Dezember 30, 2025

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Dezember 30, 2025

Führungswechsel bei Tarom inmitten wirtschaftlicher Konsolidierung

Am 19. Dezember 2025 gab Costin Iordache, der Generaldirektor der staatlichen Fluggesellschaft Tarom, seinen Rücktritt aus persönlichen Gründen bekannt. Diese Entscheidung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen die tiefgreifendste Umstrukturierung seiner jüngeren Geschichte durchläuft. Iordache, der über umfangreiche Erfahrung in der internationalen Privatwirtschaft verfügt, hinterlässt ein Unternehmen, das nach Jahrzehnten der Defizite erstmals wieder positive Zahlen schreibt. Während der Verwaltungsrat nun die Suche nach einem dauerhaften Nachfolger einleitet, bleibt Iordache bis Mitte Januar 2026 im Amt, um einen geordneten Übergang sicherzustellen. Die kommenden Monate werden entscheidend dafür sein, ob Tarom den eingeschlagenen Weg der wirtschaftlichen Stabilisierung ohne Brüche fortsetzen kann, während gleichzeitig die politische Landschaft Rumäniens durch Kommunalwahlen in der Hauptstadt zusätzlich in Bewegung geraten ist. Strategische Meilensteine unter der Ägide von Costin Iordache Die Amtszeit von Costin Iordache war geprägt von der Umsetzung eines harten Restrukturierungskurses, der in enger Abstimmung mit der Europäischen Kommission entwickelt wurde. Ein zentraler Erfolg seiner Führung war die Sicherung staatlicher Beihilfen, die unter strengen Auflagen gewährt wurden, um die langfristige Lebensfähigkeit der Airline zu garantieren. Unter seiner Leitung gelang es dem Managementteam, die Verschuldung signifikant zu reduzieren und operative Ineffizienzen abzubauen. Die offizielle Stellungnahme des Unternehmens hebt hervor, dass Iordache seine 18-jährige Expertise aus renommierten Häusern wie der ABN Amro Bank und der Telekom-Gruppe erfolgreich auf die spezifischen Herausforderungen eines staatlichen Luftfahrtunternehmens übertragen konnte. Besonders hervorzuheben ist die Rückkehr in die Gewinnzone. Nachdem Tarom über zwei Jahrzehnte hinweg als Sanierungsfall galt, markieren die Ergebnisse der Jahre 2024 und 2025 einen historischen Wendepunkt.

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Niederösterreich erweitert KI-Schulungsprogramm für Tourismusbetriebe

Das Land Niederösterreich setzt seine Digitalisierungsoffensive im Gastgewerbe fort und kündigt für das erste Quartal 2026 die Fortführung der kostenlosen Workshopreihe „KI im Tourismus“ an. Mit neuen Terminen in Tulln, Wiener Neustadt und St. Pölten reagiert das Konsortium aus Wirtschaftskammer Niederösterreich, Niederösterreich Werbung und dem Haus der Digitalisierung auf die hohe Nachfrage von über 500 bisherigen Teilnehmern. Ziel der Initiative ist es, klein- und mittelständischen Betrieben praktische Werkzeuge der Künstlichen Intelligenz zu vermitteln, um interne Abläufe effizienter zu gestalten und die Wettbewerbsfähigkeit des regionalen Tourismusstandortes zu sichern. Im Mittelpunkt der kommenden Veranstaltungen steht die neue Referentin Manuela Machner, die eine spezialisierte „KI-Toolbox“ für Gastgeber präsentiert. Das Programm umfasst konkrete Anwendungsbereiche wie die Automatisierung der Gästekommunikation, KI-gestützte Telefoniesysteme sowie die Erstellung von Inhalten für Marketing und soziale Medien. Durch den Einsatz von intelligenten Agenten und Analysewerkzeugen sollen administrative Aufgaben im Reservierungswesen und in der Organisation beschleunigt werden. Die Verantwortlichen betonen, dass der Fokus auf sofort umsetzbaren Lösungen liegt, die ohne tiefgreifende technische Vorkenntnisse in den Arbeitsalltag integriert werden können. Politik und Wirtschaft sehen in der Technologie einen entscheidenden Faktor zur Entlastung des Personals. Laut Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Wirtschaftskammer-Präsident Wolfgang Ecker ermöglicht die digitale Transformation den Betrieben, Zeitressourcen zurückzugewinnen, die primär in die persönliche Betreuung der Gäste fließen können. Da der Tourismussektor stark von der Dienstleistungsqualität abhängt, sollen KI-Anwendungen vor allem repetitive Prozesse in der Datenverwaltung und Inhaltsplanung übernehmen. Die Workshops dienen dabei als zentrale Plattform für den Wissenstransfer zwischen Digitalexperten und praktischen Anwendern aus den touristischen Regionen. Die Termine für

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Gedenken und Aufarbeitung ein Jahr nach dem Flugzeugabsturz von Jeju Air in Südkorea

Am 29. Dezember 2025 versammelten sich Angehörige, Regierungsvertreter und Bürger am internationalen Flughafen Muan, um der Opfer des schwersten Flugunglücks in der Geschichte Südkoreas zu gedenken. Genau ein Jahr nach dem Absturz einer Boeing 737-800 der Jeju Air, bei dem 179 Menschen ihr Leben verloren, stand die Zeremonie im Zeichen der Trauer, aber auch der ungelösten Fragen zur Unfallursache. Während die Familien der Verstorbenen Blumen niederlegten, versprach die politische Führung des Landes eine lückenlose Aufklärung und strukturelle Reformen innerhalb der Flugsicherheitsbehörden. Zeitgleich mit dem Gedenken rückt die Arbeit einer neu eingesetzten parlamentarischen Untersuchungskommission in den Fokus, die klären soll, inwieweit menschliches Versagen oder technische Mängel zu der Katastrophe führten, die nur zwei Passagiere überlebten. Der Moment des Gedenkens und die staatliche Entschuldigung Die Gedenkfeier am Flughafen Muan begann exakt um 09:03 Uhr Ortszeit – dem Zeitpunkt, an dem die Maschine vor einem Jahr während eines Notlandungsversuchs mit einem Bahndamm kollidierte. Das Programm umfasste neben rituellen Blumenniederlegungen die Vorführung eines Gedenkvideos, das an die Einzelschicksale der Opfer erinnerte. Südkoreas Präsident Lee Jae Myung übermittelte eine Videobotschaft, in der er sein tiefstes Beileid ausdrückte und sich in seiner Funktion als Staatsoberhaupt förmlich für das Versagen der Sicherheitsstrukturen entschuldigte. Er betonte, dass keine Worte den Verlust der Hinterbliebenen vollständig lindern könnten, die Regierung jedoch alles tun werde, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. In einer begleitenden Erklärung kündigte der Präsident an, die Unabhängigkeit und die fachliche Expertise des Ausschusses für die Untersuchung von Luftfahrt- und Eisenbahnunfällen, kurz ARAIB, massiv zu stärken. Ziel

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Freigabe beschlagnahmter Gelder zur Begleichung von Lohnrückständen bei Kingfisher Airlines

Die indische Finanzermittlungsbehörde Enforcement Directorate (ED) hat die Freigabe von rund 70 Millionen Rupien, was etwa 0,8 Millionen Euro entspricht, für ehemalige Angestellte der insolventen Kingfisher Airlines veranlasst. Diese Entscheidung folgt einer Anordnung des zuständigen Schulden­einziehungs­tribunals in Bengaluru. Die Mittel sollen dazu verwendet werden, einen Teil der seit über einem Jahrzehnt ausstehenden Gehaltsforderungen zu begleichen. Die Fluggesellschaft des ehemaligen Unternehmers Vijay Mallya hatte den Betrieb bereits im Jahr 2012 aufgrund massiver Überschuldung eingestellt, wobei zahlreiche Mitarbeiter ohne ihre rechtmäßigen Bezüge zurückblieben. Die nun freigegebenen Gelder stammen aus der Verwertung von Vermögenswerten, die im Rahmen umfassender Ermittlungen wegen Geldwäsche und Betrugs gegen Vijay Mallya beschlagnahmt worden waren. Das Enforcement Directorate hatte in den vergangenen Jahren Immobilien, Aktien und Bankguthaben des geflohenen Geschäftsmanns eingefroren. Ein Teil dieser Sachwerte wurde bereits veräußert, um die Forderungen der Gläubigerbanken und nun auch der ehemaligen Belegschaft zu bedienen. Die Auszahlung erfolgt über den offiziellen Insolvenzverwalter, der die Verteilung an die registrierten Anspruchsberechtigten koordiniert. Zusätzliche Recherchen verdeutlichen die Dimension des Falls: Vijay Mallya hält sich seit 2016 im Vereinigten Königreich auf, während Indien seine Auslieferung fordert, um ihn für Schulden in Milliardenhöhe bei einem Konsortium aus 17 Banken zur Rechenschaft zu ziehen. Das aktuelle Verfahren zur Lohnauszahlung gilt als wichtiger Teilsieg für die Betroffenen, deckt jedoch nur einen Bruchteil der geschätzten Gesamtforderungen ab. In der Vergangenheit wurden bereits Vermögenswerte im Wert von mehreren hundert Millionen Euro an Banken übertragen, wobei die Priorisierung der Gläubiger immer wieder Gegenstand juristischer Auseinandersetzungen vor indischen Gerichten war. Der Zusammenbruch von Kingfisher

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Logistik der Extreme: Die bemerkenswertesten Spezialtransporte des Jahres 2025

Die globale Logistik wird im Alltag oft auf den Versand von Standardpaketen und die Abwicklung von Massengütern reduziert. Doch hinter der Fassade der automatisierten Sortierzentren und standardisierten Containerladungen verbirgt sich ein hochkomplexes Feld: der Transport von lebenden Tieren, unersetzlichen Kulturgütern und sensiblen Sporttrophäen. Im Jahr 2025 hat die DHL Group als weltweit agierender Logistikdienstleister eine Reihe von Projekten realisiert, die weit über das gewöhnliche Maß an operativer Planung hinausgingen. Diese Einsätze erforderten nicht nur spezialisiertes Equipment und maßgefertigte Transportlösungen, sondern auch eine präzise Abstimmung mit Behörden, Tierärzten und Sicherheitsexperten über Kontinente hinweg. Von der Wiederansiedlung bedrohter Tierarten in Afrika bis hin zur Sicherung von Motorsport-Relikten verdeutlichen diese Fälle die technologische und organisatorische Leistungsfähigkeit moderner Logistiknetzwerke unter extremen Bedingungen. Artenschutz aus der Luft: Rückführung seltener Bergbongos nach Kenia Einer der anspruchsvollsten Einsätze des Jahres fand im Februar 2025 statt, als 17 seltene Bergbongo-Antilopen eine Reise von über 13.000 Kilometern antraten. Die Tiere, die ursprünglich von einer in den 1970er-Jahren in die USA umgesiedelten Population abstammen, wurden von Florida nach Kenia transportiert. Ziel war ein Wildtierreservat an den Hängen des Mount Kenya, um den dortigen Bestand zu stützen, der in freier Wildbahn auf weniger als 100 Exemplare geschrumpft ist. Für diesen Transport stellte DHL ein dediziertes Flugzeug bereit, das mit klimatisierten und speziell für diese Tierart entwickelten Boxen ausgestattet war. Die logistische Herausforderung bestand vor allem darin, den Stresspegel der Tiere während der langen Flugdauer minimal zu halten. Hierfür wurden zwei Spezialisten für Antilopen sowie ein Tierarzt in die Crew integriert, die

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Flottenmodernisierung bei Air Nostrum: Abschied vom Bombardier CRJ 200

Die spanische Regionalfluggesellschaft Air Nostrum hat den operativen Betrieb ihres letzten verbliebenen Flugzeugs vom Typ Bombardier CRJ 200 offiziell eingestellt. Der finale Linienflug fand am 25. Oktober 2025 auf der Verbindung zwischen Santiago de Compostela und Bilbao statt. Mit der Ausflottung dieses Musters endet eine prägende Ära für das Unternehmen, das über die Jahre insgesamt 35 Exemplare des 50-sitzigen Regionaljets betrieb. Der CRJ 200 war maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Airline in den 1990er-Jahren den Übergang von reinen Turboprop-Maschinen hin zu modernen Jet-Flugzeugen vollzog und damit ihre Marktposition im spanischen Inlandsverkehr sowie als Partner der Iberia unter der Marke Iberia Regional festigte. Branchenanalysen verdeutlichen, dass der Rückzug des CRJ 200 Teil einer umfassenden Flottenharmonisierung ist. Das Modell galt zwar als zuverlässig und wegweisend für die Erschließung dünnerer Streckenprofile, erwies sich jedoch aufgrund der hohen Stückkosten pro Sitzplatz im Vergleich zu größeren Mustern zunehmend als unwirtschaftlich. Air Nostrum setzt künftig verstärkt auf die größeren Varianten der CRJ-Serie, insbesondere den CRJ 1000 mit 100 Sitzplätzen, sowie auf moderne Turboprops vom Typ ATR 72-600. Diese Strategie zielt darauf ab, die Betriebskosten durch Skaleneffekte zu senken und die Kapazitäten an die gestiegene Nachfrage im regionalen Luftverkehr anzupassen. Zusätzliche Recherchen belegen, dass Air Nostrum einer der weltweit größten Betreiber der CRJ-Familie war. Die Partnerschaft mit dem Hersteller Bombardier – dessen Regionaljet-Sparte mittlerweile von Mitsubishi Heavy Industries übernommen wurde – prägte das Erscheinungsbild der Airline über zwei Jahrzehnte. Die nun ausgemusterten Maschinen werden teilweise an Leasinggeber zurückgegeben oder für den Gebrauchtmarkt sowie als Ersatzteilspender vorbereitet. Gleichzeitig

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