Embraer 170 (Foto: Robert Spohr).
Redakteur
Letztes Update
Give a coffee
Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee einladen.
Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.
Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Hinweise wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.
Ihr
Aviation.Direct-Team

Jubiläum im Flugverkehr: KLM feiert 90 Jahre Verbindung zwischen Wien und Amsterdam

Werbung

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines hat das 90-jährige Bestehen ihrer Linienverbindung zwischen Wien und Amsterdam begangen.

Der Anlass wurde im Rahmen einer Veranstaltung im Museum für angewandte Kunst (MAK) in Wien gefeiert, an der Vertreter aus Diplomatie, Wirtschaft und Medien teilnahmen. Unter den Gästen befanden sich der Botschafter des Königreichs der Niederlande in Österreich, Peter Potman, die Generaldirektorin des MAK, Lilli Hollein, sowie Guido Hackl, Vertriebsleiter von Air France-KLM für Österreich.

Die Flugverbindung zwischen den beiden Hauptstädten wurde am 20. April 1936 im Rahmen des damaligen „Blue Danube Express“ eingerichtet. Nach einer Unterbrechung durch den Zweiten Weltkrieg nahm KLM die Strecke am 31. Juli 1949 wieder auf und betreibt sie seither ohne Unterbrechung. Derzeit bedient die Airline die Route im Sommerflugplan bis zu viermal täglich ab dem Flughafen Wien-Schwechat. Über das Drehkreuz Amsterdam Schiphol bindet die Fluggesellschaft den österreichischen Markt an das globale Streckennetz der Muttergesellschaft Air France-KLM an. Gleichzeitig begeht die Konzernschwester Air France 2026 das 60-jährige Bestehen ihrer Direktverbindung zwischen Wien und Paris Charles de Gaulle, die seit dem 1. Juni 1966 bedient wird.

Die Präsenz der Franko-Niederländischen Luftfahrtgruppe auf dem österreichischen Markt steht im Kontext eines intensiven Wettbewerbs an europäischen Drehkreuzen. Neben der Anbindung an die Drehkreuze Amsterdam und Paris konkurrieren die Partnergesellschaften mit der Lufthansa-Gruppe, zu der der lokale Hub-Carrier Austrian Airlines gehört, sowie mit Billigfluggesellschaften auf Kurzstrecken. Für Air France-KLM bildet das Aufkommen an Transferpassagieren aus Österreich eine wichtige Grundlage, um die Auslastung auf Interkontinentalstrecken ab den Drehkreuzen Schiphol und Charles de Gaulle stabil zu halten.

Luftfahrtanalysten weisen jedoch darauf hin, dass die operative Abwicklung am Standort Amsterdam Schiphol durch kapazitäre Obergrenzen und administrative Einschränkungen der niederländischen Regulierungsbehörden gefordert bleibt. Fluggesellschaften stehen vor der Aufgabe, trotz fester Flugkontingente und steigender Entgelte an europäischen Großflughäfen eine gleichbleibende Pünktlichkeit und Profitabilität im Netzwerkverkehr sicherzustellen. Die langfristige Sicherung der Frequenzen von und nach Wien hängt somit maßgeblich von den Kapazitätsentscheidungen an den zentralen Drehkreuzen ab.

Werbung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

Werbung