Neue Getränke (Foto: McDonald's Österreich).
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McDonald’s Österreich führt neue Kaltgetränkeplattform ein

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Die Systemgastronomie-Kette McDonald’s Österreich verändert das Angebot an ihren McCafé-Standorten und führt mit Wirkung zum 9. September 2026 eine überarbeitete Getränkepalette ein.

Das Sortiment umfasst acht neue alkoholfreie Kaltgetränke, die in vier Kategorien eingeteilt sind: kohlensäurefreie Fruchtgetränke, kohlensäurehaltige Mischgetränke auf Limonadenbasis, koffeinhaltige Energiegetränke sowie gekühlte Kaffee- und Matcha-Spezialitäten. Nach Angaben von Klaus Schmäing, Chief Marketing Officer des Unternehmens in Österreich, reagiert die Kette damit auf veränderte Konsumgewohnheiten und eine steigende Nachfrage nach alkoholfreien Alternativen mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen.

Das neue Produktangebot setzt sich aus verschiedenen Zutaten wie Fruchtsirupen, Tapioka-Kügelchen, Red Bull sowie zuckerfreien Limonaden zusammen. Es steht flächendeckend in den österreichischen Filialen zur Verfügung, wobei der Umfang je nach Restaurantformat zwischen sechs und acht Varianten variiert. Der Verkauf erfolgt ganztägig über die hauseigenen Bestellkanäle wie Verkaufstheken, SB-Terminals, Drive-in-Schalter und mobile Apps. Vom Lieferservice McDelivery sind die Produkte vorerst ausgenommen. Das Unternehmen stellt bei mehreren Rezepturen zuckerfreie sowie pflanzliche Optionen auf Haferbasis zur Auswahl.

Mit der Einführung der Plattform verfolgt das Gastronomieunternehmen das Ziel, den durchschnittlichen Bonwert pro Kunde zu steigern und zusätzliche Zielgruppen außerhalb der regulären Hauptmahlzeiten anzusprechen. Getränke im Systemgastronomie-Segment weisen im Vergleich zu Speisen eine hohe Ertragsmarge auf, wodurch der Verkauf innovativer Mischgetränke zur Marge des Filialnetzes beiträgt. Der Trend zu alkoholfreien Trendgetränken wird in der Branche zunehmend genutzt, um die Kundenfrequenz in den nachmittäglichen Nebenzeiten zu erhöhen.

Branchenbeobachter merken jedoch an, dass die Erweiterung der Produktpalette die betrieblichen Abläufe in den Küchen und McCafé-Bereichen komplexer gestaltet. Das Mischen vielteiliger Rezepturen mit Sirupen, Fruchtsaucen und Schaumtoppings erhöht den Zeitaufwand pro Bestellung, was in Stoßzeiten zu längeren Wartezeiten an den Ausgabestellen führen kann. Zudem stehen hochverarbeitete Trendgetränke aufgrund ihres oft hohen Zuckergehalts und der Zusatzstoffe im Spannungsfeld zu den allgemeinen gesundheitspolitischen Debatten über die Ernährungsgewohnheiten von Jugendlichen.

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