März 25, 2026

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März 25, 2026

Binter Canarias erweitert Premium-Angebot auf afrikanische Flugrouten

Die kanarische Fluggesellschaft Binter Canarias weitet ihr gehobenes Servicekonzept auf den afrikanischen Kontinent aus. Nach einer erfolgreichen Testphase auf den Strecken zwischen den Kanaren und Madrid führt das Unternehmen zum 6. April 2026 seine Premiumklasse auch auf den Verbindungen nach Dakar im Senegal und Nouakchott in Mauretanien ein. Damit reagiert der Regionalanbieter auf die steigende Nachfrage von Geschäftsreisenden und anspruchsvollen Urlaubern, die auf den Transatlantik-Routen zwischen den Inseln und dem afrikanischen Festland mehr Komfort suchen. Das Angebot zielt darauf ab, die Marktposition von Binter als führender Akteur im regionalen Luftverkehr zwischen Europa und Westafrika zu festigen. Das Premium-Produkt umfasst eine Reihe von exklusiven Annehmlichkeiten am Boden und in der Luft. Passagiere profitieren von einem bevorzugten Check-in, Zugang zu Flughafen-Lounges sowie der Nutzung des Fast Track bei der Sicherheitskontrolle. An Bord sind Sitzplätze in den vorderen Reihen reserviert, wobei der Mittelsitz für zusätzliche Bewegungsfreiheit frei bleibt. Der Bordservice wird durch Begrüßungsgetränke, Gourmet-Snacks und einen erweiterten Getränkeservice inklusive Dessert und Kaffee aufgewertet. Zudem beinhalten die entsprechenden Tarife flexiblere Bedingungen für Umbuchungen und Erstattungen, was insbesondere für die kurzfristige Planung im Business-Segment von Bedeutung ist. Zusätzliche Recherchen zur Flottenstruktur verdeutlichen, dass Binter für diese Strecken verstärkt auf den modernen Embraer E195-E2 setzt. Dieses Flugzeugmodell bietet durch seine 2-2-Bestuhlung bereits in der Standardkonfiguration keinen Mittelsitz, sodass in der Premiumklasse durch das Freihalten des Nebensitzes eine großzügige Einzelsitz-Atmosphäre geschaffen wird. Die Fluggesellschaft hat in den letzten Jahren massiv in die Modernisierung ihrer Flotte investiert, um die Effizienz auf längeren Routen zu steigern. Neben Dakar und

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Ausbau der Kapazitäten im Schienen- und Fernbusverkehr: Flixtrain und Flixbus erweitern Angebot zum Osterfest

Der Mobilitätsanbieter Flix reagiert auf die traditionell hohe Nachfrage zum Osterfest mit einer umfassenden Erweiterung seines Streckennetzes in Deutschland und Europa. Wie das Unternehmen mitteilte, werden pünktlich zum Beginn der Osterfeiertage zusätzliche Verbindungen im Schienenverkehr durch Flixtrain sowie ein deutlich ausgebauter Sommerfahrplan bei Flixbus eingeführt. Die Kapazitätserweiterungen im Busbereich belaufen sich auf ein Plus von rund 26 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Winterzeitraum, wobei insbesondere die Märkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Fokus stehen. Ein zentraler Aspekt der Strategie für den Schienenverkehr ist die direkte Konkurrenz zum Hochgeschwindigkeitsverkehr der Deutschen Bahn. Auf ausgewählten Relationen erreichen die Züge des privaten Anbieters mittlerweile Fahrzeiten, die mit denen des Intercity-Express (ICE) identisch sind oder diese in Einzelfällen sogar unterbieten. Trotz des erwarteten Passagieransturms hält das Unternehmen an seiner Preisstruktur fest, die Einstiegspreise im einstelligen Eurobereich vorsieht. CEO André Schwämmlein betonte die Notwendigkeit des gezielten Ausbaus, um die Mobilitätsbedürfnisse einer wachsenden Kundengruppe abzudecken, die vermehrt auf preisgünstige Alternativen im Fernverkehr setzt. Damit verschärft sich der Wettbewerb auf der Schiene und der Straße kurz vor einer der reisestärksten Perioden des Jahres 2026 erheblich. Geschwindigkeitsvorteile und Netzverdichtung auf der Schiene Ein wesentlicher Pfeiler der Osterstrategie von Flixtrain ist die Optimierung der Reisezeiten auf den Hauptverkehrsachsen. Der Anbieter hat seine Fahrpläne so angepasst, dass auf der prestigeträchtigen Strecke zwischen Leipzig und Berlin eine Fahrzeit von lediglich einer Stunde und 15 Minuten erreicht wird. Damit bewegt sich der private Anbieter auf Augenhöhe mit den schnellsten Verbindungen des staatlichen Wettbewerbers. Noch deutlicher wird der Zeitgewinn auf der

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Marriott International und Ethiopian Airlines besiegeln strategische Kooperation

Das weltweite Reiseprogramm Marriott Bonvoy und Ethiopian Airlines, die größte Fluggesellschaft Afrikas, haben eine umfassende Partnerschaft zur Verknüpfung ihrer Treueprogramme bekannt gegeben. Ab sofort können Mitglieder von Marriott Bonvoy und des Vielfliegerprogramms ShebaMiles gegenseitig Punkte und Meilen sammeln sowie einlösen. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es Reisenden, Flugmeilen in Hotelpunkte für Aufenthalte in über 10.000 Destinationen umzuwandeln oder Marriott-Punkte für Flugbuchungen im globalen Streckennetz der Ethiopian Airlines zu nutzen. Die Kooperation markiert einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Präsenz beider Unternehmen auf dem afrikanischen Kontinent, der als eine der am schnellsten wachsenden Reiseregionen der Welt gilt. Zusätzliche Branchenrecherchen verdeutlichen die strategische Relevanz dieser Allianz innerhalb der Star Alliance. Ethiopian Airlines bedient mittlerweile über 145 internationale Ziele und fungiert als zentrales Drehkreuz für den Flugverkehr zwischen Afrika, Asien, Europa und Amerika. Durch die Partnerschaft erhalten ShebaMiles-Mitglieder Zugriff auf das Portfolio von Marriott, das mehr als 30 Hotelmarken umfasst. Technisch wurde ein Umtauschverhältnis festgelegt, bei dem ShebaMiles im Verhältnis 2:1 in Marriott Bonvoy Punkte transferiert werden können, während für Marriott-Punkte ein Verhältnis von 3:1 zu Meilen gilt. Bei größeren Transaktionen werden zudem Bonusmeilen gewährt, um die Attraktivität des Programms für Langstreckenreisende zu erhöhen. Die wirtschaftliche Bedeutung dieser Kooperation wird durch die Marktstellung von Ethiopian Airlines unterstrichen, die ihre Flotte kontinuierlich modernisiert und zuletzt Großbestellungen bei Airbus und Boeing getätigt hat, um die Kapazitäten auf wichtigen Routen nach London, Washington D.C. und Peking auszuweiten. Marriott International wiederum festigt durch die Allianz seine Marktführerschaft in der afrikanischen Hotellerie, wo der Konzern in den letzten Jahren massiv

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Porter Airlines startet als erster Linienanbieter am Aéroport métropolitain de Montréal

Die kanadische Fluggesellschaft Porter Airlines wird am 15. Juni 2026 den regulären Linienbetrieb am neu ausgerichteten Aéroport métropolitain de Montréal (MET) aufnehmen. Damit ist das Unternehmen der erste Anbieter, der den ehemals als Saint-Hubert bekannten Flughafen in Longueuil für den kommerziellen Passagierverkehr in großem Umfang nutzt. Geplant sind zum Start zwölf Nonstopverbindungen, die wichtige kanadische Metropolen wie Toronto-City, Vancouver, Calgary, Edmonton und Halifax miteinander verbinden. Mit insgesamt mehr als 200 wöchentlichen Abflügen positioniert sich Porter Airlines als treibende Kraft hinter der Transformation des Standorts, der bislang primär der allgemeinen Luftfahrt sowie Geschäftsflügen vorbehalten war. Zusätzliche Branchenanalysen verdeutlichen, dass der Ausbau des MET Teil einer umfassenden Strategie zur Entlastung des internationalen Flughafens Montréal-Trudeau (YUL) ist. Der Aéroport métropolitain de Montréal hat im Zuge seiner Neuausrichtung massiv in die Infrastruktur investiert, insbesondere in den Bau eines modernen Passagierterminals, das jährlich bis zu vier Millionen Reisende abfertigen kann. Porter Airlines setzt für die neuen Routen auf eine gemischte Flotte, wobei vor allem die effizienten De Havilland Dash 8-400 sowie die modernen Embraer E195-E2 zum Einsatz kommen. Letztere ermöglichen durch ihre Reichweite auch längere Transkontinentalflüge direkt von der Südküste Montreals aus. Wirtschaftlich betrachtet setzt der Standort Longueuil auf Schnelligkeit und Effizienz. Durch die geringere Größe des Flughafens im Vergleich zu großen Drehkreuzen profitieren Passagiere von kürzeren Wegen vom Check-in bis zum Gate sowie schnelleren Sicherheitskontrollen. Diese Faktoren machen den Flughafen besonders für Geschäftsreisende attraktiv, die Ziele im Osten Kanadas ansteuern. Porter Airlines hat zudem angekündigt, die Partnerschaft mit dem Flughafenbetreiber langfristig anzulegen, um den

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Rechtsstreit um Handgepäckgebühren: Verbraucherschützer ziehen gegen sieben Airlines vor Gericht

Die Preisgestaltung im europäischen Luftverkehr steht vor einer weitreichenden juristischen Klärung. Ein Bündnis aus europäischen Verbraucherschutzorganisationen hat rechtliche Schritte gegen sieben namhafte Fluggesellschaften eingeleitet, um die gängige Praxis der Aufpreise für Handgepäck zu beenden. Im Zentrum der Vorwürfe gegen Unternehmen wie Ryanair, Easyjet und Wizzair steht der Verdacht der Verbrauchertäuschung sowie ein systematischer Verstoß gegen geltendes EU-Recht. Die Kläger argumentieren, dass die Mitnahme von angemessenem Handgepäck ein unverzichtbarer Bestandteil der Personenbeförderung sei und somit bereits im Basisflugpreis enthalten sein müsse. Während die betroffenen Fluggesellschaften auf begrenzte Kapazitäten in den Kabinen und die Notwendigkeit einer differenzierten Preisstruktur verweisen, berufen sich die Verbraucherschützer auf Grundsatzurteile des Europäischen Gerichtshofs. Erste juristische Erfolge, wie das stattgegebene Urteil gegen die spanische Airline Vueling, deuten auf eine mögliche Trendwende hin. Die Forderung nach einer Standardisierung von Maßen und Gewichten sowie der kostenlosen Mitnahme eines persönlichen Gegenstandes könnte das Geschäftsmodell vieler Billigflieger grundlegend verändern und die Transparenz bei der Flugbuchung für Millionen Passagiere erhöhen. Juristische Grundlagen und der Vorwurf der Rechtswidrigkeit Die rechtliche Auseinandersetzung basiert maßgeblich auf der Auslegung der EU-Verordnung über gemeinsame Vorschriften für die Durchführung von Luftverkehrsdiensten. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der europäische Dachverband BEUC führen an, dass Handgepäck kein optionales Extra wie ein Bordmenü oder eine Sitzplatzreservierung darstellt. Vielmehr handle es sich um eine notwendige Voraussetzung für die Reise. Bereits im Jahr 2014 stellte der Europäische Gerichtshof (EuGH) fest, dass Handgepäck als ein notwendiger Aspekt der Beförderung von Fluggästen anzusehen ist. Demnach dürfen für solche Gepäckstücke keine zusätzlichen Gebühren erhoben werden, sofern sie

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FACC AG erzielt Rekordumsatz und kündigt umfangreiches Investitionsprogramm an

Das oberösterreichische Luftfahrtzulieferunternehmen FACC AG hat im Geschäftsjahr 2025 mit einem Konzernumsatz von 984,4 Millionen Euro das beste Ergebnis seiner Unternehmensgeschichte erzielt. Dies entspricht einer Steigerung von 11,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz anhaltender Herausforderungen durch volatile Lieferketten sowie hohe Personal- und Energiekosten am Standort Österreich konnte das operative Ergebnis (EBIT) signifikant um 49,4 Prozent auf 42,3 Millionen Euro gesteigert werden. Die EBIT-Marge verbesserte sich damit auf 4,3 Prozent. Besonders positiv entwickelten sich alle drei Kernbereiche des Unternehmens: Aerostructures, Engines & Nacelles sowie Cabin Interiors. Maßgeblicher Treiber für diese wirtschaftliche Stärkung ist das im Herbst 2024 initiierte Effizienzprogramm CORE, das in sämtlichen Divisionen greift. Zusätzliche Impulse lieferten Skaleneffekte am vor vier Jahren eröffneten Standort in Kroatien sowie die globale Fertigungsstrategie, die unter anderem die Produktion für den chinesischen Kurz- und Mittelstreckenjet COMAC C919 umfasst. Ein nahezu unveränderter Personalstand bei gleichzeitig deutlichem Umsatzplus verdeutlicht die gesteigerte Produktivität. Branchenanalysen stützen diesen Kurs: Weltweit sind derzeit über 17.000 Verkehrsflugzeuge bestellt, wobei bis zum Jahr 2044 ein Bedarf von mehr als 42.000 neuen Maschinen prognostiziert wird. Um von diesem langfristigen Wachstum der Luftfahrtindustrie und dem aufstrebenden Markt der Advanced Air Mobility zu profitieren, plant die FACC bis zum Jahr 2030 Investitionen in der Höhe von rund 350 Millionen Euro. Ein Kernstück dieser Strategie ist die Errichtung eines neuen, hochautomatisierten Werks für Strukturbauteile in St. Martin im Innkreis. In diesen Standortausbau fließen etwa 120 Millionen Euro, wodurch bis zu 300 neue Arbeitsplätze in Oberösterreich entstehen. Angeschlossen an das Werk ist eine Forschungsstätte, die Technologien

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Anpassung im Langstreckennetz: Condor setzt Abu Dhabi-Flüge im Sommer 2026 aus

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat ihre Flugpläne für das kommende Sommerhalbjahr kurzfristig angepasst und die geplanten Direktverbindungen nach Abu Dhabi vorerst gestrichen. Ursprünglich sollten ab Mai tägliche Flüge mit dem Airbus A330neo von Frankfurt sowie ab Juni Verbindungen mit dem Airbus A320neo von Berlin in das Emirat starten. Diese Strecken sind aktuell nicht mehr buchbar. Hintergrund dieser Entscheidung ist eine strategische Verschiebung in der Kooperation mit Etihad Airways. Während die täglichen Anbindungen für den Sommer entfallen, betonen beide Unternehmen, an ihrer im Dezember 2025 verkündeten Partnerschaft festzuhalten. Der Fokus liegt nun auf dem Winterflugplan, in dem die gemeinsamen Verbindungen von Frankfurt und Berlin zum Drehkreuz in Abu Dhabi schließlich aufgenommen werden sollen. Zusätzliche Branchenanalysen deuten darauf hin, dass die operative Umsetzung der neuen Strecken komplexer ist als zunächst angenommen. Für den Flughafen Berlin-Brandenburg bedeutet die Verzögerung einen vorläufigen Rückschlag bei der Wiederanbindung an das globale Netz von Etihad, die seit dem Ende von Air Berlin schmerzlich vermisst wird. Über das Drehkreuz in Abu Dhabi sollen Reisende künftig einfachen Zugang zu Zielen in Australien, Japan und Südostasien erhalten. Dass die Flüge nun erst im Winter starten, verschafft den Partnern mehr Zeit, die Anschlussverbindungen und Codeshare-Abkommen technisch sowie kommerziell aufeinander abzustimmen. Die Verbindung nach Dubai bleibt unterdessen als reiner Winterdienst im Programm und ist von den aktuellen Streichungen nicht betroffen. Parallel zur Neuausrichtung mit Etihad kündigen sich strukturelle Veränderungen in der Zusammenarbeit mit Emirates an. Ab dem 1. Mai wird das Sammeln von Meilen im Programm Emirates Skywards auf Condor-Flügen eingestellt. Laut

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Michael O’Leary konkretisiert Zeitplan für seine verbleibende Amtszeit bei Ryanair

Michael O’Leary, der langjährige Leiter der Ryanair Group, hat in einem Interview mit dem irischen Sender Midwest Radio neue Details zu seiner beruflichen Zukunft bekannt gegeben. Der Manager, der das Unternehmen seit 1994 maßgeblich geprägt hat, plant derzeit mit einer weiteren Amtszeit von etwa fünf Jahren. Einen Zeitraum von zehn Jahren an der Spitze des größten europäischen Billigfliegers bezeichnete er hingegen als unrealistisch und „weit entfernt“. Damit konkretisiert O’Leary seine Nachfolgeplanung, nachdem er seinen Vertrag bereits im Jahr 2022 bis Juli 2028 verlängert hatte. Gleichzeitig bemüht sich O’Leary, das Vertrauen der Investoren in die Stabilität des Konzerns über seine eigene Person hinaus zu stärken. Er betonte, dass die Ryanair Group auch ohne seine Führung exzellent aufgestellt sei. Das Management bestehe aus erfahrenen Führungskräften, die innerhalb des Unternehmens gewachsen sind und das operative Tagesgeschäft bereits heute weitgehend eigenständig steuern. Diese Struktur soll sicherstellen, dass die ambitionierten Wachstumsziele – wie die geplante Steigerung der Passagierzahlen auf 300 Millionen pro Jahr bis 2034 – unabhängig von der Person an der Konzernspitze erreicht werden können. Trotz der eingegrenzten Zeitspanne bei Ryanair denkt der 65-jährige Ire keineswegs an einen klassischen Ruhestand. O’Leary erklärte, dass er auch nach seinem Ausscheiden aus der Fluggesellschaft weiter arbeiten wolle, sei es innerhalb der Luftfahrtbranche oder in einer anderen Funktion. Die Branche stehe vor tiefgreifenden technologischen und strukturellen Veränderungen, die er weiterhin aktiv begleiten möchte. Branchenbeobachter wiesen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass O’Learys verbleibende Jahre bei Ryanair vor allem durch die Integration der massiven Bestellung von Boeing 737-Max-10-Maschinen geprägt

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Positive Bilanz nach einem Jahr Aeroshark-Einsatz bei Austrian Airlines

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines hat ein Jahr nach der vollständigen Ausstattung von vier Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 777-200ER mit der Aeroshark-Technologie eine erste Bilanz gezogen. Die von Lufthansa Technik und BASF entwickelte Oberflächenfolie, die der Struktur von Haifischhaut nachempfunden ist, kam seit Ende März 2025 auf den Maschinen mit den Kennungen OE-LPA bis OE-LPD zum Einsatz. Durch die mikrostrukturierte Riblet-Folie, die auf rund 830 Quadratmetern des Rumpfes und der Triebwerksgondeln appliziert wurde, konnte der Luftwiderstand im regulären Linienbetrieb messbar reduziert werden. Datenanalysen zeigen eine aerodynamische Verbesserung, die zu einer Treibstoffersparnis von bis zu 0,9 Prozent pro Flug führt. Zusätzliche Brancheninformationen verdeutlichen, dass die Implementierung dieser bionischen Technologie weitreichende Anpassungen in der Wartung und Instandhaltung erforderte. So wurden im ersten Betriebsjahr die Reinigungsprozesse der Flugzeugaußenhaut modifiziert, um die feinen Rillenstrukturen der Folie nicht zu beschädigen und deren volle Funktionalität über den gesamten Zeitraum zu erhalten. Austrian Airlines fungierte als weltweiter Erstnutzer dieser Technologie auf der Boeing 777-200ER und lieferte damit wichtige Validierungsdaten für die gesamte Lufthansa Group. Die erzielten Einsparungen von rund 930 Tonnen Kerosin innerhalb von zwölf Monaten bestätigen die ursprünglichen Prognosen der Ingenieure und unterstreichen die wirtschaftliche Relevanz der Maßnahme zur Senkung der laufenden Betriebskosten. Die technische Neuerung wurde von einer weitreichenden Kommunikationsstrategie begleitet, die unter dem Motto „Move like a shark“ insbesondere in sozialen Medien für Aufsehen sorgte. Ein eigens produziertes Musikvideo erreichte Millionen Aufrufe und diente dazu, die komplexe Strömungsphysik hinter der Riblet-Technologie einer breiteren Öffentlichkeit verständlich zu machen. Fachleute weisen darauf hin, dass solche Modifikationen

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Ausbau des Nordamerika-Geschäfts und Frequenzsteigerungen im Sommerflugplan am BER

Mit dem Inkrafttreten des Sommerflugplans am 29. März 2026 verzeichnet der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eine deutliche Stärkung seines Langstreckennetzes und eine signifikante Expansion im europäischen Low-Cost-Segment. Bis zum 24. Oktober bedienen 80 Fluggesellschaften insgesamt 155 Destinationen. Ein strategischer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem kanadischen Markt: Während Air Transat ihre Verbindung nach Toronto bereits ab Mai wieder aufnimmt und die Frequenz erhöht, feiert Air Canada am 3. Juli Premiere mit einer neuen Nonstop-Verbindung nach Montréal. Diese Route wird zunächst dreimal und in der Hochsaison viermal wöchentlich bedient, was die Anbindung der Hauptstadtregion an die wichtigen nordamerikanischen Drehkreuze erheblich verbessert. Auch der Flugverkehr in die USA erfährt eine Kapazitätsausweitung. Delta Air Lines kehrt früher als in den Vorjahren auf die Strecke nach New York JFK zurück und bietet ab Mai tägliche Flüge an. Zusammen mit der bestehenden täglichen Verbindung von United Airlines nach Newark ist die Metropole New York somit doppelt an den BER angebunden. In Richtung Asien bleibt Hainan Airlines mit fünf wöchentlichen Flügen nach Peking ein stabiler Partner für den Wirtschafts- und Tourismusverkehr. Die zusätzlichen Kapazitäten auf der Langstrecke werden durch optimierte Codeshare-Abkommen ergänzt, die Reisenden über die Hubs in Kanada und den USA zahlreiche Anschlussmöglichkeiten in ganz Nordamerika eröffnen. Innerhalb Europas treiben vor allem Eurowings und Wizz Air das Wachstum voran. Eurowings vergrößert seine Basis am BER auf neun stationierte Flugzeuge und nimmt neue Ziele wie Sarajevo, Lissabon und Kavala in den Flugplan auf. Besonders hervorzuheben ist das massive Engagement von Wizz Air, die ihre Sitzplatzkapazität

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