Der neue A320-Eingangsbereich (Foto: FACC AG).
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FACC begeht zwanzigjähriges Bestehen der Kanadaniederlassung

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Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC hat das zwanzigjährige Bestehen seiner kanadischen Tochtergesellschaft FACC Solutions Canada gefeiert.

Der im Jahr 2006 im Umfeld des Flugzeugherstellers Bombardier gegründete Standort entwickelte sich von einer reinen Service- und Logistikniederlassung zu einer eigenständigen Fertigungsstätte. In dem Werk arbeiten derzeit rund 80 Beschäftigte an der Montage von Kabinen- und Strukturbauteilen für nordamerikanische Flugzeugprogramme. Zu den Kunden gehören neben Bombardier auch Airbus mit der A220-Familie.

Im Zuge der Ausweitung der Fertigungskapazitäten vergrößerte FACC die Betriebsstätte um zusätzliche 600 Quadratmeter auf eine Gesamtproduktionsfläche von über 4.500 Quadratmetern. Die Flächenerweiterung dient der Fertigung modularer Kabinenelemente für Geschäftsreiseflugzeuge der Modellreihen Bombardier Challenger 3500 und Global 8000 sowie für Verkehrsflugzeuge. Neben der Komponentenherstellung verfügt der Standort seit 2022 über eine Zulassung von Transport Canada als Instandhaltungsbetrieb (Approved Maintenance Organization), wodurch auch Reparatur- und Wartungsarbeiten an Kabinenbauteilen durchgeführt werden.

Der Mutterkonzern FACC mit Hauptsitz im oberösterreichischen Ried im Innkreis reagiert mit dem Ausbau auf den gestiegenen Bedarf an lokalen Fertigungs- und Abwicklungsressourcen direkt bei den Endmontageliniengeräten in Nordamerika. Durch die lokale Präsenz sollen Transportwege verkürzt und die Reaktionszeiten bei Programmanpassungen reduziert werden. Die Finanzierung der Investitionen erfolgt vor dem Hintergrund einer fortschreitenden Erholung der weltweiten zivilen Flugzeugproduktion nach zurückliegenden Kapazitätsengpässen in den globalen Lieferketten.

Branchenanalysten weisen darauf hin, dass die Dezentralisierung von Fertigungsschritten in den nordamerikanischen Wirtschaftsraum zwar die Nähe zu wichtigen Sch ключеelkunden sichert, jedoch mit höheren Personalkosten und logistischem Koordinationsaufwand im Konzernverband verbunden ist. Für den Zulieferer FACC bleibt die kontinuierliche Auslastung der kanadischen Kapazitäten maßgeblich von den Auslieferungszahlen der zivilen Flugzeugprogramme von Bombardier und Airbus abhängig.

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