Dezember 18, 2025

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Dezember 18, 2025

Austrian Airlines weitet Sommerflugplan 2026 aus

Austrian Airlines hat eine deutliche Erweiterung des Flugangebots für die Sommersaison 2026 angekündigt. Rechtzeitig zum Start der Weihnachtsferien gab die Fluggesellschaft bekannt, das Programm um insgesamt 490 zusätzliche Flüge auf der Kurz- und Mittelstrecke aufzustocken. Der Sommerflugplan, der vom 29. März bis zum 24. Oktober 2026 gültig ist, umfasst insgesamt 133 Destinationen, davon 113 Kurz- und Mittelstrecken sowie 20 Langstreckenziele direkt ab Wien. Damit wächst das Gesamtportfolio im Vergleich zum Vorjahr um sechs Ziele an. Ein Schwerpunkt der Kapazitätserweiterung liegt auf dem Mittelmeerraum, wobei Italien mit 222 zusätzlichen Flügen den größten Zuwachs verzeichnet. Insgesamt werden zwölf italienische Städte bedient, darunter verstärkt Rom, Florenz und Lamezia Terme. Auch Sardinien rückt mit bis zu zehn wöchentlichen Verbindungen nach Olbia und Cagliari stärker in den Fokus. Spanien-Reisende profitieren von 120 zusätzlichen Flügen, wobei insbesondere die Frequenzen nach Valencia und Barcelona erhöht werden. Neu im spanischen Sommerprogramm sind zudem die Destinationen Bilbao und Alicante. Griechenland bleibt mit 21 angeflogenen Zielen eine tragende Säule im Ferienflugnetz der Austrian Airlines. Das Angebot wurde hier um 148 Flüge erweitert, wobei Kreta mit 19 wöchentlichen Verbindungen Spitzenreiter bleibt. Nach einer längeren Unterbrechung wird zudem Mytilini auf Lesbos wieder in das Streckennetz aufgenommen. Für Reisende, die kühlere Regionen bevorzugen, hält die Fluggesellschaft Verbindungen nach Island, Schottland und Norwegen bereit, darunter Ziele wie Reykjavik, Edinburgh, Tromsø und die Lofoten. Durch die Ausweitung der Flugzeiten in die Vor- und Nachsaison reagiert das Unternehmen auf die veränderten Reisegewohnheiten der Passagiere.

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Strategiewechsel am Flughafen Düsseldorf: Fokus auf operative Flexibilität statt Kapazitätserweiterung

Der Flughafen Düsseldorf, nach Frankfurt, München und Berlin-Brandenburg die viertgrößte Luftverkehrsdrehscheibe Deutschlands, vollzieht eine grundlegende strategische Neuausrichtung seiner langfristigen Entwicklungsplanung. Nachdem das Unternehmen über Jahre hinweg eine Kapazitätserweiterung und die Aufhebung der bisherigen Obergrenzen für Flugbewegungen angestrebt hatte, wurden diese Pläne nun offiziell revidiert. In einem aktuellen Antrag an das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium verzichtet der Flughafen auf zusätzliche Starts und Landungen über das bestehende Maß hinaus. Stattdessen setzt das Management unter der Leitung von Flughafenchef Lars Redeligx auf eine höhere Effizienz innerhalb der bereits genehmigten Kontingente. Geplant ist eine Erhöhung der stündlichen Flugbewegungen in Spitzenzeiten von 47 auf 60, während die strikte Deckelung von 131.000 Bewegungen in der verkehrsreichsten Jahreshälfte sowie das Nachtflugverbot bestehen bleiben. Diese Entscheidung ist eine direkte Reaktion auf die fundamentalen Veränderungen in der globalen Luftverkehrsbranche seit dem Jahr 2020 und zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit durch operative Flexibilität zu sichern. Abkehr von den Expansionsplänen vergangener Jahre Die Geschichte der Düsseldorfer Ausbaupläne reicht bis in das Jahr 2015 zurück. Damals hatte der größte Flughafen Nordrhein-Westfalens beantragt, die bis heute gültige Obergrenze von 131.000 Flugbewegungen für die sechs betriebsreichsten Monate des Jahres (Mai bis Oktober) aufzuheben. Das Ziel war ein nahezu unbegrenztes Wachstum, um der damals stetig steigenden Nachfrage im europäischen Luftverkehr gerecht zu werden und die Position als wichtigstes Tor zum bevölkerungsreichsten Bundesland zu festigen. Der Flughafen wollte sich damit Kapazitätsspielräume schaffen, die über die bestehenden Genehmigungen weit hinausgingen. Die geopolitischen und wirtschaftlichen Umbrüche der letzten Jahre, insbesondere die Auswirkungen der Corona-Pandemie, haben die Rahmenbedingungen für den Luftverkehr

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United Airlines befördert elf Millionen Passagiere ab München

Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat am Flughafen München einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Seit der Aufnahme des Flugbetriebs am bayerischen Drehkreuz im Jahr 1998 hat das Unternehmen insgesamt elf Millionen Passagiere befördert. Anlässlich dieses Jubiläums wurde am Dienstagnachmittag ein Fluggast auf der Verbindung nach Denver stellvertretend für die Kundenbasis mit einem Reisegutschein geehrt. United Airlines unterstreicht damit die langjährige Präsenz am Standort München, die vor beinahe drei Jahrzehnten mit Flügen nach Washington, D.C. begann. Aktuell betreibt die Fluggesellschaft von München aus ein dichtes Streckennetz mit sechs täglichen Nonstop-Verbindungen zu wichtigen US-Drehkreuzen. Zu den ganzjährigen Zielen gehören Washington, D.C., New York/Newark, Chicago, Houston, Denver und San Francisco. Über diese Knotenpunkte bietet United Anschlussmöglichkeiten zu über 180 Destinationen auf dem amerikanischen Kontinent. Thomas Kube, Leiter der Routenentwicklung am Flughafen München, betonte die zentrale Rolle der Airline für die transatlantische Anbindung des Standorts und die konstant hohe Nachfrage im Langstreckensegment. United Airlines festigt mit diesen Zahlen ihre Position als US-Fluggesellschaft mit dem umfangreichsten Angebot auf dem deutschen Markt. Allein im Jahr 2024 wickelte das Unternehmen über 11.000 Flüge zwischen Deutschland und den USA ab. Dabei wurden mehr als 2,5 Millionen Passagiere transportiert sowie über 100.000 Tonnen Luftfracht befördert. Die Zusammenarbeit zwischen dem Flughafen München und der Airline gilt als eine der tragenden Säulen für den interkontinentalen Verkehr im süddeutschen Raum, wobei die Kapazitäten über die Jahre stetig ausgebaut wurden.

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 LTI kürt die 15 herausragendsten Luxushotel-Eröffnungen des Jahres 2025

Am 17. Dezember 2025 hat die renommierte Expertenorganisation Luxury Travel Intelligence (LTI) ihren mit Spannung erwarteten Jahresbericht über die exklusivsten Neuzugänge im internationalen Hotelmarkt veröffentlicht. Die Liste der 15 besten Neueröffnungen spiegelt eine beeindruckende Dynamik im Ultra-Luxussegment wider, wobei die Marke Rosewood mit drei Platzierungen, einschließlich des Spitzenplatzes, eine historische Dominanz an den Tag legt. Von aufwendig restaurierten indischen Palästen über futuristische Yacht-Konzepte in Dubai bis hin zu urbanen Rückzugsorten in Bangkok zeigt das Ranking, dass die Branche massiv in Architektur, erstklassige Gastronomie und exklusive Standorte investiert. Angeführt wird die Auswahl von „The Chancery Rosewood“ in London, einem reinen Suitenhotel, das in der hart umkämpften britischen Hauptstadt neue Maßstäbe für Opulenz und Servicequalität setzt. Dominanz von Rosewood und strategische Expansion in Europa Das Jahr 2025 markiert einen Wendepunkt für die Marke Rosewood, die mit gleich drei Häusern in den Top 15 vertreten ist. Neben dem Gesamtsieger in London sicherte sich die Gruppe mit dem Rosewood Mandarina an der mexikanischen Pazifikküste (Platz 14) und dem Rosewood Courchevel in den französischen Alpen (Platz 12) weitere Spitzenpositionen. Besonders das Projekt in Courchevel 1850 verdeutlicht den Trend zu exklusiven Winterresorts, die den Glamour der 1960er-Jahre mit modernster Technik verbinden. In Italien zeigt sich die wachsende Bedeutung des Marktes durch zwei herausragende Platzierungen: Das Rocco Forte Carlton in Mailand (Platz 10) profitierte von einer Investitionssumme von 60 Millionen US-Dollar, um den Mailänder Aperitivo-Stil in einem Art-déco-Ambiente neu zu interpretieren. In Florenz verwandelte die Auberge Collection das historische Internat Collegio alla Querce (Platz 4) in ein

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Ende des roten Dauerblinkens: Niederösterreich rüstet 850 Windräder um

In Niederösterreich wird die nächtliche Lichtverschmutzung durch Windkraftanlagen drastisch reduziert. Wie LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf nach Verhandlungen mit führenden Energieunternehmen bekannt gab, startet die Umrüstung bestehender Anlagen auf eine bedarfsgerechte Nachtbefeuerung. Während für neue Windparks diese Technik bereits verpflichtend in den Genehmigungsbescheiden vorgeschrieben wird, haben sich die Betreiber der rund 850 bereits existierenden Windräder nun freiwillig zur technischen Anpassung bereit erklärt. Von dieser Maßnahme profitieren etwa eine Million Menschen, da die roten Warnlichter künftig nur noch dann aufleuchten, wenn sich tatsächlich ein Flugzeug nähert. Die rechtliche Grundlage für diesen Schritt schuf der Nationalrat im Jahr 2024, nachdem technische Fortschritte bei der Hinderniskennzeichnung sowie die Freigabe durch die Luftfahrtbehörde Austro Control die Voraussetzungen dafür geschaffen hatten. Die bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung (BNK) nutzt Transpondersignale von Flugzeugen, um die Befeuerung nur im Bedarfsfall zu aktivieren. Diese Neuerung gilt als entscheidender Faktor, um die Akzeptanz der Windkraft in der Bevölkerung zu erhöhen, da das permanente Blinken in der Landschaft entfällt. Parallel zur Umrüstung hat die niederösterreichische Landesregierung mit den Stimmen von ÖVP, FPÖ und SPÖ den Bau von drei neuen Windparks genehmigt. In Unterstinkenbrunn, Rustenfeld II und Deutsch-Wagram 2 entstehen insgesamt 22 neue Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 160 Megawatt. Diese Projekte lösen Investitionen in der Höhe von etwa 250 Millionen Euro aus und stärken die regionale Wertschöpfung. Beteiligte Unternehmen wie die EVN Naturkraft, ImWind und Windkraft Simonsfeld betonten, dass der Ausbau der Kapazitäten notwendig sei, um die Abhängigkeit von Energieimporten weiter zu verringern und die regionale Stromversorgung für künftig rund 125.000 Haushalte sicherzustellen.

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Untersuchung nach Triebwerksabschaltung über Polen: Ungewöhnlicher Vorfall im Cockpit einer Boeing 737 Max

Ein Zwischenfall im polnischen Luftraum sorgt derzeit in der Luftfahrtbranche für Aufsehen und wirft Fragen zur Sicherheit sowie zur Ergonomie in Cockpits moderner Verkehrsflugzeuge auf. Am 8. Dezember 2025 kam es kurz nach dem Start einer Boeing 737-8 Max vom Flughafen Krakau zu einer ungeplanten Triebwerksabschaltung. Ersten Berichten zufolge soll eine sich lösende Sonnenblende im Cockpit den Vorfall ausgelöst haben. Das Flugzeug, das für Ryanair im Rahmen eines Wet-Lease-Verfahrens von Malta Air betrieben wurde, befand sich auf dem Weg nach Mailand-Bergamo, als das Triebwerk des Typs CFM LEAP-1B im Steigflug ausfiel. Trotz der potenziell kritischen Situation gelang es der Besatzung, das Triebwerk in der Luft wieder zu starten und den Flug sicher fortzusetzen. Die maltesische Untersuchungsbehörde für Flugunfälle (BAAI) hat eine offizielle Untersuchung eingeleitet, um den bizarren Hergang zu klären, da Luftfahrtexperten auf die erhebliche räumliche Distanz zwischen den Sonnenblenden und den Triebwerksbedienelementen hinweisen. Flugverlauf und Notfallmeldung über Krakau Der Flug FR-3505 hob plangemäß gegen 06:25 Uhr Lokalzeit in Krakau ab. Die Maschine mit der Registrierung 9H-VUE befand sich im Steigflug und passierte gerade eine Höhe von etwa 8.000 Fuß (ca. 2.440 Meter), als die Piloten den Steigvorgang abrupt abbrachen. Laut Daten von Flugverfolgungsdiensten nivellierte die Besatzung das Flugzeug und verblieb zunächst auf der aktuellen Flughöhe, um die Situation zu bewerten. In dieser Phase setzte die Cockpitbesatzung einen „PAN PAN“-Ruf ab. Im internationalen Flugfunk signalisiert dieser Ruf eine dringende Situation, die jedoch keine unmittelbare Lebensgefahr für die Insassen oder den Verlust des Luftfahrzeugs darstellt – im Gegensatz zum „Mayday“-Ruf. Die

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Deutliches Passagierplus am Flughafen Nürnberg in der Weihnachtsreisezeit

Der Albrecht Dürer Airport Nürnberg bereitet sich auf einen massiven Anstieg des Reiseverkehrs während der bayerischen Weihnachtsferien vor. Vom 19. Dezember 2025 bis zum 6. Januar 2026 prognostiziert die Flughafengesellschaft rund 162.800 Fluggäste. Dies entspricht einer Steigerung von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, in dem etwa 137.800 Passagiere abgefertigt wurden. Insgesamt stehen 1.233 Flugbewegungen im Flugplan, wobei der 20. Dezember mit erwarteten 12.000 Reisenden als der Tag mit dem höchsten Verkehrsaufkommen gilt. Das Reiseverhalten der Passagiere zeigt eine starke Fokussierung auf Warmwasserziele und europäische Metropolen. Das ägyptische Hurghada führt die Liste der beliebtesten Zielorte mit über 14.300 Passagieren an. Dahinter folgen die internationalen Drehkreuze Frankfurt und Amsterdam, über die Reisende Anschluss an das weltweite Streckennetz finden. Auch London-Stansted sowie die beiden Flughäfen in Istanbul verzeichnen hohe Buchungszahlen. Unter den klassischen Urlaubsdestinationen belegen Palma de Mallorca und Antalya die vorderen Plätze. Laut Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe spiegelt dieser Zuwachs das hohe Mobilitätsbedürfnis der Menschen in der Region Franken wider. Um den Betrieb während dieser Spitzenzeiten stabil zu halten, empfiehlt das Flughafenmanagement allen Reisenden eine frühzeitige Ankunft von mindestens zwei Stunden vor Abflug. Dies soll Engpässe an den Check-in-Schaltern und Sicherheitskontrollen vermeiden. Ergänzend zum Flugbetrieb wurden die Kapazitäten im Einzelhandel und in der Gastronomie, etwa in der neu gestalteten Verkaufsfläche der Nürnberg-Area, hochgefahren. Auch die Parkkapazitäten am Standort wurden im Vorfeld optimiert, um der erhöhten Nachfrage durch Urlaubsreisende gerecht zu werden. Neben dem touristischen Verkehr spielt in dieser Periode traditionell der Besuchsverkehr zu Familien und Freunden eine wesentliche Rolle für die Auslastung

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