Januar 29, 2026

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Januar 29, 2026

Wizz Air baut Osteuropa-Netz am Flughafen Köln/Bonn mit Chișinău weiter aus

Die Fluggesellschaft Wizz Air intensiviert ihre Präsenz am Flughafen Köln/Bonn und nimmt ab dem 23. Mai 2026 eine neue Direktverbindung in die Republik Moldau auf. Zweimal wöchentlich, jeweils am Dienstag und Samstag, wird die Hauptstadt Chișinău angeflogen. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, bewertet die Aufnahme der Verbindung als Bestätigung der erfolgreichen Kooperation, nachdem die Airline erst im vergangenen Herbst an den Standort zurückgekehrt war. Die Flugzeit für die Strecke beträgt etwa zweieinhalb Stunden, wobei moderne Maschinen vom Typ Airbus A321neo zum Einsatz kommen. Zusätzliche Recherchen zur strategischen Ausrichtung der Airline verdeutlichen, dass Wizz Air Köln/Bonn gezielt als Drehkreuz für den Verkehr nach Südosteuropa positioniert. Neben Chișinău folgen in kurzem Abstand weitere Destinationen: Ab dem 2. Juni 2026 wird Podgorica in Montenegro viermal pro Woche bedient. Damit ergänzt die Airline ein bereits bestehendes Portfolio, das seit Ende 2025 die Hauptstädte Bukarest, Skopje, Tirana sowie die bosnische Stadt Tuzla umfasst. Diese Expansion zielt primär auf den wachsenden Markt für ethnischen Reiseverkehr sowie auf preisbewusste Städtereisende ab, die neue Ziele abseits der klassischen westlichen Tourismuszentren suchen. Wirtschaftlich profitiert der Flughafen Köln/Bonn von der hohen Taktdichte und der Auslastung durch den Low-Cost-Carrier, während die Republik Moldau als aufstrebendes Ziel für Kulturreisen und den Weinhandel gilt. Chișinău fungiert dabei als das ökonomische Zentrum des Landes und bietet Anschluss an bedeutende Agrar- und Weinregionen. Die eingesetzte Airbus-A320-Familie, insbesondere der A321neo, zeichnet sich durch eine hohe Sitzplatzkapazität aus, was die Wettbewerbsfähigkeit auf diesen Nischenrouten stärkt. Experten weisen darauf hin, dass die Stabilität dieser

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Wien festigt Position als globale Tourismusmetropole mit historischem Nächtigungshöchstwert

Wien hat im vergangenen Jahr einen neuen Meilenstein in seiner Geschichte als Reiseziel gesetzt. Mit insgesamt 20.065.000 Übernachtungen im Jahr 2025 wurde erstmals die prestigeträchtige Marke von 20 Millionen Nächtigungen überschritten. Dies entspricht einem Zuwachs von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr und markiert das erfolgreichste Jahr seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen. Auch bei den Ankünften verzeichnete die Stadt mit rund 8,57 Millionen Gästen ein deutliches Plus von fünf Prozent. Wirtschaftlich schlägt sich dieser Erfolg in einem voraussichtlichen Rekord beim Beherbergungsumsatz nieder, der die bisherige Höchstmarke von 1,4 Milliarden Euro aus dem Vorjahr mit hoher Wahrscheinlichkeit übertreffen wird. Die Präsidentin des WienTourismus, Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak, bezeichnete den Wiener Tourismus als zentralen Motor einer innovativen Standortpolitik, der wie ein Präzisionsuhrwerk funktioniere und maßgeblich zur Wertschöpfung der gesamten Region beitrage. Wirtschaftskraft und Arbeitsplatzmotor Visitor Economy Die Bedeutung der Tourismusbranche für den Wiener Arbeitsmarkt ist beachtlich: Jeder neunte Vollzeitjob in der Bundeshauptstadt ist mittlerweile direkt oder indirekt der Tourismus- und Freizeitwirtschaft zuzurechnen. Mit einer jährlichen Wertschöpfung von rund 5,3 Milliarden Euro erwirtschaftet Wien etwa 18 Prozent der gesamten touristischen Wertschöpfung Österreichs. Damit positioniert sich die Stadt als zweitstärkstes Tourismusbundesland, wobei die Einnahmen aus touristischen Ausgaben insgesamt 6,82 Milliarden Euro erreichen. Besonders im Dezember zeigten sich starke Synergieeffekte mit dem Handel. Die über zwei Millionen Nächtigungen im letzten Monat des Jahres kurbelten insbesondere das Weihnachtsgeschäft an, wobei Wien im Bereich der Shoppingausgaben von Gästen aus Nicht-EU-Ländern eine Vorreiterrolle einnimmt. Zwei Drittel der bundesweiten Ausgaben in diesem Segment entfallen auf die Wiener Geschäftsstraßen, was vor allem

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Flughafen Frankfurt testet drahtlose Übertragung von Boarding-Durchsagen

Am Flughafen Frankfurt hat am Mittwoch ein Pilotprojekt zur Verbesserung der akustischen Informationsübermittlung begonnen. In Kooperation mit dem Flughafenbetreiber Fraport und namhaften Technologieunternehmen wie Google, Samsung und der Bluetooth Special Interest Group werden Durchsagen am Flugsteig A direkt auf die Endgeräte der Passagiere übertragen. Zum Einsatz kommt dabei der neue Bluetooth-Standard „Auracast“, der es ermöglicht, Audiosignale simultan an eine unbegrenzte Anzahl von Empfängern in der direkten Umgebung zu senden. Der Testlauf ist zunächst auf zwei Gates beschränkt und erfordert die aktive Zustimmung der Nutzer über deren Smartphones, Kopfhörer oder kompatible Hörsysteme. Die technische Umsetzung erfolgt durch die Einbindung spezialisierter Steuerungssysteme der Firma Sittig Technologies, die für die Automatisierung von Flughafendurchsagen zuständig ist. Ziel des Versuchs ist es, die Informationsbarrieren für Reisende mit Hörbeeinträchtigungen abzubauen. Bisher stellt die Geräuschkulisse in großen Terminals eine erhebliche Herausforderung für die Sprachverständlichkeit dar, da herkömmliche Lautsprechersysteme oft durch Echoeffekte und Umgebungslärm überlagert werden. Durch die digitale Direktübertragung landet die Information ohne Qualitätsverlust unmittelbar im Ohr des Fluggastes, was die Verlässlichkeit bei wichtigen Durchsagen zum Boarding oder zu kurzfristigen Gate-Wechseln steigert. Branchenexperten sehen in dem Frankfurter Projekt einen wegweisenden Schritt für die internationale Luftfahrt. Die „Auracast“-Technologie, die Teil des Bluetooth-LE-Audio-Standards ist, gilt als Nachfolger klassischer Induktionsschleifen, die bisher in öffentlichen Gebäuden für Hörgeräteträger installiert wurden. Der Vorteil der neuen Lösung liegt in der breiten Kompatibilität mit moderner Unterhaltungselektronik. Da immer mehr Smartphones und kabellose In-Ear-Kopfhörer den Standard unterstützen, erreicht das System eine deutlich größere Zielgruppe als bisherige Nischenlösungen. Fraport nutzt den Testzeitraum, um die Stabilität der

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