September 29, 2026

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September 29, 2026

Betriebswirtschaftliche Neuausrichtung in der Wiener Gastronomie: Restaurant Luftburg legt Tätigkeitsbericht vor

Das im Wiener Prater ansässige Großrestaurant Luftburg – Kolarik hat im Rahmen einer Unternehmensmeldung seinen aktuellen Tätigkeitsbericht veröffentlicht und über die Verleihung eines Wirtschaftspreises berichtet. Der Familienbetrieb, der über eine Kapazität von rund 1.200 Sitzplätzen verfügt, verweist in der Dokumentation auf die Vollzertifizierung seines Speisen- und Getränkeangebots im Bio-Segment. Im Zuge der diesjährigen Generali SME EnterPRIZE Awards erhielt die Betreibergesellschaft eine Auszeichnung in der Kategorie für Familienunternehmen. Die Offenlegung der Betriebskennzahlen und Versorgungswege erfolgt vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen in der österreichischen Gastronomiebranche. Das Unternehmen setzte das Warenangebot im Jahr 2021 auf bio-zertifizierte Rohstoffe und Lebensmittel um. Neben der Umstellung des Wareneinkaufs auf regionale Lieferanten umfasst der Bericht Angaben zur betrieblichen Energieausstattung, zum Ressourcenverbrauch an der Betriebsstätte sowie zu den Arbeitsbedingungen und der Personalstruktur des Großgastronomiebetriebs. Aus branchenökonomischer Sicht stellt der Einkauf vollzertifizierter Rohprodukte einen signifikanten Kostenfaktor dar. In einem Marktumfeld, das von gestiegenen Einkaufspreisen für Lebensmittel und einer anhaltenden Personalknappheit im Dienstleistungssektor geprägt ist, fordert die Aufrechterhaltung eines solchen Betriebskonzepts eine präzise Preiskalkulation und Prozesssteuerung. Die Betreibergesellschaft versucht, die höheren Wareneinsatzkosten über das große Gästevolumen am Standort Prater und die Vermarktung als Ganzjahresbetrieb auszugleichen. Gleichzeitig verweisen Branchenbeobachter darauf, dass traditionelle Großgastronomiebetriebe in Ballungsräumen verstärkt unter dem Druck stehen, die Auslastung außerhalb der saisonalen Spitzenzeiten zu sichern. Das Management des Wiener Betriebes nutzt Auszeichnungen und Transparenzberichte, um die Marktposition im regionalen Ausflugs- und Veranstaltungstourismus zu konsolidieren und sich von Mitbewerbern im Segment der Ausflugsgastronomie abzuheben.

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FACC begeht zwanzigjähriges Bestehen der Kanadaniederlassung

Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC hat das zwanzigjährige Bestehen seiner kanadischen Tochtergesellschaft FACC Solutions Canada gefeiert. Der im Jahr 2006 im Umfeld des Flugzeugherstellers Bombardier gegründete Standort entwickelte sich von einer reinen Service- und Logistikniederlassung zu einer eigenständigen Fertigungsstätte. In dem Werk arbeiten derzeit rund 80 Beschäftigte an der Montage von Kabinen- und Strukturbauteilen für nordamerikanische Flugzeugprogramme. Zu den Kunden gehören neben Bombardier auch Airbus mit der A220-Familie. Im Zuge der Ausweitung der Fertigungskapazitäten vergrößerte FACC die Betriebsstätte um zusätzliche 600 Quadratmeter auf eine Gesamtproduktionsfläche von über 4.500 Quadratmetern. Die Flächenerweiterung dient der Fertigung modularer Kabinenelemente für Geschäftsreiseflugzeuge der Modellreihen Bombardier Challenger 3500 und Global 8000 sowie für Verkehrsflugzeuge. Neben der Komponentenherstellung verfügt der Standort seit 2022 über eine Zulassung von Transport Canada als Instandhaltungsbetrieb (Approved Maintenance Organization), wodurch auch Reparatur- und Wartungsarbeiten an Kabinenbauteilen durchgeführt werden. Der Mutterkonzern FACC mit Hauptsitz im oberösterreichischen Ried im Innkreis reagiert mit dem Ausbau auf den gestiegenen Bedarf an lokalen Fertigungs- und Abwicklungsressourcen direkt bei den Endmontageliniengeräten in Nordamerika. Durch die lokale Präsenz sollen Transportwege verkürzt und die Reaktionszeiten bei Programmanpassungen reduziert werden. Die Finanzierung der Investitionen erfolgt vor dem Hintergrund einer fortschreitenden Erholung der weltweiten zivilen Flugzeugproduktion nach zurückliegenden Kapazitätsengpässen in den globalen Lieferketten. Branchenanalysten weisen darauf hin, dass die Dezentralisierung von Fertigungsschritten in den nordamerikanischen Wirtschaftsraum zwar die Nähe zu wichtigen Sch ключеelkunden sichert, jedoch mit höheren Personalkosten und logistischem Koordinationsaufwand im Konzernverband verbunden ist. Für den Zulieferer FACC bleibt die kontinuierliche Auslastung der kanadischen Kapazitäten maßgeblich von den Auslieferungszahlen der zivilen

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All Nippon Airways erhält Branchenauszeichnungen für Bodenservices

Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) ist von der britischen Ratingagentur Skytrax im Rahmen der „World Airline Awards“ erneut im Bereich der Flughafen-Dienstleistungen ausgezeichnet worden. Das Unternehmen sicherte sich den Titel für die weltweit besten Flughafen-Services („World’s Best Airport Services“) zum siebten Mal in Folge sowie zum 13. Mal insgesamt. Zusätzlich erhielt die Fluggesellschaft die Prämierung für das beste Kabinenpersonal in Japan („Best Cabin Crew in Japan“). Die Bewertung basiert auf internationalen Kundenbefragungen der Londoner Ratingorganisation, die ANA seit 2013 durchgehend mit einer Fünf-Sterne-Zertifizierung führt. Das Management der Fluggesellschaft führt die Ergebnisse auf kontinuierliche Prozessoptimierungen und die Qualifizierung des Bodenpersonals an weltweit 68 angeflogenen Flughäfen zurück. An den japanischen Drehkreuzen Tokio-Haneda und Tokio-Narita investierte das Unternehmen zuletzt in die Modernisierung der Passagierabfertigung. Durch den Einsatz moderner Sicherheitsscanner (Smart Lanes) im First-Class- und Business-Class-Bereich entfällt das Auspacken von Flüssigkeiten und elektronischen Geräten bei den Sicherheitskontrollen, was die Durchlaufzeiten in den Terminalbereichen reduziert. Die Auszeichnungen erfolgen vor dem Hintergrund eines wettbewerbsintensiven Marktes im asiatisch-pazifischen Raum, in dem etablierte Netzcarrier wie Japan Airlines, Singapore Airlines und Cathay Pacific um margenstarke Premium- und Geschäftsreisende konkurrieren. Zur Sicherung der Servicequalität und zur Standardisierung von Abfertigungsabläufen an internationalen Stationen veranstaltet die ANA Group regelmäßige Schulungswettbewerbe für das Bodenpersonal. Hinzu kommen Anpassungen der Terminalinfrastruktur und digitale Leitsysteme zur Beschleunigung der Passagierströme. Luftfahrtanalysten betonen, dass derartige Branchen-Ratings zwar eine hohe Markenpräsenz erzeugen, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einer Fluggesellschaft jedoch primär von der Kostenstruktur, der Netzwerkeffizienz und den Treibstoffkosten bestimmt wird. Für ANA bildet das Premium-Segment am Heimatmarkt Tokio

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Nachbarschaftsinitiativen: Flughafen Hamburg schreibt Sponsoringpreis aus

Die Flughafen Hamburg GmbH hat die Bewerbungsfrist für die achte Ausgabe ihres Sponsoringwettbewerbs „Hamburg Airport. Bewegt. Nachbarschaftspreis“ bis zum 16. Oktober 2026 verlängert. Der Betreibergesellschaft zufolge richtet sich die Ausschreibung an gemeinnützige Vereine, Institutionen und ehrenamtliche Initiativen aus der Metropolregion Hamburg. Insgesamt stellt die Flughafenbetriebsgesellschaft ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro zur Verfügung, das auf jeweils drei Gewinnerprojekte in drei unterschiedlichen Themenkategorien aufgeteilt wird. Die finanzielle Ausstattung einer Preiskategorie wird dabei vom Flughafen-Anteilseigner AviAlliance unterstützt. Die Auszeichnung der Siegerprojekte erfolgt im Rahmen einer Preisverleihung am 18. November 2026 im Hamburger Stadtteil Alsterdorf. Die Vergabe der Gelder ist an den Zweck gebunden, Sachinvestitionen wie technische Ausstattungen, Arbeitsmittel oder Mobiliar für die prämierten Initiativen zu finanzieren. Die Entscheidung über die Zuteilung der Förderbeträge von bis zu 2.500 Euro pro Projekt obliegt einer von der Flughafengesellschaft eingesetzten Jury, der unter anderem Vertreter aus Politik und regionaler Wirtschaft angehören. Der Flughafen Hamburg nutzt das Förderprogramm als Instrument der lokalen Öffentlichkeitsarbeit im direkten Umland der Start- und Landebahnen. Insbesondere in den angrenzenden Stadtteilen und Umlandgemeinden in Schleswig-Holstein steht der Flughafenbetrieb aufgrund von Lärmbelastungen, Nachtflugregelungen und Verspätungsproblemen im Spätverkehr regelmäßig in der öffentlichen Kritik von Anwohnerinitiativen. Sponsoringprojekte und gesellschaftliche Förderungen dienen den Betreibern dazu, den Dialog mit den Anrainergemeinden aufrechtzuerhalten und die Akzeptanz des Infrastrukturstandorts zu stärken. Luftfahrtanalysten und Kommunikationsfachleute betonen, dass Nachbarschaftsinitiativen zwar das lokale Erscheinungsbild von Großflughäfen positiv beeinflussen können, grundlegende Zielkonflikte bezüglich des Fluglärms und der Betriebszeiten jedoch unberührt bleiben. Die Steuerung der Kapazitäten und die Einhaltung von Lärmschutzvorgaben stellen für das

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Internationale Schiffbau-Messe: Genua eröffnet 66. Salone Nautico auf umgestaltetem Messegelände

Die 66. Internationale Bootsmesse in Genua (Salone Nautico Internazionale) öffnet Anfang Oktober auf dem neu gestalteten Gelände der Waterfront di Levante ihre Tore. Der italienische Branchenverband Confindustria Nautica präsentiert im Rahmen der sechs Tage dauernden Fachausstellung mehr als 1.000 Wasserfahrzeuge, darunter 215 Neuheiten internationaler Werften. Das Gelände, dessen Masterplan auf den Architekten Renzo Piano zurückgeht, steht den Ausstellern erstmals mit vollständig fertiggestellten Kanalanlagen und dem renovierten Palasport-Pavillon zur Verfügung. Insgesamt verzeichnet die Ausstellungsfläche im Wasser einen Zuwachs von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Leistungsschau spiegelt die wirtschaftliche Lage der italienischen Sportbootindustrie wider, die einen Jahresumsatz von 8,6 Milliarden Euro erwirtschaftet und rund 90 Prozent ihrer Produktion in den Export bringt. Auf der diesjährigen Messe zeichnet sich eine stärkere Gewichtung größerer Einheiten ab: Die Durchschnittslänge der ausgestellten Großyachten stieg im Segmentvergleich um über 14 Prozent, während die Zahl der gezeigten Mehrrumpfboote um 28 Prozent zulegte. Um die Nachfrage im Segment der Yachten über 24 Metern Länge zu bedienen, richteten die Veranstalter gemeinsam mit der italienischen Handelsagentur den spezialisierten Ausstellungsbereich „Living Made in Italy“ ein. Zur Intensivierung der internationalen Geschäftsbeziehungen wurde das staatlich unterstützte Einkaufsprogramm ausgeweitet. Nach Angaben des Verbandes nimmt die Zahl der akkreditierten internationalen Facheinkäufer und Großhändler von 70 auf 180 zu. Ergänzend zum öffentlichen Publikumsbereich finden Fachtagungen wie die „TechTrade Days“ statt, die als B2B-Plattform Zulieferer von Komponenten und Elektronik mit Werftvertretern und Konstrukteuren vernetzen. Das parallel laufende Fachprogramm behandelt neben Marktanalysen technologische Entwicklungen in den Bereichen künstliche Intelligenz und Zugsicherungssysteme für maritime Anwendungen. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass

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Kooperation zwischen Bundesheer und AUA zum flexiblen Personaleinsatz von Piloten

Das Österreichische Bundesheer und die Fluggesellschaft Austrian Airlines haben ein gemeinsames Pilotprojekt gestartet, das den zeitweisen Einsatz von Militärpiloten im zivilen Liniendienst vorsieht. Das Modell sieht vor, dass die Piloten jeweils sechs Monate im Jahr für die zivile Fluggesellschaft im Passagierverkehr fliegen und in den verbleibenden sechs Monaten ihren Dienst bei den Luftstreitkräften leisten. Ende September 2026 haben die ersten zwei Militärpiloten ihre Schulung für die Verkehrsflugzeuge der Airbus A320-Familie bei der Fluggesellschaft begonnen. Mit dieser Kooperation reagieren das Verteidigungsministerium und die Fluggesellschaft auf den anhaltenden Personalbedarf in der zivilen Luftfahrt sowie auf die Herausforderung des Militärs, hochqualifiziertes Flugpersonal langfristig im Staatsdienst zu halten. Strukturelle Rahmenbedingungen und Ziele des Teilzeitmodells Das Personalteillungsmodell richtet sich an Militärpiloten, die ihre mehrjährige Mindestverpflichtungszeit beim Bundesheer absolviert haben. Bislang verließen viele Piloten nach dem Ende ihrer primären Verpflichtung das Militär vollständig, um eine Laufbahn bei zivilen Fluggesellschaften einzuschlagen. Dieser Wechsel bedeutete für das Bundesheer den Verlust von teuer ausgebildeten Fachkräften und langjährigem Erfahrungswissen. Durch das neue Abkommen soll den Piloten eine berufliche Kombination aus militärischem Flugbetrieb und ziviler Verkehrsfliegerei ermöglicht werden. Ziel der Streitkräfte ist es, die Verträge der Piloten um weitere zehn Jahre zu verlängern, in denen sie mindestens die Hälfte des Jahres im Dienst des Bundesheeres verbleiben. Damit stehen die Piloten dem Militär weiterhin für operative Einsätze, Schulungsaufgaben sowie für den Aufbau von Milizstrukturen zur Verfügung. Auf der anderen Seite profitiert Austrian Airlines von zusätzlichen Flugzeugführern, um saisonale Spitzen im Passagieraufkommen abzudecken. Ausbildungsablauf und zeitlicher Rahmen der Umsetzung Der praktische Start des

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Flughafen Stuttgart erhält Bundesförderung für neue Flugzeugabfertigungsanlagen

Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) investiert in die Erneuerung ihrer technischen Infrastruktur auf den Flugzeugparkpositionen am Vorfeld. Das Bundesministerium für Verkehr stellt für die Anschaffung von Pre-Conditioned-Air-Anlagen (PCA) Fördergruppen in Höhe von 2,3 Millionen Euro bereit. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich nach Angaben der Betreibergesellschaft auf rund 5,8 Millionen Euro. Bis Ende 2027 sollen die neuen Systeme an den Passagierbrücken installiert sein, um die Flugzeugkabinen während der Bodenstandzeiten über externe Stromanschlüsse zu belüften, zu kühlen oder zu beheizen. Durch den Einsatz der stationären PCA-Anlagen lässt sich der Betrieb der bordeigenen Hilfstriebwerke (Auxiliary Power Units) der Flugzeuge nach dem Andocken an das Terminal minimieren. Dies führt zu einer Reduzierung des Kerosinverbrauchs am Boden und verringert die Lärmbelastung für das Bodenpersonal im Abfertigungsbereich. Parallel dazu schloss die Flughafenbetriebsgesellschaft ein zuvor vom Bund unterstütztes Projekt zur flächendeckenden Elektrifizierung des Frachtvorfelds ab. Mit einem Investitionsvolumen von 3,4 Millionen Euro – wovon 2,4 Millionen Euro aus Bundesmitteln stammten – wurden mobile, dieselbetriebene Generatoren schrittweise durch stationäre und mobile Elektro-Bodenstromeinheiten (GPU) ersetzt. Die Förderzusage wurde im Rahmen der nationalen Richtlinie zur Unterstützung von Bodenstrom- und Abfertigungsinfrastruktur an deutschen Verkehrsflughäfen erteilt. Für die Flughafengesellschaft stellt die Bereitstellung moderner Abfertigungseinrichtungen eine wesentliche Anpassung an die betrieblichen Vorgaben der internationalen Luftfahrtverbände und der operierenden Fluggesellschaften dar. Das System verbessert die Planbarkeit der Bodenzeiten und reduziert die Wartungszyklen der flugzeugeigenen Hilfssysteme. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die Modernisierung der Bodeninfrastruktur zwar die Betriebseffizienz an den Parkpositionen steigert, die wirtschaftlichen Herausforderungen des Standorts jedoch nicht grundlegend verändert. Der Landesflughafen steht

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Erkenntnisse der BFU zum Vietnam-Airlines Beinaheunglück in München

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hat erste Zwischenergebnisse zu einem schwerwiegenden Flugbetriebsunfall am Flughafen München veröffentlicht. Am 15. August 2026 rollte ein Passagierflugzeug vom Typ Boeing 787-9 der Vietnam Airlines auf dem Flug VN34 über das Ende der 4.000 Meter langen Startbahn 26L hinaus und hob erst im dahinterliegenden Grasstreifen ab. Der kombinierte Flugdaten- und Stimmenrekorder (Enhanced Airborne Flight Recorder, EAFR) zeichnete während des Anrollvorgangs ungewollte Betätigungen der Bremspedale auf dem linken Cockpitsitz auf. Diese ungewollte Bremswirkung steuerte dem Triebwerksschub entgegen und verhinderte das rechtzeitige Erreichen der erforderlichen Abhebegeschwindigkeit. Trotz erheblicher Beschädigungen an der Zelle und am Fahrwerk durch die Kollision mit Einrichtungen der Anflugbefeuerung konnte das Flugzeug nach dem Ablassen von Treibstoff sicher in München notlanden. Die Insassen blieben unversehrt. Die BFU hat Schlüsselkomponenten der Bremssteuerung für detaillierte Laboruntersuchungen sichergestellt. Ablauf des Startlaufs und Messdaten des Flugschreibers Der Linienflug VN34 der Vietnam Airlines sollte am 15. August 2026 von München nach Hanoi führen. Die Startbahn 26L des Münchner Flughafens bietet mit einer Länge von 4.000 Metern gewöhnlich ausreichende Reserven für vollgetankte Langstreckenflugzeuge dieses Typs. Gemäß dem Untersuchungsbericht der BFU erhielt die Besatzung um 11:55:47 Uhr UTC die Startfreigabe. Kurze Zeit später, um 11:56:15 Uhr UTC, registrierte der Flugdatenschreiber Pedalkräfte sowie spezifische Bremspedalbewegungen, die vom linken Sitz – dem Platz des verantwortlichen Luftfahrzeugführers – ausgingen. Die Datenaufzeichnung belegt eine aktive Bremskraft von 15 Prozent auf der linken Seite und 6 Prozent auf der rechten Seite des Fahrwerks. Diese unerwünschte Verzögerung wirkte dem Aufbau der Startgeschwindigkeit entgegen. Ab 11:57:03 Uhr UTC

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Herbstgold-Festival schließt zehnten Jahrgang im Schloss Esterházy ab

Das zehntägige Herbstgold-Festival in Eisenstadt hat seine Jubiläumsausgabe 2026 im Schloss Esterházy mit rund 5.000 Besuchern beendet. Unter der künstlerischen Leitung des Intendanten Julian Rachlin bot die Veranstaltung im Zeitraum vom 16. bis 26. September ein Programm aus klassischer Musik, Kammermusik sowie zeitgenössischer Bildender Kunst. Zu den mitwirkenden Ensembles gehörten unter anderem das Chamber Orchestra of Europe als Residenzorchester, die Bamberger Symphoniker sowie das West Hungarian Philharmonic Orchestra. Veranstalter der Konzertreihe sind die Esterhazy Privatstiftungen, die das Festival als zentralen Baustein ihres standortbezogenen Kultur- und Tourismusangebots im Burgenland nutzen. Die Gesamtauslastung des Festivals bewegte sich nach Angaben der Veranstalter auf dem Niveau der Vorjahre, wobei einzelne Konzertabende mit international bekannten Solisten wie Rolando Villazón vollständig ausverkauft waren. Ergänzend zum musikalischen Hauptprogramm wurden im Umfeld des Schlosses Installationen zeitgenössischer Künstler präsentiert sowie eine Festschrift herausgegeben, die sich mit gesellschaftspolitischen Themen befasst. Der Generalintendant der Esterhazy Privatstiftungen, Rico Gulda, verwies im Rahmen der Abschlussbilanz auf die Bedeutung der Kulturveranstaltung für die Positionierung Eisenstadts im regionalen Wettbewerb der mitteleuropäischen Kulturstandorte. Aus betriebswirtschaftlicher und regionalökonomischer Sicht bildet das Festival einen wesentlichen Impulsgeber für die Hotellerie, Gastronomie und den Transportsektor in der Region Nordburgenland zum Ausgang der Sommersaison. Die Esterhazy Betriebe nutzen die Marke Herbstgold, um die Auslastung der hauseigenen Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe rund um das Ensemble des Schlosses Esterházy zu steigern. Neben der Eisenstädter Konzertreihe planen die Stiftungen für das Frühjahr und den Spätsommer 2027 bereits Nachfolgeformate wie das Klavierfestival „Keys to Heaven“ sowie die Konzertreihe „classic.Esterhazy“. Kulturkritiker und Branchenbeobachter merken an, dass der

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Verzögerung bei der Zertifizierung der Boeing 737 Max 10 durch die US-Luftfahrtbehörde FAA

Die US-amerikanische Bundesluftfahrtbehörde FAA hat die finale Zulassung für das Passagierflugzeug des Typs Boeing 737 Max 10 vorerst ausgesetzt. Wie FAA-Administrator Bryan Bedford am 28. September 2026 mitteilte, ist der Grund für diesen Schritt ein unlängst bekannt gewordenes Softwareproblem, das die automatische Flugführung betrifft. Die Aufsichtsbehörde verlangt eine umfassende Überprüfung und Behebung des Mangels, bevor das größte Modell der Max-Baureihe für den kommerziellen Liniendienst freigegeben wird. Dieser Beschluss bedeutet einen erneuten zeitlichen Rückschlag für den US-amerikanischen Flugzeugbauer, der noch Mitte September 2026 von einer bevorstehenden Zulassung ausgegangen war, und betrifft auch die Lieferpläne internationaler Fluggesellschaften. Hintergrund des Softwarefehlers und technische Details Der Softwarefehler betrifft ein System der automatischen Flugführung bei bestimmten Landeszenarien. Unter spezifischen Bedingungen im Anflug kann es dazu kommen, dass den Piloten die automatisierte Orientierungs- und Steuerungsunterstützung nicht mehr vollumfänglich zur Verfügung steht. Boeing hatte die Behörden und Betreiber am 26. September 2026 über das Problem informiert und erklärt, dass an einem entsprechenden Update gearbeitet werde. Der Zulieferer der betroffenen Softwarekomponente ist das US-Unternehmen GE Aerospace. Nach Aussagen von FAA-Administrator Bedford behalten die Piloten auch beim Auftreten des Fehlers die volle manuelle Kontrolle über das Flugzeug. Dennoch veranlasste die Aufsichtsbehörde die Einberufung eines Gremiums zur Überprüfung von Korrekturmaßnahmen (Corrective Action Review Board). Bedford betonte, dass die Freigabe der Max 10 so lange ausgesetzt bleibt, bis eine einwandfreie Funktion des Systems nachgewiesen ist. Einen genauen Zeitrahmen für die Bereitstellung und Prüfung der korrigierten Software nannte die Behörde nicht, schloss jedoch einen Zeitraum von mehreren Wochen bis Monaten nicht aus.

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