
Lufthansa und Flughafen München besiegeln Milliardenprojekt bis 2056
Die Lufthansa Group und die Flughafen München GmbH haben eine weitreichende Entscheidung für die Zukunft des deutschen Luftverkehrs getroffen. In einer feierlichen Zeremonie wurde die Verlängerung und der massive Ausbau ihrer strategischen Partnerschaft am Standort München bekannt gegeben. Kernstück der Vereinbarung ist der Bau des sogenannten T-Piers, einer Erweiterung des bestehenden Satellitengebäudes am Terminal 2, die bis zum Jahr 2035 fertiggestellt sein soll. Mit diesem Großprojekt reagieren die Partner auf das stetig wachsende Passagieraufkommen und schaffen Kapazitäten für zusätzliche zehn Millionen Fluggäste pro Jahr. Die Kooperation, die bereits seit den 1990er-Jahren besteht und im europäischen Luftraum als einzigartiges Joint-Venture-Modell gilt, wird damit formal bis zum Jahr 2056 festgeschrieben. Neben der rein baulichen Erweiterung sieht der Vertrag eine deutliche Stärkung der Münchner Langstreckenflotte vor, was die Bedeutung des bayerischen Hubs als globales Drehkreuz zementiert. Gleichzeitig unterstreicht der Konzern, dass auch am Standort Frankfurt massive Investitionen in die Infrastruktur und den Frachtbereich getätigt werden, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im Luftverkehrssektor gegenüber der aufstrebenden Konkurrenz aus dem Nahen Osten und Asien zu behaupten. Die technische Dimension des T-Piers und kapazitäre Notwendigkeiten Der geplante T-Pier stellt die nächste logische Stufe in der Entwicklung des Münchner Flughafens dar. Das Terminal 2, das im Jahr 2003 eröffnet wurde, erreichte bereits acht Jahre später seine Auslegungsgrenze von 25 Millionen Passagieren. Auch das im Jahr 2016 in Betrieb genommene Satellitengebäude stieß innerhalb kürzester Zeit an seine Kapazitätslimits. Für das Jahr 2025 wird erwartet, dass allein über das von der Lufthansa Group und ihren Partnern genutzte Terminal 2








