September 9, 2026

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September 9, 2026

Ausländische Gäste steigern Kartenausgaben im Österreich-Tourismus

Der Zahlungsdienstleister Global Payments Österreich verzeichnete im Juli und August 2026 an seinen Akzeptanzterminals ein Ausgabenvolumen von 203 Millionen Euro durch ausländische Feriengäste. Dies entspricht einem Anstieg von sieben Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres und einem Zuwachs von mehr als elf Prozent im Vergleich zu 2024. Parallel dazu stieg die Gesamtzahl der erfassten Kartentransaktionen im Sommerreiseverkehr um zehn Prozent auf 3,46 Millionen Abwicklungen. Die Daten verdeutlichen eine sinkende Hemmschwelle bei der Nutzung bargeldloser Zahlungsmittel auch für kleinteilige Rechnungsbeträge im Gastgewerbe und Einzelhandel. Mit einem Ausgabenanteil von 94,7 Millionen Euro bildeten Urlauber aus Deutschland den stärksten Einzelmarkt im bargeldlosen Zahlungsverkehr, gefolgt von Niederländern mit 13,2 Millionen Euro und Gästen aus den USA mit 7,4 Millionen Euro. Hohe Zuwachsraten bei den Kartenausgaben registrierte der Zahlungsabwickler zudem bei Reisenden aus mittel- und osteuropäischen Staaten. So stieg das Transaktionsvolumen ungarischer Feriengäste seit 2024 um rund 45 Prozent auf 3,76 Millionen Euro. Laut Auswertungen von Global Payments und der Erste Bank gewinnt neben physischen Zahlkarten das mobile Bezahlen mittels Smartphone und Smartwatch im Tourismussektor weiter an Marktanteilen. Die kontinuierliche Verschiebung vom Bargeld zu digitalen Bezahlverfahren spiegelt den Strukturwandel in den europäischen Reisegebieten wider. Während Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe durch die breite Akzeptanz von Debit-, Kredit- und Mobilkonten Bearbeitungszeiten an den Kassen verkürzen können, erfordert die Infrastruktur laufende Investitionen in moderne POS-Terminals und Schnittstellen. Für die Händler entstehen durch die Abwicklung bargeldloser Zahlungen prozentuale und fixe Transaktionsgebühren, die bei geringen Rechnungsbeträgen die Margen im Dienstleistungssektor belasten. Branchenexperten betonen, dass die Daten eines einzelnen Terminalanbieters nur einen

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 Musical-Produktion Mamma Mia kommt im Februar 2027 nach Zürich

Die internationale Tournee der Musical-Produktion Mamma Mia macht vom 16. bis 28. Februar 2027 im Theater 11 in Zürich Station. Der Veranstalter FBM Entertainment zeigt die englischsprachige Originalversion mit deutschen Untertiteln für insgesamt 16 Vorstellungen. Die Ticketpreise für das Gastspiel in der Schweiz bewegen sich zwischen 47 und 157 Schweizer Franken. Die Buchgrundlage des Musicals stammt von Autorin Catherine Johnson, während die Musik auf den Kompositionen der ehemaligen ABBA-Mitglieder Benny Andersson und Björn Ulvaeus basiert. Das 1999 im Londoner West End uraufgeführte Stück gehört zu den kommerziell erfolgreichsten Bausatz-Musicals der Unterhaltungsindustrie. Nach Angaben der Tournee-Produzenten Littlestar Services und Universal Music Group hat die Show seit ihrer Premiere weltweit mehr als 70 Millionen Zuschauer in über 50 Produktionen erreicht. Der Standort Zürich wird im Rahmen von Tournee-Zyklen regelmäßig von internationalen Ensembles angesteuert, um die Nachfrage nach Originalfassungen im deutschsprachigen Raum zu bedienen. Die Ausrichtung von Großproduktionen im Theater 11 stellt Veranstalter und Betreiber vor betriebswirtschaftliche Herausforderungen. Angesichts hoher Festkosten für Logistik, Saalmiete und Tourneepersonal erfordert der Betrieb eine hohe Sesselauslastung über die gesamten Spieltage hinweg. Der Zürcher Kulturmarkt gilt zwar als kaufkräftig, weist jedoch durch ein dichtes Angebot an Gastspielen und Eigenproduktionen einen intensiven Wettbewerb im Segment der Live-Unterhaltung auf. Veranstaltungsanalysten verweisen darauf, dass die langfristige Ansetzung von Tournee-Terminen mehr als ein Jahr im Voraus ein fester Bestandteil der Vermarktung im Ticketsektor ist. Die Abhängigkeit von bekannten Marken-Titeln wie den Songs von ABBA verdeutlicht die Risikoaversioun vieler Veranstalter, die bei internationalen Gastspielen bevorzugt auf bewährte Stücke setzen. Die tatsächliche Wirtschaftlichkeit der

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Flughafen Nürnberg führt VR-Schulungen für Vorfeldpersonal ein

Der Flughafen Nürnberg erweitert sein Ausbildungskonzept für das Bodenpersonal und setzt beim Ramp Service auf Virtual-Reality-Technologie. Jährlich durchlaufen rund 50 neue Mitarbeiter im Abfertigungsbereich die Schulungen für Tätigkeiten auf dem Vorfeld, ergänzt durch regelmäßige Fortbildungen für das Bestands personal. Das neue Schulungsmodul wird zwischen dem theoretischen Unterricht und den praktischen Übungen am Flugzeug eingesetzt, um Arbeitsabläufe wie das Einwinken von Maschinen, den Umgang mit Gepäckförderbändern, das Anschließen von Bodenstromgeräten sowie Pushback-Manöver gefahrlos zu trainieren. Die technische Lösung für das virtuelle Training stammt von der Kölner Draxon GmbH, die sich auf Simulationen für die Bodenabfertigung an Verkehrsflughäfen spezialisiert hat. Die virtuellen Lerninhalte orientieren sich an den Vorgaben der International Air Transport Association (IATA) und ermöglichen es den Ausbildern, Lernfortschritte über eine zentrale Trainer-Plattform zu begleiten. Neben Regelabläufen werden im virtuellen Raum gezielt kritische Gefahrensituationen und Fehlerquellen eingespult, um die Entscheidungsfindung des Personals unter Stressbedingungen ohne Unfallrisiken oder Sachschäden an Flugzeugen zu schulen. Die Einführung der Simulationstechnik erfolgt vor dem Hintergrund hoher Sicherheitsanforderungen im Ground Handling sowie eines kontinuierlichen Bedarfs an qualifizierten Nachwuchskräften. Im Vorfeld- und Abfertigungsbetrieb führen Fehlverhalten oder mangelnde Absprachen zwischen Bodenpersonal und Cockpit immer wieder zu kostenintensiven Beschädigungen an Flugzeugrümpfen oder Fahrwerken. Zur Ergänzung der virtuellen Einheiten plant der Flughafen Nürnberg zudem die Anschaffung eines haptischen Übungscontainers, an dem das manuelle Be- und Entladen sowie das Andocken von Bodengeräten unter realen Bedingungen geübt werden kann. Luftfahrt- und Arbeitsschutzexperten werten den Einsatz von Virtual Reality im Ground Handling als zweckmäßige Ergänzung zur Reduzierung der Einarbeitungszeit und zur Steigerung der Arbeitssicherheit.

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Sortimentswechsel in der Bordverpflegung: Austrian Airlines führt Stiegl-Bier auf Flügen ein

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines stellt die Biermarke in ihrem Bordcatering um und serviert ab sofort die Salzburger Bierspezialität Stiegl-Goldbräu auf ihren Flügen. Das Vollbier wird in allen Reiseklassen der Langstrecke – Business, Premium Economy und Economy Class – sowie in der Business Class auf Kurz- und Mittelstrecken im regulären Getränkeangebot bereitgestellt. Für den Einsatz an Bord wurde eine rot gestaltete 0,33-Liter-Dose entworfen, die das Markenbild der Airline aufgreift. Mit der Vereinbarung ersetzt die zur Lufthansa-Gruppe gehörende Fluggesellschaft den bisherigen Brauereipartner Gösser an Bord. Der Wechsel ist Teil der Produktpolitik von Austrian Airlines, regionale Lebensmittel- und Getränkemarken im Verpflegungskonzept zu verankern. Laut Angaben von Stiegl-Chefbraumeister Christian Pöpperl zielt die Kooperation darauf ab, die Salzburger Brauereimarke auf internationalen Strecken im Passagierverkehr zu präsentieren und die Sichtbarkeit im Bordgeschäft zu erhöhen. Die Umstellung im Getränkesortiment erfolgt vor dem Hintergrund eines intensiven Wettbewerbs im europäischen Luftverkehr, bei dem Fluggesellschaften versuchen, sich über spezifische Servicekomponenten und regionale Verpflegungsangebote zu profilieren. Die Einbindung österreichischer Traditionsmarken im Catering bildet für Austrian Airlines ein Element zur Differenzierung gegenüber Mitbewerbern am Drehkreuz Wien-Schwechat. Durch die Belieferung der Flotte sichert sich die Privatbrauerei Stiegl einen festen Abnehmer im gehobenen Verpflegungssegment. Branchenexperten verweisen jedoch darauf, dass die Anpassung des Bordcaterings in der Economy Class auf Kurzstrecken eng begrenzt bleibt, da dort bei vielen europäischen Airlines kostenpflichtige Inflight-Konzepte dominieren. Zudem sind Logistik und Lieferketten für Bordgetränke an strenge Gewichts- und Platzvorgaben im Flugzeugbau gebunden. Der wirtschaftliche Erfolg der Partnerschaft hängt somit maßgeblich von der effizienten Abwicklung im Catering-Hub und der Akzeptanz

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McDonald’s Österreich führt neue Kaltgetränkeplattform ein

Die Systemgastronomie-Kette McDonald’s Österreich verändert das Angebot an ihren McCafé-Standorten und führt mit Wirkung zum 9. September 2026 eine überarbeitete Getränkepalette ein. Das Sortiment umfasst acht neue alkoholfreie Kaltgetränke, die in vier Kategorien eingeteilt sind: kohlensäurefreie Fruchtgetränke, kohlensäurehaltige Mischgetränke auf Limonadenbasis, koffeinhaltige Energiegetränke sowie gekühlte Kaffee- und Matcha-Spezialitäten. Nach Angaben von Klaus Schmäing, Chief Marketing Officer des Unternehmens in Österreich, reagiert die Kette damit auf veränderte Konsumgewohnheiten und eine steigende Nachfrage nach alkoholfreien Alternativen mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Das neue Produktangebot setzt sich aus verschiedenen Zutaten wie Fruchtsirupen, Tapioka-Kügelchen, Red Bull sowie zuckerfreien Limonaden zusammen. Es steht flächendeckend in den österreichischen Filialen zur Verfügung, wobei der Umfang je nach Restaurantformat zwischen sechs und acht Varianten variiert. Der Verkauf erfolgt ganztägig über die hauseigenen Bestellkanäle wie Verkaufstheken, SB-Terminals, Drive-in-Schalter und mobile Apps. Vom Lieferservice McDelivery sind die Produkte vorerst ausgenommen. Das Unternehmen stellt bei mehreren Rezepturen zuckerfreie sowie pflanzliche Optionen auf Haferbasis zur Auswahl. Mit der Einführung der Plattform verfolgt das Gastronomieunternehmen das Ziel, den durchschnittlichen Bonwert pro Kunde zu steigern und zusätzliche Zielgruppen außerhalb der regulären Hauptmahlzeiten anzusprechen. Getränke im Systemgastronomie-Segment weisen im Vergleich zu Speisen eine hohe Ertragsmarge auf, wodurch der Verkauf innovativer Mischgetränke zur Marge des Filialnetzes beiträgt. Der Trend zu alkoholfreien Trendgetränken wird in der Branche zunehmend genutzt, um die Kundenfrequenz in den nachmittäglichen Nebenzeiten zu erhöhen. Branchenbeobachter merken jedoch an, dass die Erweiterung der Produktpalette die betrieblichen Abläufe in den Küchen und McCafé-Bereichen komplexer gestaltet. Das Mischen vielteiliger Rezepturen mit Sirupen, Fruchtsaucen und Schaumtoppings erhöht den Zeitaufwand

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Ontic kauft britischen Kompasshersteller SIRS Navigation

Der internationale Luftfahrtausrüster Ontic hat die Übernahme des britischen Spezialherstellers SIRS Navigation bekannt gegeben. Das in der englischen Grafschaft Kent ansässige Zielunternehmen entwickelt und produziert seit über 60 Jahren magnetische Standby-Kompasse für den zivilen und militärischen Flugzeugbau. Die Erzeugnisse des Anbieters finden sich auf zahlreichen Plattformen der kommerziellen Luftfahrt, der Geschäftsluftfahrt sowie in Hubschraubern. Zum Produktportfolio gehören neben der Erstausrüstung für Flugzeughersteller auch die Ersatzteilversorgung und Reparaturdienstleistungen für den weltweiten Aftermarket. Mit dem Vollzug der Transaktion erweitert der Konzern Ontic sein Angebot an lizenzierten Eigenprodukten im Nischensegment der analogen Notfallinstrumentierung. Die von SIRS Navigation gefertigten Baugruppen basieren ursprünglich auf Konstruktionen von GE Aerospace, die im Laufe der Jahre eigenständig weiterentwickelt wurden. Ontic betreibt weltweit zehn Standorte mit mehr als 1.900 Mitarbeitern und hat sich darauf spezialisiert, etablierte Komponentenlinien sowie geistiges Eigentum von großen Erstausrüstern zu übernehmen und deren langfristige Betreuung für Betreiber und Flotten aufrechtzuerhalten. Nach Angaben der Unternehmensführungen um Ontic-Chef JC Gallagher und Maisie Bylett, der kaufmännischen Leiterin von SIRS Navigation, soll der Standort in Kent in die globale Konzerninfrastruktur integriert werden. Die Einbindung in das Netz von Ontic ermöglicht dem bisherigen Kleinunternehmen den Zugriff auf erweiterte Kapazitäten bei der Instandhaltung und Logistik. Gleichzeitig sichert sich der Mutterkonzern stabile Einnahmen aus dem Ersatzteilgeschäft, da magnetische Notstromkompasse als sicherheitskritische Instrumente vorgeschriebene Bestandteile der Mindestausrüstung in der Verkehrsfliegerei bleiben. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Konsolidierung im Bereich spezialisierter Ausrüstungshersteller den Druck auf traditionelle Kleinbetriebe in der Luftfahrtlieferkette widerspiegelt. Die steigenden Anforderungen an weltweite Supportnetze und Zertifizierungsprozesse erschweren es unabhängigen Anbietern, rein

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Piloten und Flugbegleiter betroffen: Wizz Air plant Stellenabbau in Rumänien

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air bereitet in Rumänien eine Reduzierung ihrer Belegschaft vor. Nach Informationen aus internen Unternehmensdokumenten steht ein Abbau von bis zu 172 Arbeitsplätzen im Raum, was knapp zehn Prozent der insgesamt rund 1.892 Beschäftigten des Anbieters im Nachbarland entspricht. Betroffen von den Maßnahmen sind ausschließlich operative, nicht-leitende Positionen im Flugdienst, darunter Piloten, Copiloten und Flugbegleiter an mehreren Basisstandorten wie Craiova, Bukarest, Iași und Cluj. Parallel zu den Kündigungsplänen äußert die Führung des Unternehmens Interesse an einer Übernahme von Streckenrechten der staatlichen rumänischen Fluggesellschaft Tarom, was bei der dortigen Führung auf deutliche Ablehnung stößt. Gleichzeitig führen Vertreter der Fluggesellschaft Gespräche mit der ungarischen Regierung über den Ausbau des Flugbetriebs an den Standorten Budapest und Debrecen, wobei regulatorische Vorgaben zum Nachtflugbetrieb im Mittelpunkt stehen. Umfang der Personalmaßnahmen an den rumänischen Standorten Die vorgesehenen Einschnitte beim fliegenden Personal verteilen sich auf mehrere operative Stützpunkte des Unternehmens in Rumänien. Auf den Listen für den Stellenabbau stehen nach vorliegenden Daten mehr als 150 Stellen für Piloten und Erste Offiziere sowie über 120 Positionen im Kabinenbereich. Der am stärksten betroffene Standort ist Craiova mit voraussichtlich 47 Streichungen, gefolgt von Bukarest mit 46 und Iași mit 44 betroffenen Arbeitsplätzen. Am Standort Klausenburg sieht die Planung den Wegfall von 36 Stellen vor, darunter fünf Kapitäne, sechs Erste Offiziere, sechs leitende Flugbegleiter sowie 19 Flugbegleiter. Als Hauptkriterien für die Auswahl des betroffenen Personals hat das Management in erster Linie die Ergebnisse der letzten jährlichen Leistungsbeurteilung festgelegt. Bei gleicher Qualifikation und Bewertung soll die Dauer der Betriebszugehörigkeit

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Avolta akzeptiert Stablecoin-Zahlungen am Flughafen Zürich

Der Reiseshopping-Betreiber Avolta hat am Flughafen Zürich ein Pilotprojekt für Bezahlvorgänge mit der Digitalwährung USDC gestartet. Im Duty-Free-Geschäft auf Ebene 2 können Kunden Einkäufe ab sofort direkt über ein digitales Wallet abwickeln. Der Zahlungs-Checkout nutzt die Base-Blockchain und wird über das Scannen eines QR-Codes an der Kasse eingeleitet. Die technische Konzeption und Umsetzung des Systems erfolgte durch das Beratungs- und Softwareunternehmen DevelopX, das die Infrastruktur für die direkte Anbindung an die Kassensysteme entwickelt hat. Im Unterschied zu herkömmlichen Kartenzahlungen erfolgt die Abwicklung ohne dazwischengeschaltete Kreditkartennetzwerke, Banken oder Zahlungsdienstleister. Die Transaktion wird direkt zwischen dem Wallet des Käufers und dem Konto des Händlers abgewickelt, während automatische Compliance-Prüfungen im Hintergrund ablaufen. Für Reisende entfallen bei dieser Bezahlform die üblichen Gebühren für Auslandseinsätze und Währungsumrechnungen. Auf Seiten des Händlers verkürzt sich die Zeit bis zur Gutschrift des Verkauferlöses von mehreren Tagen auf wenige Minuten. Avolta testet mit dem Vorhaben die Praxistauglichkeit von Kryptowährungen im regulären Tagesgeschäft stark frequentierter Flughafenstandorte. Das Unternehmen betreibt weltweit rund 5.100 Verkaufsstellen in mehr als 70 Ländern und nutzt den Flughafen Zürich als Testfeld für digitale Bezahlverfahren. Die Erprobung soll Aufschluss darüber geben, wie sich das System bei Schichtwechseln, Warenrückgaben und hohem Kundenaufkommen im laufenden Betrieb bewährt. Branchenkenner weisen darauf hin, dass die Akzeptanz von Stablecoins im stationären Einzelhandel vor allem von der Kursstabilität, den schwankenden Netzwerkgebühren der zugrundeliegenden Blockchain und der Benutzerfreundlichkeit der Wallets abhängt. Zudem stellt die Einhaltung geldwäscherechtlicher Vorgaben an internationalen Verkehrsknotenpunkten erhöhte Anforderungen an die Transaktionsüberwachung. Ob sich die Blockchain-Abwicklung im Reiseeinzelhandel flächendeckend durchsetzt, hängt

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Swiss nimmt tägliche Linienflüge nach Dubai wieder auf

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines nimmt am 27. Oktober 2026 die tägliche Linienverbindung zwischen Zürich und Dubai wieder in ihren regulären Flugplan auf. Die Flüge werden unter den Flugnummern LX242 und LX243 abwickelt. Im bevorstehenden Winterflugplan kommt auf dieser Strecke überwiegend ein Langstreckenflugzeug vom Typ Airbus A340-300 zum Einsatz. Durch die Verwendung dieses Flugzeugmusters steht den Passagieren neben der First, Business und Economy Class auch die dreiklassige Bestuhlung inklusive der Premium Economy Class zur Verfügung. Die Wiederaufnahme der Verbindung erfolgt mit einer zweitägigen Verzögerung gegenüber der ursprünglichen Planung. Die für den 25. und 26. Oktober vorgesehenen Flüge wurden aus operativen Gründen gestrichen. Betroffene Passagiere werden laut Unternehmensangaben benachrichtigt und auf alternative Verbindungen im Netz der Lufthansa-Gruppe umgebucht. Die Sicherheits- und Netzplanteams der Fluggesellschaft bewerten die Lage im Nahen Osten kontinuierlich in enger Abstimmung mit den Schweizer Luftfahrtbehörden sowie den Experten des Mutterkonzerns, um auf veränderte Rahmenbedingungen in der Region reagieren zu können. Die Wiederaufnahme der Flüge nach Dubai spiegelt die anhaltende Nachfrage im Passagierverkehr zwischen der Schweiz und den Vereinigten Arabischen Emiraten wider. Für das Drehkreuz Zürich bildet die Anbindung an die Golfregion einen wichtigen Baustein zur Sicherung von Umsteigerströmen im Langstreckennetz. Auf der Route von Zürich nach Dubai steht Swiss in direktem Wettbewerb mit der Golf-Fluggesellschaft Emirates, die den Kurs mit Großraumflugzeugen bedient. Mit dem Einsatz des Airbus A340 versucht die Schweizer Airline, Marktanteile im Geschäfts- und Premium-Reisesegment zu sichern. Luftfahrtanalysten weisen jedoch darauf hin, dass der Einsatz des vierstrahligen Airbus A340-300 betriebswirtschaftliche Herausforderungen birgt. Das Flugzeugmodell

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Flottenmodernisierung und Kapazitätsanpassung im Interkontinentalverkehr der Lufthansa

Die Deutsche Lufthansa AG strebt im Rahmen ihrer geschäftlichen Ausrichtung bis zum Jahr 2030 eine operative Marge zwischen acht und zehn Prozent an. Als ein wesentlicher Faktor für das Erreichen dieses Renditeziels gilt die schrittweise Einführung des Kabinenkonzepts Allegris auf der Langstrecke. Nach Verzögerungen bei Zulassung und Produktion verzeichnet der Konzern im laufenden Betrieb auf den damit ausgestatteten Strecken eine erhöhte Zahlungsbereitschaft im Premiumsegment. Vor dem Hintergrund der Buchungsentwicklung prüft das Unternehmen eine Anpassung der Bestuhlung für künftig auszuliefernde Langstreckenflugzeuge, um den Anteil an höherpreisigen Sitzplätzen weiter zu steigern. Im Oktober 2026 erwartet die Fluggesellschaft das erste Exemplar des Airbus A350-1000 am Drehkreuz München. Das mit knapp 74 Metern Länge größte Modell der A350-Baureihe wird ab Werk mit der neuen Kabinenausstattung ausgeliefert und ist für eine Gesamtkapazität von 300 Passagieren ausgelegt, womit der Fokus klar auf den gehobenen Beförderungsklassen liegt. Entwicklung des Kabinenlayouts und Verteilung der Beförderungsklassen Die Konfiguration der ersten A350-1000 verdeutlicht die stärkere Gewichtung höherer Ticketkategorien im Vergleich zu früheren Flottengenerationen. Der Sitzplan sieht Aufteilungsmöglichkeiten für bis zu vier Gäste in der First Class vor, während sich die Business Class über 49 Sitzplätze erstreckt. In der Premium Economy Class sind 35 Plätze vorgesehen. Im direkten Vergleich zu den bereits eingesetzten Mustern des Typs A350-900 mit Vier-Klassen-Bestuhlung bedeutet dies einen Zuwachs von jeweils elf Sitzplätzen in der Business Class und der Premium Economy Class. In der Standard-Klasse, der Economy Class, werden im A350-1000 bis zu 212 Passagiere untergebracht. Das sind ebenfalls elf Plätze mehr als in der kleineren Variante

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