März 17, 2026

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März 17, 2026

Wizz Air verdoppelt Kapazitäten am Flughafen Berlin Brandenburg

Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air hat eine weitreichende Ausweitung ihres Engagements am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eingeleitet und damit eine neue Phase im Wettbewerb um Marktanteile im osteuropäischen Flugverkehr eingeläutet. Mit der Aufnahme der Direktverbindung zwischen Berlin und der slowakischen Hauptstadt Bratislava am 16. März 2026 setzt das Unternehmen den Startpunkt für ein beispielloses Wachstumsszenario. Im Vergleich zum Vorjahr plant die Airline, ihr Sitzplatzangebot im Sommerflugplan 2026 um insgesamt 90 Prozent zu steigern. Neben Bratislava rücken weitere Ziele in Bosnien-Herzegowina sowie Rumänien in den Fokus der operativen Planung. Durch die Verdichtung bestehender Routen und die Einführung neuer Direktflüge reagiert die Airline auf die steigende Nachfrage im Bereich der Geschäftsreisen sowie im Segment der Besuchsreisen von Migranten und deren Angehörigen. Die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg begrüßt diesen Schritt als wesentlichen Beitrag zur Stärkung der internationalen Konnektivität der Hauptstadtregion, während diplomatische Vertreter die ökonomische Bedeutung der verbesserten Infrastruktur für den bilateralen Handel und den politischen Austausch unterstreichen. Struktureller Ausbau des Streckennetzes im Sommer 2026 Das Herzstück der aktuellen Expansion bildet die neue Route nach Bratislava, die ab sofort viermal wöchentlich bedient wird. Montags, mittwochs, freitags und sonntags verbinden Maschinen des Typs Airbus A321neo die beiden Hauptstädte in einer Flugzeit von rund 75 Minuten. Diese Verbindung schließt eine strategische Lücke im regionalen Flugplan, da Bratislava nicht nur als politisches und wirtschaftliches Zentrum der Slowakei fungiert, sondern durch seine geografische Lage im Dreiländereck auch als Zugangstor zu den Märkten Westungarns und Ostösterreichs dient. Die Entscheidung für den Einsatz der A321neo-Modelle unterstreicht das Bestreben der Airline,

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Niederösterreichisches Familienunternehmen als weltweiter Spitzenhändler für Robinson Helicopter ausgezeichnet

Das in Kilb ansässige Unternehmen P & B Helitrade hat auf der internationalen Fachmesse Verticon 2026 eine herausragende globale Anerkennung erfahren. Der US-amerikanische Hersteller Robinson Helicopter Company verlieh dem niederösterreichischen Betrieb die höchste Auszeichnung der Kategorie „Diamond“. Damit gehört P & B Helitrade zu einem exklusiven Kreis von nur 15 Händlern weltweit, die diesen Status bei insgesamt 95 Vertriebspartnern erreichen konnten. Besonders hervorzuheben ist der zusätzlich verliehene „Voice of the Customer Award“, der auf einer umfassenden Kundenbefragung des Jahres 2025 basiert. In dieser Erhebung erzielte das Team um Wolfgang und David Pitterle das international beste Resultat, was die Gemeinde Kilb zu einem zentralen Fixpunkt in der globalen Hubschrauberbranche macht. Die Zusammenarbeit zwischen dem kalifornischen Marktführer aus Torrance und dem österreichischen Familienunternehmen besteht bereits seit 1992. Der operative Ablauf am Heliport in Kilb folgt dabei einem spezialisierten Prozess: Die Hubschrauber werden im US-Stammwerk gefertigt, zerlegt in Transportkisten nach Niederösterreich geliefert und dort fachgerecht montiert. Nach umfangreichen Testflügen und der behördlichen Zulassung erfolgt die Auslieferung an Kunden weltweit. Neben dem Vertrieb betreibt das Unternehmen die älteste zivile Hubschrauberschule Österreichs, an der bereits zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus dem Sport und der Gesellschaft ihre Pilotenausbildung absolviert haben. Zusätzliche Stützpunkte an den Flughäfen Graz und Linz ergänzen das logistische Netzwerk des Händlers. Die Robinson Helicopter Company, 1973 von Frank Robinson gegründet, gilt als volumenstärkster Hersteller ziviler Leicht-Hubschrauber. Mit dem Modell R22 revolutionierte das Unternehmen bereits in den 1970er-Jahren den Markt. Auf der Verticon 2026 wurden zudem zukunftsweisende Entwicklungen präsentiert: Ab dem Jahr 2030 soll der

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Crystal kündigt umfassende Weltreise für das Jahr 2029 an

Die internationale Kreuzfahrtgesellschaft Crystal bereitet sich auf ein bedeutendes Projekt im gehobenen Reisesektor vor und hat den Buchungsstart für ihre Weltreise 2029 bekannt gegeben. Das Luxusschiff Crystal Symphony wird im Januar 2029 zu einer 127 Tage dauernden Expedition aufbrechen, die in der australischen Metropole Melbourne ihren Anfang nimmt und im Mai in New York endet. Das Vorhaben zeichnet sich durch eine spezifische Routenführung aus, welche erstmals eine vollständige Umrundung des australischen Kontinents beinhaltet. Mit dieser Ankündigung reagiert das Unternehmen auf die steigende Nachfrage nach Langzeitreisen im Hochpreissegment und setzt auf eine langfristige Kundenbindung durch exklusive Destinationen in Ozeanien, Südamerika und der Karibik. Während die Branche insgesamt eine Diversifizierung der Zielgebiete anstrebt, positioniert Crystal das für maximal 606 Passagiere ausgelegte Schiff als Plattform für intensive Reiseerlebnisse, die durch zahlreiche Übernachtaufenthalte in den Zielhäfen ergänzt werden. Die Reise ist ein Indikator für die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens unter der neuen Führung der Abercrombie & Kent Travel Group, welche die Marke nach einer Umstrukturierungsphase im Jahr 2022 übernommen hatte. Operative Details und logistische Eckpunkte der Weltumrundung Der zeitliche Rahmen der Reise erstreckt sich vom 7. Januar bis zum 13. Mai 2029. In diesem Zeitraum wird die Crystal Symphony insgesamt 72 Ziele in 22 Ländern anlaufen. Ein wesentlicher Bestandteil der strategischen Planung ist die Integration von 13 Übernachtaufenthalten. Diese verlängerten Liegezeiten in Häfen wie Hanga Roa auf der Osterinsel oder Ushuaia am südlichsten Zipfel Argentiniens ermöglichen den Gästen eine tiefere Auseinandersetzung mit der regionalen Infrastruktur und Kultur, was ein zentrales Verkaufsargument im Luxustourismus darstellt.

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Tarifkonflikt führt zu Stillstand: Ganztägiger Warnstreik legt Flugbetrieb am BER lahm

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) bereitet sich auf einen kompletten Ausfall des regulären Passagierbetriebs am Mittwoch, den 18. März 2026, vor. Hintergrund ist ein massiver Aufruf der Gewerkschaft ver.di zu einem Warnstreik, der weitreichende Konsequenzen für den Luftverkehr in der Hauptstadtregion nach sich zieht.  Die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) musste infolge der Ankündigung bereits alle geplanten Starts und Landungen für den betroffenen Zeitraum absagen, da eine sichere Abwicklung des Flugbetriebs unter den gegebenen Umständen nicht gewährleistet werden kann. Betroffen sind rund 445 Flugbewegungen und schätzungsweise 57.000 Reisende, die nun kurzfristig auf alternative Transportmittel oder spätere Flugverbindungen ausweichen müssen. Die Geschäftsführung des Flughafens kritisiert den Zeitpunkt des Streiks scharf und verweist auf die allgemeine weltpolitische Unsicherheit, während die Gewerkschaft den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen für die Bodenverkehrsdienste und das Sicherheitspersonal erhöhen will. Logistische Herausforderungen und Passagierinformationen Die Absage von fast 450 Flügen innerhalb eines einzigen Tages stellt die Fluggesellschaften und den Flughafen vor eine enorme logistische Herausforderung. Ursprünglich kalkulierte die FBB mit einem hohen Passagieraufkommen, das nun vollständig wegfällt. Die betroffenen Fluggesellschaften haben bereits damit begonnen, ihre Kunden über die Ausfälle zu informieren und Umbuchungsprozesse einzuleiten. Dabei zeigt sich die Komplexität des modernen Luftverkehrs: Viele Passagiere nutzen den BER als Umsteigeknoten, wodurch sich die Auswirkungen des Streiks weit über die Grenzen Berlins und Brandenburgs hinaus auf das globale Streckennetz bemerkbar machen. Die Flughafengesellschaft nutzt ihre digitalen Kanäle, um über den aktuellen Stand zu informieren. Fluggäste werden eindringlich gebeten, gar nicht erst zum Terminal zu reisen, da die Check-in-Schalter und Sicherheitskontrollen

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Schweiz verweigert US-Aufklärungsflügen die Überquerung ihres Luftraums

Die Schweizer Regierung hat zwei Überfluggesuche der Vereinigten Staaten von Amerika im Kontext des anhaltenden Iran-Kriegs abgelehnt. Wie der Bundesrat am Montagabend offiziell bekannt gab, betrifft die Verweigerung zwei militärische Aufklärungsflugzeuge der US-Streitkräfte. Die Entscheidung stützt sich auf das strikte Neutralitätsrecht der Eidgenossenschaft, welches Überflüge von Konfliktparteien untersagt, sofern diese in direktem Zusammenhang mit kriegerischen Handlungen stehen. Damit unterstreicht die Schweiz ihre Position als neutraler Akteur in der eskalierenden Krise am Golf und setzt klare Grenzen für die militärische Logistik fremder Mächte über ihrem Staatsgebiet. Trotz der strikten Ablehnung militärischer Überwachungsflüge genehmigten die Schweizer Behörden im selben Zeitraum drei andere US-Gesuche. Dabei handelte es sich um einen Wartungsflug sowie zwei Transportflüge, die nach Prüfung der Regierung zulässigen Zwecken dienten. Gemäß den geltenden Bestimmungen sind Überflüge weiterhin gestattet, wenn sie humanitären oder medizinischen Charakter haben, wie beispielsweise der Transport von Verwundeten. Auch zivile oder logistische Flüge, die nachweislich in keinem operativen Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt stehen, erhalten weiterhin die notwendigen Bewilligungen durch das Bundesamt für Zivilluftfahrt und das Departement für Verteidigung. Völkerrechtler weisen darauf hin, dass die Schweiz durch diese differenzierte Genehmigungspraxis versucht, den schmalen Grat zwischen ihrer völkerrechtlichen Verpflichtung zur Neutralität und der Zusammenarbeit mit westlichen Partnern zu wahren. Die Ablehnung von Aufklärungsflügen ist dabei von besonderer Bedeutung, da die gewonnenen Daten unmittelbar in die Zielführung oder strategische Planung militärischer Operationen einfließen könnten. In der Vergangenheit hatte die Schweiz bereits während anderer internationaler Konflikte ähnliche Verbote ausgesprochen, um nicht als indirekte Unterstützerin einer Kriegspartei wahrgenommen zu werden. Die USA

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Spirit Airlines forciert Flottenabbau zur Beendigung des Insolvenzverfahrens

Die US-amerikanische Günstigfluggesellschaft Spirit Airlines hat weitreichende Maßnahmen angekündigt, um das laufende Sanierungsverfahren nach Chapter 11 der US-Insolvenzordnung bis zum Sommerbeginn 2026 abzuschließen. Nach einer Phase massiver wirtschaftlicher Turbulenzen, die unter anderem durch die gescheiterte Fusion mit JetBlue Airways und den Rückzug wichtiger Partner ausgelöst wurden, setzt das Unternehmen nun auf eine drastische Verkleinerung. Das Ziel ist eine signifikante Reduktion der Schuldenlast und der laufenden Leasingverpflichtungen. Der aktuelle Sanierungsplan sieht vor, die Betriebskosten durch eine schlankere Struktur und eine Konzentration auf hochfrequentierte Kernmärkte innerhalb der USA zu stabilisieren. Im Zuge der Restrukturierung wird die Flugzeugflotte bis zum dritten Quartal 2026 auf lediglich 76 bis 80 Maschinen schrumpfen. Dies entspricht einer Reduktion auf etwa ein Drittel der ursprünglichen Größe. Dabei trennt sich die Airline konsequent von moderneren, aber im Unterhalt und Leasing derzeit teureren Modellen wie dem Airbus A320neo und A321neo. Künftig soll der Flugbetrieb überwiegend mit älteren Modellen der Typen A320ceo und A321ceo durchgeführt werden. Branchenexperten werten diesen Rückschritt in der Flottenmodernisierung als notwendiges Übel, um die Liquidität des Unternehmens zu sichern und den Forderungen der Gläubiger nachzukommen, nachdem der Hauptleasinggeber AerCap bereits im Vorjahr einen bedeutenden Deal aufgekündigt hatte. Parallel zur Flottenverkleinerung erfolgt eine radikale Neuausrichtung des Streckennetzes. Spirit Airlines zieht sich aus zahlreichen weniger profitablen Regionen zurück und fokussiert seine verbleibenden Kapazitäten auf die wirtschaftlich stärksten Standorte. Im Zentrum dieser Strategie stehen die Drehkreuze Fort Lauderdale und Orlando in Florida sowie Detroit und der verkehrsreiche Großraum New York. Durch diese Konsolidierung erhofft sich das Management eine höhere Auslastung

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Rechtliche Einigung im Streit um Rückerstattungen: Qantas zahlt Millionenentschädigung an Passagiere

Die australische Fluggesellschaft Qantas Group hat einen langwierigen Rechtsstreit um nicht ausgezahlte Ticketerstattungen während der globalen Gesundheitskrise beigelegt. Durch einen Vergleich in Höhe von 105 Millionen australischen Dollar, was etwa 74 Millionen US-Dollar entspricht, wendet das Unternehmen eine weitere gerichtliche Auseinandersetzung im Rahmen einer Sammelklage ab. Im Zentrum des Konflikts standen Fluggäste, deren Reisen aufgrund von Flugstreichungen in den Jahren 2020 und 2021 nicht stattfinden konnten. Während die Fluggesellschaft ursprünglich lediglich Reisegutscheine anbot, forderten zahlreiche Kunden die Rückzahlung ihrer Gelder in bar. Obwohl Qantas im Zuge des Vergleichs kein rechtliches Fehlverhalten einräumt, signalisiert die Summe die Bereitschaft des Konzerns, die Altlasten aus der Krisenzeit endgültig zu bereinigen. Voraussetzung für die Auszahlung ist die endgültige Genehmigung durch den Federal Court of Australia. Sollte diese erfolgen, wird mit den Entschädigungszahlungen in der zweiten Jahreshälfte 2026 gerechnet. Diese Einigung reiht sich ein in eine Serie von Maßnahmen, mit denen die Fluggesellschaft versucht, das angekratzte Vertrauen der Kunden und die operative Stabilität nach den turbulenten Jahren der Pandemie wiederherzustellen. Hintergründe der Sammelklage und Vorwürfe der Passagiere Die rechtliche Auseinandersetzung nahm ihren Anfang, als die Kanzlei Echo Law im Namen tausender Passagiere Klage gegen den australischen Flagcarrier einreichte. Der Kernvorwurf lautete, dass Qantas systematisch Rückerstattungsansprüche erschwert oder verweigert habe. In der Hochphase der Reisebeschränkungen wurden weltweit zehntausende Flüge gestrichen. Viele Fluggesellschaften, darunter auch Qantas, versuchten ihre Liquidität zu sichern, indem sie Kunden dazu drängten, Gutschriften für zukünftige Reisen anstelle von Bargeld zu akzeptieren. Passagiere berichteten jedoch von massiven Hürden bei der Beantragung von Rückzahlungen. Es

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Tui Cruises schließt Evakuierung im Nahen Osten ab und prüft künftigen Fahrplan

Die Kreuzfahrtgesellschaft Tui Cruises hat die Evakuierung sämtlicher Passagiere aus der Krisenregion im Nahen Osten erfolgreich abgeschlossen. Wie das Unternehmen in einem aktuellen Statusbericht mitteilt, konnten nach den Gästen der Mein Schiff 4 in Abu Dhabi nun auch alle Passagiere der Mein Schiff 5 in Doha die Heimreise antreten. Neben den Urlaubern haben zudem zahlreiche Besatzungsmitglieder die Schiffe verlassen. Die Operation erfolgte unter Hochdruck, nachdem die geopolitischen Spannungen in der Region einen regulären Kreuzfahrtbetrieb unmöglich gemacht hatten. Der Krisenstab des Unternehmens koordiniert derzeit die verbliebenen logistischen Schritte vor Ort. Aktuell liegt der Fokus des Unternehmens auf der Sicherheit der verbliebenen Rumpfbesatzungen auf beiden Schiffen. In enger Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt, internationalen Sicherheitsexperten sowie den Botschaften der betroffenen Länder wird die Lage fortlaufend neu bewertet. Ziel dieser Analysen ist es, Szenarien für eine Rückkehr der Mein Schiff 4 und Mein Schiff 5 in den regulären Dienst zu entwickeln. Brancheninsider weisen darauf hin, dass solche Umroutungen und Evakuierungen erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Logistikkette und die Personalplanung der Reederei haben, da Schiffe dieser Größenordnung feste Liegeplätze und Versorgungshäfen benötigen. Die operativen Einschränkungen halten unterdessen an. Sämtliche Reisen der Mein Schiff 4 wurden bis einschließlich 23. März 2026 offiziell abgesagt. Bei der Mein Schiff 5 konzentrieren sich die Ausfälle nach derzeitigem Stand primär auf die für Mitte März geplanten Termine. Besonders betroffen sind Reisende der sogenannten Weltentdecker-Touren, die aufgrund der Routenänderungen separate Informationen über das weitere Vorgehen erhalten. Tui Cruises betont, dass betroffene Kunden proaktiv kontaktiert werden, sobald neue Erkenntnisse zur Durchführbarkeit

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Latam Airlines steuert auf historische Flottenmarke von 400 Flugzeugen zu

Der südamerikanische Luftfahrtriese Latam Airlines hat für das Jahr 2026 einen massiven Ausbau seiner operativen Kapazitäten angekündigt. Nach einer Phase der Konsolidierung und finanziellen Restrukturierung plant das Unternehmen, die symbolträchtige Grenze von 400 Flugzeugen zu überschreiten. Mit der Übernahme von insgesamt 41 neuen Maschinen im kommenden Jahr wird die Flotte bis Ende 2026 auf voraussichtlich 410 Einheiten anwachsen. Dieser Wachstumsschub festigt nicht nur die Marktführerschaft der Airline in Lateinamerika, sondern katapultiert sie auch in die Riege der zwölf größten Fluggesellschaften weltweit, womit sie auf Augenhöhe mit Schwergewichten wie Turkish Airlines agiert. Der Expansionsplan ist Teil einer breit angelegten Strategie, die sowohl die Erschließung neuer regionaler Märkte in Brasilien als auch die Optimierung von Langstreckenverbindungen umfasst. Durch den Einsatz moderner Flugzeugtypen wie der Embraer E195-E2 und des Airbus A321XLR bereitet sich Latam darauf vor, Strecken zu bedienen, die bisher wirtschaftlich kaum darstellbar waren. Mit einem Rekordgewinn von 1,5 Milliarden US-Dollar im Rücken demonstriert der Konzern eine operative Stärke, die ihn deutlich von regionalen Wettbewerbern abhebt. Strategische Neuausrichtung durch regionale Flexibilität Ein zentraler Baustein der Wachstumsstrategie für 2026 ist die Einführung der Embraer E195-E2 in die Flotte. Im September 2025 platzierte Latam einen Großauftrag über bis zu 74 Flugzeuge dieses Typs, wovon 24 als Festbestellungen und 50 als Optionen vereinbart wurden. Die erste Auslieferung dieser Maschinen wird für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet. CEO Roberto Alvo sieht in diesem Flugzeugtyp den Schlüssel für die zukünftige Erschließung bisher ungenutzter Marktpotenziale. Während die Airline in der Vergangenheit primär auf größere Airbus-Modelle für den Kurz-

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Schweizerische Bundesbahnen verzeichnen Fahrgastrekord bei angespannter Finanzlage

Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) blicken auf ein betrieblich intensives Jahr 2025 zurück, in dem die tägliche Nutzerzahl auf durchschnittlich 1,43 Millionen Reisende anstieg. Trotz dieses Nachfragebooms und eines vermeldeten Jahresergebnisses von 496 Millionen Franken bleibt die finanzielle Situation des Staatsbetriebs fragil. Fachleute weisen darauf hin, dass rund die Hälfte dieses Gewinns auf buchhalterische Einmaleffekte bei den Pensionskassenverpflichtungen zurückzuführen ist und somit keine liquiditätswirksamen Mittel für dringend benötigte Investitionen darstellt. Ohne diese Sondereffekte bewegt sich das operative Ergebnis lediglich auf dem Niveau des Vorjahres, was angesichts steigender Betriebs- und Instandhaltungskosten sowie eines höheren Energieaufwands eine Herausforderung für die langfristige Planung darstellt. Die Nettoverschuldung des Konzerns konnte zwar durch einen Kapitalzuschuss des Bundes in Höhe von 850 Millionen Franken sowie strikte Sparmassnahmen auf 11,3 Milliarden Franken gesenkt werden, verbleibt jedoch auf einem Niveau, das die SBB als zu hoch einstuft. Um künftige Grossprojekte im Bereich des Rollmaterials und der Energieanlagen ohne weitere Fremdfinanzierung realisieren zu können, strebt das Unternehmen mittelfristig einen jährlichen operativen Gewinn von rund 500 Millionen Franken an. Erschwerend kommt die Lage im Güterverkehr hinzu: SBB Cargo kämpft mit rückläufigen Erträgen und einer sinkenden Kundenzufriedenheit, die aktuell bei 65 von 100 Punkten liegt. Eine umfassende Neuausrichtung des Einzelwagenladungsverkehrs und des kombinierten Verkehrs ist bereits angelaufen, wobei die personellen Konsequenzen dieser Transformation erst im Frühjahr 2026 vollständig absehbar sein werden. Im operativen Bereich konnte die Pünktlichkeit im Personenverkehr trotz einer Rekordzahl von über 20.000 Baustellen auf 94,1 % gesteigert werden. Dieser Erfolg wird primär dem neuen Fahrplan in der Westschweiz und

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