Oktober 26, 2026

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Oktober 26, 2026

ÖHV-Urlaubsradar: Inlandsreiseverkehr dominiert die österreichischen Herbstferien 2026

In den österreichischen Schulherbstferien 2026 verlagert sich das Reiseverhalten der heimischen Bevölkerung verstärkt auf das Inland. Laut dem aktuellen Urlaubsradar der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV), das auf einer Befragung von 1.000 Personen durch das Marktforschungsinstitut Reppublika basiert, entscheiden sich 72 Prozent der Befragten mit Reiseabsichten für ein Ziel innerhalb Österreichs. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um acht Prozentpunkte. Der Anteil der Befragten, die eine Reise ins Ausland planen, sank im selben Zeitraum von 41 auf 33 Prozent. Insgesamt beabsichtigen 38 Prozent der Bevölkerung, während der Ferienperiode zu verreisen, während 20 Prozent ihre Entscheidung noch offenlassen. Eine besonders hohe Reisebereitschaft weist die Gruppe der 15- bis 29-Jährigen auf, von denen 53 Prozent eine Herbstreise planen. Unter den inländischen Reisezielen liegt die Steiermark mit 22 Prozent der Nennungen an erster Stelle, gefolgt von Niederösterreich mit 16 Prozent sowie Kärnten und Tirol mit jeweils 15 Prozent. Hinsichtlich der Urlaubsart dominieren Erholungs- und Wellnessaufenthalte, die von 38 Prozent der Inlandsreisenden bevorzugt werden. Aktiv- und Erlebnisurlaube folgen mit 22 Prozent, Verwandten- und Bekanntenbesuche mit 20 Prozent sowie Kultur- und Städtereisen mit 18 Prozent. Die Aufenthaltsdauer bleibt überwiegend kurz: 65 Prozent der Reisenden planen einen Aufenthalt von bis zu vier Übernachtungen, wobei die durchschnittliche Dauer bei 3,9 Nächten liegt. Als Reisekonstellation überwiegen Paare mit knapp der Hälfte der Nennungen sowie Familien mit Kindern mit 39 Prozent. Branchenanalysten sehen in der verstärkten Binnennachfrage eine Stärkung der Beherbergungsbetriebe in der Übergangssaison zwischen dem Sommer- und dem beginnenden Wintergeschäft. Der hohe Anteil an Kurzaufenthalten erfordert von den

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Multifunktionale Luftfahrtinfrastruktur in Kärnten: Die Flugeinsatzstelle der Flugpolizei am Flughafen Klagenfurt im operativen Betrieb

Am Flughafen Klagenfurt hat die Flugeinsatzstelle des Bundesministeriums für Inneres (BMI) am 23. Oktober 2026 die Bilanz einer fordernden Einsatzsaison im alpinen Raum vorgelegt. Als einer von drei österreichischen Schwerpunktstandorten neben Wiener Neustadt und Salzburg deckt die Klagenfurter Einheit ein breites Spektrum ab, das von sicherheitspolizeilichen Aufgaben über Such- und Rettungsdienste bis hin zur Hilfeleistung bei Naturkatastrophen reicht. Im laufenden Jahr verzeichnete die Dienststelle eine deutliche Zunahme bei Einsätzen zur Bekämpfung von Waldbränden, deren Zahl sich im Vergleich zum Vorjahr um rund 400 Prozent erhöhte. Die rund um die Uhr einsatzbereite Flugeinsatzstelle wickelt im Jahresdurchschnitt täglich etwa drei Einsätze ab. Die Einbindung in die operative Infrastruktur des Verkehrsflughafens Klagenfurt gewährt dabei die notwendige flugsicherungstechnische und logistische Unterstützung für einen wetterunabhängigen 24-Stunden-Betrieb. Infrastrukturelle Rahmenbedingungen und strategische Bedeutung des Standorts Die Entscheidung, die Flugeinsatzstelle Kärnten am Flughafen Klagenfurt zu positionieren, stützt sich auf die am Platz vorhandene luftfahrttechnische Infrastruktur. Bodenorganisationen, Kontrollturm, Flugsicherungsdienste und instrumentelle Anflugverfahren wie das Instrumentenlandesystem (ILS) gestatten geordnete Starts und Landungen auch unter marginalen Sicht- und Wetterbedingungen. Der Leiter der Flugeinsatzstelle Klagenfurt, Josef Samonig, verwies darauf, dass die Alarmstartzeit der Teams bei Notfällen bei rund fünf Minuten liegt. Am Standort Klagenfurt sind dauerhaft zwei Polizeihubschrauber der Muster Eurocopter EC135 und Airbus Helicopters AS350 B3 stationiert. Bei großflächigen Katastrophenlagen, wie etwa bei extremen Lawinenereignissen, Sturmschäden oder ausgedehnten Waldbränden wie im Lesachtal, wird das Kontingent durch Maschinen aus anderen Bundesländern aufgestockt. Neben Einsätzen im Bundesgebiet erstreckt sich der Aktionsradius bei Hilfegesuchen über die Europäische Union auch auf das angrenzende Ausland, wie

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Singapore Airlines rüstet Flotte mit neuem Bordunterhaltungssystem und Starlink-Internet aus

Die asiatische Linienfluggesellschaft Singapore Airlines hat am 22. Oktober 2026 die Einführung einer überarbeiteten Generation ihres Bordunterhaltungssystems KrisWorld sowie eine beschleunigte Satelliten-Konnektivität angekündigt. Die technische Aufrüstung ist Teil eines umfangreichen Investitionsprogramms im Volumen von rund 1,1 Milliarden Singapur-Dollar für die Umgestaltung der Langstreckenkabinen. Die Installation der Systeme beginnt ab Anfang 2027 schrittweise auf insgesamt 41 Airbus A350-900 der Teilflotten Long-Haul und Ultra-Long-Range (ULR) sowie auf der ausstehenden Flotte vom Typ Boeing 777-9. Das neue Unterhaltungssystem umfasst hochauflösende 4K-Touchscreens mit Bilddiagonalen von bis zu 32 Zoll in der First Class und 22 Zoll in der Business Class sowie räumliche Audiotechnologie. Ergänzend ermöglicht das System in ausgewählten Kabinenklassen die Kopplung eigener Bluetooth-Kopfhörer. Während auf der künftigen Boeing 777-9 sämtliche Beförderungsklassen mit den neuen Displays und Bluetooth-Schnittstellen ausgestattet werden, verbleiben die Sitzkonfigurationen und Bildschirme der Premium Economy und Economy Class auf den nachgerüsteten Airbus A350 auf dem bisherigen Stand. Für den Internetzugang an Bord kooperiert die Fluggesellschaft mit dem Satellitennetzwerk Starlink, um auf Airbus A380- und A350-Flugzeugen breitbandiges Streaming und Gaming zu ermöglichen. Der schrittweise Rollout der neuen Technologie erstreckt sich über einen mehrjährigen Zeitraum und soll nach Unternehmensangaben bis spätestens Ende 2030 abgeschlossen sein. Die Umrüstungsarbeiten im Werk verlaufen parallel zur Integration neuer Sitzprodukte in der Premium-Klasse, die der Carrier im November 2026 in Singapur der Öffentlichkeit präsentiert. Mit den Investitionen reagiert die Fluggesellschaft auf den Wettbewerbsdruck durch Golf-Airlines und europäische Mitbewerber auf den Langstreckenverbindungen zwischen Europa, Asien und Australien.

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Schwere Turbulenzen im Sinkflug auf Los Angeles: Vier Kabinenbeschäftigte an Bord eines United-Airlines-Fluges verletzt

Ein Passagierflugzeug des Typs Boeing 777-200 der US-amerikanischen Fluggesellschaft United Airlines ist am 21. Oktober 2026 auf dem Flug von Honolulu nach Los Angeles in schwere Turbulenzen geraten. Bei dem Vorfall auf dem Flug UA1157 erlitten vier Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter Verletzungen, von denen eine Person nach der Landung auf dem internationalen Flughafen Los Angeles in ein örtliches Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die 190 Passagiere an Bord blieben nach vorliegenden Berichten unverletzt. Der Zwischenfall, der sich während des Sinkflugs aus einer Reiseflughöhe von rund 27.000 Fuß ereignete, unterstreicht das berufsbedingte Risiko für Kabinenpersonal bei unvermutet auftretenden Luftturbulenzen auf Transpazifikrouten. Die US-Luftfahrtbundesbehörde FAA hat eine formelle Untersuchung zur Ermittlung der genauen Auslöser eingeleitet. Flugverlauf der Maschine und Ereignisse in der Passagierkabine Flug UA1157 startete am 21. Oktober 2026 um etwa 13:00 Uhr Ortszeit vom internationalen Flughafen Daniel K. Inouye in Honolulu mit Ziel Los Angeles. Der Transpazifikflug über eine Distanz von rund 4.086 Kilometern wurde mit einer 31 Jahre alten Boeing 777-200 mit dem Kennzeichen N769UA durchgeführt. An Bord befanden sich 190 Passagiere sowie zehn Besatzungsmitglieder. Während des eingeleiteten Sinkflugs auf den Zielflughafen geriet das Großraumflugzeug in eine Zone starker Luftunruhe. Auswertungen von Flugverfolgungsdaten wiesen innerhalb einer Minute eine Höhenverringerung von rund 3.675 Fuß (ca. 1.120 Meter) aus, wobei dieser Wert das reguläre Absinken der Maschine im Rahmen des Anflugprofils beinhaltet und nicht isoliert auf ein unkontrolliertes Absacken zurückzuführen ist. Insassen schilderten ein plötzliches Auftreten von Erschütterungen und ein ausgeprägtes Falt- und Absackgefühl in der Kabine. Durch die Bewegung der Maschine wurden

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Schauinsland Reisen präsentiert Programmportfolio für die Sommersaison 2027

Der Duisburger Reiseveranstalter Schauinsland Reisen hat sein Produktangebot für die Sommersaison 2027 vorgestellt und baut dabei die Kapazitäten in Kernmärkten des Mittelmeerraums sowie in Nordafrika aus. Der Ausbau erfolgt vor dem Hintergrund einer stabilen Geschäftsentwicklung: Im vergangenen Geschäftsjahr beförderte der Konzern über zwei Millionen Reisende und erwirtschaftete einen Umsatz von rund 2,9 Milliarden Euro. Mit den neuen Kontingenten reagiert das Unternehmen auf eine differenzierte Nachfragestruktur, die eine stärkere Segmentierung nach Zielgruppen wie Familien, Alleinreisenden, jüngeren Zielgruppen sowie spezifischen Verpflegungspräferenzen erfordert. Ein Schwerpunkt der Angebotserweiterung liegt auf den Balearischen Inseln, wo die konzerneigene Hotelmarke R2 ihr Portfolio auf Mallorca auf sechs Objekte verdoppelt. Neu in den Vertrieb aufgenommen werden unter anderem das R2 Paguera Park, das R2 Ponent sowie das R2 Morito in Cala Millor, bei denen das Unternehmen teilweise auch das operative Management übernimmt. Darüber hinaus baut der Veranstalter Zielgruppenkonzepte in Griechenland, Ägypten und auf den Kanarischen Inseln aus. Dies umfasst unter anderem Unterkünfte im Segment des höherpreisigen Zelttourismus (Glamping) auf Kos, revitalisierte Hotelkomplexe in Hurghada und auf Teneriffa sowie Unterkünfte mit speziellem Speisenangebot für pflanzliche Ernährung auf Mallorca. Die schrittweise Vergrößerung konzerneigener Hotelbeteiligungen und exklusiver Vertriebsrechte ist Teil der betriebswirtschaftlichen Sicherung von Bettenkapazitäten. Durch die vertikale Integration von Hotelmarken versucht der Reiseveranstalter, sich gegen Preissteigerungen unabhängiger Beherbergungsbetriebe abzusichern und die Margen im europäischen Pauschalreisemarkt zu stabilisieren.

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Gefährliche Annäherung in St. Louis: Abbruch der Startfreigabe verhindert Kollision im Pistenbereich

Auf dem St. Louis Lambert International Airport im US-Bundesstaat Missouri ist es im Oktober 2026 zu einem schwerwiegenden Zwischenfall im Flugbetrieb gekommen. Die Besatzung eines Regionaljets des Typs Bombardier CRJ-900, der von der kanadischen Fluggesellschaft Jazz Aviation im Auftrag von Air Canada Express betrieben wurde, erhielt vom Kontrollturm die Freigabe zum Start auf der Piste 12R. Nur wenige Sekunden später musste die Flugsicherung die Startfreigabe unter hoher Dringlichkeit widerrufen, da sich zeitgleich ein Passagierflugzeug des Typs Boeing 737-800 der Southwest Airlines im Endanflug auf dieselbe Landebahn befand. Durch das rasche Eingreifen des Lotsen und das sofortige Anhalten des Startflugzeugs vor der Haltelinie konnte eine potenzielle Kollision auf dem Rollfeld abgewendet werden. Beide Maschinen blieben unbeschädigt, und es wurden keine Personen verletzt. Die US-Luftfahrtbundesbehörde FAA hat Untersuchungen zum genauen Ablauf des Zwischenfalls eingeleitet. Rekonstruktion des Funkverkehrs und Ablauf der Beinahe-Kollision Der Flug AC8886, unter dem Rufzeichen Jazz 886 durchgeführt, befand sich am Morgen des Vorfalls auf der Rollbahn zur Startbahn 12R mit Ziel Toronto Pearson. Zeitgleich steuerte die Besatzung von Southwest-Airlines-Flug WN3082 aus Minneapolis kommend das Drehkreuz St. Louis an. Aufzeichnungen der Flugsicherungskommunikation belegen, dass der zuständige Tower-Lotse zunächst der landenden Boeing 737-800 die Landefreigabe für die Piste 12R erteilte, was von der Southwest-Crew ordnungsgemäß bestätigt wurde. Unmittelbar danach erteilte derselbe Lotse der kanadischen Crew die Startfreigabe für dieselbe Bahn. Als die unmittelbare Konfliktsituation im System oder durch visuelle Kontrolle auffiel, widerrief der Lotse die Starterlaubnis nach wenigen Sekunden über den Sprechfunk mit mehrfachen, energischen Stopp-Anweisungen. Die Piloten der Bombardier CRJ-900

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Southwest Airlines korrigiert Gewinnprognose für 2026 nach Kerosinpreisanstieg

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Southwest Airlines hat im Oktober 2026 ihre Gewinnprognose für das Gesamtjahr nach unten korrigiert. Nach Angaben der Unternehmensführung führen anhaltend hohe Treibstoffpreise zu einer veränderten Kostenstruktur im laufenden Geschäftsjahr. Southwest rechnet nunmehr mit einem bereinigten Jahresgewinn von 2,60 bis 2,85 US-Dollar je Aktie, nachdem im Juli 2026 noch eine Spanne von 3,25 bis 4,25 US-Dollar in Aussicht gestellt worden war. Damit reiht sich die in Dallas ansässige Fluggesellschaft in eine Reihe nordamerikanischer Luftfahrtkonzerne wie American Airlines und United Airlines ein, die ihre Ertragserwartungen ebenfalls anpassen mussten. Verantwortlich für den Kostendruck sind anhaltende Volatilitäten auf den globalen Rohölmärkten im Zuge internationaler Konflikte. Ungeachtet der Korrektur geht das Management davon aus, dass die Passagiernachfrage auf dem nordamerikanischen Binnenmarkt trotz steigender Flugpreise stabil bleibt. Veränderungen in der Preisgestaltung und Erhöhung der Ticketpreise Die veränderten Rahmenbedingungen bei den Treibstoffbeschaffungskosten schlagen sich direkt in der Bilanz nieder. Southwest Airlines wendet im laufenden Geschäftsbetrieb nahezu eine Milliarde US-Dollar pro Quartal auf, um die rein preisbedingten Mehrausgaben beim Kerosineinkauf abzudecken. Um die operativen Marge abzusichern, heben die führenden US-Fluggesellschaften die Ticketpreise im Inlandsverkehr an. Für die bevorstehende Hauptreisezeit zum Jahresende zeichnen sich auf zahlreichen Verbindungen zweistellige Preisaufschläge im Vergleich zum Vorjahr ab. Die Durchsetzung höherer Tarife fällt den etablierten Fluggesellschaften derzeit leichter, da das Angebot im unteren Preissegment durch Marktveränderungen geschrumpft ist. Mit dem Ausscheiden oder der Konsolidierung von Anbietern im Ultra-Low-Cost-Segment ist eine merkliche Dämpfung des Preiswettbewerbs eingetreten. Southwest-Vorstandschef Bob Jordan zeigte sich bei der Vorlage der Quartalszahlen dennoch zuversichtlich, dass das Unternehmen

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Alltours übernimmt zwei Hotelanlagen auf Rhodos in die eigene Allsun-Kette

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours gliedert zur Sommersaison 2027 die beiden Hotelanlagen Calypso Beach und Calypso Palace auf der griechischen Dodekanes-Insel Rhodos in seine konzerneigene Hotelkette Allsun Hotels & Resorts ein. Die Verträge für die Anlagen in der Bucht von Faliraki sehen vor, dass der Vertrieb im deutschsprachigen Markt ab dem kommenden Jahr exklusiv über den Düsseldorfer Konzern erfolgt. Geschäftsführer Uwe Prein begründet die Übernahme der insgesamt 462 Zimmer umfassenden Kapazität mit der angestrebten Absicherung von Bettenkontingenten in gefragten Urlaubsregionen des Mittelmeerraums. Das Vier-Sterne-Haus Calypso Beach verfügt über 323 Wohneinheiten in direkter Strandlage, während das oberhalb gelegene Calypso Palace 139 Zimmer und Suiten umfasst. Durch die Übernahme erweitert Alltours sein Portfolio in Griechenland, das sich in den vergangenen Jahren zu einem zentralen Wachstumsmarkt des Unternehmens entwickelt hat. Die operative Ausrichtung der Häuser bleibt auf den klassischen All-Inclusive-Familien- und Freizeittourismus mit integrierten Sport- und Kinderbetreuungsangeboten fokussiert. Der Schritt fügt sich in die Kapazitätssteuerung der Alltours-Gruppe ein, die im Geschäftsjahr 2024/2025 bei 2,54 Millionen Gästen einen unkonsolidierten Umsatz von über 2,7 Milliarden Euro verzeichnete. Branchenanalysten sehen in der langfristigen Pachtung und Eingliederung von Vertragshotels in Eigenmarken ein Mittel, um sich gegen Preissteigerungen unabhängiger Hoteliers abzusichern und Margen im hart umkämpften Pauschalreisemarkt zu stabilisieren. Die exklusive Anbindung etablierter Hotelkomplexe schränkt jedoch gleichzeitig die Flexibilität der lokalen Eigentümer im Fremdenverkehr ein, da die Auslastung vollumfänglich von der Vertriebsstärke eines einzelnen Reiseveranstalters im Quellmarkt abhängt.

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Destination Canada, Air Canada und Lufthansa Group starten Marketingkooperation für den indischen Markt

Die kanadische Tourismusorganisation Destination Canada hat am 22. Oktober 2026 anlässlich der Branchenmesse Routes World in Frankfurt am Main eine gemeinsame Vermarktungsinitiative mit Air Canada und der Lufthansa Group bekannt gegeben. Die Vereinbarung, die im Rahmen einer kanadischen Handelsdelegation unter Leitung des Ministers für internationalen Handel, Maninder Sidhu, in Mumbai unterzeichnet wurde, zielt auf die Erschließung von Reisenden aus Südindien ab. Durch die Verknüpfung von staatlichem Destinationsmarketing mit den Buchungs- und Vertriebskanälen der beiden Partnergesellschaften soll der Übergang von der Reiseplanung zur Flugbuchung verkürzt werden. Die Pilotinitiative konzentriert sich auf die Akquise von Fluggästen für die Frühjahrs- und Sommersaison 2027 über die Drehkreuze der Star-Alliance-Partner in Europa und Nordamerika. Ein eigener physischer Standort von Destination Canada in Indien ist im Zuge der Vereinbarung nicht vorgesehen; stattdessen setzen die Partner auf gemeinsame datenbasierte Kampagnen und die digitale Reichweite der Fluggesellschaften. Aus Sicht der kanadischen Regierung stellt der Ausbau des internationalen Tourismus ein Element zur Diversifizierung der Dienstleistungsexporte dar, um die Abhängigkeit vom US-amerikanischen Markt schrittweise zu verringern. Die Einbindung der Lufthansa Group und ihrer Tochtergesellschaften nutzt das Joint-Venture-Abkommen auf den Nordatlantikrouten, über das Umsteigeverbindungen von indischen Metropolen wie Bengaluru, Hyderabad oder Chennai über die Drehkreuze Frankfurt, München und Zürich nach Kanada angeboten werden. Für die beteiligten Fluggesellschaften bietet die Kooperation eine Möglichkeit, die Auslastung auf den Interkontinentalstrecken außerhalb der traditionellen Hauptreisezeiten zu stabilisieren. Luftfahrt- und Tourismusanalysten sehen in der Kooperation ein Beispiel für die engere Abstimmung zwischen nationalen Vermarktungsorganisationen und internationalen Airline-Allianzen. Das Erreichen der angestrebten Wachstumsziele im indischen Markt hängt

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Wirtschaftlicher Druck im österreichischen Personennah- und Reiseverkehr

Eine aktuelle Erhebung der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) zeichnet ein besorgniserregendes Bild der Personentransportbranche im Bundesgebiet. Die Anzahl der in Österreich ansässigen Busunternehmen ist zwischen 2019 und 2025 um 13,4 Prozent gesunken. Dem ursprünglichen Stand von 1.229 registrierten Betrieben stehen im Jahr 2025 lediglich noch 1.064 Unternehmen gegenüber, was einem Nettoverlust von 165 Transportdienstleistern entspricht. Der Branchenverband warnt vor den negativen Folgen dieser Entwicklung für das flächendeckende Mobilitätsangebot, insbesondere im ländlichen Raum. Ergänzend zeigt eine zwischen August und September 2026 durchgeführte Befragung unter den Mitgliedsbetrieben, dass mehr als die Hälfte der Unternehmen geplante Modernisierungen und Neuanschaffungen aufgrund der veränderten Kostenstruktur aussetzen oder stornieren mussten. Flächendeckender Ausdünnungsprozess über alle Teilsegmente Der krisenhafte Trend zieht sich durch sämtliche Teilbereiche des gewerblichen Busverkehrs. Das Hauptsegment, der Gelegenheitsverkehr mit Ausflugs- und Reisebussen, verzeichnete im Betrachtungszeitraum einen Rückgang von 904 auf 783 Unternehmen. Dies entspricht einem Minus von 13,4 Prozent. Im Linienverkehr sank die Zahl der Betriebe von 229 auf 202, was einen Rückgang um 11,8 Prozent bedeutet. Besonders drastisch stellt sich die Lage im Nischenbereich der Spezialausflüge und Stadtrundfahrten dar: Hier reduzierte sich die Zahl der gewerblich Aktiven von 96 auf 79 Anbieter, was einem prozentualen Einbruch von 17,7 Prozent gleichkommt. Marktbeobachter führen den Strukturwandel auf eine Kumulation mehrerer Belastungsfaktoren zurück. Neben den gestiegenen Beschaffungskosten für Neu- und Ersatzfahrzeuge schlagen vor allem die veränderten Zins- und Personalkosten sowie der allgemeine Margendruck im Auftragsverkehr durch staatliche oder kommunale Aufgabenträger zu Buche. Kostenentwicklung bremst Erneuerung der Fahrzeugflotten und Infrastruktur Die im Auftrag der WKÖ-Berufsgruppe Bus durchgeführte Branchenbefragung,

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