DHC Dash 8-400 (Foto: Jan Gruber).
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Skyalps verlängert Direktverbindung von Klagenfurt nach Rom im Winter

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Die südtiroler Regionalfluggesellschaft Skyalps erweitert ihren Flugplan am Flughafen Klagenfurt und führt die Direktverbindung nach Rom über die Sommersaison hinaus in den Wintermonaten fort.

Wie der Betreiber und die Kärntner Beteiligungsverwaltung mitteilten, wird die Strecke von November 2026 bis Ende März 2027 zweimal wöchentlich bedient. Die Umläufe finden jeweils donnerstags und sonntags statt. Das Flugprogramm sieht dabei eine vierwöchige Unterbrechung zwischen dem 11. Januar und dem 10. Februar 2027 vor, ehe der Betrieb zu den Kärntner Semesterferien wieder aufgenommen wird.

Die Entscheidung zur Aufrechterhaltung der Route stützt sich auf die Nachfrage im Sommer- und Herbstverkehr. Nach Aussagen von Flughafen-Geschäftsführer Maximilian Wildt und Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber soll die Ganzjahresverbindung den regionalen Inbound- und Outbound-Verkehr stärken. Während Kärntner Passagieren eine direkte Anbindung an die italienische Hauptstadt geboten wird, zielt der Kärntner Tourismus unter der Leitung von Klaus Ehrenbrandtner auf italienische Gäste ab. Zu diesem Zweck wurden Kooperationen mit Reiseveranstaltern vereinbart, um Pauschalangebote für den Winter- und Kulturtourismus in Südösterreich anzubieten.

Eingesetzt werden auf der Strecke von Klagenfurt zum Drehkreuz Rom-Fiumicino hochmoderne Turboprop-Flugzeuge vom Typ Dash 8-Q400. Für den Flughafen Klagenfurt ist die Festigung von Linienverbindungen von hoher operativer Relevanz, da der Standort nach den Turbulenzen um die gescheiterte Teilprivatisierung und der Re-Rekommunalisierung durch das Land Kärnten unter Druck steht, stabile Passagierzahlen nachzuweisen. Die Kooperation mit Skyalps stellt neben einzelnen Zubringer- und Charterverbindungen ein zentrales Element im überschaubaren Flugplan des Kärntner Landesflughafens dar.

Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass die Beibehaltung von Strecken in der nachfrageschwächeren Wintersaison ein wirtschaftliches Risiko für Regionalgesellschaften birgt. Da der Flughafen Klagenfurt im Vergleich zu benachbarten Standorten wie Graz oder Ljubljana über ein geringeres Einzugsgebiet verfügt, erfordert die Aufrechterhaltung des Flugbetriebs hohe Auslastungsquoten im Incoming-Segment. Die mehrwöchige Flugpause im Januar verdeutlicht, dass die Airline dem saisonalen Nachfragetief im Städtetourismus gezielt durch Kapazitätsanpassungen begegnen muss.

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