September 13, 2026

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September 13, 2026

Land Oberösterreich will Flughafen Linz komplett übernehmen und später privatisieren

Die Stadt Linz beabsichtigt, ihren 50-Prozent-Anteil am Flughafen Linz an das Land Oberösterreich zu übertragen. Durch diesen Schritt würde das Land Oberösterreich vorübergehend zum Alleineigentümer der Infrastruktureinrichtung werden, bevor in einem nachgelagerten Schritt private Investoren eingebunden werden sollen. Diese geplante Eigentümerübernahme trifft im oberösterreichischen Landtag auf politische Diskussionen. Die Landtagsfraktion der Grünen fordert vor dem Abschluss rechtlich bindender Verträge die vollständige Offenlegung aller finanziellen Kennzahlen, Gutachten und Haftungsrisiken sowie die Festlegung eines langfristigen Betriebskonzepts. Hintergrund der Debatte sind prognostizierte operative Verluste, anstehende Sanierungsmaßnahmen an der Bahninfrastruktur und die kritische Bewertung des Unternehmenswerts durch den Landesrechnungshof sowie externe Sachverständige. Finanzielle Rahmenbedingungen und Prognosen des Landesrechnungshofes Die wirtschaftliche Situation des Flughafens Linz ist seit längerer Zeit Gegenstand finanzieller Überprüfungen. Der Landesrechnungshof Oberösterreich hat in einem Bericht Ende 2025 die Erstellung und Vorlage einer langfristigen Ausrichtung für das Unternehmen an den Landtag angemahnt. Nach den Berechnungen der Prüfinstanz ergibt sich für den Flughafen bis zum Jahr 2035 ein zusätzlicher öffentlicher Finanzbedarf, der je nach Szenario zwischen 27,6 Millionen Euro und 45 Millionen Euro liegt. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 wird mit einem operativen Defizit von rund neun Millionen Euro gerechnet. Neben dem laufenden Betriebsergebnis belasten künftige Investitionen und rechtliche Risiken die Bilanz. Medienberichten zufolge weist ein im Auftrag der Stadt Linz erstelltes Gutachten einen negativen Unternehmenswert aus, während der theoretische Liquidationswert im Falle einer Schließung lediglich auf zwei bis vier Millionen Euro beziffert wird. In diesen Berechnungen sind anstehende Sanierungsarbeiten an der Start- und Landebahn sowie potenzielle Schadenersatzansprüche im Zusammenhang mit Verunreinigungen von

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Herbstliches Fahrtenprogramm des Reblaus Express zwischen Wein- und Waldviertel

Die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft führt in den Herbstmonaten des Jahres 2026 eine Reihe von gebündelten Themenfahrten auf der Strecke des Reblaus Express durch. Der Nostalgiezug, der die Regionen des Weinviertels und des Waldviertels miteinander verbindet, dient dabei als Zubringer zu lokalen Festveranstaltungen sowie als eigenständiges Freizeitangebot. Das Programm umfasst Sonderfahrten zum Kräuterfest und zum Erdäpfelfest in Geras sowie eine kulinarisch ausgerichtete Martiniganslausfahrt. Die Anbindung erfolgt über den regelmäßigen Fahrbetrieb, der bis zum Ende der Hauptsaison am 26. Oktober 2026 an Wochenenden und Feiertagen aufrechterhalten wird. Tipp: Was im Reblaus Express so alles geboten wird, hat Aviation.Direct im Rahmen der Rubrik Tripreports unter diesem Link vorgestellt. Verkehrsinfrastruktur und betriebliches Konzept der Lokalbahn Retz bis Drosendorf Der Reblaus Express verkehrt auf einer rund 40 Kilometer langen eingleisigen Bahnstrecke zwischen dem Bahnhof Retz und der Endstation Drosendorf. Die Route führt durch landwirtschaftlich genutzte Weinbaugebiete, bewaldete Abschnitte und das Hügelland des nördlichen Niederösterreichs. Die Zugförderung erfolgt in der Regel durch historische Diesellokomotiven, die Garnituren aus zweiachsigen Personenwagen mit offenen Übergangsplattformen ziehen. Betrieben wird die Infrastruktur von der Niederösterreichischen Verkehrsorganisationsgesellschaft, deren Geschäftsführung durch Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl wahrgenommen wird. Der Fahrplan sieht an den Betriebstagen drei Zugpaare vor. Zur Grundausstattung des Wagenparks gehören bei allen Regelfahrten ein Heurigenwaggon, in dem regionale Speisen und Getränke serviert werden, sowie ein kostenlos nutzbarer Fahrradwaggon zur Verknüpfung des Bahnangebots mit dem regionalen Radwegenetz. Kulturelle und regionale Veranstaltungen als Ausflugsziele im September und Oktober Am 19. September 2026 und 20. September 2026 bildet das Kräuterfest in Geras den ersten Schwerpunkt

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Nach Lauda-Flug: Festnahme eines mutmaßlichen Drogenkuriers am Flughafen Palma de Mallorca

Spanische Sicherheitsbehörden haben am Flughafen Palma de Mallorca einen 46-jährigen nigerianischen Staatsangehörigen festgenommen, der versuchte, eine erhebliche Menge Rauschgift im eigenen Körper auf die Baleareninsel zu schmuggeln. Der Passagier traf in der Nacht zum 6. September 2026 an Bord des Ryanair-Fluges FR7831 aus Brüssel-Charleroi ein. Die Einsatzkräfte der Guardia Civil, der Policía Nacional und des Zollfahndungsdienstes fingen den Mann unmittelbar nach der Landung im Terminal ab. Bei der anschließenden medizinischen Untersuchung im Krankenhaus wurden 109 Behältnisse mit insgesamt rund 1,35 Kilogramm Kokain geborgen. Der Verdächtige befindet sich nach einer Vorführung beim zuständigen Ermittlungsrichter in Untersuchungshaft. Ablauf der Festnahme und medizinische Intervention Die Intervention der spanischen Behörden basierte auf vorherigen Ermittlungserkenntnissen und Risikoanalysen des internationalen Flugverkehrs. Der Verdächtige reiste mit einer Airbus A320 der Fluggesellschaft Lauda Europe an, die den Flug für Ryanair durchführte. Nach dem Verlassen der Maschine wurde der Mann von Beamten der Zolleinheit und der Nationalpolizei identifiziert und in die Räumlichkeiten der Zollkontrolle am Flughafen geleitet. Da der konkrete Verdacht auf ein innerliches Versteckverfahren bestand, veranlassten die Ermittler eine radiologische Überprüfung. Die Röntgendiagnostik bestätigte das Vorhandensein zahlreicher Fremdkörper im Verdauungstrakt des Passagiers. Aufgrund der erheblichen gesundheitlichen Risiken, die mit einem möglichen Aufplatzen der Substanzbeutel im Körper verbunden sind, überführten die Sicherheitskräfte den Festgenommenen unter Polizeischutz in das Universitätskrankenhaus Son Espases in Palma. Dort verblieb der Mann unter medizinischer Beobachtung, bis die 109 Behältnisse auf natürlichem Wege ausgeschieden werden konnten. Eine Erstuntersuchung des sichergestellten Materials verlief positiv auf Kokain. Hintergründe zu Transportroutenerkenntnissen auf die Balearen Der Vorfall ordnet sich

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