Flughafen Eilat-Ramon (Foto: Jan Gruber).
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Staatliche Beauftragung für Inlandsverbindung: Israir übernimmt Flugstrecke zwischen Eilat und Tel Aviv

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Die israelische Fluggesellschaft Israir hat eine öffentliche Ausschreibung (Public Service Obligation, PSO) für den Linienflugbetrieb zwischen dem Flughafen Eilat Ramon und dem Drehkreuz Tel Aviv Ben Gurion gewonnen.

Wie das israelische Verkehrsministerium mitteilte, umfasst der zugesprochene Vertrag ein Finanzvolumen von 40 Millionen Israelischen Schekel (entspricht etwa 13 Millionen US-Dollar). Der Anbieter verpflichtet sich im Rahmen des Zuschlags dazu, ab dem 27. August 2026 für die Dauer eines Jahres mindestens vier tägliche Hin- und Rückflüge auf der Inlandsroute durchzuführen, nachdem im Ausschreibungsverfahren zeitweise fünf tägliche Umläufe im Gespräch waren.

Die Verbindung stützt sich auf eine gesetzliche Regelung zur Grundversorgung des abgelegenen Küstenortes am Roten Meer mit dem wirtschaftlichen Zentrum des Landes. Für die Einwohner von Eilat sieht die Vereinbarung vergünstigte Ticketpreise sowie ein festes Kontingent an reservierten Sitzplätzen auf den Flügen vor. Der Einsatz des Anbieters soll den Zugang zum medizinischen Versorgungssystem, zu Behörden und zu weiterführenden Verkehrsverbindungen in Tel Aviv sicherstellen, da die Bodenverkehrsanbindungen durch die Wüste Negev zeitintensiv sind.

Die Neuvergabe erfolgt nach einer Phase organisatorischer und finanzieller Abstimmungen über den Umfang staatlicher Subventionen auf dem inländischen Flugmarkt. In der Vergangenheit war die Anbindung von Eilat wiederholt Gegenstand von Diskussionen zwischen dem Verkehrsministerium, den Anwohnern und den ausführenden Fluggesellschaften wie Israir und Arkia. Hohe Betriebskosten auf der Kurzstrecke sowie schwankende Passagierzahlen machten einen eigenwirtschaftlichen Flugbetrieb ohne staatliche Zuschüsse für die Fluggesellschaften unrentabel.

Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Befristung des Vertrags auf zwölf Monate die strukturellen Unsicherheiten im regionalen Luftverkehr Israels nicht dauerhaft löst. Der Betrieb bleibt abhängig von staatlicher Budgetzuteilung und politischen Rahmenbedingungen. Für die Fluggesellschaft Israir bedeutet der Auftrag zwar planbare Einnahmen durch die staatliche Subvention, die Einhaltung der zugesagten täglichen Frequenzen erfordert jedoch eine hohe betriebliche Verlässlichkeit bei der Flotten- und Personaleinsatzplanung.

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