
Wizz Air verdoppelt Kapazitäten am Flughafen Berlin Brandenburg
Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air hat eine weitreichende Ausweitung ihres Engagements am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eingeleitet und damit eine neue Phase im Wettbewerb um Marktanteile im osteuropäischen Flugverkehr eingeläutet. Mit der Aufnahme der Direktverbindung zwischen Berlin und der slowakischen Hauptstadt Bratislava am 16. März 2026 setzt das Unternehmen den Startpunkt für ein beispielloses Wachstumsszenario. Im Vergleich zum Vorjahr plant die Airline, ihr Sitzplatzangebot im Sommerflugplan 2026 um insgesamt 90 Prozent zu steigern. Neben Bratislava rücken weitere Ziele in Bosnien-Herzegowina sowie Rumänien in den Fokus der operativen Planung. Durch die Verdichtung bestehender Routen und die Einführung neuer Direktflüge reagiert die Airline auf die steigende Nachfrage im Bereich der Geschäftsreisen sowie im Segment der Besuchsreisen von Migranten und deren Angehörigen. Die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg begrüßt diesen Schritt als wesentlichen Beitrag zur Stärkung der internationalen Konnektivität der Hauptstadtregion, während diplomatische Vertreter die ökonomische Bedeutung der verbesserten Infrastruktur für den bilateralen Handel und den politischen Austausch unterstreichen. Struktureller Ausbau des Streckennetzes im Sommer 2026 Das Herzstück der aktuellen Expansion bildet die neue Route nach Bratislava, die ab sofort viermal wöchentlich bedient wird. Montags, mittwochs, freitags und sonntags verbinden Maschinen des Typs Airbus A321neo die beiden Hauptstädte in einer Flugzeit von rund 75 Minuten. Diese Verbindung schließt eine strategische Lücke im regionalen Flugplan, da Bratislava nicht nur als politisches und wirtschaftliches Zentrum der Slowakei fungiert, sondern durch seine geografische Lage im Dreiländereck auch als Zugangstor zu den Märkten Westungarns und Ostösterreichs dient. Die Entscheidung für den Einsatz der A321neo-Modelle unterstreicht das Bestreben der Airline,








