Air Belgium Airbus A330-200F für CMA CGM Air Cargo
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Interessenvertretung im Güterverkehr: CMA CGM Air Cargo verstärkt den Verband BARIG

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Die französische Frachtfluggesellschaft CMA CGM Air Cargo ist dem Board of Airline Representatives in Germany (BARIG) beigetreten.

Der internationale Airline-Verband vertritt die Interessen von rund 120 im Deutschlandverkehr aktiven Fluggesellschaften aus den Bereichen Passagier- und Frachttransport. Die im Jahr 2021 als Tochter der französischen Logistikgruppe CMA CGM gegründete Airline betreibt eine Flotte von Großraumfrachtern der Typen Boeing 777F und Airbus A330-200F. Von ihren Drehkreuzen am Flughafen Paris-Charles de Gaulle sowie Standorten in den USA bedient das Unternehmen internationale Güterverkehrsrouten zwischen Europa, Nordamerika und Asien.

Mit dem Beitritt der Frachtfluggesellschaft adressiert der Verband die aktuellen Herausforderungen am Logistikstandort Deutschland. Nach Verbandsangaben verzeichneten die deutschen Verkehrsflughäfen im Jahr 2025 ein Frachtaufkommen von rund 4,86 Millionen Tonnen, was einem moderaten Zuwachs von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Marktumfeld bleibt jedoch durch globale Lieferkettenverlagerungen und schwankende Sendungsvolumina im grenzüberschreitenden Handel geprägt.

Michael Hoppe, Chairman und Executive Director des BARIG, nutzte die Aufnahme des neuen Mitglieds für eine erneute Kritik an den operativen Rahmenbedingungen im deutschen Luftverkehr. Der Verband bemängelt die im europäischen Vergleich hohen staatlich festgelegten Standortkosten. Insbesondere die Luftverkehrsteuer, erhöhte Gebühren für Luftsicherheitskontrollen sowie steigende Entgelte für Flugsicherung und Infrastruktur belasten die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Frachtdrehkreuze wie Frankfurt am Main, Leipzig/Halle und Köln/Bonn im internationalen Frachtverkehr.

Analysten aus der Logistikbranche verweisen darauf, dass die Integration von Luft-, See- und Landtransporten im Rahmen globaler Logistikkonzerne wie CMA CGM ein Trend zur Absicherung von Beförderungsketten darstellt. Gleichzeitig stehen reine Frachtfluggesellschaften im Wettbewerb mit den Beiladefracht-Kapazitäten moderner Passagierflugzeuge. Die Verteilung von Frachtströmen auf europäische Nachbarflughäfen zeigt, dass Frachtführer flexibel auf Kostenunterschiede und Abwicklungsgeschwindigkeiten an den jeweiligen Standorten reagieren.

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