September 7, 2026

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September 7, 2026

Tourismus im Fürstentum: Monaco setzt verstärkt auf das Segment der Frauenreisen

Das Fremdenverkehrsamt des Fürstentums Monaco baut die Vermarktung spezifischer Urlaubssegmente aus und richtet das Augenmerk verstärkt auf Reisegruppen von Frauen. Die Marketinginitiative stellt die räumliche Dichte von Luxusboutiquen, Wellness-Einrichtungen und Gastronomieangeboten auf dem zwei Quadratkilometer großen Staatsgebiet in den Mittelpunkt. Ziel dieser Kampagne ist es, die Auslastung der Beherbergungsbetriebe auch außerhalb der Hauptsaison und abseits großer Motorsport- oder Sportveranstaltungen zu stabilisieren. Das touristische Konzept bündelt Angebote in Kernvierteln wie Monte-Carlo und Larvotto. Im Einkaufsviertel Carré d’Or sowie im Metropole Shopping Monte-Carlo konzentrieren die Betreiber gehobene Handelskette und Juweliere, während im Viertel La Condamine rund um die Rue Caroline und den Port Hercule kleinere Einzelhandelsgeschäfte und Wochenmärkte dominieren. Die Verbindung von städtischem Kurzurlaub, Strandabschnitten am Larvotto und Groß-Spas in Luxushotels wie dem Monte-Carlo Bay Hotel & Resort oder dem Hôtel Métropole stellt das fundamentale Verkaufsargument dar. Die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismussektors für den Stadtstaat ist erheblich. Nach Angaben des Monagassischen Instituts für Statistik und Wirtschaftsforschung (IMSEE) trägt die Hotellerie und Gastronomie maßgeblich zur lokalen Wertschöpfung bei. Durch die Fokussierung auf hochpreisige Nischensegmente versucht das Fürstentum, den durchschnittlichen Ertrag pro verfuegbarem Zimmer (RevPAR) auf hohem Niveau zu halten. Zudem zielt die Strategie darauf ab, die Abhängigkeit von der reinen Sommersaison zu verringern und Ganzjahresgäste mit hoher Kaufkraft anzusprechen. Branchenbeobachter merken jedoch an, dass Monaco im Wettbewerb um kaufkräftige Städtereisende in direkter Konkurrenz zu benachbarten Destinationen an der Côte d’Azur wie Nizza oder Cannes steht. Das Preisniveau für Unterkünfte, Gastronomie und Dienstleistungen im Fürstentum schränkt den Zielgruppenkreis stark ein und richtet sich primär

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Freizeitwirtschaft in Wien: DDSG Blue Danube und Wiener Praterverband setzen Kooperation fort

Die Fahrgastschifffahrtsgesellschaft DDSG Blue Danube und der Wiener Praterverband setzen ihre gemeinsame Vertriebskooperation zum Schulbeginn fort. Das Angebot kombiniert eine zweistündige Schifffahrt auf der Donau mit einer wiederaufladbaren Guthabenkarte für den Vergnügungspark im zweiten Wiener Gemeindebezirk. Die Partner erhoffen sich durch das gebündelte Ticketpaket eine stabile Auslastung auf den Ausflugsschiffen sowie ein vergrößertes Besucheraufkommen in den Fahrgeschäften und Gastronomiebetrieben des Wurstelpraters. Das Kombiticket wird zu einem Festpreis von 49 Euro angeboten und beinhaltet neben der Schiffsrundfahrt ein Guthaben von 15 Euro auf der sogenannten Pratercard. Die Donaufahrten werden von Mittwoch bis Sonntag dreimal täglich ab dem Schifffahrtszentrum an der Reichsbrücke durchgeführt und führen entlang städtebaulicher Orientierungspunkte wie der UNO City, dem Donauturm und der Donauinsel. Das Binnenschifffahrtsunternehmen befindet sich im gemeinsamen Besitz des Verkehrsbueros und der städtischen Wien Holding, während der Praterverband die Interessen der privaten Standbetreiber und Gastronomen vertritt. Die Wiederauflage der Aktion erfolgt im Kontext des 260-jährigen Bestehens des Praterareals als öffentlicher Erholungsraum. Neben der Ermäßigung bei ausgewählten Attraktionen zielt das Ticketkonzept darauf ab, Ausflugsgäste und Familien nach den Sommerferien gezielt in den Bezirk Leopoldstadt zu lenken. Nach Aussagen von Praterverbands-Präsidentin Silvia Lang und Bezirksvorsteher Alexander Nikolai soll die Vernetzung lokaler Freizeit- und Transportangebote die wirtschaftliche Wertschöpfung im Nahbereich der Donau sichern. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass Verbundangebote im urbanen Tagestourismus zunehmend genutzt werden, um kaufkraftabhängige Schwankungen im Ausflugsverkehr auszugleichen. Durch den Vertrieb über digitale Kanäle der DDSG Blue Danube versuchen die Betreiber, Betriebskosten im Einzelkartenverkauf zu reduzieren. Kritisch anzumerken bleibt jedoch, dass der tatsächliche Preisvorteil für den Verbraucher

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Intermodaler Verkehr: Flughafen Brüssel nach zehn Jahren wieder an das ICE-Netz angebunden

Am 7. September 2026 erreichte der erste ICE-Hochgeschwindigkeitszug aus Köln den Flughafen Brüssel. Damit ist die belgische Luftverkehrsdrehscheibe nach mehr als zehn Jahren Unterbrechung wieder direkt an das internationale Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn (DB) angeschlossen. Der Zug verließ den Kölner Hauptbahnhof um 6:11 Uhr und erreichte nach Zwischenhalts in Aachen, Lüttich und Leuven um 8:29 Uhr das Terminalgebäude des Flughafens, ehe er die Fahrt nach Antwerpen-Centraal fortsetzte. Der Betrieb erfolgt im Rahmen einer Kooperation zwischen der Deutschen Bahn, der belgischen Staatsbahn NMBS/SNCB und der Fluggesellschaft Brussels Airlines. Das Verkehrsangebot umfasst täglich zwei Zugpaare auf der Strecke Köln–Antwerpen mit Halt am Flughafen Brüssel. Durch die Abstimmung mit der Lufthansa-Tochter Brussels Airlines können Passagiere Flug- und Bahnreisen in einem durchgehenden Flugschein buchen, inklusive Anschlussgarantie bei Verspätungen und der Gutschrift von Meilen im Miles-&-More-Programm. Nach Angaben der Fluggesellschaft wurden seit der Ankündigung der Kooperation im Februar bereits über tausend Kombinations-Tickets verkauft. Der Flughafenbetreiber unter der Leitung von CEO Arnaud Feist und DB-Fernverkehrsvorstand Michael Peterson erhoffen sich durch die Anbindung ein vergrößertes Einzugsgebiet im westdeutschen Raum. Aus betrieblicher Sicht stellt die Reintegration von Fernzügen an Großflughäfen eine zentrale Maße dar, um Zubringerflüge auf Kurzstrecken abzulösen und Kapazitäten im Luftraum effizienter zu nutzen. Für die Lufthansa Group, zu der Brussels Airlines gehört, folgt das Modell bereits erprobten Partnerschaften wie dem Express-Rail-System in Frankfurt am Main oder ähnlichen Kooperationen in Zürich und Wien. Auf der Trasse nach Belgien stellen jedoch die grenzüberschreitende Zugsteuerung und die Auslastung des belgischen Schienennetzes kontinuierliche Herausforderungen für die Fahrplanstabilität dar. Verkehrsexperten

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Bundesministerium schreibt halbe Million Euro für regionale Tourismusinitiativen aus

Das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus hat einen neuen Förderungsaufruf unter dem Titel „Regionale Zukunftsperspektiven im Tourismus“ gestartet. Mit einem Gesamtbudget von 500.000 Euro sollen Vorhaben unterstützt werden, die auf die Akzeptanz der heimischen Bevölkerung, regionale Kooperationen und die Gestaltung von Lebensräumen in touristisch geprägten Gebieten abzielen. Die Förderaktion stellt einen Baustein bei der Umsetzung des leitenden Strategieprogramms „Vision T“ dar, welches neben der rein wirtschaftlichen Wertschöpfung auch die Abstimmung zwischen Anwohnern, Kommunen und Gewerbebetrieben vorsieht. Das Förderprogramm deckt bis zu 80 Prozent der förderbaren Sach- und Investitionskosten ab, wobei die Gesamtkosten einzelner Initiativen zwischen 10.000 Euro und 50.000 Euro liegen müssen. Antragsberechtigt sind Arbeitsgemeinschaften aus mindestens drei kleinen und mittleren Unternehmen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft, gemeinnützige Institutionen sowie lokale Tourismusverbände. Einzureichende Vorhaben erfordern verbindliche Unterstützungsschreiben der jeweiligen Standortgemeinde sowie der regionalen Tourismusorganisation. Nach Ablauf der Einreichfrist am 15. November 2026 bewertet eine fachübergreifende Jury die eingehenden Anträge. Staatssekretärin Elisabeth Zehetner verweist darauf, dass die Initiative darauf abzielt, Spannungsfelder zwischen der lokalen Bevölkerung und dem Fremdenverkehr frühzeitig abzubauen. In vielen alpinen und ländlichen Regionen Österreichs haben der Nutzungsdruck auf die Infrastruktur, verändertes Freizeitverhalten und steigende Wohnkosten zu Debatten über die Belastungsgrenzen des Tourismus geführt. Die staatliche Teilfinanzierung soll Anreize bieten, um praxisnahe Steuerungskonzepte auf kommunaler Ebene zu erarbeiten. Wirtschaftsexperten merken an, dass ein Fördervolumen von insgesamt 500.000 Euro bei maximalen Projektgrößen von 50.000 Euro lediglich Anschubfinanzierungen für eine begrenzte Anzahl kleinerer Modellprojekte ermöglicht. Ob die verhältnismäßig geringen Mittel ausreichen, um verfestigte Nutzungskonflikte in stark frequentierten Regionen nachhaltig zu lösen,

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Bilanz der Festspielsaison: 7. Reichenauer Kultursommer verzeichnet gesteigerte Besucherzahlen

Der 7. Reichenauer Kultursommer der Arbeiterkammer Niederösterreich hat seine diesjährige Spielzeit beendet. Nach Angaben des Veranstalters besuchten mehr als 2.800 Personen die insgesamt 13 angebotenen Veranstaltungen. Damit lag das Publikumsaufkommen über dem Niveau der Vorjahre, wobei neun der Ansetzungen ausverkauft waren. Die Saison begann mit einem Kabarettprogramm von Monica Weinzettl und Gerold Rudle und endete mit einer Matinée der Darsteller Ursula Strauss, Christian Dolezal und Karl Stirner. Aufgrund von Umbauarbeiten am gewohnten Austragungsort im Parkhotel Hirschwang wichen die Organisatoren für die aktuelle Saison in den Festsaal des Schlosses Reichenau aus. Der Präsident der Arbeiterkammer Niederösterreich, Markus Wieser, bewertete die Akzeptanz der Ausweichspielstätte positiv und kündigte die Beibehaltung des veranstalterischen Konzepts an. Das Programm umfasste Lesungen, musikalische Darbietungen sowie Kleinkunstformate bei einer preislich regulierten Ticketstruktur. Für die kommende Saison vom 6. bis zum 29. August 2027 ist die Rückkehr an den angestammten Spielort im Parkhotel Hirschwang vorgesehen. Dort stehen nach der Modernisierung die Räumlichkeiten des Raxsaals zur Verfügung. Der Spielplan für 2027 sieht zwölf Termine vor, darunter einen Auftritt von Adi Hirschal und Wolfgang Böck mit Wiener Liedgut. Der Kartenvorverkauf für die Spielzeit 2027 beginnt am 15. Oktober 2026. Kulturexperten verweisen darauf, dass von Gewerkschaften und Kammern getragene Kulturreihen im ländlichen Raum eine Nische besetzen, da sie durch Subventionen ein niedrigeres Preisniveau halten können als rein kommerzielle Festspiele. Die Auslastung des Schlosses Reichenau unterstreicht die lokale Nachfrage nach Kleinkunst- und Literaturangeboten. Allerdings stehen öffentlich finanzierte Veranstaltungsreihen vor der Aufgabe, trotz gestiegener Bewirtschaftungskosten und Ausweichquartieren eine verlässliche Auslastung außerhalb der großen Sommertheaterzentren

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Streit um digitale Grenzkontrollen: Ryanair verlangt Fristverlängerung für EU-Einreisesystem

Die europäische Fluggesellschaft Ryanair hat die Europäische Kommission aufgefordert, die Übergangsregelung für das digitale Einreise- und Ausreisesystem (EES) umgehend bis April 2027 zu verlängern. Anlass ist das Auslaufen einer Sonderregelung, die es den EU-Mitgliedstaaten erlaubte, die Erfassung biometrischer Daten an den Schengen-Außengrenzen temporär auszusetzen, wenn es an den Kontrollstellen zu extremen Rückstaus kam. Nach Ansicht der Fluggesellschaft führt der Wegfall dieser Flexibilität zu vermeidbaren Störungen des Flugbetriebs und unverhältnismäßigen Wartezeiten für Passagiere an europäischen Flughäfen. Die Kontroverse geht auf die schrittweise Einführung des EES zurück, das die bisherige manuelle Passstempelung durch die digitale Erfassung von Gesichtsscans und Fingerabdrücken für Drittstaatsangehörige ersetzt. Zwar stuft die EU-Kommission den bisherigen Verlauf der Systemumstellung als weitgehend stabil ein, doch meldeten Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber in den Sommermonaten wiederholt erhebliche Engpässe. An Drehkreuzen wie Rom, Mailand, Lissabon und Krakau kam es stellenweise zu Wartezeiten von bis zu drei Stunden an den Grenzkontrollen. Neben Ryanair fordern auch der Branchenverband IATA sowie der britische Reiseverband ABTA eine Beibehaltung von Ausnahmeregelungen, bis die technische Infrastruktur flächendeckend einsatzbereit ist. In der Praxis offenbart die Umsetzung organisatorische und technische Mängel bei den Grenzbehörden der Mitgliedstaaten. Berichte von Flughafenbetreibern verweisen auf fehlerhafte Selbstbedienungskioske, unzureichende Software-Schnittstellen und anhaltende Engpässe beim Kontrollpersonal. An einzelnen Grenzübertrittsstellen, etwa bei den Ärmelkanal-Terminals und an französischen Grenzübergängen, verzögerte sich der Regelbetrieb wegen technischer Probleme ohnehin weiter. Ohne die Möglichkeit zur flexiblen Aussetzung der Kontrollen drohen bei hohem Passagieraufkommen Schlangen, die bis in die Abflugbereiche reichen. Kritiker aus der Luftfahrtbranche betonen, dass der Starre Festhalteplan der EU-Kommission das Risiko

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Europäische Justiz entscheidet im Dauerstreit um deutsche staatliche Beihilfen für den Luftverkehrsmarkt

Der jahrelange juristische Streit um die milliardenschweren staatlichen Corona-Stabilisierungsmassnahmen zugunsten der Deutschen Lufthansa AG hat ein weiteres Kapitel auf europäischer Ebene abgeschlossen. Das Gericht der Europäischen Union hat eine Klage der irischen Fluggesellschaft Ryanair als offensichtlich unzulässig verworfen. Mit dem Beschluss vom 2. September 2026 wiesen die Luxemburger Richter das Begehren des Konkurrenten ab, die Europäische Kommission per Vorbefehl zu einer vorläufigen Rückforderung oder Aussetzung der staatlichen Unterstützungsleistungen aus dem Jahr 2020 zu zwingen. Die Entscheidung unterstreicht die verfahrensrechtlichen Grenzen privater Wettbewerber gegenüber den Ermessensentscheidungen der Brüsseler Wettbewerbsbehörde und beleuchtet die komplexen Nachwirkungen staatlicher Markteingriffe während der weltweiten Gesundheitskrise. Vorgeschichte der staatlichen Rekapitalisierung Im Juni 2020, auf dem Höhepunkt der weltweiten Reisebeschränkungen und des daraus resultierenden Einbruchs im internationalen Flugverkehr, beantragte die Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Kommission die Genehmigung für ein umfangreiches Stabilisierungspaket zugunsten des Lufthansa-Konzerns. Das Gesamtvolumen belief sich auf sechs Milliarden Euro und beinhaltete eine direkte Eigenkapitalbeteiligung sowie zwei stille Beteiligungen zur Sicherung der Liquidität und Fortführung des Flugbetriebs. Die Europäische Kommission genehmigte diese Beihilfe am 25. Juni 2020 auf Grundlage des Befristeten Rahmens für staatliche Beihilfen, ohne ein förmliches Prüfverfahren einzuleiten. Die Brüsseler Behörde begründete diesen Schritt damit, dass die Maßnahme erforderlich gewesen sei, um eine beträchtliche Störung des deutschen Wirtschaftslebens abzuwenden. Die Wettbewerber Ryanair und Condor sahen in der Bewilligung der staatlichen Gelder eine Verzerrung des Binnenmarktes und fochten die Genehmigung gerichtlich an. Dies führte zu einer Reihe von rechtlichen Auseinandersetzungen über mehrere Instanzen hinweg. Rückblick auf die bisherigen Gerichtsentscheidungen Am 10. Mai 2023 erzielten

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ÖAMTC startet plattformübergreifendes Portal für Mobilitätsangebote

Der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touringclub (ÖAMTC) steigt mit der Plattform „ÖAMTC Easy Way“ in die digitale Vermittlung von Sharing-Angeboten ein. Über das neue Portal erhalten Mitglieder des Automobilclubs Zugang zu verschiedenen Carsharing- und Bikesharing-Diensten in Österreich. Das System nutzt den bestehenden Identifikationszugang der Nutzer, wodurch nach einmaliger Führerscheinüberprüfung die Inanspruchnahme unterschiedlicher Anbieter ohne separate Registrierungen möglich wird. Die Abrechnung der genutzten Fahrten erfolgt gebündelt über eine monatliche Sammelrechnung direkt durch den Club. Zum Start der Plattform kooperiert der ÖAMTC mit dem regionalen Anbieter tim Graz, dem Leihradsystem Radland NÖ/nextbike sowie dem Verein Carsharing Österreich (CSÖ). Nach Angaben von ÖAMTC-Direktor Ernst Kloboucnik versteht der Club die Initiative als Ergänzung zum privaten Fahrzeugbesitz und zum öffentlichen Personennahverkehr. Für die Nutzung des Portals werden seitens des ÖAMTC keine zusätzlichen Grund- oder Registrierungsgebühren erhoben; die Abrechnung orientiert sich an den Tarifen der jeweiligen Kooperationspartner. Das Angebot soll schrittweise um weitere regionale Partner und Flottenbetreiber ergänzt werden. Mit dem Schritt reagiert der Traditionsverein auf den Wandel im Mobilitätsverhalten und die zunehmende Zersplitterung des Marktes für Mietfahrzeuge. Durch die Integration regionaler Sharing-Betreiber in eine zentrale Schnittstelle versucht der ÖAMTC, die organisatorischen Hürden bei der Nutzung unterschiedlicher Leihsysteme zu senken. Das Konzept orientiert sich an internationalen Ansätzen zur digitalen Vernetzung von Verkehrsträgern, um die Auslastung bestehender Fahrzeugflotten zu erhöhen und die Kombination von Bahn, Leihrad und Auto zu erleichtern. Branchenbeobachter weisen jedoch darauf hin, dass Plattformlösungen im Bereich der geteilten Mobilität in der Praxis vor Herausforderungen stehen. Der wirtschaftliche Erfolg hängt maßgeblich von der Abdeckung außerhalb

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Schlichtungsverfahren und Mediation zwischen Lufthansa und der Vereinigung Cockpit

Die Deutsche Lufthansa und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit haben in Seeheim offizielle Verhandlungen zur Beilegung ihrer langwierigen Tarifkonflikte aufgenommen. Unter der Leitung der ehemaligen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow und Roland Koch nehmen die Parteien eine doppelte Verhandlungsstruktur aus Schlichtung und Mediation in Anspruch. Ziel des Verfahrens ist es, sowohl die festgefahrenen Fragen der Betriebsrenten und Vergütungsstrukturen als auch grundlegende Perspektivfragen zur künftigen Flottengröße der Kernmarke Lufthansa und der Frachtsparte Lufthansa Cargo zu klären. Nach einer Welle von Arbeitskampfmaßnahmen im Frühjahr 2026, die den Konzern erheblich belasteten, haben sich beide Seiten auf ein mehrstufiges Verfahren verständigt. Das Gesamtverfahren soll bis zum 31. Dezember 2026 abgeschlossen sein, um eine langfristige Befriedung der Arbeitsbeziehungen zu erreichen. Vorgeschichte und Arbeitskampfmaßnahmen im Frühjahr 2026 Der aktuellen Verhandlungsphase ging eine erhebliche Verschärfung des Tarifkonflikts voraus. Im Frühjahr 2026 legten Piloten sowie das Kabinenpersonal im Rahmen von Streikmaßnahmen der Vereinigung Cockpit und der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation den Flugbetrieb über fünf aufeinanderfolgende Tage hinweg in weiten Teilen lahm. Die Streiks fielen zeitlich mit den Veranstaltungen zum hundertjährigen Bestehen der Traditionsmarke zusammen und führten zu umfangreichen Flugausfällen sowie wirtschaftlichen Einbußen für das Unternehmen. Die Konzernführung reagierte mit scharfer Kritik auf die Arbeitskämpfe. Der damalige Aufsichtsratsvorsitzende Karl-Ludwig Kley warf den Gewerkschaften vor, Partikularinteressen über die Belange der Sozialpartnerschaft zu stellen. Der Konflikt entzündete sich im Kern an den Regelungen zur betrieblichen Altersversorgung und den Übergangsversorgungen, die aus Sicht des Managements angesichts gestiegener Kosten und veränderter Marktbedingungen angepasst werden müssen. Die Pilotenseite beharrte hingegen auf dem Erhalt bestehender Besitzstände und forderte Zusagen

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Discover Airlines nimmt zwei neue Italien-Verbindungen auf

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Discover Airlines baut im Sommerflugplan 2027 ihr Angebot an Flügen nach Italien aus. Der Ableger der Lufthansa Group nimmt dazu Erstverbindungen von München nach Alghero auf Sardinien sowie von Frankfurt am Main in die ligurische Hafenstadt Genua auf. Auf allen Routen setzt das Unternehmen Maschinen des Typs Airbus A320 ein. Durch die neuen Strecken und eine erhöhte Frequenz auf der bestehenden Verbindung nach Brindisi umfasst das Italien-Programm der Airline künftig bis zu zehn wöchentliche Flüge zu vier Zielen, wozu auch die süditalienische Stadt Bari gehört. Die Strecke von München nach Alghero startet ab Juni 2027 und wird zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, bedient. Damit ergänzt die Fluggesellschaft das Sardinien-Angebot des Mutterkonzerns, der von Bayerns Landeshauptstadt aus bereits Olbia und Cagliari anfliegt. Die Verbindung von Frankfurt nach Genua ist bereits ab Ende März 2027 vorgesehen und wird jeweils samstags und sonntags geflogen. Ein Teil des Sitzplatzkontingents auf dieser Strecke wird über eine Kooperation mit dem Kreuzfahrtanbieter Costa Cruises abgewickelt, um Passagiere zum Zubringerhafen Genua für Schiffsreisen im Mittelmeer zu befördern. Discover Airlines wurde im Jahr 2021 als eigener Ferienflieger der Lufthansa Group gegründet und hieß bis Herbst 2023 Eurowings Discover. Die Flotte der Gesellschaft umfasst aktuell mehr als 25 Flugzeuge der Typen Airbus A320 und A330. Mit dem Ausbau von Strecken ab den Drehkreuzen Frankfurt und München versucht der Mutterkonzern, Marktanteile im touristenorientierten Mittelmeer-Verkehr gegenüber Wettbewerbern wie Condor, Sundair oder Ryanair zu sichern und gleichzeitig Zubringerleistungen für den Kreuzfahrtsektor bereitzustellen. Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zu kleineren

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