Mai 14, 2026

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Mai 14, 2026

Frankfurt: Fraport fordert Preisanpassung bei der Bodenabfertigung

Die langjährige Partnerschaft zwischen dem Flughafenbetreiber Fraport und seinem wichtigsten Kunden, der Lufthansa, steht vor einer schweren Belastungsprobe. Hintergrund ist das Auslaufen des aktuellen Abfertigungsvertrags im Frühjahr 2027. Fraport-Finanzvorstand Matthias Zieschang hat in deutlichen Worten klargestellt, dass die künftigen Konditionen eine vollständige Kostendeckung gewährleisten müssen, was eine erhebliche finanzielle Mehrbelastung für die Fluggesellschaft bedeuten würde. Dieser Vorstoß erfolgt zu einem strategisch sensiblen Zeitpunkt, da sich das Verhältnis beider Dax-Konzerne durch Infrastrukturentscheidungen und operative Unstimmigkeiten ohnehin verschlechtert hat. Während Lufthansa massiv in den Ausbau des Standorts München investiert, stagniert die Zusammenarbeit bei Terminalprojekten in Frankfurt. Der Streit um die Bodenabfertigungsentgelte droht nun die Wettbewerbsfähigkeit des größten deutschen Luftfahrt-Drehkreuzes weiter zu schwächen und könnte weitreichende Konsequenzen für die künftige Kapazitätsverteilung innerhalb der Lufthansa-Gruppe haben. Finanzielle Diskrepanzen und das Ende der bisherigen Vertragskonditionen Im Zentrum der Auseinandersetzung steht die operative Bodenabfertigung, die von einer Tochtergesellschaft der Fraport AG für die Lufthansa durchgeführt wird. Diese Dienstleistungen umfassen wesentliche Prozesse wie das Be- und Entladen der Maschinen, die Gepäcksortierung sowie den Transport von Passagieren und Fracht auf dem Vorfeld. Laut Aussagen des Fraport-Managements war der bisherige Vertrag für den Flughafenbetreiber wirtschaftlich nicht mehr tragbar. Die Rede ist davon, dass die bisherigen Entgelte die tatsächlich anfallenden Kosten nicht vollständig gedeckt haben. Mit Blick auf den 1. April 2027 fordert Fraport daher eine Neugestaltung des Vertragswerks, die sich strikt an wirtschaftlichen Rentabilitätskriterien orientiert. Diese Forderung trifft die Lufthansa in einer Phase, in der der Konzern mit steigenden Personalkosten und einem harten internationalen Wettbewerb konfrontiert ist. Für den

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Longevity-Trends: Wellness-Hotels forcieren Angebote zur Lebensverlängerung

Das Konzept der sogenannten „Blue Zones“ – Regionen wie Okinawa oder Sardinien, in denen Menschen überdurchschnittlich alt werden – hält verstärkt Einzug in die europäische Luxus-Hotellerie. Unter dem Schlagwort „Longevity“ präsentieren namhafte Spa-Resorts in Deutschland und Österreich spezialisierte Programme, die über die klassische Entspannung hinausgehen. Ziel dieser Konzepte ist es, durch eine Kombination aus medizinischer Diagnostik, präventiven Anwendungen und mentalem Training die Gesundheitsspanne der Gäste messbar zu erhöhen. Während Longevity-Zentren früher primär in klinischen Kontexten angesiedelt waren, integrieren gehobene Wellness-Häuser diese Ansätze nun in ihren Hotelbetrieb. In Deutschland konzentrieren sich die Angebote auf die Verbindung von Naturraum und spezialisierter Regeneration. In Regionen wie der Mecklenburger Bucht oder dem Schwarzwald werden mehrtägige Aufenthalte angeboten, die den Fokus auf Resilienz und körperliche Vitalität legen. Die Programme reichen von der Analyse persönlicher Gesundheitsdaten und ärztlichen Untersuchungen im Sauerland bis hin zu innovativen Verfahren wie der Aroma-Wasserplasma-Inhalation im Harz. In Sachsen und im Saarland setzen Betriebe verstärkt auf Konzepte wie Entschlackung und achtsame Körperarbeit, um die Zellvitalität der Gäste zu fördern. Preislich bewegen sich diese spezialisierten Arrangements je nach Dauer und Intensität zwischen rund 400 und über 2.200 Euro. Österreichische Resorts gehen teilweise noch einen Schritt weiter und setzen auf technologische Unterstützung durch Biohacking. In Tirol werden Ruhe- und Belastungsanalysen genutzt, um individuelle Fahrpläne für Leistungsfähigkeit und Lebensenergie zu erstellen. In der Region Salzburg kooperieren Hotels mit Medizinern, um etwa durch gezielte Infusionen und Regenerationsberatung moderne medizinische Standards in den Erholungsurlaub zu integrieren. Ein Höhepunkt dieser Entwicklung im Burgenland ist ein für September 2026

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