März 19, 2026

Weitere Artikel aus der Rubrik

März 19, 2026

Vietnam Airlines plant Umzug in das Terminal 3 am Flughafen Frankfurt

Vietnam Airlines hat angekündigt, den operativen Betrieb am Flughafen Frankfurt im Frühjahr 2026 in das neu errichtete Terminal 3 zu verlegen. Dieser strategische Schritt markiert eine Zäsur für die staatliche Fluggesellschaft Vietnams am wichtigsten deutschen Luftverkehrsdrehkreuz. Bisher fertigte die Airline ihre Passagiere im Terminal 2 ab, das traditionell viele internationale Fluggesellschaften der SkyTeam-Allianz beherbergte. Mit dem Umzug in den hochmodernen Terminalkomplex im Süden des Flughafengeländes strebt das Unternehmen eine Optimierung der Bodenabläufe und eine Kapazitätserweiterung auf den prestigeträchtigen Routen nach Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt an. Ein Hauptgrund für den Standortwechsel ist die verbesserte Anbindung innerhalb der globalen Luftfahrtallianz SkyTeam. Da weitere Partnergesellschaften wie Air France, KLM und Delta Air Lines ebenfalls eine Konzentration ihrer Abfertigungsprozesse im neuen Terminal anstreben, verkürzen sich die Umsteigezeiten für Passagiere aus Vietnam in das europäische und nordamerikanische Streckennetz erheblich. Der Flughafenbetreiber Fraport hat das Terminal 3 speziell für die Anforderungen großer internationaler Verbünde konzipiert, wobei moderne Gepäckförderanlagen und automatisierte Kontrollsysteme den Durchlauf der Reisenden beschleunigen sollen. Die Verlegung erfolgt in einer Phase, in der Vietnam Airlines ihre Präsenz in Deutschland massiv ausbaut. Aktuell bedient die Fluggesellschaft Frankfurt mit modernen Maschinen des Typs Boeing 787-9 Dreamliner und Airbus A35-900. Durch die Nutzung der neuen Infrastruktur erhält die Airline Zugang zu moderneren Lounge-Kapazitäten und effizienteren Gate-Positionen, die speziell für Großraumflugzeuge ausgelegt sind. Branchenanalysten werten den Umzug als notwendige Maßnahme, um im Wettbewerb mit anderen asiatischen Premium-Airlines, die verstärkt auf moderne Terminal-Infrastrukturen setzen, konkurrenzfähig zu bleiben. Logistisch stellt der Wechsel in das Terminal 3 eine Herausforderung dar, da der

weiterlesen »

Ufo: Urabstimmungen bei Lufthansa und Cityline läuten neue Phase des Arbeitskampfes ein

Die Fronten im deutschen Luftverkehr verhärten sich massiv, da die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) den Weg für weitreichende Streikmaßnahmen geebnet hat. Am heutigen Mittwoch hat die Gewerkschaft offizielle Urabstimmungen für das Kabinenpersonal der Kernmarke Lufthansa sowie der Tochtergesellschaft Lufthansa Cityline eingeleitet. Dieser Schritt folgt auf monatelange, ergebnislose Verhandlungen über neue Manteltarifverträge und soziale Absicherungen. Während die Gewerkschaft der Konzernleitung eine Blockadehaltung und die Ignoranz zentraler Mitarbeiterinteressen vorwirft, steht das Unternehmen vor der Herausforderung, in einem volatilen Marktumfeld die Kostenstrukturen flexibel zu halten. Die Abstimmungen, die bis zum 27. März 2026 andauern, könnten bereits in der kommenden Osterreisezeit zu erheblichen Beeinträchtigungen im Flugplan führen. Besonders brisant ist die Situation bei Lufthansa Cityline, wo die geplante Einstellung des Flugbetriebs die Existenz von rund 800 Flugbegleitern bedroht und die Forderung nach einem rechtlich bindenden Sozialplan ins Zentrum der Auseinandersetzung rückt. Branchenexperten warnen, dass ein positiver Ausgang der Urabstimmung eine Welle von Arbeitskämpfen auslösen könnte, die den gesamten Konzern in einer Phase der operativen Neuausrichtung empfindlich trifft. Eskalation bei der Kernmarke: Der Streit um den Manteltarifvertrag Bei der Deutschen Lufthansa AG konzentriert sich der Konflikt primär auf die Ausgestaltung des Manteltarifvertrags, der die allgemeinen Arbeitsbedingungen wie Einsatzzeiten, Ruhephasen und Urlaubsregelungen definiert. Die Gewerkschaft UFO sieht sich hier mit Forderungen der Arbeitgeberseite konfrontiert, die auf eine deutliche Erhöhung der Flexibilität und eine damit einhergehende Steigerung der Arbeitsbelastung abzielen. Harry Jaeger, Leiter der Tarifpolitik bei UFO, betont, dass die Verhandlungen an einem Punkt angelangt seien, an dem ein bloßer Austausch von Argumenten am Verhandlungstisch keine Fortschritte

weiterlesen »

Eurowings weitet Privilegien für Statuskunden der Lufthansa Group aus

Die Fluggesellschaft Eurowings hat eine signifikante Erweiterung ihrer Serviceleistungen für Vielflieger der Lufthansa Group bekannt gegeben. Ab sofort profitieren HON Circle Member und Senatoren von zusätzlichen Vorzugskonditionen, wenn sie Flüge mit der Tochtergesellschaft buchen. Im sogenannten Smart-Tarif erhalten diese Statuskunden nun die Möglichkeit, kostenfreie Sitzplatzreservierungen in Bereichen mit mehr Beinfreiheit vorzunehmen, was bisher oft zahlungspflichtig oder höheren Tarifklassen vorbehalten war. Zudem wird die Freigepäckmenge für diesen Personenkreis um ein zusätzliches Gepäckstück von bis zu 23 Kilogramm erweitert, was die Attraktivität der Airline für Geschäftsreisende und Langzeiturlauber innerhalb des Konzernverbunds steigern soll. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenden Strategie der Lufthansa Group, die Bindung von Premiumkunden über alle Tochtergesellschaften hinweg zu vereinheitlichen. Neben den klassischen Gepäckregeln inkludiert Eurowings nun auch die kostenfreie Mitnahme von Golfgepäck für Inhaber eines entsprechenden Status, wobei dieser Vorteil bereits ab dem günstigsten Basic-Tarif greift. Branchenexperten sehen in diesem Schritt eine Reaktion auf den verstärkten Wettbewerb im europäischen Kurz- und Mittelstreckensegment, in dem Loyalitätsprogramme wie Miles & More ein entscheidendes Differenzierungsmerkmal gegenüber reinen Billigfliegern darstellen. Die technische Umsetzung in den Buchungssystemen wurde bereits abgeschlossen, sodass die Privilegien bei der Erfassung der Servicekarte automatisch hinterlegt werden. Die Angleichung der Benefits folgt auf eine Reihe von Modernisierungen im Miles & More Programm, die Anfang 2024 eingeführt wurden. Durch die Vereinfachung des Statuserwerbs auf Basis von Points, Qualifying Points und HON Circle Points wurde die Transparenz für die Fluggäste erhöht. Eurowings spielt hierbei eine zentrale Rolle, da die Fluggesellschaft einen Großteil der dezentralen Verkehre abseits der Hubs Frankfurt und München

weiterlesen »

Neuer satellitengestützter Instrumentenanflug am Flughafen Bern-Belp eingeführt

Der Schweizer Regionalflughafen Bern-Belp führt am 19. März 2026 ein neues satellitengestütztes Anflugverfahren für die Piste 32 ein. Das sogenannte RNP-Verfahren (Required Navigation Performance) ermöglicht Anflüge aus südlicher Richtung unter Nutzung hochpräziser GPS-Daten. Diese technologische Umstellung ersetzt die bisherigen Sichtanflugverfahren und soll den Flugbetrieb insbesondere bei schwierigen Sichtverhältnissen stabilisieren. Durch die satellitengestützte Führung können Flugzeuge den Aufsetzpunkt genauer ansteuern, was die operative Verlässlichkeit des Flughafens im europäischen Regionalverkehr erhöht. Ein wesentlicher Aspekt des neuen Verfahrens ist die räumliche Verlagerung der Flugwege. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) und die Flugsicherung Skyguide haben das Verfahren so konzipiert, dass dicht besiedelte Gebiete östlich des Flughafens entlastet werden. Betroffen von dieser Entlastung sind vor allem die Stadt Bern sowie die Gemeinden Ostermundigen und Muri bei Bern. Im Gegenzug führt die neue Route zu punktuellen Mehrbelastungen im Südosten des Flughafens. Um die akustischen Auswirkungen zu begrenzen, wurde der Anflugwinkel auf vier Grad festgelegt, was deutlich steiler ist als der internationale Standard von drei Grad. Die Einführung umfasst zwei Varianten, eine Ost- und eine Westroute, wobei die Flugverkehrsleitung in der operativen Praxis primär die Ostvariante anweisen wird. Die Flughafenleitung betont, dass mit der technischen Umstellung keine Kapazitätserweiterung oder eine Zunahme der jährlichen Flugbewegungen angestrebt wird. Vielmehr geht es um die Modernisierung der Infrastruktur gemäß internationaler Standards der ICAO (International Civil Aviation Organization). Vergleichbare Systeme wurden bereits an anderen Schweizer Regionalflughäfen wie Lugano-Agno erfolgreich implementiert, um die Präzision in topografisch anspruchsvollem Gelände zu erhöhen. Wirtschaftlich gesehen stärkt das neue Instrumentenanflugverfahren die Standortattraktivität von Bern-Belp für den Geschäftsreiseverkehr

weiterlesen »