Die britische Fluggesellschaft British Airways nimmt für den Zeitraum der Adventszeit temporäre Flugverbindungen zwischen dem Flughafen Köln/Bonn und dem Drehkreuz London-Heathrow auf. Im Zeitraum vom 23. November bis zum 28. Dezember 2026 stehen wöchentlich fünf Direktverbindungen auf dem Flugplan.
Die Flüge werden an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag angeboten. Mit diesem saisonalen Zusatzangebot reagiert die Fluggesellschaft auf die erhöhte Nachfrage im Städte- und Einkaufsreiseverkehr rund um die Weihnachtsfeiertage.
Für die Abwicklung der knapp 90-minütigen Flugstrecke setzt die Airline Maschinen der Airbus-A320-Familie ein. Die Abflugzeiten ab Köln/Bonn sind zu Beginn der Woche sowie am Donnerstag für den Abend terminiert, während die Maschinen an den übrigen Tagen am Nachmittag starten. Die Wiederaufnahme dieser Verbindung stellt eine Ergänzung der bereits bestehenden Kapazitäten im Flugverkehr zwischen der Rhein-Ruhr-Region und dem Großraum London dar. Neben British Airways bedienen auch andere Fluggesellschaften wie Ryanair und EuroWings Strecken von Köln/Bonn zu alternativen Londoner Flughäfen wie Stansted.
Die Wahl des Drehkreuzes London-Heathrow bietet Passagieren über die reine Punkt-zu-Punkt-Verbindung hinaus Zugang zum weltweiten Streckennetz der British Airways und ihrer Oneworld-Allianzpartner. Luftfahrtanalysten weisen jedoch darauf hin, dass die zeitliche Befristung des Angebots auf knapp fünf Wochen die Fokussierung der Airline auf punktuelle Nachfragespitzen im Touristiksegment verdeutlicht. Eine dauerhafte Einbindung des Flughafens Köln/Bonn in das ganzjährige Liniennetz von British Airways ist mit diesem Schritt vorerst nicht verbunden.
Die Verbindung ergänzt das internationale Angebot des Flughafens Köln/Bonn im Winterflugplan. Während der Flughafen damit seine Anbindung an ein europäisches Hauptdrehkreuz kurzfristig erweitert, bleibt abzuwarten, wie sich die Auslastung der Flüge auf der intensiv besetzten Route im Vergleich zu bestehenden Billigflugangeboten entwickelt. Der Wettbewerb auf den Verbindungen zwischen Nordrhein-Westfalen und dem Vereinigten Königreich bleibt durch das Zusammenspiel von Linien- und Low-Cost-Anbietern geprägt.