent. Noch höhere Zuwächse verbuchte das Unternehmen in Thailand mit rund 65 Prozent und auf den Malediven mit etwa 40 Prozent. Diese Entwicklung unterstreicht die starke Nachfrage nach Urlaubspaketen, die qualitativ hochwertig und gleichzeitig erschwinglich sind. Durch die strategische Integration des Bausteinveranstalters Explorer wurde das Angebot zudem gezielt erweitert, um neue Kundensegmente zu erschließen und die Marktdurchdringung zu vertiefen. Firmeneigene Hotels sind nun vermehrt auch über Explorer buchbar, was den Vertrieb stärkt. Gerald Kassner, CEO von Schauinsland-Reisen, hob die Schaffung starker Synergien durch die Verzahnung der Produktwelten hervor. Ein wesentlicher Wachstumstreiber bleibt die gezielte Investition in eigene Hotels mit Alleinstellungsmerkmalen, welche die Markenbindung erhöhen. Gleichzeitig wird das Leistungsversprechen des bezahlbaren Qualitätsurlaubs durch das wachsende Angebot im 3- bis 4-Sterne-Segment gestärkt. Auch im stationären Vertrieb wurden deutliche Zuwächse verzeichnet, was auf die Verlässlichkeit und schnelle Erreichbarkeit des Unternehmens zurückgeführt wird. Für das neue Geschäftsjahr erwartet Schauinsland-Reisen ein weiteres Wachstum von rund fünf Prozent, angetrieben durch stabile Nachfrage und kontinuierliche Produktinvestitionen.

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Lufthansa mustert 2026 vier Boeing 747 aus – Spekulationen über Verkauf an US-Regierung

Die Lufthansa Group plant, im Jahr 2026 insgesamt vier Großraumflugzeuge des Typs Boeing 747 auszuflotten. Konkret sollen je zwei Maschinen der älteren Version 747-400 sowie der moderneren 747-8 die Flotte verlassen. Derzeit betreibt Lufthansa noch acht Boeing 747-400 und alle 19 Exemplare der 747-8. Die Maßnahme ist Teil der konzernweiten Strategie zur Modernisierung und Erneuerung der Flugzeugflotte. Ein Lufthansa-Sprecher bestätigte, dass der Konzern den „Roll-Over“ der viermotorigen Flugzeuge fortsetzen werde. Bei den betroffenen 747-8 handelt es sich um die Maschinen mit den Kennungen D-ABYD und D-ABYG, die in den Jahren 2012 und 2013 produziert wurden. Über den Käufer der ausgemusterten Flugzeuge machte die Lufthansa keine Angaben. Allerdings berichten Branchenkreise, dass die beiden 747-8 an die US-Regierung veräußert werden, wobei der genaue Verwendungszweck der Vierstrahler unklar bleibt. In den Vereinigten Staaten laufen derzeit zwei große militärische Programme, die auf der Boeing 747-8 basieren. Zum einen betrifft dies die Umrüstung von zwei Maschinen zum künftigen „Air Force One“-Duo, dem neuen Transportflugzeug für den US-Präsidenten. Dieses Projekt erlitt kürzlich eine Lieferverzögerung bis Mitte 2028. Zum anderen dienen fünf von Korean Air in die USA verkaufte 747-8I als Basis für die Nachfolger der E-4B „Nightwatch“, den fliegenden Nuklearkommandoständen der US Air Force. Ob die Lufthansa-Maschinen in eines dieser Programme integriert werden oder anderen Zwecken dienen, ist derzeit Spekulation.

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Kontroverse um Air India Flug 171: Expertenausschuss berät in Washington

Die Untersuchung des Absturzes von Air India Flug 171, bei dem am 12. Juni 2025 in Ahmedabad eine Boeing 787-8 kurz nach dem Start in ein Wohnheim stürzte und 260 Menschen ums Leben kamen, sorgt weiterhin für erhebliche Spannungen zwischen den beteiligten Flugunfallbehörden. Amerikanische und indische Experten stehen sich bei der Beurteilung der Unfallursache diametral gegenüber. Der Kern des Konflikts liegt in der Interpretation der Cockpit-Daten. US-Ermittler der NTSB (National Transportation Safety Board) vermuten aufgrund eines aufgezeichneten Wortwechsels zwischen den Piloten, dass der 56-jährige Kapitän in der Rolle des Pilot Monitoring in der kritischen Startphase die Treibstoffschalter von „RUN“ auf „CUTOFF“ umgelegt und damit die Triebwerkszufuhr gekappt haben soll. Diese frühe Einschätzung wurde im ersten Bericht der indischen Flugunfallbehörde AAIB (Aircraft Accident Investigation Bureau) nicht berücksichtigt, was die NTSB als Affront wertete und zeitweise mit einem Rückzug aus den Ermittlungen drohte. Die indische AAIB wiederum wehrt sich gegen „verfügte und spekulative Festlegungen“ der US-Seite. Während die US-Luftfahrtbehörde FAA durch ihren Leiter Bryan Bedford ein mechanisches Problem an der Treibstoffsteuerung kategorisch ausschloss, streuten indische Ermittler Theorien über alternative Ursachen, wie etwa einen Elektrobrand im Heck der Boeing 787-8, der das Absturzgeschehen erklären könnte. Diese Woche trafen sich nun Experten von NTSB und AAIB in Washington, um die jeweiligen Ermittlungsstände und die komplexe Datenlage zu beraten. Dieses Treffen wird als Zeichen gewertet, dass in Kürze ein umfassenderer Zwischenbericht zum Fall Air India 171 erwartet werden könnte.

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Leichtflugzeug landet notfallmäßig auf Mannheimer Hauptstraße

Ein leichtes Motorflugzeug des Typs Diamond DA40 musste am Wochenende auf einer vielbefahrenen Hauptverkehrsstraße in Mannheim notlanden. Bei dem Zwischenfall südlich der Innenstadt wurden alle drei Insassen verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Das einmotorige Flugzeug kam auf der Fahrbahn der Neckarauer Straße in der Nähe des Mannheimer Hauptbahnhofs und der Hauptfeuerwache zum Stehen. Bei den Insassen handelte es sich um einen 23-jährigen Piloten, der schwer verletzt wurde, sowie um einen 37-jährigen Mann und die 23-jährige Lebensgefährtin des Piloten, die beide leichte Verletzungen erlitten. Die beiden leicht Verletzten konnten das Flugzeug eigenständig verlassen. Nach Polizeiangaben wird der Schaden an der Diamond DA40, die einem lokalen Luftsportverein gehört, auf rund 400.000 Euro geschätzt. Die Maschine war kurz vor dem Vorfall vom nahegelegenen City Airport Mannheim gestartet. Die genaue Ursache für die erzwungene Landung ist derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen. Medienberichten zufolge könnte ein Motorausfall die Notlandung auf der mehrspurigen Straße erforderlich gemacht haben. Die zuständigen Behörden, darunter Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst, waren bis in die Abendstunden am Unfallort im Einsatz. Aufgrund der Notlandung war die Neckarauer Straße zeitweise in beide Richtungen gesperrt; der Straßenbahnverkehr konnte nur in Schrittgeschwindigkeit passieren. Die Ermittlungen zur Klärung des genauen Hergangs dauern an.

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Zoll findet über 11.000 geschmuggelte Rohdiamanten im Handgepäck

Zollbeamte am Frankfurter Flughafen haben bei der Kontrolle eines Reisenden eine große Menge an geschmuggelten Rohdiamanten entdeckt. Im Handgepäck des Mannes wurden über 11.270 unverarbeitete Edelsteine gefunden, die in einem doppelt präparierten Boden versteckt waren. Der 53-jährige Passagier, der aus Angola eingereist war, wurde daraufhin festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft. Der Mann hatte es versäumt, die große Anzahl an Diamanten bei seiner Einreise ordnungsgemäß anzumelden. Gravierender war jedoch das Fehlen des vorgeschriebenen Kimberley-Zertifikats, das die legale Herkunft von Rohdiamanten bescheinigt. Der Besitz und der Handel mit unverarbeiteten Diamanten ohne dieses Zertifikat sind international streng geregelt. Die Einhaltung des Kimberley-Prozesses ist ein zentraler Bestandteil der internationalen Bemühungen zur Eindämmung des Handels mit sogenannten Blutdiamanten, auch wenn dies im vorliegenden Fall nicht explizit thematisiert wurde. Der genaue Wert der beschlagnahmten Diamanten ist derzeit noch unbekannt und muss von einem Sachverständigen ermittelt werden. Die Sicherstellung am Frankfurter Flughafen unterstreicht die Wachsamkeit der Behörden bei der Bekämpfung des Schmuggels von Wertgegenständen und der Einhaltung internationaler Handelsbestimmungen. Zoll und Bundespolizei leiteten ein Strafverfahren gegen den Reisenden ein.

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Tui nutzt starken Euro und Kapitalmarkt für strategische Flottenübernahme

Der weltweit größte Touristikkonzern Tui vollzieht eine strategische Verschiebung in der Finanzierung seiner Flugzeugflotte. Aufgrund günstiger Konditionen am Kapitalmarkt und der aktuellen Stärke des Euro hat das Unternehmen damit begonnen, Flugzeuge aus bestehenden Leasingverträgen herauszukaufen und in das Konzerneigentum zu überführen. Dieser Schritt, der im August 2025 durch die Aufstockung einer Anleihe von 250 Millionen auf 295,5 Millionen Euro finanziert wurde, dient der vorzeitigen Rückzahlung von Leasingverträgen für Schiffe und Flugzeuge. Konzernchef Sebastian Ebel sieht darin eine gezielte Nutzung makroökonomischer Währungsverschiebungen, die ein „erhebliches Ergebnispotenzial“ eröffnen. Obwohl der Großteil der rund 125 Flugzeuge umfassenden Flotte weiterhin geleast bleibt, markiert die verstärkte Eigenfinanzierung einen opportunistischen Ansatz zur Optimierung der Bilanz und zur aktiven Steuerung von Währungsrisiken. Finanzielle Optimierung durch den Kapitalmarkt Die Entscheidung von Tui, Vermögenswerte wie Flugzeuge und Schiffe direkt zu erwerben, anstatt sie langfristig zu leasen, ist primär finanziell motiviert. Die Finanzierung über den Kapitalmarkt, insbesondere durch die Emission von Anleihen, bietet dem Konzern derzeit offenbar günstigere Konditionen als die Verträge mit Leasinggesellschaften. Im August 2025 nutzte Tui diese Möglichkeit und stockte eine Anleihe auf, um die vorzeitige Ablösung der Leasingverpflichtungen zu finanzieren. Der Kern der Strategie, wie sie Tui-Chef Sebastian Ebel darlegte, liegt in der Nutzung des starken Euro gegenüber dem US-Dollar, da Flugzeug-Leasingverträge typischerweise in US-Dollar abgeschlossen werden. Ebel formulierte dies prägnant: „Man kauft Flugzeuge, wenn der Euro stark ist und verkauft sie, wenn der Euro schwach ist.“ Diese Währungsarbitrage ermöglicht es dem Konzern, die Anschaffungskosten beim Kauf in Euro effektiv zu senken. Bei einer zukünftigen Schwäche

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Easyjet veröffentlicht Winterflugplan 2026/2027 ab Deutschland

Die britische Billigfluggesellschaft Easyjet hat Tausende von Flügen für das Winterprogramm des Jahres 2026/2027 zur Buchung freigegeben. Der Flugplan umfasst Verbindungen für den Zeitraum vom 19. Oktober 2026 bis zum 31. Januar 2027 und erweitert das buchbare Angebot für Reisende, die ihren Winterurlaub oder Geschäftsreisen frühzeitig planen möchten. Insgesamt stehen Passagieren ab fünf deutschen Flughäfen rund 9000 Flüge zur Auswahl. Das erweiterte Winterangebot umfasst Verbindungen zu etwa 70 Zielen in ganz Europa und darüber hinaus. Die deutschen Abflughäfen, von denen Easyjet die Flüge anbietet, sind Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München. Durch die frühe Veröffentlichung des Programms ermöglicht das Unternehmen den Reisenden, von attraktiven Frühbucherpreisen zu profitieren. Die Strategie von Easyjet zielt darauf ab, die Präsenz auf dem deutschen Markt weiter zu festigen und das Angebot in den Hauptreisezeiten zu optimieren. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf die anhaltend starke Nachfrage nach Flugreisen und bietet sowohl die traditionellen Warmwasserziele für Winterfluchten als auch die wichtigen inner- und außereuropäischen Städteverbindungen an. Die Freischaltung des Winterflugplans so früh im Voraus ist in der Branche üblich und dient der optimalen Kapazitätsplanung sowie der Kundengewinnung.

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Brussels Airlines: Flaggschiff-Lounge wird umfassend modernisiert

Brussels Airlines beginnt am 7. Januar 2026 mit einer umfassenden Modernisierung ihrer preisgekrönten Flaggschiff-Lounge „The loft“ am Brüsseler Flughafen in der A-Zone. Die Neugestaltung ist Teil einer weitreichenden Investitionsoffensive zur Verbesserung des Premium-Passagiererlebnisses. Die Lounge, bekannt für ihre hochwertige Ausstattung und den Kundenservice, wird für die Dauer der Arbeiten geschlossen und soll voraussichtlich gegen Ende des Sommers 2026 wiedereröffnet werden. Um ihren Premium-Kunden während der mehrmonatigen Umbauphase weiterhin komfortable Annehmlichkeiten zu bieten, hat die Fluggesellschaft zwei temporäre Lösungen entwickelt, darunter eine speziell eingerichtete Pop-up-Lounge und erweiterte Betriebszeiten für eine bestehende Einrichtung. Umfangreiche Modernisierung des Premium-Angebots Die permanente Schließung von „The loft“ in der A-Zone ist notwendig, um die geplante komplette Neugestaltung der Fläche zu realisieren. Die Lounge ist ein wichtiges Aushängeschild für Brussels Airlines, insbesondere für Reisende, die zu europäischen Zielen des Schengen-Raums oder zu internationalen Zielen außerhalb des Schengen-Raums fliegen, da sich die Lounge in der Zone für den Abflugbereich A befindet. Im internationalen Vergleich dient „The loft“ als zentraler Treffpunkt vor dem Abflug und ist entscheidend für das Gesamterlebnis der Premium-Passagiere. Die Fluggesellschaft plant, die Einzelheiten der modernisierten „The loft“-Lounge in Kürze bekannt zu geben. Die Investition signalisiert jedoch, dass Brussels Airlines inmitten eines verschärften Wettbewerbs im europäischen Luftverkehr die Qualität und Exklusivität ihres Bodenprodukts signifikant steigern will. In einer Branche, in der Reisekomfort und Effizienz am Boden zunehmend über die Wahl der Fluggesellschaft entscheiden, wird die Modernisierung als notwendiger Schritt zur Sicherung der Marktposition und zur Steigerung der Kundenzufriedenheit betrachtet. Mit einer geplanten Wiedereröffnung gegen Ende des

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Etihad Airways erhöht Frequenzen zwischen Abu Dhabi und Zürich deutlich

Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, baut ihre Flugfrequenzen auf der wichtigen Europastrecke zwischen Abu Dhabi und Zürich sukzessive aus. Wie aus aktuellen Planungsdaten hervorgeht, wird die Airline die Anzahl der wöchentlichen Verbindungen schrittweise erhöhen, um der gestiegenen Nachfrage und der strategischen Bedeutung der Schweiz als Finanz- und Tourismusstandort gerecht zu werden. Bereits zum 1. Januar 2026 plant Etihad eine erste Frequenzerhöhung von derzeit 17 auf 18 wöchentliche Flüge. Eine weitere signifikante Aufstockung ist für den 1. Februar 2026 vorgesehen, ab dem die Strecke dann dreimal täglich, also 21 Mal pro Woche, bedient werden soll. Dieser Ausbau unterstreicht die Wachstumsstrategie der Fluggesellschaft und die Bedeutung von Zürich als europäisches Ziel im Streckennetz von Etihad, das über das Drehkreuz Abu Dhabi hinaus Anschlussmöglichkeiten in den Nahen Osten, Asien und Australien bietet. Die Erhöhung der Frequenzen von Etihad Airways signalisiert einen verstärkten Wettbewerb auf der Langstreckenroute in die Golfregion, wo neben Etihad auch Emirates und Qatar Airways eine starke Präsenz zeigen. Für die Passagiere bedeutet der Ausbau eine größere Flexibilität bei der Reiseplanung und verbesserte Anschlussmöglichkeiten zu den weltweiten Destinationen der Etihad Group und ihrer Partner. Die schrittweise Verdichtung des Flugplans soll die Kapazitäten optimal an die saisonalen und geschäftlichen Anforderungen anpassen.

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Westbahn etabliert durchgehenden Halbstundentakt und direkte Pinzgau-Anbindung

Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 hat das private Eisenbahnverkehrsunternehmen Westbahn sein Angebot in Österreich signifikant erweitert und neu strukturiert. Die Einführung eines durchgehenden Halbstundentakts im Fernverkehr auf der zentralen Weststrecke zwischen Wien und Salzburg bildet das Herzstück der Neuerungen. Darüber hinaus hat die Westbahn ihre regionale Reichweite massiv ausgebaut: Eine neue Direktverbindung bindet den Pinzgau in Salzburg erstmals umsteigefrei an die Bundeshauptstadt Wien an. Die Verlängerung der Strecke von St. Johann im Pongau bis nach Saalfelden und Zell am See sorgt für dreimal tägliche, komfortable Verbindungen in eine der wichtigsten Tourismusregionen des Landes. Diese Angebotsverbesserungen – darunter auch zusätzliche Früh- und Spätzüge – zielen darauf ab, den öffentlichen Verkehr für Pendler, Schüler und Freizeitreisende attraktiver zu gestalten und die Marktdurchdringung der Westbahn im Fernverkehr weiter zu erhöhen. Direkte Anbindung des Pinzgaus an Wien als regionaler Impuls Die bemerkenswerteste Erweiterung des Westbahn-Netzes betrifft die Verlängerung der bereits im Vorjahr etablierten Verbindung über die Giselabahnstrecke bis in den Pinzgau. Von nun an fahren die Westbahn-Züge von Wien Westbahnhof über Salzburg und Bischofshofen hinaus bis nach Saalfelden und Zell am See. Diese dreimal täglich angebotene Direktverbindung schafft einen erheblichen Mehrwert für die Region. Die Fahrzeiten sind mit 4 Stunden 17 Minuten von Wien bis Zell am See und 4 Stunden 28 Minuten bis zur Endstation Saalfelden äußerst kompetitiv und bieten durch den Wegfall des Umstiegs in Salzburg oder Bischofshofen einen massiven Komfortgewinn. Die Züge halten auf dem verlängerten Abschnitt unter anderem in wichtigen regionalen Knotenpunkten wie Schwarzach-St. Veit, Lend, Taxenbach-Rauris, Bruck-Fusch

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