April 7, 2026

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April 7, 2026

Brussels Airlines erweitert Bordverpflegung durch Kooperation mit regionalem Eishersteller

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines hat eine langfristige Partnerschaft mit dem handwerklichen Speiseeisproduzenten Ralph & Roxy’s aus der Region Löwen geschlossen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird das Speiseeis des lokalen Kleinunternehmens fortan auf sämtlichen Langstreckenflügen der Airline serviert. Mit einem jährlichen Bedarf von rund 420.000 Bechern erreicht das Produkt damit ein internationales Publikum von mehreren hunderttausend Passagieren. Die Kooperation ist Teil einer umfassenden Strategie der Fluggesellschaft, belgisches Handwerk und lokales Unternehmertum gezielt in das Bordprodukt zu integrieren und so die nationale Identität der Marke zu stärken. Die Entwicklung von Ralph & Roxy’s markiert einen signifikanten Sprung vom Garagenprojekt zum professionellen Zulieferer der Luftfahrtindustrie. Gegründet von Philippe Bogaert in Nodebais in der Provinz Wallonisch-Brabant, begann das Unternehmen als Hobbyprojekt, das nun durch den Auftrag von Brussels Airlines eine enorme Skalierung erfährt. Die Einbindung in die Lieferkette einer internationalen Fluggesellschaft erforderte die Anpassung der Produktionskapazitäten sowie die Einhaltung strenger Qualitäts- und Logistikstandards, die im Catering-Sektor für Langstreckenflüge üblich sind. Für das kleine Unternehmen bedeutet dieser Schritt eine weltweite Sichtbarkeit, die über die Grenzen der Benelux-Region hinausreicht. Ursprünglich war das Angebot von Premium-Eiscreme bei Brussels Airlines primär der Business Class vorbehalten. Mit der neuen Partnerschaft wird das Produktangebot nun auf alle Beförderungsklassen ausgeweitet, sodass auch Reisende in der Premium Economy und der Economy Class in den Genuss der lokalen Spezialität kommen. Die Entscheidung, hochwertige regionale Produkte flächendeckend einzuführen, dient der Differenzierung im Wettbewerb der Langstreckenanbieter. Durch die Präsentation als „ein Stück Belgien in der Luft“ versucht die Fluggesellschaft, das Reiseerlebnis durch kulinarische Akzente

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Ein Jahrhundert über den Wolken: Lufthansa feiert historisches Gründungsjubiläum am Standort Berlin

Am Ostermontag, dem 6. April 2026, beging die Lufthansa Group den chronologischen Höhepunkt ihres 100-jährigen Bestehens. Exakt ein Jahrhundert nach den ersten Starts der ursprünglichen „Luft Hansa“ am Flughafen Berlin-Tempelhof wurde dieses Jubiläum mit einem großangelegten Festakt und symbolträchtigen Sonderflügen gewürdigt. Im Zentrum der Feierlichkeiten am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) standen zwei modernste Langstreckenflugzeuge, die in einer speziellen Jubiläumslackierung die historischen Routen von 1926 nachzeichneten. Mit der Taufe einer Boeing 787-9 auf den Namen „Berlin“ durch den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner unterstrich der Konzern seine tiefe Verwurzelung in der deutschen Hauptstadt. Während das Unternehmen heute als größte Airline-Gruppe Europas agiert, blickten die Verantwortlichen und rund 600 geladene Gäste auf die Pionierleistung zurück, die am 6. April 1926 mit zwei kleinen Maschinen und einer Handvoll Passagiere ihren Anfang nahm. Die Geburtsstunde der zivilen Luftfahrt in Berlin Der Blick zurück in das Jahr 1926 offenbart die rasanten Fortschritte der Luftfahrttechnik und Logistik. Am 6. Januar jenes Jahres wurde die erste Lufthansa in Berlin durch den Zusammenschluss des „Deutschen Aero Lloyd“ und des „Junkers Luftverkehr“ aus der Taufe gehoben. Drei Monate später, am 6. April, begann der operative Flugbetrieb. Vom damaligen Zentralflughafen Tempelhof aus starteten eine Fokker-Grulich F II in Richtung Zürich und eine Dornier Komet III mit dem Ziel Köln. Damals war das Fliegen ein exklusives Abenteuer: Auf dem Flug nach Zürich befand sich ein Hochzeitspaar, während die Maschine nach Köln lediglich einen einzigen Passagier beförderte. Jens Ritter, CEO von Lufthansa Airlines, erinnerte während der Feststunde an diesen Pioniergeist. Er betonte, dass

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Air Canada nimmt Kurs auf Teneriffa

Die Fluggesellschaft Air Canada hat eine weitreichende Erweiterung ihres Flugplans für die Wintersaison 2026/27 bekannt gegeben. Im Zentrum der Expansion steht die erstmalige Einführung von Nonstop-Verbindungen von Nordamerika auf die kanarische Insel Teneriffa. Mit neuen Routen ab Toronto und Montréal positioniert sich das Unternehmen als einziger Anbieter von Direktflügen zwischen dem nordamerikanischen Kontinent und der spanischen Inselgruppe. Diese strategische Entscheidung zielt darauf ab, die Marktführerschaft im Bereich der Winterreisen zu festigen und neue Segmente im transatlantischen Freizeitverkehr zu erschließen. Für den Einsatz auf den neuen Langstrecken nach Teneriffa setzt Air Canada auf das moderne Fluggerät vom Typ Airbus A321XLR. Diese Maschinen verfügen über eine neu gestaltete Kabinenkonfiguration, die unter anderem flach stellbare Sitze in der Business Class umfasst. Die Einführung dieses Flugzeugtyps ermöglicht es der Airline, auch schmalere Nischenmärkte auf langen Distanzen wirtschaftlich rentabel zu bedienen, da die Betriebskosten im Vergleich zu größeren Großraumflugzeugen auf diesen Strecken optimiert sind. Neben den Kanaren umfasst der Ausbau vier weitere neue Destinationen: Roatán in Honduras, Santo Domingo in der Dominikanischen Republik sowie die mexikanischen Städte Mérida und Mazatlán. Flankiert wird die Streckenausweitung durch eine signifikante Erhöhung der Frequenzen im gesamten sonnenorientierten Netzwerk. Von zahlreichen kanadischen Drehkreuzen wie Vancouver, Calgary und Halifax aus werden zusätzliche Kapazitäten nach Mexiko, in die Karibik und nach Zentralamerika bereitgestellt. Um die Auslastung der neuen Kapazitäten sicherzustellen, erweitert der hauseigene Reiseveranstalter Air Canada Vacations zeitgleich sein Portfolio an Hotel- und Kreuzfahrtpaketen. Diese Bündelung von Flug- und Landleistungen soll den steigenden Bedarf an Pauschalangeboten im kanadischen Markt decken und die

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