August 12, 2026

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August 12, 2026

Geschäftszahlen unter Markterwartungen: Nahost-Konflikt belastet Quartalsergebnis von Tui

Der Reisekonzern Tui hat im dritten Geschäftsquartal 2026 die Erwartungen der Finanzmärkte verfehlt. Wie aus den vorgelegten Unternehmenszahlen hervorgeht, verringerte sich das operative Ergebnis (bereinigtes EBIT) von 321 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 234 Millionen Euro. Finanzanalysten hatten im Vorfeld im Schnitt mit einem Betriebsergebnis von rund 275 Millionen Euro gerechnet. Als wesentlichen Grund für den Ergebnisrückgang nennt das Management die Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten, der die Nachfrage nach Urlaubsreisen in betroffene Regionen dämpfte und zu Verunsicherungen im Markt führte. Tui-Vorstandsvorsitzender Sebastian Ebel verwies auf das anspruchsvolle Marktumfeld im laufenden Jahr und betonte die Widerstandsfähigkeit des Geschäftsmodells. Zugleich berichtete die Konzernspitze von einem veränderten Buchungsverhalten der Kunden. Insbesondere im Bereich der Flugreisen verzeichnet der Touristikanbieter einen Trend zu deutlich kurzfristigeren Buchungen. Für die Sommerferien zogen die Buchungseingänge erst in den letzten Wochen vor Reisebeginn spürbar an, was die Planungs- und Auslastungssteuerung für den Konzern erschwert. Unternehmensbeobachter und Branchenexperten verweisen darauf, dass die späten Buchungseingänge das Marginenrisiko erhöhen, da Flug- und Hotelkapazitäten bei schleppender Nachfrage teils mit Preisnachlässen vermarktet werden müssen. Zudem belasten gestiegene operative Kosten für Treibstoff, Personal und Kapazitätsanpassungen die Profitabilität im Reisefluggeschäft. Trotz des Dämpfers im dritten Quartal hält der Konzern an seiner Ganzjahresprognose fest und rechnet weiterhin mit einem operativen Ergebnis (EBIT) in der Spanne zwischen 1,1 und 1,4 Milliarden Euro. Die Erreichung der Jahresziele bleibt jedoch von der Entwicklung des Spätsommer- und Herbstgeschäfts abhängig. Sollten die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten anhalten oder sich auf weitere Zielgebiete ausweiten, könnte dies die Nachfrage im lukrativen

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Pakistan International Airlines baut Flüge nach London-Heathrow aus

Die staatliche Fluggesellschaft Pakistan International Airlines (PIA) kündigt für den bevorstehenden Winterflugplan 2026/2027 eine Aufstockung ihrer Flugverbindungen nach Großbritannien an. Ab dem 25. Oktober 2026 erhöht die Airline die Anzahl der wöchentlichen Flüge von der Hauptstadt Islamabad nach London-Heathrow von drei auf fünf Verbindungen. Gleichzeitig wird die Frequenz ab der ostpakistanischen Metropole Lahore verdoppelt, wodurch künftig zwei wöchentliche Aufflüge nach London angeboten werden. Zum Einsatz kommen auf beiden Routen Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 777-200ER. Die Kapazitätserweiterung erfolgt vor dem Hintergrund der schrittweisen Normalisierung des internationalen Flugbetriebs der Airline nach Europa. Nach mehrjährigen Einschränkungen und Überprüfungen durch internationale Luftfahrtaufsichtsbehörden versucht die Fluggesellschaft, verloren gegangene Marktanteile auf den wichtigen Langstreckenrouten nach Westeuropa zurückzugewinnen. Insbesondere die Verbindungen nach Großbritannien gelten aufgrund der großen pakistanischen Diaspora in der Region als wirtschaftlich bedeutende Einnahmequelle für das Staatsunternehmen. Luftfahrtanalysten bewerten den Ausbau der Flugeinzahl zwar als logischen Schritt zur Konsolidierung des Streckennetzes, verweisen jedoch gleichzeitig auf die anhaltenden finanziellen und operativen Belastungen des Unternehmens. PIA kämpft seit Jahren mit hoher Verschuldung, Altlasten und Verzögerungen bei der Restrukturierung sowie Privatisierung der Gesellschaft. Die Bereitstellung von betriebsbereiten Großraumflugzeugen wie der Boeing 777 erfordert eine verlässliche Flottenwartung und Ersatzteilversorgung, was die operative Stabilität des Flugplans im Winterbetrieb auf die Probe stellen dürfte. Darüber hinaus steht die Fluggesellschaft im Wettbewerb mit etablierten Netzwerk-Airlines aus der Golfregion, die erhebliche Passagieranteile auf den Strecken zwischen Pakistan und Europa halten. Ob die Aufstockung der Direktverbindungen nach London-Heathrow ausreicht, um die Ertragslage nachhaltig zu verbessern, hängt maßgeblich von der Auslastung der Maschinen und der

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Personalengpässe nach Übernahme: Sun Country Airlines streicht Flüge in Minneapolis

Der US-Billigflieger Sun Country Airlines sieht sich gezwungen, sein Flugangebot an der Heimatbasis auf dem Flughafen Minneapolis/St. Paul voraussichtlich bis Ende des Jahres 2026 weiter einzuschränken. Grund für die Streichungen ist ein plötzlicher Mangel an Cockpitpersonal, der nach der Übernahme der Fluggesellschaft durch den Konkurrenten Allegiant Air im Mai ausgelöst wurde. Nach Angaben der Konzernleitung lag die Kündigungsrate unter den Pilotinnen und Piloten zeitweise dreimal höher als im Vorfeld prognostiziert. Vor allem jüngere Flugzeugführer nutzten den Übergang, um zu größeren Netzwerkgesellschaften wie der am selben Standort stark vertretenen Delta Air Lines zu wechseln. Die personellen Engpässe haben unmittelbare Auswirkungen auf den Flugbetrieb im späten Sommer und Herbst. Bereits für den Monat September streicht das Unternehmen etwa ein Drittel des geplanten Flugprogramms in Minneapolis. Auch für die darauffolgenden Monate werden weitere Kapazitätskürzungen geprüft, um einen stabilen Restbetrieb ohne kurzfristige Flugausfälle zu gewährleisten. Im Vergleich zum Verkehrsaufkommen des Jahres 2024 rechnet die Führung der Fluggesellschaft für das Gesamtjahr 2026 mit einem Rückgang der angebotenen Sitzplatzkapazitäten am Hauptstandort um rund 15 Prozent. Die Reduzierung des Streckennetzes trifft das Unternehmen in einer ohnehin angespannten Marktsituation. Während Sun Country Kapazitäten abbauen muss, nutzen Mitbewerber wie Delta Air Lines und der Low-Cost-Konkurrent Frontier Airlines die Situation, um ihre Marktanteile und das Flugangebot am Drehkreuz Minneapolis/St. Paul gezielt auszubauen. Dem Branchenumfeld zufolge verdeutlicht der Fall die strukturellen Risiken bei Übernahmen in der Luftfahrtbranche, wenn Piloten aufgrund von Gehaltsunterschieden oder Unsicherheiten bezüglich der Senioritätslisten zu Konkurrenzunternehmen abwandern. Die Muttergesellschaft Allegiant versucht derweil, die Lage zu beruhigen, und verweist

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Ryanair stellt Verbindung zwischen Wien und Niš ein

Die irische Fluggesellschaft Ryanair setzt ihre Linienverbindung zwischen dem Flughafen Wien-Schwechat und der serbischen Stadt Niš für den kommenden Winterflugplan 2026/2027 aus. Wie das Unternehmen bestätigte, ist der Stopp des Ticketverkaufs auf anhaltende Probleme bei der Kerosinversorgung am Flughafen Niš Constantine the Great zurückzuführen. Die Streichung betrifft eine etablierte Regionalroute, die insbesondere von Pendlern sowie im VFR-Verkehr (Visiting Friends and Relatives) genutzt wurde. Die Ursache für die Treibstoffengpässe liegt in internationalen Wirtschaftssanktionen. Die USA hatten Maßnahmen gegen den serbischen Ölkonzern NIS (Petroleum Industry of Serbia) verhängt, der mehrheitlich im Besitz russischer Energieunternehmen steht. NIS betreibt die einzige Raffinerie des Landes und stellt den Großteil des in Serbien benötigten Flugtreibstoffs bereit. Die Sanktionen führen seit Sommer zu erheblichen Unsicherheiten und logistischen Hürden in den Lieferketten der serbischen Luftverkehrsinfrastruktur, wovon nun auch internationale Fluggesellschaften betroffen sind. Die Einstellung der Flugverbindung verdeutlicht die Anfälligkeit des regionalen Luftverkehrs für geopolitische Konflikte und wirtschaftliche Sanktionsmaßnahmen. Für den Flughafen Niš bedeutet der vorübergehende Rückzug von Ryanair einen spürbaren Rückgang des Passagieraufkommens und des Streckenangebots im kommenden Winter. Fluggesellschaften sind an kleineren Flughäfen darauf angewiesen, dass eine kontinuierliche und vertraglich zugesicherte Betankung der Flugzeuge gewährleistet ist, da ungeplante Zwischenstopps zum Auftanken die Betriebskosten deutlich erhöhen. Branchenexperten beurteilen den Schritt von Ryanair als konsequente Risikominimierung im operativen Flugbetrieb. Solange die rechtlichen und logistischen Unwägbarkeiten rund um die Kerosinlieferungen in Serbien fortbestehen, bleibt unklar, wann eine Wiederaufnahme der Route nach Wien erfolgen kann. Für betroffene Passagiere, die bereits Tickets für die Winterperiode gebucht hatten, bedeutet die Absage organisatorische Umstellungen

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Rückgang der Passagierzahlen: Russische Fluggesellschaften verzeichnen leichten Einbruch im ersten Halbjahr

Die russische Luftfahrtbranche sieht sich trotz staatlicher Stützungsmaßnahmen weiterhin mit operativen und wirtschaftlichen Dämpfern konfrontiert. Nach aktuellen Daten der nationalen Luftfahrtaufsichtsbehörde Rosaviatsiya beförderten die Fluggesellschaften des Landes im ersten Halbjahr knapp 50 Millionen Passagiere. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres lag das Aufkommen noch bei 50,8 Millionen Reisenden. Dieser Rückgang verdeutlicht die anhaltenden Herausforderungen, mit denen der zivile Luftverkehr in Russland unter dem Eindruck internationaler Sanktionen und geopolitischer Spannungen konfrontiert ist. Der leichte Einbruch der Passagierzahlen betrifft sowohl das nationale Streckennetz als auch das verbliebene internationale Flugangebot. Während Inlandsverbindungen nach wie vor das Rückgrat des Flugverkehrs bilden, schränken gesperrte Lufträume sowie verhängte Sanktionen westlicher Staaten die Ausweichmöglichkeiten stark ein. Viele Routen in den europäischen Raum bleiben für russische Carrier versperrt, weshalb sich die Verkehrsströme verstärkt auf Zielgebiete in Asien, dem Nahen Osten und der Türkei verlagern. Dennoch reicht das verbleibende Auslandsangebot nicht aus, um das frühere Gesamtniveau vollständig zu kompensieren. Branchenbeobachter verweisen zudem auf die zunehmend schwierige Flotteninstandhaltung als maßgeblichen Einflussfaktor auf das Flugangebot. Aufgrund von Ersatzteilengpässen und dem Ausschluss aus offiziellen Wartungsnetzwerken westlicher Flugzeughersteller stehen zahlreiche Maschinen für den regulären Flugbetrieb nicht zur Verfügung. Zwar versucht die russische Luftfahrtindustrie, Ersatzteile über Drittstaaten zu beschaffen und die Eigenproduktion von Flugzeugen anzukurbeln, jedoch reichen die Kapazitäten kurzfristig nicht aus, um den alternden Flugzeugpark vollständig zu erneuern oder auszuweiten. Die künftige Entwicklung des russischen Luftverkehrssektors bleibt vor diesem Hintergrund von Unsicherheiten geprägt. Experten rechnen damit, dass der Druck auf die Fluggesellschaften durch steigende Betriebskosten und begrenzte Flottenkapazitäten weiter anhalten wird. Um das Passagieraufkommen

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Vulkanausbruch auf Sizilien: Ätna-Aschewolken führen zu massivem Reisechaos am Flughafen Catania

Ein erneuter Ausbruch des Vulkans Ätna auf Sizilien sorgt mitten in der Sommerhochfahrzeit für erhebliche Beeinträchtigungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr. Seit Beginn der Eruptionsphase speit der mit über 3.300 Metern höchste aktive Vulkan Europas große Mengen Vulkanasche sowie glühendes Gestein aus. Das italienische Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) registrierte mehrere aktive Schlote, darunter eine neu geöffnete Spalte auf rund 1.900 Metern Höhe sowie anhaltende Lavaströme. Wegen der dichten Aschewolken verhängten die Luftfahrtbehörden für die Region um den Flughafen Catania-Fontanarossa die höchste flugbetriebliche Warnstufe Rot. Der Flugbetrieb am betriebsamen Inselflughafen Catania musste zeitweise fast vollständig eingestellt werden, da aufgewirbelte Aschepartikel erhebliche Risiken für die Triebwerke und Flugzeugsysteme darstellen. Über 200 Flüge wurden bis Mitte August gestrichen oder zu regionalen Flughäfen wie Palermo, Trapani oder Comiso umgeleitet. Am Boden bemühen sich Wartungsteams, die auf dem Rollfeld geparkten Maschinen mit Abdeckungen vor dem feinen Ascheregen zu schützen und die Start- und Landebahnen fortlaufend zu reinigen. Dennoch konnten über Tage hinweg nur vereinzelt Inlandsflüge abheben, während der Anflugverkehr weitgehend ausgesetzt blieb. Die Unterbrechungen führen zu einer prekären Lage für schätzungsweise 30.000 betroffene Passagiere und Urlauber. Da Ausweichflüge sowie Bahnverbindungen zum italienischen Festland im August nahezu komplett ausgebucht sind, sitzen Tausende Reisende im Terminalgebiet oder in rasch organisierten Notunterkünften fest. Das Flughafenpersonal steht angesichts der Überlastung und kurzfristiger Flugplanänderungen unter starkem Druck. Reiseveranstalter und Fluggesellschaften organisieren schrittweise Ersatzbeförderungen, wobei Ausweichrouten über den Landweg erhebliche Zeitverzögerungen nach sich ziehen. Vulkanologen überwachen die seismische Aktivität des Vulkans kontinuierlich, da die Dauer der Eruptionen und die

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Zunahme von Drohnenaktivitäten: Bundeswehr und Sicherheitsbehörden registrieren vermehrt unbefugte Überflüge

Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine verzeichnet die Bundeswehr eine anhaltend hohe Zahl von Drohnensichtungen über militärischen Einrichtungen in Deutschland. Wie ein Sprecher des Operativen Führungskommandos mitteilte, wurden in den vergangenen Jahren mehrere Hundert mutmaßliche Überflüge erfasst. Das Meldeaufkommen betrifft vorrangig einzelne Unbemannte Luftfahrzeuge, in Einzelfällen wurden jedoch auch Formationen mehrerer Drohnen registriert. Die Bundeswehr ordnet diese Vorfälle in das erweiterte Spektrum hybrider Bedrohungen wie Spionage, Sabotage und Cyberangriffe ein. Die jüngsten Vorfälle verdeutlichen die anhaltende Sicherheitsrelevanz der Thematik. Über einem Militärstützpunkt im nordrhein-westfälischen Mechernich wurden zwei unidentifizierte Drohnen gesichtet, woraufhin die Bundeswehr die Ermittlungen an die zuständigen Polizeibehörden übergab. Zudem sorgte der Fund einer mit Sprengstoff und Zünder bestückten Drohne am Flughafen Leipzig/Halle für Aufsehen. Der Fundort lag in zeitlicher und räumlicher Nähe zu ukrainischen Transportflugzeugen. Aufgrund des Verdachts einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat hat die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe die Ermittlungen in diesem Fall übernommen. Sicherheitsexperten und Militäranalysten weisen darauf hin, dass die Abwehr von Kleindrohnen für die Streitkräfte und zivile Sicherheitsbehörden weiterhin eine erhebliche technische und rechtliche Herausforderung darstellt. Zwar veranlassten die zuständigen Stellen verstärkte Schutzmaßnahmen und den Einsatz moderner Detektionssysteme, jedoch erschweren unklare Zuständigkeiten zwischen Polizei, Bundespolizei und Bundeswehr im Inlandsbereich oft ein schnelles Durchgreifen. Kritiker mahnen daher eine zügigere Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Drohnenabschuss über kritischer Infrastruktur an. Zusätzlich zur militärischen Spionagegefahr beeinträchtigen unbefugte Überflüge zunehmend den Betrieb von Flughäfen und logistischen Drehkreuzen. Die systematische Erfassung und Auswertung von Drohnensichtungen erfordert eine engere Vernetzung der Nachrichtendienste und Ermittlungsbehörden auf Bundes- und Landesebene. Wie

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Korean Air und Asiana Airlines beschließen Fusionsvereinbarung für den Zusammenschluss im Dezember 2026

Der bevorstehende Zusammenschluss der beiden größten südkoreanischen Luftfahrtgesellschaften Korean Air und Asiana Airlines hat die entscheidenden gesellschaftsrechtlichen Hürden genommen. Am 12. August 2026 stimmte der Vorstand von Korean Air der Fusionsvereinbarung zu und erfüllte damit die gesetzlichen Bedingungen für eine Zusammenlegung nach Artikel 527-3 des südkoreanischen Handelsgesetzes. Am selben Tag sicherten sich die Verantwortlichen von Asiana Airlines die breite Zustimmung ihrer Eigentümer: Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung, bei der 81,86 Prozent des stimmberechtigten Kapitals vertreten waren, votierten 99,3 Prozent der anwesenden Aktionäre für den Fusionsvertrag. Mit diesen Beschlüssen ist die im Mai 2026 von beiden Führungsgremien unterzeichnete Vereinbarung offiziell ratifiziert. Der Vollzug und die finale Eintragung der Unternehmensfusion sind nach dem Abschluss verbleibender Gläubigerfristen sowie organisatorischer Formalitäten für den 17. Dezember 2026 terminiert. Die Zusammenlegung formiert einen der weltweit größten Luftverkehrskonzerne im asiatisch-pazifischen Raum. Gesellschaftsrechtliche Grundlagen und regulatorische Genehmigungen Die Zustimmungen der Aktionäre und des Vorstands markieren den Abschluss eines vielschichtigen Genehmigungsverfahrens, das sich über mehrere Jahre erstreckte und Anpassungen im nationalen wie internationalen Markt erforderte. Im Vorfeld der aktuellen Hauptversammlungsbeschlüsse hatte das südkoreanische Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr am 25. Juni 2026 eine bedingte Genehmigung für den Zusammenschluss erteilt. Darauf folgte am 24. Juli 2026 die formelle Freigabe der Fusionsanmeldung durch die zuständigen Wettbewerbs- und Luftfahrtbehörden. Die behördlichen Auflagen beinhalteten in den vergangenen Jahren unter anderem die Abgabe von Start- und Landerechten sowie von Verkehrsrechten auf stark frequentierten internationalen Strecken nach Europa und Nordamerika an Konkurrenzgesellschaften, um Monopolbildungen zu vermeiden. Mit den vorliegenden Genehmigungen konzentrieren sich die Unternehmen nun

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Lufthansa Technik startet Ausbildungsjahr 2026 mit 287 Nachwuchskräften

Der Instandhaltungsbetrieb Lufthansa Technik hat zum Beginn des Ausbildungsjahres 2026 insgesamt 287 neue Auszubildende und dual Studierende an seinen deutschen Standorten aufgenommen. Alle angebotenen Ausbildungs- und Studienplätze konnten nach Unternehmensangaben vollständig besetzt werden. Die Nachwuchskräfte verteilen sich auf technische, logistische und kaufmännische Berufe sowie auf praxisintegrierte Studiengänge. Der Ausbildungsstart fällt mit dem 70-jährigen Jubiläum der betrieblichen Ausbildung des Unternehmens zusammen, die 1956 mit 40 Lehrlingen am Standort Hamburg begann. Der Hauptstandort Hamburg bleibt mit 220 Neuaufnahmen – darunter 191 Auszubildende und 29 dual Studierende – das operative Zentrum der betrieblichen Bildung innerhalb der Unternehmensgruppe. An den weiteren Standorten verzeichnet das Unternehmen geringere Einstellungszahlen: In Frankfurt beginnen 26 Nachwuchskräfte, bei der Tochtergesellschaft AERO Alzey treten 20 Personen ihren Dienst an, und am Joint-Venture-Standort N3 Engine Overhaul Services in Arnstadt nehmen 19 Jugendliche eine Ausbildung auf. Am Standort München wurden zwei Ausbildungsplätze im Bereich Lagerlogistik besetzt. Die Eigenausbildung dient dem Instandhaltungsunternehmen primär zur Abdeckung des langfristigen Bedarfs an qualifizierten Fachkräften in Spezialbereichen wie Fluggerät-, Triebwerks- und Elektroniktechnik. Arbeitsmarktexperten verweisen jedoch darauf, dass der Aufwand für die Ausbildung angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels im gesamten Flugzeugwartungssektor hoch bleibt. Die Konkurrenz durch andere Industriebranchen sowie der demografische Wandel erhöhen den Druck auf Industrieunternehmen, Ausbildungsangebote kontinuierlich an veränderte technologische Anforderungen und Anforderungsprofile anzupassen. Parallel zum Beginn des neuen Jahrgangs hat das Unternehmen bereits das Bewerbungsverfahren für den Ausbildungsstart im Jahr 2027 eröffnet. Trotz der stabilen Besetzungsquoten im aktuellen Jahrgang steht die Branche vor der Aufgabe, die Abbrecherquoten während der mehrjährigen Ausbildungszeit gering zu halten und den

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Mietautos: Abholung am Terminal verursacht je nach Zielort erhebliche Mehrkosten

Eine Marktuntersuchung des Buchungsportals billiger-mietwagen.de vom 13. Juli 2026 zeigt deutliche Preisunterschiede zwischen der Abholung eines Mietwagens direkt am Flughafen-Terminal und der Nutzung von externen Shuttle-Stationen. Während der Komfort eines direkt im Terminalgebäude bereitstehenden Fahrzeugs an einzelnen europäischen Ferienzielen mit geringen Aufpreisen verbunden ist, schlägt die direkte Übergabe an anderen Standorten mit erheblichen Mehrkosten zu Buche. An der Spitze der prozentualen Aufschläge liegt das südspanische Málaga, wo die Terminal-Abholung durchschnittlich 80,7 Prozent mehr kostet als ein vergleichbares Angebot mit Zubringerbus. Den ausgeprägtesten absoluten Preisunterschied verzeichnet die griechische Insel Rhodos mit Mehrkosten von 150,44 Euro pro Woche. Marktbeobachter führen die großen Spannen auf unterschiedliche Gebührenstrukturen der Flughafenbetreiber, begrenzte Stellflächen in den Terminal-Parkhäusern sowie die Geschäftsmodelle der lokalen und internationalen Autovermieter zurück. Ursachen für Preisdifferenzen und Gebührenstrukturen an Flughäfen Die Preisgestaltung von Autovermietungen an Verkehrsflughäfen wird maßgeblich durch die jeweiligen Standortbedingungen und Konzessionsabgaben geprägt. Unternehmen, die Serviceschalter und Stellplätze direkt im Terminalgebäude oder den angrenzenden Parkgaragen betreiben, müssen an die Betreibergesellschaften der Flughäfen oft beträchtliche Entgelte entrichten. Diese Konzessionsgebühren bemessen sich häufig nach prozentualen Anteilen am erzielten Umsatz oder festen Pachtsummen pro Stellplatz. Vermietunternehmen, deren Fuhrparks außerhalb des Flughafenareals auf kostengünstigeren Gewerbeflächen stationiert sind, entgehen diesen hohen Fixkosten weitgehend. Sie setzen Zubringerbusse ein, um die Kundschaft von den Ankunftsbereichen zu den eigenen Bedienstationen zu transportieren. Die dadurch eingesparten Infrastrukturkosten geben die Anbieter im Wettbewerb oft in Form von günstigeren Mietpreisen an die Kunden weiter. Je nach Auslastung der jeweiligen Flughäfen und dem Ausmaß der Konzessionsabgaben fallen die Preisabstände zwischen Terminal-Anbietern und Shuttle-Diensten

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