April 20, 2026

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April 20, 2026

Inbetriebnahme des neuen Flughafens in Qaqortoq markiert Wendepunkt für Südgrönland

Mit der ersten Landung einer Verkehrsmaschine am neu errichteten Flughafen von Qaqortoq hat Grönland einen bedeutenden Meilenstein beim Ausbau seiner nationalen Luftverkehrsinfrastruktur erreicht. Am vergangenen Donnerstag verfolgten zahlreiche Anwohner der viertgrößten Stadt des Landes die Ankunft des Erstfluges aus der Hauptstadt Nuuk. An Bord der Maschine befanden sich hochrangige Regierungsvertreter, darunter Regierungschef Jens-Frederik Nielsen und Außenminister Mute Egede. Die Eröffnung beendet die bisherige Isolation der Region, die bislang ausschließlich über zeitaufwendige Hubschrauber- oder Bootsverbindungen erreichbar war. Der rund 75-minütige Flug markiert den Beginn einer neuen Ära der Erreichbarkeit für den grönländischen Süden. Das Bauprojekt in Qaqortoq ist Teil einer großangelegten Strategie der grönländischen Regierung und des staatlichen Flughafenbetreibers Kalaallit Airports, um die Abhängigkeit von dem bisherigen Drehkreuz Kangerlussuaq zu verringern. Während Kangerlussuaq als ehemaliger US-Militärstützpunkt im Inland liegt, ermöglichen die neuen küstennahen Flughäfen direktere Verbindungen zu den Siedlungszentren. In Qaqortoq ist geplant, neben den täglichen Inlandsverbindungen nach Nuuk künftig auch saisonale Direktflüge aus Island anzubieten. Dies soll die Stadt als zentrales Logistikzentrum für Wirtschaft und Tourismus im Süden der Insel etablieren und die regionale Wertschöpfung durch eine stabilere Anbindung an internationale Märkte steigern. Die infrastrukturelle Modernisierung Grönlands umfasst neben Qaqortoq weitere Großprojekte, die das Gesicht des arktischen Luftverkehrs nachhaltig verändern. Erst vor rund einem Jahr wurde die neue Start- und Landebahn in Nuuk eingeweiht, die seither Direktflüge mit größeren Strahlflugzeugen aus Kopenhagen erlaubt. Für den Herbst 2026 ist zudem die Eröffnung des internationalen Flughafens in Ilulissat geplant, der als wichtigster Zugang zum touristisch bedeutsamen Disko-Bucht-Gebiet fungiert. Diese Investitionen in Milliardenhöhe

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Türkei: Alltours erweitert Portfolio um vier neue Clubanlagen zur Sommersaison 2026

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours forciert pünktlich zur Sommersaison 2026 sein Wachstum im östlichen Mittelmeerraum und baut seine Eigenmarke Alltoura Club Hotels signifikant aus. Im Zentrum dieser Expansionsstrategie steht die Türkei, die sich in den vergangenen Jahren als einer der stabilsten und nachfragestärksten Märkte für den Pauschaltourismus erwiesen hat. Durch die Eröffnung von vier neuen Anlagen an der Türkischen Riviera und der Türkischen Ägäis reagiert das Unternehmen auf den anhaltenden Trend zu hochwertigen All-inclusive-Konzepten und spezialisierten Cluburlaubsangeboten. Das Portfolio der Marke Alltoura umfasst damit nun insgesamt fünf Anlagen in der Region, was eine deutliche Stärkung der Marktposition gegenüber den Wettbewerbern bedeutet. Die neuen Hotels decken ein breites Spektrum ab, das von Wellness-orientierten Resorts bis hin zu weitläufigen Strandhotels für Familien reicht. Neben einer modernen Infrastruktur und umfangreichen Verpflegungsleistungen setzen die Anlagen auf eine Kombination aus sportlicher Aktivität und kultureller Nähe zu historischen Stätten, um unterschiedliche Zielgruppen wie Paare, Familien und Alleinreisende anzusprechen. Wachstumsmarkt Türkei: Strategische Neuzugänge an der Riviera Die Türkische Riviera bleibt das Kernstück des touristischen Angebots in der Region. Mit dem Alltoura Club Hotel Side Prenses Resort & Spa (4,5 Sterne) sichert sich der Veranstalter eine Anlage in exponierter Hanglage. Die strategische Bedeutung dieses Standorts ergibt sich aus der Kombination von modernem Komfort und der unmittelbaren Nähe zum historischen Zentrum von Side. In den vergangenen Monaten wurden umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur des Hauses getätigt. Dazu gehören die Neugestaltung des Fitnesscenters und des Miniclubs sowie der Bau neuer Gastronomiebereiche wie eines Grillbuffets und spezieller Bühnen für das Abendprogramm. Die

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SunExpress verzeichnet hohes Passagieraufkommen in der Osterreisezeit

Die Fluggesellschaft SunExpress, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, hat eine positive Bilanz für das diesjährige Ostergeschäft gezogen. Im Zeitraum vom 28. März bis zum 12. April 2026 beförderte der Ferienflieger insgesamt rund 680.000 Passagiere in seinem gesamten Streckennetz. Ein signifikanter Anteil dieses Aufkommens entfiel auf die Verbindungen zwischen der DACH-Region – bestehend aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – und der Türkei. Knapp 420.000 Reisende nutzten die Fluggesellschaft für Flüge in das Urlaubsland und zurück, wobei das Drehkreuz Antalya als das am stärksten frequentierte Zielgebiet hervorstach. Trotz des hohen Verkehrsaufkommens während der Feiertage konnte die Airline eine operative Stabilität gewährleisten. Die Pünktlichkeitsrate wurde für diesen Zeitraum mit 85 Prozent angegeben. Diese Zuverlässigkeit ist vor dem Hintergrund des intensivierten Wettbewerbs auf dem Markt für Ferienflüge von Bedeutung, da SunExpress seine Kapazitäten in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut hat. Das Unternehmen setzt dabei verstärkt auf eine Flotte von Boeing 737-800 und Boeing 737-MAX-Modellen, um die steigende Nachfrage nach Punkt-zu-Punkt-Verbindungen ab verschiedenen Regionalflughäfen in Mitteleuropa zu bedienen. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass die Türkei als Reiseziel für den europäischen Markt weiterhin an Attraktivität gewinnt, was sich in den Expansionsplänen der Fluggesellschaft widerspiegelt. Für die laufende Sommersaison hat SunExpress sein Angebot um neue Routen und zusätzliche Frequenzen erweitert, um die Position als Marktführer im Verkehr zwischen Deutschland und der türkischen Riviera zu festigen. Die Konzentration auf die klassischen Urlaubsregionen wie Antalya, Izmir und Dalaman ermöglicht eine hohe Auslastung der Maschinen, während gleichzeitig die operativen Abläufe an den Basen optimiert werden. Die wirtschaftliche Entwicklung

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Als der Flughafen Klagenfurt das letzte Mal an Frankfurt angebunden war

Das Jahr 2008 war ein turbulentes Jahr für das südlichste Bundesland Österreichs. Kärnten rückte durch die Fußball-Europameisterschaft 2008 international in den Fokus: Klagenfurt war Austragungsort, und im Wörthersee Stadion fanden mehrere Spiele statt, an denen unter anderem die Nationalmannschaften von Deutschland, Kroatien und Österreich beteiligt waren. Im selben Jahr wurde das Bundesland jedoch von einem tragischen Ereignis erschüttert: Jörg Haider, damaliger Landeshauptmann von Kärnten, kam bei einem Autounfall ums Leben und versetzte das Land in einen Schockzustand. Kürzlich zugesendete Bilder eines Folders zum Winterflugplan 2007/08 des Flughafen Klagenfurt haben mich zu diesem beinahe nostalgischen Rückblick angeregt – auch wenn diese Zeit erst 18 Jahre zurückliegt. Daraus entstand ein Bericht mit besonderem Fokus auf die damals letztmalige Anbindung an den Flughafen Frankfurt. Monat für Monat, Jahr für Jahr und Beitrag für Beitrag wiederholen sich auf Social Media die Diskussionen rund um den Flughafen Klagenfurt – stets kreisen sie um nahezu identische Forderungen und Kommentare: „Wann kommt endlich wieder eine Anbindung an Frankfurt?“, „Wir brauchen Frankfurt!“ oder „Wann gibt es endlich wieder eine funktionierende Hub-Anbindung?“. So sehr man sich eine entsprechende Pressemeldung auch herbeisehnt – realistisch ist sie derzeit kaum. Stattdessen richtet sich der Blick zurück: beinahe zwei Jahrzehnte sind vergangen seit dem letzten Abflug vom Flughafen Klagenfurt zum Flughafen Frankfurt. Winterflugplan 2007/2008 Im Winterflugplan 2007/2008 hob zum letzten Mal eine Maschine zum so wichtigen Drehkreuz Flughafen Frankfurt ab. Genauer gesagt am 27. März 2008, mit dem Ende des Winterflugplans. Zu dieser Zeit war die Austrian Airlines noch vollständig eigenständig und führte

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Stufenweise Wiederaufnahme des zivilen Luftverkehrs im Iran nach Waffenruhe

Nach dem Inkrafttreten einer Waffenruhe im Iran-Konflikt haben die iranischen Behörden die schrittweise Öffnung des nationalen Luftraums und wichtiger ziviler Flughäfen angekündigt. Den Anfang macht der internationale Flughafen von Maschad im Nordosten des Landes, der ab Montag wieder für den regulären Flugbetrieb freigegeben wird. Nach der vollständigen Einstellung des zivilen Luftverkehrs am 28. Februar 2026 stellt dies den ersten bedeutenden Schritt zur Wiederherstellung der nationalen und internationalen Konnektivität dar. Die Freigabe erfolgt in enger Abstimmung mit der nationalen Zivilluftfahrtorganisation, die zunächst Korridore für Inlandsflüge festlegt, bevor das Streckennetz wieder für ausländische Fluggesellschaften zugänglich gemacht wird. Der Wiederaufbau des Flugbetriebs gestaltet sich jedoch aufgrund massiver Schäden an der Infrastruktur schwierig. Während des bewaffneten Konflikts waren zahlreiche iranische Flughäfen Ziele von Luftangriffen der US-amerikanischen und israelischen Streitkräfte. Berichten zufolge wurden nicht nur Start- und Landebahnen sowie Radaranlagen schwer beschädigt, sondern auch signifikante Teile der zivilen Flugzeugflotte am Boden zerstört. Betroffen sind hiervon insbesondere Maschinen der staatlichen Airline Iran Air sowie privater Anbieter wie Mahan Air. In einer späteren Phase des Öffnungsplans sollen auch die Flughäfen der Hauptstadt Teheran, darunter der internationale Flughafen Imam Chomeini, wieder ans Netz gehen, sobald die technischen Sicherheitsüberprüfungen abgeschlossen sind. Die internationale Luftfahrtgemeinschaft beobachtet die Situation mit Vorsicht. Viele europäische und asiatische Fluggesellschaften, die den iranischen Luftraum vor dem Krieg als wichtige Transitroute zwischen Europa und Südostasien nutzten, halten ihre Umleitungspläne vorerst aufrecht. Die Wiedereröffnung des Luftraums ist für die globale zivile Luftfahrt von strategischer Bedeutung, um Flugzeiten und Treibstoffkosten auf den Ost-West-Magistralen zu senken. Dennoch bleibt die

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