Boeing 737-Max-8 (Foto: Salzburg Airport Presse).
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Flydubai überschreitet Schwelle von 100 Flugzeugen

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Die staatliche Fluggesellschaft Flydubai verzeichnet einen Zuwachs in ihrer Flottenstärke und überschreitet im Laufe des Jahres 2026 die Marke von 100 aktiven Verkehrsflugzeugen.

Nach Angaben des Unternehmens vom 15. September 2026 nimmt der Carrier im Jahresverlauf elf weitere Maschinen des Herstellers Boeing in Betrieb, darunter sieben Boeing 737-9 Max und vier Boeing 737-8 Max. Die Flottenerneuerung dient dem schrittweisen Ausgleich älterer Einheiten des Typs Boeing 737-800 sowie der Bereitstellung zusätzlicher Sitzplatzkapazitäten auf bestehenden Streckennetzverbindungen über das Drehkreuz am Flughafen Dubai (DXB).

Parallel zu den Neuauslieferungen startet die Fluggesellschaft ein Umbauprogramm für bestehende Kabinenräume in Teilen ihrer Boeing 737 Max-Flotte. Innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten sollen insgesamt 21 Flugzeuge, die bislang mit verstellbaren Business-Class-Sitzsystemen betrieben wurden, mit flach liegenden Liegesitzen nachgerüstet werden. Zudem wird die Bestuhlung in den Flugzeugen des Typs Boeing 737-9 Max auf 16 Plätze in der Business Class und 156 Plätze in der Economy Class ausgelegt. Ergänzend sieht das Programm den Austausch der bisherigen Handgepäckfächer durch größere Gepäcksysteme vor, um die Kapazität pro Fach von vier auf sechs Standardgepäckstücke zu erhöhen.

Die Fokussierung auf den Ausbau der Premium-Kapazitäten verdeutlicht den Versuch der Fluggesellschaft, den Anteil von Passagieren in höheren Preisklassen auf Lang- und Mittelstrecken zu steigern. Mit der Vergrößerung des Business-Class-Segments reagiert Flydubai auf die veränderten Nachfragemuster im Zubringerverkehr für die Schwestergesellschaft Emirates. Das engmaschige Codeshare-Abkommen zwischen den beiden staatlichen Flugbetreibern erfordert eine stärkere Produktangleichung, da internationale Passagiere am Drehkreuz Dubai vermehrt auf Strecken zu Sekundärzielen im Nahen Osten, Zentralasien und Südosteuropa umsteigen.

Luftfahrtanalysten betonen jedoch, dass die veränderte Sitzkonfiguration mit einer Reduzierung oder Umverteilung von Kapazitäten im dicht bestuhlten Economy-Bereich einhergeht, was die Ertragsrechnung pro Flug beeinflusst. Zudem hängt der zeitliche Rahmen der Kabinennachrüstungen stark von der fristgerechten Zulieferung von Sitzkomponenten und Bauteilen der Flugzeughersteller ab. Produktionsverzögerungen in den globalen Lieferketten stellen somit einen Unsicherheitsfaktor dar, der die angestrebte Produktkonsolidierung innerhalb der Flotte verzögern kann.

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