Airbus A220-300 (Foto: Airbus).
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Technische Probleme bei Croatia Airlines: Airbus A220-300 muss dreimal an einem Tag umkehren

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Ein neu ausgelieferter Airbus A220-300 der kroatischen Fluggesellschaft Croatia Airlines musste innerhalb eines einzigen Tages dreimal wegen ungenannter technischer Probleme nach Zagreb ausweichen beziehungsweise umkehren.

Das Flugzeug mit der Registrierung 9A-CAU war erst elf Tage vor dem Zwischenfall zur Flotte der staatlichen Fluggesellschaft gestoßen. Der Jet befand sich am Donnerstag, dem 31. Juli, auf dem Flug von Split nach Dublin, als die Crew kurz nach dem Start entschied, zum Drehkreuz nach Zagreb auszuweichen.

Nach der ersten Landung unternahm die Besatzung einen zweiten Versuch, den Flug nach Dublin fortzusetzen. Die Maschine musste jedoch nach nur rund zehn Minuten in der Luft erneut umkehren und wieder in der kroatischen Hauptstadt landen. Croatia Airlines wechselte daraufhin das Flugzeug aus, sodass die Passagiere ihre Reise nach Irland an Bord einer Ersatzmaschine fortsetzen konnten. Trotz des Vorfalls wurde der betroffene A220-300 später am selben Tag für einen weiteren regulären Linienflug von Zagreb nach Brüssel eingeplant, musste jedoch nach etwa 20 Flugminuten ein drittes Mal nach Zagreb zurückkehren.

Nach der Serie von Fehlschlägen zog die Fluggesellschaft das Flugzeug für den verbleibenden Donnerstag sowie den gesamten Freitag vorübergehend aus dem Verkehr, um eine technische Überprüfung durchzuführen. Am Samstag nahm die Maschine den kommerziellen Flugbetrieb wieder auf und absolvierte seither mehrere Umläufe ohne weitere Zwischenfälle. Zu den genauen Ursachen der Störung machte das Unternehmen keine detaillierten Angaben, sondern sprach gegenüber den betroffenen Passagieren lediglich von einem geringfügigen technischen Problem.

Der Vorfall wirft Fragen bezüglich der Zuverlässigkeit und der Qualitätskontrollen bei der Inbetriebnahme neuer Flugzeugtypen auf. Die Umstellung der Flotte auf den Airbus A220 gilt für die Regionalfluggesellschaft als zentrales Modernisierungsprojekt, das jedoch durch anfällige Kinderkrankheiten oder Lieferverzögerungen bei Triebwerken und Bauteilen belastet werden kann. Für Passagiere bedeuteten die mehrfachen Umkehrflüge erhebliche Verzögerungen, während die Airline mit den Kosten für Ersatzmaschinen und Betreuungsleistungen konfrontiert ist.

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