
Delta Air Lines korrigiert Gewinnprognose trotz hoher Umsätze nach unten
Die US-amerikanische Fluggesellschaft Delta Air Lines hat ihre Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2026 spürbar gesenkt. Wie das Unternehmen mit Sitz in Atlanta am 9. Oktober 2026 im Rahmen der Vorlage seiner Finanzergebnisse für das dritte Quartal mitteilte, machen die stark gestiegenen Kerosinpreise die Zugewinne aus höheren Ticketpreisen und einer anhaltend hohen Passagiernachfrage weitgehend zunichte. Das Management rechnet nun mit einem bereinigten Gewinn pro Aktie zwischen 5,10 und 5,60 US-Dollar. Bei der vorherigen Prognose im Juli 2025 war das Unternehmen noch von Werten zwischen 6,50 und 7,50 US-Dollar ausgegangen. Der Konzern erwartet für das laufende Geschäftsjahr einen Anstieg seiner Treibstoffrechnung um rund sechs Milliarden US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr. Trotz der erheblichen Kostenbelastung prognostiziert die Unternehmensführung für das Gesamtjahr 2026 ein bereinigtes Ergebnis vor Steuern in Höhe von etwa 4,5 Milliarden US-Dollar. Verstärkter Druck durch Kerosinpreise auf die operativen Margen Finanzvorstand Erik Snell erläuterte bei der Veröffentlichung der Quartalszahlen, dass die Aufwendungen für Treibstoff allein im dritten Quartal 2026 um mehr als 500 Millionen US-Dollar höher ausfielen als in den Annahmen von Juli 2026 kalkuliert. Die bereinigte Treibstoffrechnung stieg im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 62 Prozent auf 4,1 Milliarden US-Dollar. Dieser Anstieg wirkte sich direkt auf die Marge aus. Die bereinigte operative Marge des Konzerns ging im dritten Quartal von 11,1 Prozent im Vorjahr auf 9,4 Prozent zurück. Für das vierte Quartal 2026 rechnet Delta Air Lines mit einem bereinigten Kerosinpreis von rund 4,25 US-Dollar pro Gallone. Im dritten Quartal lag der Durchschnittspreis noch bei 3,61 US-Dollar. In diesem prognostizierten








