Eröffnung der Kaiser Wiesn (Foto: Andreas Reitmayer).
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Fünfte Ausgabe im Prater: Wiener Kaiser Wiesn eröffnet 18-tägigen Veranstaltungszeitraum

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Auf der Kaiserwiese im Wiener Prater hat die fünfte Ausgabe des Volksfests Wiener Kaiser Wiesn begonnen.

Die bis zum 11. Oktober dauernde Großveranstaltung umfasst ein 18-tägiges Programm mit rund 150 Konzerten in drei Festzelten, fünf Almen sowie einem freizügig zugänglichen Hüttendorf. Die Eröffnung erfolgte nach einem Traditionsumzug durch den Prater mit dem offiziellen Fassanstich durch Vertreter der Wiener Stadtpolitik und der Praterverbände.

Das Betriebskonzept auf dem Gelände gliedert sich in Tages- und Abendveranstaltungen. Bis 18:30 Uhr ist der Eintritt auf das Areal sowie in die Zeltbauten gebührenfrei, während für die Abendkonzerte Ticket- und Reservierungspflichten gelten. Das Programm stützt sich neben Musikgruppen aus dem volkstümlichen Segment auf Aktionstage für Bundesländer wie das Burgenland, Niederösterreich und Oberösterreich sowie auf Themennachmittage für Seniorinnen, Familien und Studierende.

Für die lokale Gastronomie und Hotellerie im Raum Wien stellt die Veranstaltung im Frühherbst einen wichtigen wirtschaftlichen Impulsgeber dar. Laut Angaben der Wirtschaftskammer Wien verzeichnet der Städtetourismus im Zeitraum des Volksfests erhöhte Übernachtungszahlen aus dem In- und Ausland. Die Organisation von Großveranstaltungen auf dem Pratergelände erfordert dabei eine abgestimmte Sicherheits- und Verkehrsinfrastruktur mit den Wiener Linien und der Bundespolizei, um den Besucherstrom von mehreren hunderttausend Gästen im öffentlichen Raum zu steuern.

Kritiker aus dem Konsumentenschutz und Anrainergruppen verweisen jedoch auf die Preisentwicklung bei Verpflegung und Tischreservierungen, die sich dem Niveau vergleichbarer Großveranstaltungen in Deutschland angenähert hat. Zudem führen die Lärmemissionen der Abendveranstaltungen sowie das erhöhte Fahrgastaufkommen an den nahegelegenen Knotenpunkten des öffentlichen Nahverkehrs regelmäßig zu Diskussionen mit den Bewohnern der umliegenden Wohnbezirke.

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