März 25, 2026

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März 25, 2026

Porter Airlines startet als erster Linienanbieter am Aéroport métropolitain de Montréal

Die kanadische Fluggesellschaft Porter Airlines wird am 15. Juni 2026 den regulären Linienbetrieb am neu ausgerichteten Aéroport métropolitain de Montréal (MET) aufnehmen. Damit ist das Unternehmen der erste Anbieter, der den ehemals als Saint-Hubert bekannten Flughafen in Longueuil für den kommerziellen Passagierverkehr in großem Umfang nutzt. Geplant sind zum Start zwölf Nonstopverbindungen, die wichtige kanadische Metropolen wie Toronto-City, Vancouver, Calgary, Edmonton und Halifax miteinander verbinden. Mit insgesamt mehr als 200 wöchentlichen Abflügen positioniert sich Porter Airlines als treibende Kraft hinter der Transformation des Standorts, der bislang primär der allgemeinen Luftfahrt sowie Geschäftsflügen vorbehalten war. Zusätzliche Branchenanalysen verdeutlichen, dass der Ausbau des MET Teil einer umfassenden Strategie zur Entlastung des internationalen Flughafens Montréal-Trudeau (YUL) ist. Der Aéroport métropolitain de Montréal hat im Zuge seiner Neuausrichtung massiv in die Infrastruktur investiert, insbesondere in den Bau eines modernen Passagierterminals, das jährlich bis zu vier Millionen Reisende abfertigen kann. Porter Airlines setzt für die neuen Routen auf eine gemischte Flotte, wobei vor allem die effizienten De Havilland Dash 8-400 sowie die modernen Embraer E195-E2 zum Einsatz kommen. Letztere ermöglichen durch ihre Reichweite auch längere Transkontinentalflüge direkt von der Südküste Montreals aus. Wirtschaftlich betrachtet setzt der Standort Longueuil auf Schnelligkeit und Effizienz. Durch die geringere Größe des Flughafens im Vergleich zu großen Drehkreuzen profitieren Passagiere von kürzeren Wegen vom Check-in bis zum Gate sowie schnelleren Sicherheitskontrollen. Diese Faktoren machen den Flughafen besonders für Geschäftsreisende attraktiv, die Ziele im Osten Kanadas ansteuern. Porter Airlines hat zudem angekündigt, die Partnerschaft mit dem Flughafenbetreiber langfristig anzulegen, um den

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Rechtsstreit um Handgepäckgebühren: Verbraucherschützer ziehen gegen sieben Airlines vor Gericht

Die Preisgestaltung im europäischen Luftverkehr steht vor einer weitreichenden juristischen Klärung. Ein Bündnis aus europäischen Verbraucherschutzorganisationen hat rechtliche Schritte gegen sieben namhafte Fluggesellschaften eingeleitet, um die gängige Praxis der Aufpreise für Handgepäck zu beenden. Im Zentrum der Vorwürfe gegen Unternehmen wie Ryanair, Easyjet und Wizzair steht der Verdacht der Verbrauchertäuschung sowie ein systematischer Verstoß gegen geltendes EU-Recht. Die Kläger argumentieren, dass die Mitnahme von angemessenem Handgepäck ein unverzichtbarer Bestandteil der Personenbeförderung sei und somit bereits im Basisflugpreis enthalten sein müsse. Während die betroffenen Fluggesellschaften auf begrenzte Kapazitäten in den Kabinen und die Notwendigkeit einer differenzierten Preisstruktur verweisen, berufen sich die Verbraucherschützer auf Grundsatzurteile des Europäischen Gerichtshofs. Erste juristische Erfolge, wie das stattgegebene Urteil gegen die spanische Airline Vueling, deuten auf eine mögliche Trendwende hin. Die Forderung nach einer Standardisierung von Maßen und Gewichten sowie der kostenlosen Mitnahme eines persönlichen Gegenstandes könnte das Geschäftsmodell vieler Billigflieger grundlegend verändern und die Transparenz bei der Flugbuchung für Millionen Passagiere erhöhen. Juristische Grundlagen und der Vorwurf der Rechtswidrigkeit Die rechtliche Auseinandersetzung basiert maßgeblich auf der Auslegung der EU-Verordnung über gemeinsame Vorschriften für die Durchführung von Luftverkehrsdiensten. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der europäische Dachverband BEUC führen an, dass Handgepäck kein optionales Extra wie ein Bordmenü oder eine Sitzplatzreservierung darstellt. Vielmehr handle es sich um eine notwendige Voraussetzung für die Reise. Bereits im Jahr 2014 stellte der Europäische Gerichtshof (EuGH) fest, dass Handgepäck als ein notwendiger Aspekt der Beförderung von Fluggästen anzusehen ist. Demnach dürfen für solche Gepäckstücke keine zusätzlichen Gebühren erhoben werden, sofern sie

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FACC AG erzielt Rekordumsatz und kündigt umfangreiches Investitionsprogramm an

Das oberösterreichische Luftfahrtzulieferunternehmen FACC AG hat im Geschäftsjahr 2025 mit einem Konzernumsatz von 984,4 Millionen Euro das beste Ergebnis seiner Unternehmensgeschichte erzielt. Dies entspricht einer Steigerung von 11,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz anhaltender Herausforderungen durch volatile Lieferketten sowie hohe Personal- und Energiekosten am Standort Österreich konnte das operative Ergebnis (EBIT) signifikant um 49,4 Prozent auf 42,3 Millionen Euro gesteigert werden. Die EBIT-Marge verbesserte sich damit auf 4,3 Prozent. Besonders positiv entwickelten sich alle drei Kernbereiche des Unternehmens: Aerostructures, Engines & Nacelles sowie Cabin Interiors. Maßgeblicher Treiber für diese wirtschaftliche Stärkung ist das im Herbst 2024 initiierte Effizienzprogramm CORE, das in sämtlichen Divisionen greift. Zusätzliche Impulse lieferten Skaleneffekte am vor vier Jahren eröffneten Standort in Kroatien sowie die globale Fertigungsstrategie, die unter anderem die Produktion für den chinesischen Kurz- und Mittelstreckenjet COMAC C919 umfasst. Ein nahezu unveränderter Personalstand bei gleichzeitig deutlichem Umsatzplus verdeutlicht die gesteigerte Produktivität. Branchenanalysen stützen diesen Kurs: Weltweit sind derzeit über 17.000 Verkehrsflugzeuge bestellt, wobei bis zum Jahr 2044 ein Bedarf von mehr als 42.000 neuen Maschinen prognostiziert wird. Um von diesem langfristigen Wachstum der Luftfahrtindustrie und dem aufstrebenden Markt der Advanced Air Mobility zu profitieren, plant die FACC bis zum Jahr 2030 Investitionen in der Höhe von rund 350 Millionen Euro. Ein Kernstück dieser Strategie ist die Errichtung eines neuen, hochautomatisierten Werks für Strukturbauteile in St. Martin im Innkreis. In diesen Standortausbau fließen etwa 120 Millionen Euro, wodurch bis zu 300 neue Arbeitsplätze in Oberösterreich entstehen. Angeschlossen an das Werk ist eine Forschungsstätte, die Technologien

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Anpassung im Langstreckennetz: Condor setzt Abu Dhabi-Flüge im Sommer 2026 aus

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat ihre Flugpläne für das kommende Sommerhalbjahr kurzfristig angepasst und die geplanten Direktverbindungen nach Abu Dhabi vorerst gestrichen. Ursprünglich sollten ab Mai tägliche Flüge mit dem Airbus A330neo von Frankfurt sowie ab Juni Verbindungen mit dem Airbus A320neo von Berlin in das Emirat starten. Diese Strecken sind aktuell nicht mehr buchbar. Hintergrund dieser Entscheidung ist eine strategische Verschiebung in der Kooperation mit Etihad Airways. Während die täglichen Anbindungen für den Sommer entfallen, betonen beide Unternehmen, an ihrer im Dezember 2025 verkündeten Partnerschaft festzuhalten. Der Fokus liegt nun auf dem Winterflugplan, in dem die gemeinsamen Verbindungen von Frankfurt und Berlin zum Drehkreuz in Abu Dhabi schließlich aufgenommen werden sollen. Zusätzliche Branchenanalysen deuten darauf hin, dass die operative Umsetzung der neuen Strecken komplexer ist als zunächst angenommen. Für den Flughafen Berlin-Brandenburg bedeutet die Verzögerung einen vorläufigen Rückschlag bei der Wiederanbindung an das globale Netz von Etihad, die seit dem Ende von Air Berlin schmerzlich vermisst wird. Über das Drehkreuz in Abu Dhabi sollen Reisende künftig einfachen Zugang zu Zielen in Australien, Japan und Südostasien erhalten. Dass die Flüge nun erst im Winter starten, verschafft den Partnern mehr Zeit, die Anschlussverbindungen und Codeshare-Abkommen technisch sowie kommerziell aufeinander abzustimmen. Die Verbindung nach Dubai bleibt unterdessen als reiner Winterdienst im Programm und ist von den aktuellen Streichungen nicht betroffen. Parallel zur Neuausrichtung mit Etihad kündigen sich strukturelle Veränderungen in der Zusammenarbeit mit Emirates an. Ab dem 1. Mai wird das Sammeln von Meilen im Programm Emirates Skywards auf Condor-Flügen eingestellt. Laut

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Michael O’Leary konkretisiert Zeitplan für seine verbleibende Amtszeit bei Ryanair

Michael O’Leary, der langjährige Leiter der Ryanair Group, hat in einem Interview mit dem irischen Sender Midwest Radio neue Details zu seiner beruflichen Zukunft bekannt gegeben. Der Manager, der das Unternehmen seit 1994 maßgeblich geprägt hat, plant derzeit mit einer weiteren Amtszeit von etwa fünf Jahren. Einen Zeitraum von zehn Jahren an der Spitze des größten europäischen Billigfliegers bezeichnete er hingegen als unrealistisch und „weit entfernt“. Damit konkretisiert O’Leary seine Nachfolgeplanung, nachdem er seinen Vertrag bereits im Jahr 2022 bis Juli 2028 verlängert hatte. Gleichzeitig bemüht sich O’Leary, das Vertrauen der Investoren in die Stabilität des Konzerns über seine eigene Person hinaus zu stärken. Er betonte, dass die Ryanair Group auch ohne seine Führung exzellent aufgestellt sei. Das Management bestehe aus erfahrenen Führungskräften, die innerhalb des Unternehmens gewachsen sind und das operative Tagesgeschäft bereits heute weitgehend eigenständig steuern. Diese Struktur soll sicherstellen, dass die ambitionierten Wachstumsziele – wie die geplante Steigerung der Passagierzahlen auf 300 Millionen pro Jahr bis 2034 – unabhängig von der Person an der Konzernspitze erreicht werden können. Trotz der eingegrenzten Zeitspanne bei Ryanair denkt der 65-jährige Ire keineswegs an einen klassischen Ruhestand. O’Leary erklärte, dass er auch nach seinem Ausscheiden aus der Fluggesellschaft weiter arbeiten wolle, sei es innerhalb der Luftfahrtbranche oder in einer anderen Funktion. Die Branche stehe vor tiefgreifenden technologischen und strukturellen Veränderungen, die er weiterhin aktiv begleiten möchte. Branchenbeobachter wiesen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass O’Learys verbleibende Jahre bei Ryanair vor allem durch die Integration der massiven Bestellung von Boeing 737-Max-10-Maschinen geprägt

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Positive Bilanz nach einem Jahr Aeroshark-Einsatz bei Austrian Airlines

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines hat ein Jahr nach der vollständigen Ausstattung von vier Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 777-200ER mit der Aeroshark-Technologie eine erste Bilanz gezogen. Die von Lufthansa Technik und BASF entwickelte Oberflächenfolie, die der Struktur von Haifischhaut nachempfunden ist, kam seit Ende März 2025 auf den Maschinen mit den Kennungen OE-LPA bis OE-LPD zum Einsatz. Durch die mikrostrukturierte Riblet-Folie, die auf rund 830 Quadratmetern des Rumpfes und der Triebwerksgondeln appliziert wurde, konnte der Luftwiderstand im regulären Linienbetrieb messbar reduziert werden. Datenanalysen zeigen eine aerodynamische Verbesserung, die zu einer Treibstoffersparnis von bis zu 0,9 Prozent pro Flug führt. Zusätzliche Brancheninformationen verdeutlichen, dass die Implementierung dieser bionischen Technologie weitreichende Anpassungen in der Wartung und Instandhaltung erforderte. So wurden im ersten Betriebsjahr die Reinigungsprozesse der Flugzeugaußenhaut modifiziert, um die feinen Rillenstrukturen der Folie nicht zu beschädigen und deren volle Funktionalität über den gesamten Zeitraum zu erhalten. Austrian Airlines fungierte als weltweiter Erstnutzer dieser Technologie auf der Boeing 777-200ER und lieferte damit wichtige Validierungsdaten für die gesamte Lufthansa Group. Die erzielten Einsparungen von rund 930 Tonnen Kerosin innerhalb von zwölf Monaten bestätigen die ursprünglichen Prognosen der Ingenieure und unterstreichen die wirtschaftliche Relevanz der Maßnahme zur Senkung der laufenden Betriebskosten. Die technische Neuerung wurde von einer weitreichenden Kommunikationsstrategie begleitet, die unter dem Motto „Move like a shark“ insbesondere in sozialen Medien für Aufsehen sorgte. Ein eigens produziertes Musikvideo erreichte Millionen Aufrufe und diente dazu, die komplexe Strömungsphysik hinter der Riblet-Technologie einer breiteren Öffentlichkeit verständlich zu machen. Fachleute weisen darauf hin, dass solche Modifikationen

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Ausbau des Nordamerika-Geschäfts und Frequenzsteigerungen im Sommerflugplan am BER

Mit dem Inkrafttreten des Sommerflugplans am 29. März 2026 verzeichnet der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eine deutliche Stärkung seines Langstreckennetzes und eine signifikante Expansion im europäischen Low-Cost-Segment. Bis zum 24. Oktober bedienen 80 Fluggesellschaften insgesamt 155 Destinationen. Ein strategischer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem kanadischen Markt: Während Air Transat ihre Verbindung nach Toronto bereits ab Mai wieder aufnimmt und die Frequenz erhöht, feiert Air Canada am 3. Juli Premiere mit einer neuen Nonstop-Verbindung nach Montréal. Diese Route wird zunächst dreimal und in der Hochsaison viermal wöchentlich bedient, was die Anbindung der Hauptstadtregion an die wichtigen nordamerikanischen Drehkreuze erheblich verbessert. Auch der Flugverkehr in die USA erfährt eine Kapazitätsausweitung. Delta Air Lines kehrt früher als in den Vorjahren auf die Strecke nach New York JFK zurück und bietet ab Mai tägliche Flüge an. Zusammen mit der bestehenden täglichen Verbindung von United Airlines nach Newark ist die Metropole New York somit doppelt an den BER angebunden. In Richtung Asien bleibt Hainan Airlines mit fünf wöchentlichen Flügen nach Peking ein stabiler Partner für den Wirtschafts- und Tourismusverkehr. Die zusätzlichen Kapazitäten auf der Langstrecke werden durch optimierte Codeshare-Abkommen ergänzt, die Reisenden über die Hubs in Kanada und den USA zahlreiche Anschlussmöglichkeiten in ganz Nordamerika eröffnen. Innerhalb Europas treiben vor allem Eurowings und Wizz Air das Wachstum voran. Eurowings vergrößert seine Basis am BER auf neun stationierte Flugzeuge und nimmt neue Ziele wie Sarajevo, Lissabon und Kavala in den Flugplan auf. Besonders hervorzuheben ist das massive Engagement von Wizz Air, die ihre Sitzplatzkapazität

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Auswirkungen des Regierungsstillstands auf den Luftverkehr: Delta Air Lines streicht Sonderprivilegien für Kongressabgeordnete

Die anhaltende Haushaltsblockade in den Vereinigten Staaten und der damit verbundene Teil-Shutdown des Ministeriums für Innere Sicherheit (DHS) führen nun zu direkten Konsequenzen für das politische Spitzenpersonal in Washington. Die US-Großfluggesellschaft Delta Air Lines gab am 24. März 2026 bekannt, sämtliche Sonderleistungen für Mitglieder des US-Kongresses vorübergehend auszusetzen. Hintergrund ist die massive Belastung des Flughafenbetriebs und der personellen Ressourcen, die durch den nunmehr in die sechste Woche gehenden Regierungsstillstand verursacht wird. Während gewöhnliche Fluggäste landesweit mit stundenlangen Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen der Transportation Security Administration (TSA) konfrontiert sind, rücken durch den Schritt von Delta bisher wenig bekannte Reiseprivilegien für Parlamentarier in das Licht der Öffentlichkeit. Abgeordnete müssen fortan auf persönliche Begleitdienste im Terminal, bevorzugte Unterstützung bei Sitzplatz-Upgrades oder priorisierte Umbuchungen verzichten. Lediglich der Zugang zu einer speziellen Telefon-Hotline für Reservierungen bleibt bestehen. Diese Entscheidung verdeutlicht die zugespitzte Lage an amerikanischen Flughäfen, an denen der Personalmangel bei der unbezahlten Sicherheitsbehörde TSA mittlerweile zu erheblichen betrieblichen Störungen führt, während der politische Streit über die Einwanderungsgesetzgebung in Washington andauert. Das Ende der Vorzugsbehandlung im Terminal Die bisherige Praxis, Mitgliedern des Kongresses einen VIP-ähnlichen Status zu gewähren, war in der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt, gehörte jedoch zum Standardrepertoire großer US-Airlines. Diese Sonderbehandlung umfasste oft Eskorten durch das Flughafenpersonal oder die Flughafenpolizei, die sicherstellten, dass Abgeordnete ohne Zeitverlust zu ihren Gates gelangten. Auch bei operativen Unregelmäßigkeiten genossen Politiker eine Betreuung, die weit über das Maß für reguläre Premium-Kunden hinausging. Delta Air Lines begründete die Streichung dieser Dienste damit, dass man in Zeiten extremen Ressourcenmangels die

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Flughafen Brüssel erweitert internationales Streckennetz im Sommerflugplan 2026

Mit dem Beginn der Sommersaison am 29. März 2026 baut der Flughafen Brüssel seine Kapazitäten massiv aus und bedient insgesamt 180 Ziele weltweit. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Stärkung der interkontinentalen Verbindungen, deren Anzahl auf 41 Destinationen ansteigt. Zu den herausragenden Neuerungen zählt die Wiederaufnahme einer direkten Passagierverbindung nach Südamerika: Ab Juni bietet LATAM Airlines drei wöchentliche Flüge nach São Paulo an. Dies markiert die erste Nonstop-Verbindung in diese Region seit 26 Jahren und dient als strategischer Knotenpunkt für Anschlussflüge auf dem gesamten südamerikanischen Kontinent. Auch in Richtung Nordamerika und Asien verzeichnet der Standort deutliche Zuwächse. Delta Air Lines erhöht die Frequenz nach Atlanta auf tägliche Flüge, während Air Canada eine neue Verbindung nach Halifax in den Flugplan aufnimmt. Das asiatische Netzwerk wird durch Air China gestärkt, die neben Peking nun auch die Metropole Chengdu dreimal wöchentlich anfliegt. Damit umfasst das Portfolio in Asien nun neun Direktziele. Im afrikanischen Raum ergänzt Brussels Airlines das Angebot durch Flüge zum Kilimandscharo in Tansania, womit die Gesamtzahl der Ziele in Subsahara-Afrika auf 19 ansteigt. Die Zahl der am Flughafen operierenden Fluggesellschaften erhöht sich auf 70, wobei fünf neue Anbieter den Betrieb aufnehmen. Neben LATAM und Air China zählen Volotea mit Flügen nach Asturien sowie Smartwings mit zwölf wöchentlichen Verbindungen nach Prag zu den Neuzugängen. Auch Air Senegal festigt seine Präsenz mit Flügen nach Dakar. Etablierte Partner wie Transavia und Vueling reagieren auf die hohe Nachfrage im Freizeitsegment durch die Stationierung zusätzlicher Maschinen und eine Erhöhung der Flugfrequenzen in den Mittelmeerraum, insbesondere

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Flughafen Ben Gurion: Israel reduziert Kapazitäten im zivilen Luftverkehr drastisch

Der internationale Flugverkehr am israelischen Drehkreuz Ben Gurion bei Tel Aviv sieht sich mit massiven betrieblichen Einschränkungen konfrontiert. Als direkte Reaktion auf die jüngsten militärischen Auseinandersetzungen mit dem Iran hat die israelische Luftfahrtbehörde die Kapazitäten für startende Maschinen auf ein Minimum reduziert. Seit Beginn der laufenden Woche ist es Fluggesellschaften untersagt, mehr als einen Start pro Stunde durchzuführen. Zudem wurde die maximale Anzahl der Fluggäste pro Maschine auf lediglich 50 Personen begrenzt. Diese Maßnahme stellt eine erhebliche Verschärfung gegenüber den vorangegangenen Regelungen dar, die noch zwei Starts pro Stunde mit jeweils bis zu 120 Passagieren zuließen. Auslöser für diese Entscheidung sind die Ereignisse des vergangenen Wochenendes, bei denen iranische Raketeneinschläge die israelische Verteidigungsinfrastruktur unter Druck setzten. Die israelische Regierung sieht sich daher gezwungen, den Schutz des Luftraums und der zivilen Infrastruktur durch eine radikale Reduzierung der Zielflächen am Boden und in der Luft zu priorisieren. Für Reisende und die globale Logistikbranche bedeutet dies eine Zäsur, da Tel Aviv damit faktisch von einem Großteil der internationalen Anbindungen abgeschnitten wird, was weitreichende Konsequenzen für den Personenverkehr und den Austausch von Wirtschaftsgütern nach sich zieht. Militärische Lagebewertung und die Verwundbarkeit der Infrastruktur Die Verschärfung der Protokolle am Flughafen Ben Gurion ist untrennbar mit der veränderten Bedrohungslage durch iranische Fernwaffen verknüpft. Am vergangenen Wochenende kam es zu einem großflächigen Angriff, bei dem laut Berichten aus Sicherheitskreisen mehrere Geschosse die israelischen Abwehrsysteme durchbrechen konnten. In der Folge hat das israelische Verteidigungsministerium die Sicherheitsvorkehrungen für strategische Knotenpunkte neu bewertet. Da der Flughafen Ben Gurion nicht nur

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