Mai 28, 2026

Weitere Artikel aus der Rubrik

Mai 28, 2026

Hohe Steuern in Amsterdam: Corendon verbindet Düsseldorf im Winter mit der Karibikinsel Curacao

Das internationale Reiseunternehmen Corendon plant für die kommende Wintersaison eine signifikante Erweiterung seines Portfolios und wird Direktverbindungen vom Flughafen Düsseldorf nach Curacao in den Flugplan aufnehmen. Diese Entscheidung, von der zunächst das Fachportal Luchtvaartnieuws.nl berichtete eine strategische Reaktion auf die veränderten fiskalischen Rahmenbedingungen im europäischen Luftverkehrsmarkt. Während in den Niederlanden eine deutliche Erhöhung der Luftverkehrssteuer für das kommende Jahr beschlossen wurde, bietet der Standort Deutschland durch eine Senkung der entsprechenden Abgaben in diesem Sommer einen attraktiven Kostenvorteil für Reiseveranstalter und Fluggesellschaften. Durch die Nutzung des Flughafens Düsseldorf als grenznahes Drehkreuz zielt Corendon darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit seiner Fernreisen zu sichern und gleichzeitig neue Kundensegmente im bevölkerungsreichen Bundesland Nordrhein-Westfalen zu erschließen. Die Verlagerung von Flugkapazitäten über die Landesgrenze hinweg verdeutlicht den zunehmenden Einfluss nationaler Abgabensysteme auf die operativen Entscheidungen im globalen Tourismusgeschäft. Fiskalische Divergenz als Motor für Standortentscheidungen Die Entscheidung von Corendon, Langstreckenflüge nach Curacao ab Düsseldorf anzubieten, ist primär auf die unterschiedliche Entwicklung der Luftverkehrsabgaben in den Nachbarländern Deutschland und Niederlande zurückzuführen. In den Niederlanden wurde im Rahmen der Haushaltsplanung eine massive Anhebung der Ticketsteuer beschlossen, die ab 2027 voll wirksam werden soll. Diese Maßnahme verteuert insbesondere Langstreckenflüge ab dem Drehkreuz Amsterdam-Schiphol erheblich, was Reiseveranstalter vor die Herausforderung stellt, die Reisepreise für Endkunden stabil zu halten. Im Gegensatz dazu hat Deutschland die Sätze der Luftverkehrsteuer für das laufende Jahr angepasst, wobei insbesondere im Bereich der Fernstrecken eine Stabilisierung oder gar Senkung im Vergleich zu den niederländischen Plänen zu beobachten ist. Für ein Unternehmen wie Corendon, das sowohl als Reiseveranstalter als

weiterlesen »

Saab GlobalEye setzt sich gegen US-Konkurrenz durch

Die kanadische Regierung hat eine richtungsweisende Entscheidung für die künftige Verteidigungsstrategie des Landes getroffen und das schwedische System Saab GlobalEye zum bevorzugten Lieferanten für ihr neues luftgestütztes Frühwarn- und Führungssystem (AEW&C) ernannt. Premierminister Mark Carney verkündete diesen Schritt am Rande der Rüstungsmesse CANSEC in Ottawa und markiert damit eine Abkehr von der bisher oft favorisierten US-amerikanischen Technologie. Das System, welches auf dem kanadischen Geschäftsreiseflugzeug Bombardier Global 6500 basiert, soll künftig eine zentrale Rolle bei der Überwachung des riesigen Staatsgebiets, insbesondere der strategisch bedeutsamen Arktis-Region, einnehmen. Durch die Kombination aus schwedischer Radarkompetenz und einer kanadischen Flugzeugplattform verspricht sich die Regierung nicht nur eine technologische Spitzenposition, sondern auch signifikante industrielle Synergieeffekte im eigenen Land. Die Entscheidung gegen die Boeing E-7 Wedgetail wird in Fachkreisen zudem als deutliches politisches Signal gewertet, das über die reine Rüstungsbeschaffung hinausgeht und die europäisch-kanadische Industriepartnerschaft stärkt. Technische Synergie zwischen Saab und Bombardier Das Herzstück der künftigen kanadischen Überwachungsflotte bildet die Integration des schwedischen Erieye-Extended-Range-Radars in die Zelle der Bombardier Global 6500. Diese Plattform zeichnet sich durch eine hohe Ausdauer und Reichweite aus, was für die Überwachung der rund 4,4 Millionen Quadratkilometer umfassenden kanadischen Land- und Seeflächen unerlässlich ist. Das Erieye-System von Saab gilt als eines der fortschrittlichsten Radarsysteme weltweit und ermöglicht eine simultane Aufklärung in der Luft, auf See und am Boden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Detektion kleiner und schwer fassbarer Ziele. Die Sensorik der GlobalEye ist in der Lage, selbst kleinste Objekte wie Drohnen oder Marschflugkörper über enorme Distanzen sicher zu identifizieren. In

weiterlesen »

Expansionskurs im Tourismussektor von Antigua und Barbuda

Der Karibikstaat Antigua und Barbuda verzeichnet im ersten Quartal 2026 eine positive Bilanz bei den Besucherankünften und treibt gleichzeitig den massiven Ausbau seiner touristischen Infrastruktur voran. Mit insgesamt 110.832 Übernachtungsgästen zwischen Januar und März stiegen die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr um 6,7 Prozent. Europa festigte dabei seine Position als zweitwichtigster Quellmarkt mit einem Anteil von 34 Prozent am Gesamtaufkommen. Diese Entwicklung unterstreicht die wachsende Bedeutung des Inselduos für internationale Reisende, die vermehrt auf direkte Flugverbindungen und erweiterte Hotelkapazitäten setzen. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, befindet sich eine Reihe hochkarätiger Beherbergungsprojekte in der Umsetzung oder Planung. Noch im laufenden Jahr 2026 wird die Eröffnung des Moon Gate Hotel & Spa erwartet. Bis zum Jahr 2028 folgen weitere Großprojekte wie das Nikki Beach Resort & Spa Antigua, das Marriott Leisure World Hotel sowie exklusive Anlagen auf der Schwesterinsel Barbuda, darunter das Nobu Beach Inn und das Rosewood Hotel Barbuda. Diese Investitionen zielen darauf ab, das Angebot im Luxussegment deutlich zu verbreitern und Antigua und Barbuda als führende Destination für gehobene Ansprüche im ostkaribischen Raum zu positionieren. Parallel zum Ausbau der Bettenkapazitäten investiert die Regierung erheblich in die Verkehrsinfrastruktur. Zu Beginn des Jahres 2026 nahm ein neues Kreuzfahrtterminal den Betrieb auf, das die Abwicklung größerer Schiffskontingente ermöglicht. Für das Gesamtjahr rechnen die Behörden mit rund 894.000 Kreuzfahrtgästen, was einer Steigerung von 22 Prozent gegenüber dem Niveau von 2019 entspricht. Das strategische Ziel ist die Etablierung Antiguas als zentrales Drehkreuz für den regionalen Reiseverkehr. Hierfür wurde das Netz an Flugverbindungen innerhalb

weiterlesen »

US-Luftfahrtbehörde fordert Neubewertung von Landeverfahren auf regennassen Start- und Landebahnen

Die US-amerikanische Transportsicherheitsbehörde National Transportation Safety Board hat eine grundlegende Überarbeitung der Richtlinien für Landungen auf nassen Landebahnen gefordert. In einem am 26. Mai 2026 veröffentlichten Bericht mit dem Titel Accounting for the Progressive Decrease in Runway Friction Associated with Increasing Rainfall Intensity legt die Behörde dar, dass die bisherigen Berechnungsmodelle die tatsächlichen Bremswege bei starkem Niederschlag oft unterschätzen. Die Untersuchung stützt sich auf die Analyse von elf Zwischenfällen und Unfällen aus den Jahren 2008 bis 2022, bei denen Flugzeuge über das Ende der Landebahn hinausgeschossen sind. Das zentrale Problem liegt laut Experten in der sogenannten Runway Condition Assessment Matrix, die den fortschreitenden Verlust an Bodenhaftung bei zunehmender Regenintensität nicht ausreichend präzise abbildet. Die Behörde drängt nun die Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration dazu, die geltenden Codes für Landebahnbedingungen anzupassen und detailliertere Wetterdaten in die Flugvorbereitung einzubeziehen, um das Risiko von folgenschweren Runway Overruns zu minimieren. Analyse vergangener Zwischenfälle und Systemschwächen Die Untersuchung des National Transportation Safety Board deckt eine systematische Diskrepanz zwischen den theoretischen Modellen und der realen physischen Reibung während des Bremsvorgangs auf. Über einen Zeitraum von 15 Jahren wurden Vorfälle dokumentiert, bei denen erfahrene Piloten trotz Einhaltung der vorgeschriebenen Prozeduren die Kontrolle über die Verzögerung ihres Luftfahrzeugs verloren. Die Behörde stellte fest, dass die Radbremsreibung auf einer nassen Bahn wesentlich geringer sein kann als jene Werte, die in der derzeitigen Bewertungsmatrix spezifiziert sind. Dies führt dazu, dass die tatsächlich benötigte Landedistanz die berechnete Strecke oft deutlich überschreitet. Ein wesentlicher Kritikpunkt der Sicherheitsermittler betrifft die mangelnde Differenzierung der Regenintensität

weiterlesen »

Wirtschaftliche Bilanz und strategische Neuausrichtung von Zug Tourismus

Die Tourismusorganisation des Kantons Zug hat im Rahmen ihrer 133. Generalversammlung in Rotkreuz eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 gezogen. Mit einem Zuwachs bei den Logiernächten um zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnete die Region eine deutliche Steigerung der touristischen Nachfrage. Besonders markant entwickelte sich die digitale Präsenz: Die Zugriffe auf die offizielle Destinationswebseite stiegen auf 1,5 Millionen Aufrufe, was mehr als eine Verdoppelung im Vergleich zu den Vorjahren bedeutet. Auch die mediale Reichweite in Printmedien wurde massiv ausgebaut, wobei die Kontaktzahlen auf 147 Millionen gesteigert werden konnten. Ein wesentlicher Faktor für die positive Entwicklung ist der Ausbau regionaler Kooperationen und Infrastrukturprojekte. Das kostenlose Mobilitätsangebot der „Zug Card“ während der Sommermonate verzeichnete eine Zunahme der Aktivierungen um über 300 Prozent. Neben der klassischen Vermarktung für internationale Gäste rückt die Organisation zunehmend die lokale Bevölkerung in den Fokus. Durch gezielte Veranstaltungen wie den Gastauftritt beim Zürcher Sechseläuten oder die Vorbereitungen auf die Morgarten-Festspiele 2026 soll die Identifikation der Einwohner mit dem Kanton als Lebens- und Erholungsraum gestärkt werden. Für das laufende Jahr 2026 steht eine weitreichende politische Weichenstellung im Vordergrund. Geplant ist eine Revision des Gesetzes über die Beherbergungsabgabe, die eine Erhöhung der Kurtaxe auf 3,50 CHF pro Nacht vorsieht. Diese Mehreinnahmen gelten als Voraussetzung für die langfristige Finanzierung digitaler Gästeservices und moderner Informationsstellen. Ohne diese Anpassung sieht die Geschäftsführung die Gefahr, dass zentrale Angebote künftig eingeschränkt werden müssen. Die Generalversammlung bestätigte unterdessen Präsident Andreas Zgraggen sowie den amtierenden Vorstand einstimmig in ihren Ämtern, um die Kontinuität der strategischen Projekte

weiterlesen »

Zertifizierung der verbleibenden Boeing 737 Max Varianten steht kurz bevor

Nach Jahren der Verzögerungen und intensiver behördlicher Überprüfungen nähert sich das Zertifizierungsverfahren für die Boeing 737 Max 7 und die größere Max 10 ihrem Abschluss. Bryan Bedford, Leiter der US-Luftfahrtbehörde FAA, gab bekannt, dass die Max 7 voraussichtlich noch im Sommer 2026 die volle Zulassung erhalten wird. Für die gestreckte Version Max 10 wird der Abschluss des Verfahrens bis zum Ende des Jahres angestrebt. Diese Nachricht markiert einen entscheidenden Wendepunkt für den US-Flugzeugbauer, der seit den tragischen Ereignissen der Jahre 2018 und 2019 sowie den darauffolgenden weltweiten Flugverboten unter massivem regulatorischem Druck steht. Während die Fluggesellschaften, allen voran Southwest Airlines als Erstkunde der Max 7, sehnsüchtig auf die Auslieferung ihrer bestellten Jets warten, signalisiert die FAA eine vorsichtige Rückkehr zur Normalität in den Produktionsabläufen. Trotz der technologischen Hürden, insbesondere bei der Neugestaltung des Enteisungssystems für die Triebwerke, zeigt sich die Branche widerstandsfähig: Der Auftragsbestand für die gesamte 737 Max Familie bleibt auf Rekordniveau, was das anhaltende Vertrauen der Airlines in die Wirtschaftlichkeit des Typs unterstreicht. Das Ende der regulatorischen Hängepartie Die Boeing 737 Max 7, das kürzeste Mitglied der Modellfamilie, hat einen langen Weg durch die regulatorischen Instanzen hinter sich. Ursprünglich für das Jahr 2019 geplant, wurde der Zeitplan durch die umfassende Neubewertung aller Max-Systeme immer wieder nach hinten verschoben. Bedford betonte bei einer Veranstaltung des International Aviation Club in Washington, dass die Fortschritte nun substanziell seien. Auch Kelly Ortberg, der Vorstandsvorsitzende von Boeing, äußerte sich zuversichtlich über die finalen Testphasen. Mehr als 80 Prozent der erforderlichen Flugtests seien bereits

weiterlesen »

Tourismusboom auf dem Balkan und Verzögerungen beim Flughafenprojekt Vlora

Die Balkanregion verzeichnet aktuell eine markante Zunahme der Buchungszahlen im europäischen Reisemarkt. Insbesondere bei großen Schweizer Reiseveranstaltern wie Dertour Suisse haben sich die Reservierungen für Destinationen wie Montenegro und Bulgarien im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt. Auch Albanien und Kroatien verbuchen zweistellige Zuwachsraten. Diese Entwicklung spiegelt das wachsende Interesse an den östlichen Mittelmeeranrainern wider, die zunehmend in das Blickfeld internationaler Touristen rücken. Parallel dazu passen Fluggesellschaften ihre Kapazitäten an, um die steigende Nachfrage nach Direktverbindungen in diese Regionen zu bedienen. Trotz des positiven Trends im albanischen Tourismussektor muss die Fluggesellschaft Chair Airlines ihre Pläne für den neuen Flughafen Vlora vorerst revidieren. Die für Juni 2026 geplante Aufnahme des Flugbetriebs an der albanischen Adriaküste wurde aufgrund fehlender betrieblicher Zulassungen und Bauverzögerungen verschoben. Der Flughafen, der als strategisch wichtiges Infrastrukturprojekt für den Süden Albaniens gilt, konnte die regulatorischen Anforderungen für die Sommersaison nicht rechtzeitig erfüllen. Laut Unternehmensangaben bleibt der Standort zwar grundsätzlich von Interesse, eine Betriebsaufnahme ab Zürich ist jedoch erst nach vollständiger Erfüllung aller operativen Rahmenbedingungen realistisch. Während die Anbindung von Vlora stagniert, bauen Luftfahrtunternehmen andere Verbindungen in der Region erfolgreich aus. Chair Airlines hält an der neuen Strecke nach Tuzla in Bosnien-Herzegowina fest, die ab Juli 2026 bedient wird. Diese Route zielt neben dem touristischen Individualverkehr primär auf die starke bosnische Diaspora in Zentraleuropa ab. Auch bestehende Ziele wie Patras in Griechenland oder Sarajevo bleiben fest im Flugplan verankert, teilweise durch optimierte Dreiecksverbindungen via Ohrid in Nordmazedonien. Damit festigt sich das Netz an Direktflügen zwischen der Schweiz und dem Westbalkan

weiterlesen »

Familientourismus: Kindgerechte Verpflegung als zentraler Erfolgsfaktor für die Hotelbranche

Der moderne Familientourismus steht vor einem tiefgreifenden Wandel der Ansprüche, bei dem die Verpflegung der jüngsten Gäste zunehmend in das Zentrum der strategischen Planung rückt. Während früher oft einfache Gerichte wie Nudeln mit Tomatensauce oder Pommes frites den Standard auf Kinderkarten bildeten, fordern Eltern heute verstärkt eine Qualität ein, die über das bloße Sättigen hinausgeht. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass die kulinarische Versorgung der Kinder mittlerweile zu den ausschlaggebenden Kriterien für die Gesamtzufriedenheit und die Bereitschaft zur Wiederbuchung zählt. Da jede zweite Familie im Urlaub eine Verschlechterung der kindlichen Essgewohnheiten feststellt, gleichzeitig aber eine überwältigende Mehrheit von 90 Prozent Wert auf eine ausgewogene Verpflegung legt, entsteht für Beherbergungsbetriebe eine signifikante Marktlücke. Initiativen wie die Zusammenarbeit zwischen dem vorsorgemedizinischen Institut Sipcan und den Original Kinderhotels Europa reagieren auf diesen Trend und etablieren neue Standards für eine anspruchsvolle Kindergastronomie. Wirtschaftliche Relevanz der Kindergastronomie In der hart umkämpften Tourismusbranche ist die Differenzierung über die Servicequalität ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Hotels, die sich auf Familien spezialisiert haben, investieren traditionell hohe Summen in Infrastruktur wie Wasserparks, Spielzimmer oder Betreuungsprogramme. Doch die ökonomische Bedeutung der Gastronomie wurde in diesem Segment lange Zeit unterschätzt. Dabei ist das gemeinsame Essen oft der zentrale Fixpunkt des Tagesablaufs im Urlaub. Misslingt dieses Erlebnis aufgrund mangelhafter Auswahl oder liebloser Präsentation, sinkt die Urlaubsqualität der gesamten Familie rapide. Experten für Tourismusmarketing weisen darauf hin, dass die Kinderverpflegung ein direkter Hebel für die Kundentreue ist. Wenn Kinder das Essen genießen und Eltern gleichzeitig das Gefühl haben, ihre Kinder hochwertig zu ernähren, steigt die Wahrscheinlichkeit einer

weiterlesen »

Großbrand zerstört Ibis-Hotel in Málaga

In der andalusischen Hafenstadt Málaga hat ein verheerendes Feuer das Hotel Ibis am Ufer des Flusses Guadalmedina weitgehend zerstört. Der Brand brach in der Nacht zum 25. Mai 2026 gegen 01:30 Uhr in einem Café im Erdgeschoss des Gebäudes aus und breitete sich trotz eines schnellen Feuerwehreinsatzes rasch über die Fassade in die oberen Stockwerke aus. Mehr als 100 Gäste und Angestellte mussten das Gebäude umgehend verlassen. Dank der schnellen Evakuierung konnten nach aktuellem Stand der lokalen Rettungsdienste Personenschäden vermieden werden, doch der Sachschaden am Gebäude ist immens. Nachdem das Feuer am Montagmorgen zunächst als unter Kontrolle gemeldet worden war, kam es am frühen Montagabend zu einer dramatischen Lageänderung. Gegen 18:30 Uhr entfachten sich verborgene Glutnester erneut, woraufhin die Flammen mit verstärkter Intensität durch die Gebäudestruktur schlugen. Dichter schwarzer Rauch war kilometerweit über dem Stadtzentrum sichtbar, während die Einsatzkräfte aufgrund der massiven Hitzeentwicklung und einer drohenden Einsturzgefahr des Gebäudes nur unter erschwerten Bedingungen operieren konnten. Insgesamt 15 Feuerwehreinheiten kämpften bis in die Nacht gegen die Flammen an, während die Polizei das betroffene Viertel großräumig absperrte. Im Nachgang des Unglücks ist eine heftige Debatte über die personelle Ausstattung der lokalen Rettungskräfte entbrannt. Vertreter der Feuerwehr Málaga kritisieren die Stadtverwaltung sowie die Provinzregierung scharf und machen eine restriktive Sparpolitik für den Verlauf des Brandes mitverantwortlich. Laut Gewerkschaftsangaben wurden nach der ersten Eindämmung zu viele Einsatzkräfte verfrüht abgezogen, was das Wiederaufflammen begünstigt habe. Zudem wird bemängelt, dass Verstärkungseinheiten aufgrund von Personalmangel erst mit erheblicher Verzögerung am Unglücksort eintrafen, um den zweiten, heftigeren Brandausbruch

weiterlesen »

Anpassung der Gebührenstruktur bei British Airways: Deutliche Kostensteigerung für Prämienflüge ab Ende Mai 2026

Die britische Fluggesellschaft British Airways hat eine umfassende Preisanpassung für Prämienflüge angekündigt, die insbesondere die bar zu zahlenden Zuzahlungen für Steuern, Gebühren und Treibstoffzuschläge betrifft. Mit einer nur sehr kurzen Vorwarnzeit informierte das Unternehmen seine Kunden kurz vor dem Pfingstwochenende über die zum 27. Mai 2026 in Kraft tretenden Änderungen. Während die Anzahl der benötigten Vielfliegerpunkte, der sogenannten Avios, auf vielen Strecken stabil bleibt, steigen die monetären Aufpreise signifikant an. Stichprobenartige Analysen zeigen Erhöhungen von bis zu 50 Prozent, was die Attraktivität des Executive Club Programms für viele Teilnehmer schmälern könnte. Die Kurzfristigkeit der Ankündigung sowie technische Probleme beim Zugriff auf die Buchungsportale sorgten in den vergangenen Tagen für Unmut unter den Vielfliegern, die versuchten, ihre Buchungen noch zu den alten Konditionen abzuschließen. Strategische Preispolitik im Executive Club Die Entscheidung von British Airways, die Gebühren für Prämienflüge anzuheben, erfolgt in einem Marktumfeld, das von steigenden operativen Kosten in der Luftfahrt geprägt ist. Prämienflüge, bei denen Kunden ihre gesammelten Avios gegen Flugscheine eintauschen, sind für Fluggesellschaften ein wichtiges Instrument zur Kundenbindung. Allerdings fallen auch bei diesen Flügen reale Kosten an, die British Airways traditionell über eine Kombination aus Punkten und einer Barzahlung abdeckt. Die nun erfolgte Erhöhung dieser Barzahlungen betrifft alle Buchungsklassen, wirkt sich jedoch in der Business Class besonders deutlich aus. Durch die Anpassung reagiert die Airline auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen am Standort London-Heathrow. Steigende Flughafengebühren und erhöhte Sicherheitsabgaben fließen direkt in die Kalkulation der Zusatzgebühren ein. Da British Airways die neuen Preise vorerst nur in britischen Pfund kommuniziert hat,

weiterlesen »