März 17, 2026

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März 17, 2026

Zoll stellt 32 Kilogramm Cannabis am Flughafen Wien sicher

Ermittler des Zolls und der Kriminalpolizei haben am Flughafen Wien-Schwechat einen großangelegten Drogenschmuggel unterbunden. Bei einer routinemäßigen Kontrolle von Transitgepäck stießen die Beamten auf zwei Koffer, die insgesamt 32 Kilogramm Cannabiskraut enthielten. Die Gepäckstücke befanden sich auf dem Weg von Bangkok über Wien nach Frankfurt am Main. Als Verantwortlicher für das Reisegepäck wurde ein 39-jähriger niederländischer Staatsbürger identifiziert und noch am Flughafen festgenommen. Der Verdächtige verweigerte während der ersten polizeilichen Einvernahme die Aussage und wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Korneuburg überstellt. Dieser Aufgriff markiert eine Fortsetzung einer auffälligen Serie von Schmuggelversuchen über die österreichische Hauptstadt. In den vergangenen Monaten verzeichneten die Behörden am Flughafen Wien vermehrt Funde von Cannabis, die eine identische Route aufweisen. Die Drogen stammen dabei fast ausschließlich aus Thailand, wo die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich Cannabis in den letzten Jahren massiv gelockert wurden. Dies hat dazu geführt, dass kriminelle Netzwerke verstärkt Kuriere einsetzen, um die Ware im Reisegepäck auf Linienflügen nach Europa zu transportieren. Die Transitwege führen dabei oft über internationale Drehkreuze wie Wien, um die eigentliche Herkunft der Koffer bei der Ankunft am Zielort in der Europäischen Union zu verschleiern. Sicherheitsanalysten und Zollbehörden beobachten mit Sorge, dass Wien zunehmend als Transitknotenpunkt für Drogentransporte aus Südostasien nach West- und Südeuropa fungiert. Die geplanten Zielorte der sichergestellten Lieferungen umfassen neben deutschen Großstädten auch Metropolen in Großbritannien und Italien. Aufgrund der hohen Frequenz an Passagieren und Gepäckstücken am Standort Schwechat versuchen Schmuggler, in der Masse unterzutauchen. Die österreichischen Behörden haben als Reaktion darauf die Kontrolldichte bei Flügen

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Harte Haftstrafe für ehemaligen Techniker: Urteil im Fall des organisierten Ersatzteilraubs bei South African Airways

Das Regionalgericht Kempton Park hat ein Signal gegen die organisierte Kriminalität im südafrikanischen Luftfahrtsektor gesetzt. Am 11. März 2026 wurde Lucas Sekae, ein ehemaliger Avionik-Techniker von South African Airways Technical, zu einer Freiheitsstrafe von 18 Jahren verurteilt. Sekae wurde für den Diebstahl hochwertiger Flugzeugkomponenten verantwortlich gemacht, die er über einen Zeitraum von mehreren Jahren systematisch aus den Beständen der staatlichen Fluggesellschaft entwendet hatte. Das Urteil folgt auf eine Verurteilung wegen Diebstahls in drei Fällen, die bereits am 27. Februar ergangen war. Die Ermittlungen, die gemeinsam von den Sicherheitsteams der Fluggesellschaft und dem südafrikanischen Polizeidienst durchgeführt wurden, deckten ein komplexes Netzwerk auf, das weit über die Handlungen eines einzelnen Mitarbeiters hinausging. Sekae agierte als Teil eines kriminellen Syndikats, das sowohl Angestellte der Fluggesellschaft als auch externe Privatunternehmen umfasste, um sensible Luftfahrttechnik auf dem Schwarzmarkt oder an zwielichtige Akteure in der Industrie zu veräußern. Systematische Ermittlungen gegen interne Strukturen Der Fall Sekae ist das Ergebnis einer jahrelangen, akribischen Untersuchung, die bereits im Jahr 2019 ihren Anfang nahm. Zu diesem Zeitpunkt mehrten sich bei South African Airways (SAA) die Hinweise auf Unregelmäßigkeiten in den Inventarlisten der technischen Abteilung. Hochspezialisierte Avionik-Bauteile, die für die Flugsicherheit und die elektronische Steuerung moderner Verkehrsmaschinen unerlässlich sind, verschwanden spurlos aus den gesicherten Werkstätten in Johannesburg. Die Ermittler stellten fest, dass der Diebstahl solcher Komponenten tiefe Kenntnisse über die internen Abläufe und die Sicherheitsvorkehrungen erforderte, was den Verdacht frühzeitig auf das eigene Personal lenkte. Zwischen 2019 und 2021 intensivierte die South African Police Service (SAPS) in enger Abstimmung mit

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Land Oberösterreich prüft Übernahme der städtischen Anteile am Flughafen Linz

Das Land Oberösterreich und die Stadt Linz haben offizielle Verhandlungen über eine Neustrukturierung der Eigentumsverhältnisse am Flughafen Linz eingeleitet. Im Zentrum der Gespräche steht die mögliche Übernahme des 50-prozentigen Anteils der Stadt durch das Land. Damit könnte der Flughafen künftig vollständig in den Besitz der Landesebene übergehen. Dieser Schritt folgt den Bestimmungen der aktuellen Satzung der Flughafen-Gesellschaft, die bei Verkaufsabsichten eines Miteigentümers eine einvernehmliche Abstimmung mit dem Partner vorschreibt. Die Initiative wird als strategische Weichenstellung für die künftige Ausrichtung des Standorts gewertet. Um eine objektive Verhandlungsgrundlage zu schaffen, wird die Stadt Linz in einem nächsten Schritt ein unabhängiges Wertgutachten für ihre Beteiligung in Auftrag geben. Erst nach Vorliegen dieser Bewertung können konkrete Details über den Kaufpreis und die finanziellen Rahmenbedingungen einer Transaktion festgelegt werden. Aktuell halten das Land und die Stadt jeweils genau die Hälfte der Anteile. Ein vollständiger Übergang in Landeshand würde die Entscheidungswege innerhalb der Gesellschaft konzentrieren und könnte die Integration in die landeseigene Infrastrukturstrategie erleichtern. Hintergrund der Verkaufsüberlegungen aufseiten der Stadt Linz ist die angespannte Haushaltslage sowie die Konzentration auf kommunale Kernaufgaben. Der Flughafen Linz, der primär als wichtiger Frachthub und für den regionalen Passagierverkehr Bedeutung hat, steht wie viele Regionalflughäfen vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen. Während das Land Oberösterreich ein starkes Interesse an der Aufrechterhaltung der Standortqualität für die lokale Industrie hat, prüft die Stadt, inwieweit eine Fortführung der Beteiligung unter den aktuellen budgetären Bedingungen noch sinnvoll ist. Die Gespräche befinden sich derzeit in einem frühen Stadium, und über das genaue Ergebnis sowie den Zeitplan der möglichen

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