Tower in Nürnberg (Foto: Airport Nürnberg / Max Haselmann).
Redakteur
Letztes Update
Give a coffee
Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee einladen.
Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.
Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Hinweise wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.
Ihr
Aviation.Direct-Team

Sommer 2026: Nürnberg rechnet mit knapp 788.000 Passagieren

Werbung

Mit dem Beginn der bayerischen Sommerferien steht dem Flughafen Nürnberg die verkehrsreichste Phase des laufenden Jahres bevor. Die Flughafenbetreibergesellschaft rechnet für den Ferienzeitraum mit einem Passagieraufkommen von etwa 788.000 ankommenden und abfliegenden Gästen.

Damit bewegt sich das Verkehrsaufkommen im fränkischen Luftverkehrszentrum auf dem Niveau des Vorjahres. Insgesamt bedienen 21 Fluggesellschaften rund 55 Direktziele von Nürnberg aus, wobei die am stärksten nachgefragten Routen nach Antalya in der Türkei, Palma de Mallorca sowie Heraklion auf Kreta führen. Zusätzlich verzeichnen internationale Drehkreuze wie Istanbul, Frankfurt, Paris und Amsterdam hohe Buchungszahlen für Umsteigeverbindungen.

Um die Abfertigung von Spitzenwerten von bis zu 20.000 Passagieren an einzelnen Ferientagen zu bewältigen, greift das Unternehmen auf zusätzliches Personal zurück. Neben der Stammbelegschaft in der Passagier- und Gepäckabfertigung kommen rund 180 Leiharbeitskräfte zum Einsatz. Damit umfasst das eingesetzte Personal im Terminal-, Vorfeld- und Abfertigungsbereich während der Hauptreisezeit mehr als 500 Beschäftigte. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die temporäre Aufstockung durch externe Dienstleister in der Luftfahrtbranche notwendig ist, um personelle Engpässe bei Urlaubsspitzen zu vermeiden, jedoch gleichzeitig organisatorische Anforderungen an die Dienstplanung stellt.

Technisch hat der Flughafen für die Spitzenzeiten Anpassungen in den Abfertigungskazitäten vorgenommen. Die Sicherheitskontrollen wurden mit CT-Scannern ausgestattet, die ein Belassen von elektronischen Geräten und größeren Flüssigkeitsmengen im Handgepäck ermöglichen und so die Kontrollzeiten pro Fluggast senken sollen. Ergänzend stehen automatisierte Stationen zur selbstständigen Gepäckaufgabe für Passagiere ausgewählter Fluggesellschaften zur Verfügung. Zudem wurde der gewerbliche Bereich im Terminal nach der Sicherheitskontrolle vor kurzem flächenmäßig ausgebaut und neu konzipiert.

Trotz der modernisierten Kontrolltechnik und zusätzlicher Personalkapazitäten hängen reibungslose Betriebsabläufe an Regionalflughäfen stark von externen Faktoren ab. Verspätungen im europäischen Luftraum, streikbedingte Störungen bei Flugsicherungen oder kapazitäre Engpässe an den Zielflughäfen können auch am Standort Nürnberg zu Verzögerungen im Flugplan führen. Für unentschlossene Reisende bietet der Last-Minute-Markt laut Branchenangaben kurzfristig noch freie Restkontingente, insbesondere auf Strecken in Richtung östliches Mittelmeer und Nordafrika.

Werbung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

Werbung