September 9, 2026

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September 9, 2026

Neues Nachtzugangebot von Travelski verbindet die Niederlande und Belgien mit den französischen Alpen

Der französische Reiseveranstalter Travelski führt in der Wintersaison 2026/2027 eine neue wöchentliche Nachtzugverbindung zwischen den Niederlanden, Belgien und den französischen Alpen ein. Der sogenannte Travelski Night Express wird im Auftrag des zur Unternehmensgruppe Compagnie des Alpes gehörenden Anbieters vom Eisenbahnverkehrsunternehmen Pegasus Trains betrieben. Die Verbindung startet am Freitagabend in Amsterdam und steuert über Zwischenstopps in Rotterdam, Antwerpen und Brüssel-Süd die Zielbahnhöfe Moûtiers, Aime-la-Plagne und Bourg-Saint-Maurice im Tarentaise-Tal an. Von dort aus schließen Busanbindungen an die umliegenden Wintersportorte an. Der Fahrplan sieht die erste Abfahrt für den 18. Dezember 2026 vor, während die letzten Fahrten der Saison für Ende März 2027 terminiert sind. Das Angebot richtet sich an Wintersportler, die eine direkte Bahnverbindung ohne Umstieg in die französischen Skigebiete nutzen möchten. Fahrplanstrukturen und Anbindung der Wintersportregionen Die zeitliche Ansetzung des Zuges ist darauf ausgerichtet, Fahrgästen zusätzliche Skitage vor Ort zu ermöglichen. Der Travelski Night Express verlässt den Hauptbahnhof Amsterdam jeweils am Freitagabend und erreicht das Tarentaise-Tal am Samstagmorgen. Die Rückfahrten treten die Züge jeweils am Samstagabend in den Alpen an, sodass die Ankunft in Belgien und den Niederlanden am Sonntagmorgen erfolgt. Durch dieses Schema erhalten Reisende die Möglichkeit, sowohl den Samstag der Ankunft als auch den Samstag der Abreise vollständig für Aktivitäten in den Skigebieten zu nutzen. Die Zielbahnhöfe Moûtiers, Aime-la-Plagne und Bourg-Saint-Maurice fungieren als zentrale Umsteigepunkte im Tarentaise-Tal. Von diesen Bahnhöfen aus werden organisierte Transferbusse eingesetzt, die die Passagiere in nahegelegene Wintersportorte wie Les Menuires, Val Thorens, Méribel, Courchevel, La Plagne, Les Arcs und Tignes befördern. Das Tarentaise-Tal zählt zu

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Flughafen Zürich AG veranstaltet Berufstage im November 2026

Die Flughafen Zürich AG führt vom 2. bis 8. November 2026 gemeinsam mit zwölf Partnerunternehmen eine Aktionswoche zur Berufsorientierung durch. An der Großveranstaltung beteiligen sich maßgebliche Akteure des Standorts, darunter die Fluggesellschaften Swiss, Edelweiss und Helvetic Airways, der Flugsicherungsdienstleister Skyguide, der Wartungsbetrieb SR Technics sowie die Bodenabfertiger Swissport und dnata. Ziel der Initiative ist es, Schülern vor der Berufswahl und wechselwilligen Fachkräften einen Einblick in die operativen Abläufe und die unterschiedlichen Berufsbilder des Standorts zu bieten. Das Programm umfasst betriebliche Führungen hinter die Kulissen der Logistik- und Instandhaltungshallen, Präsentationen zu Ausbildungswegen sowie ein am 7. November 2026 terminiertes Format zur direkten Kontaktaufnahme auf der Zuschauerterrasse B. Neben den aviatischen Kernbereichen präsentieren auch Dienstleister aus den Sektoren Retail, Gastronomie und Gebäudemanagement wie Dufry, Autogrill und ISS ihre Beschäftigungsmodelle. Am Flughafen Zürich sind in rund 300 ansässigen Firmen insgesamt etwa 35.000 Mitarbeiter beschäftigt, womit das Areal zu den größten zusammenhängenden Arbeitsstätten der Region zählt. Die Ausrichtung der Berufstage erfolgt vor dem Hintergrund eines anhaltenden Personalbedarfs in der gesamten Luftfahrtbranche. Nach den operativen Verwerfungen und Engpässen der vergangenen Jahre stehen Abfertigungsbetriebe, Sicherheitsdienstleister und Instandhaltungsunternehmen vor der Aufgabe, vakante Stellen in Schicht- und Infrastrukturbetrieben dauerhaft zu besetzen. Der direkte Austausch vor Ort soll Hürden im Bewerbungsprozess abbauen und den Nachwuchsbedarf für den Boden- und Flugbetrieb langfristig sichern. Branchenbeobachter verweisen jedoch darauf, dass die Personalgewinnung in der Luftfahrtbranche weiterhin durch spezifische Rahmenbedingungen erschwert wird. Unregelmäßige Arbeitszeiten, Schichtdienste an Wochenenden und Feiertagen sowie komplexe Sicherheitsüberprüfungen vor der Arbeitsaufnahme dämpfen das Interesse potenzieller Bewerber. Die Wirkung rein

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Kritik an geplanten Steueränderungen auf den Malediven für ausländische Reiseveranstalter

Der Deutsche Reiseverband übt scharfe Kritik an den Plänen der Regierung der Malediven, die nationale Güter- und Dienstleistungssteuer ab dem 1. Oktober 2026 auf ausländische Reiseveranstalter und Reisebüros auszuweiten. Die gesetzliche Grundlage für diese Neuregelung wurde erst am 31. August 2026 verabschiedet. Durch die Reform sollen künftig auch Buchungs- und Vermittlungsleistungen für Unterkünfte, Verpflegung, Transporte und weitere touristische Angebote einer zusätzlichen Besteuerung unterliegen. Der Verband warnt vor erheblichen administrativen Hürden, unklärbaren Rechtsfragen und finanziellen Belastungen für die Reisebranche, da viele Pakete für die anstehende Wintersaison bereits verkauft und fest kalkuliert sind. In Abstimmung mit europäischen Partnerverbänden wird daher eine Verschiebung des Inkrafttretens sowie die Schaffung klarer Übergangsregelungen gefordert. Rechtliche Grundlagen und Zeitplan der Steuerreform Die Entscheidung der maledivischen Gesetzgebung sieht vor, die Abgabe der Goods and Services Tax künftig auch auf ausländische Akteure im Vertriebssystem von Reisen anzuwenden. Bisher konzentrierte sich das maledivische Steuersystem im Tourismussektor primär auf die Direktbesteuerung von lokalen Leistungsträgern wie Hotels, Resorts und Transportunternehmen vor Ort. Mit der Neuregelung werden jedoch sämtliche Erlöse erfasst, die durch die Vermittlung und den Verkauf maledivischer Reiseleistungen im Ausland entstehen. Der enge zeitliche Rahmen zwischen der Verabschiedung des Gesetzes Ende August und dem geplanten Inkrafttreten Anfang Oktober stößt in der Reisebranche auf Unverständnis. Wirtschaftswissenschaftliche Analysen zur Touristikfinanzierung weisen darauf hin, dass die Vorlaufzeiten für die Kalkulation von Pauschalreisen üblicherweise sechs bis zwölf Monate betragen. Die extrem kurze Frist von wenigen Wochen lässt den betroffenen Unternehmen kaum Spielraum für eine Anpassung ihrer Buchungssysteme, Vertragswerke und Preiskalkulationen. Folgen für bereits verkaufte Reisen

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ÖAMTC-Untersuchung bestätigt kritische Schwelle bei Winterreifenprofilen

Der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC) hat gemeinsam mit internationalen Partnerorganisationen eine vergleichende Untersuchung zum Verschleißverhalten von Winterreifen durchgeführt. Die Tests bestätigen die Praxisrelevanz der in Österreich gesetzlich vorgeschriebenen Mindestprofiltiefe von vier Millimetern für Winterreifen. Nach den Ergebnissen der Prüfingenieure verlieren Reifen ab dieser Schwelle messbar an Sicherheitsreserven. Während die gesetzliche Regelung in Deutschland lediglich eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern verlangt, zeigt die Messreihe, dass der Leistungseinbruch bereits bei vier Millimetern Restprofil einsetzt. Für die Untersuchung testeten die Experten fünf gängige Winterreifenmodelle verschiedener Preissegmente im Neuzustand sowie mit künstlich auf vier und zwei Millimeter abgefahrenem Profil. Entgegen weitverbreiteter Annahmen traten die gravierendsten Einbußen bei der Fahrstabilität und beim Bremsweg nicht auf verschneiter oder vereister Fahrbahn auf, sondern bei Regennässe und Aquaplaning. Bei vier Millimetern Restprofil sank die Wasserverdrängungskapazität im Durchschnitt um bis zu 25 Prozent gegenüber dem Neuzustand. Bei einem Restprofil von zwei Millimetern verringerte sich die Abflussleistung der Profilrillen um mehr als 50 Prozent, was das Risiko des Aufschwimmens auf feuchter Fahrbahn deutlich erhöht. ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl verweist darauf, dass die feinen Lamellen von Winterreifen primär für die Haftung auf Schnee konstruiert sind und mit abnehmender Profiltiefe deutlich weniger Wasser ableiten können als Sommerreifen mit breiten Längsrillen. Die Messungen verdeutlichen zudem, dass hochwertige Premiumreifen den physischen Verschleiß nicht durch fortschrittliche Gummimischungen kompensieren können. Selbst Modelle der oberen Preisklasse verloren bei nachlassender Profiltiefe ihre Leistungsvorteile gegenüber Neureifen aus dem Budgetsegment. Verbraucherschützer und Mobilitätsexperten werten die Studienergebnisse als Beleg für die Notwendigkeit regelmäßiger Kontrollen durch die Fahrzeughalter. Gleichzeitig steht

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Drohender Streik von knapp 17.000 Ingenieuren und Technikern gefährdet die Fertigung bei Boeing

Der US-amerikanische Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing steht vor einer neuen operativen Zerreißprobe. Ende August lehnte die Belegschaft der Ingenieure und technischen Mitarbeiter das vorgelegte Tarifangebot des Unternehmens mit großer Mehrheit ab. In einer Urabstimmung, die von der Gewerkschaft Society of Professional Engineering Employees in Aerospace (SPEEA) organisiert wurde, stimmten 88 Prozent der stimmberechtigten Einheiten im Bereich Professional Unit sowie 90 Prozent im Bereich Technical Unit gegen die Beschlussvorlage der Unternehmensführung. Damit erteilten die Beschäftigten zugleich die Ermächtigung für einen Streik, der bereits am 7. Oktober 2026 beginnen könnte. Das Votum erfolgt knapp zwei Jahre nach einem 53-tägigen Ausstand der Industriemechaniker, der die Produktion in den Werkshallen lahmgelegt hatte. Der nun drohende Arbeitskampf im Angestellten- und Entwicklungsbereich birgt jedoch Risiken für die behördliche Zulassung und die Aufrechterhaltung der Fertigungsketten. Spannungen zwischen Belegschaft und Konzernleitung An der Abstimmung im August beteiligten sich über 92 Prozent der stimmberechtigten Gewerkschaftsmitglieder. Konkret lehnten 64,25 Prozent der rund 13.000 Mitglieder umfassenden Professional Unit und 71,87 Prozent der etwa 4.000 Personen zählenden Technical Unit die Vorschläge des Managements ab. Obwohl die Verhandlungskommission der SPEEA die Vertragsentwürfe zunächst eingebracht hatte, verweigerte die Basis die Zustimmung. Als Hauptgründe für die Ablehnung wurden eine Stagnation bei den Grundgehältern, Regelungen zu verpflichtenden Überstunden von bis zu 112 Stunden pro Quartal sowie starre Präsenzvorgaben am Arbeitsplatz genannt, die den gestiegenen Lebenshaltungskosten in der Region Pacific Northwest nicht ausreichend Rechnung tragen. Nach dem negativen Votum kündigte der leitende Ingenieur Ben Nimmergut die Aktivierung eines betrieblichen Notfallplans an. Der Konzern zog zuvor zugesagte Prämien

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Jubiläum im Flugverkehr: KLM feiert 90 Jahre Verbindung zwischen Wien und Amsterdam

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines hat das 90-jährige Bestehen ihrer Linienverbindung zwischen Wien und Amsterdam begangen. Der Anlass wurde im Rahmen einer Veranstaltung im Museum für angewandte Kunst (MAK) in Wien gefeiert, an der Vertreter aus Diplomatie, Wirtschaft und Medien teilnahmen. Unter den Gästen befanden sich der Botschafter des Königreichs der Niederlande in Österreich, Peter Potman, die Generaldirektorin des MAK, Lilli Hollein, sowie Guido Hackl, Vertriebsleiter von Air France-KLM für Österreich. Die Flugverbindung zwischen den beiden Hauptstädten wurde am 20. April 1936 im Rahmen des damaligen „Blue Danube Express“ eingerichtet. Nach einer Unterbrechung durch den Zweiten Weltkrieg nahm KLM die Strecke am 31. Juli 1949 wieder auf und betreibt sie seither ohne Unterbrechung. Derzeit bedient die Airline die Route im Sommerflugplan bis zu viermal täglich ab dem Flughafen Wien-Schwechat. Über das Drehkreuz Amsterdam Schiphol bindet die Fluggesellschaft den österreichischen Markt an das globale Streckennetz der Muttergesellschaft Air France-KLM an. Gleichzeitig begeht die Konzernschwester Air France 2026 das 60-jährige Bestehen ihrer Direktverbindung zwischen Wien und Paris Charles de Gaulle, die seit dem 1. Juni 1966 bedient wird. Die Präsenz der Franko-Niederländischen Luftfahrtgruppe auf dem österreichischen Markt steht im Kontext eines intensiven Wettbewerbs an europäischen Drehkreuzen. Neben der Anbindung an die Drehkreuze Amsterdam und Paris konkurrieren die Partnergesellschaften mit der Lufthansa-Gruppe, zu der der lokale Hub-Carrier Austrian Airlines gehört, sowie mit Billigfluggesellschaften auf Kurzstrecken. Für Air France-KLM bildet das Aufkommen an Transferpassagieren aus Österreich eine wichtige Grundlage, um die Auslastung auf Interkontinentalstrecken ab den Drehkreuzen Schiphol und Charles de Gaulle

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