
Sri Lanka führt kostenlose elektronische Reisegenehmigung für 40 Staaten ein
Die Regierung von Sri Lanka hat die Gebühren für die elektronische Reisegenehmigung (ETA) für Staatsangehörige aus 40 Ländern offiziell abgeschafft. Wie das Department of Immigration and Emigration in einem aktuellen Rundschreiben bestätigte, trat die Neuregelung am 25. Mai 2026 in Kraft. Zu den begünstigten Nationen gehören neben Deutschland, Österreich und der Schweiz auch wichtige Fernmärkte wie die USA, Australien, Indien, China und Japan. Die Maßnahme, die bereits im März vom Kabinett verabschiedet worden war, zielt darauf ab, die Einreiseformalitäten für internationale Besucher zu vereinfachen und die Attraktivität des Inselstaates im globalen Wettbewerb der Urlaubsdestinationen zu steigern. Trotz der Gebührenbefreiung bleibt das Verfahren zur Erlangung einer ETA obligatorisch. Reisende müssen den Antrag weiterhin vor dem Abflug über das offizielle Online-Portal stellen. Die Genehmigung ist für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen gültig und beinhaltet eine „Double Entry“-Option, die es ermöglicht, das Land innerhalb des Gültigkeitszeitraums einmal kurzzeitig zu verlassen und wieder zurückzukehren. Die Behörden stellten klar, dass bereits vor dem Stichtag bezahlte Visagebühren nicht zurückerstattet werden. Zudem müssen Besucher weiterhin einen Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens sechs Monaten ab dem Einreisedatum sowie ein bestätigtes Rück- oder Weiterflugticket vorweisen können. Die Einführung der Gratis-Visa ist Teil einer umfassenderen Strategie zur wirtschaftlichen Stabilisierung des Landes. Sri Lanka verzeichnete in den ersten Monaten des Jahres 2026 bereits einen deutlichen Anstieg der Besucherzahlen, wobei das Ziel für das Gesamtjahr bei über zwei Millionen Touristen liegt. Durch den Wegfall der Kosten von zuvor rund 50 US-Dollar pro Person positioniert sich der Staat besonders für





