Foto: Flughafen Zürich.
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Flughafen Zürich: Verkauf von Charity Wasser erbringt 106.370 Franken für soziale Zwecke

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Die Flughafen Zürich AG und der im Reisedetailhandel tätige Konzern Avolta haben im Rahmen ihres gemeinsamen Projektes „Charity Wasser“ von Juni bis August 2026 eine Spendensumme von 106.370 Schweizer Franken erzielt.

Der Betrag kommt dem Verein Werkstätte Drahtzug zugute, der Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen bei der beruflichen und sozialen Integration unterstützt. In den drei Sommermonaten erwarben Passagiere an den Duty-Free-Standorten des Schweizer Drehkreuzes insgesamt 212.740 Flaschen des Charity Wassers. Seit September 2026 fließt der Erlös der laufenden Aktion an die Schweizerische Muskelgesellschaft mit Sitz in Winterthur.

Das Grundprinzip des Programms besteht seit dem Jahr 2014: Flaschen aus Schweizer Mineralwasser werden in den Zürcher Flughafen-Shops des Avolta-Konzerns (ehemals Dufry) zum Verkaufspreis von 2,50 Franken angeboten. Davon gehen jeweils 50 Rappen als direkte Zuwendung an wechselnde gemeinnützige Institutionen. Der Verein Werkstätte Drahtzug bildet die dreizehnte Organisation, die seit dem Projektstart durch diese Einnahmen gefördert wurde. Zuvor erhielten unter anderem Einrichtungen wie die Stiftung Schweizer Tafel, die Stiftung Wisli und das Kinderspital Zürich finanzielle Unterstützung aus der Verkaufsinitiative.

Wirtschafts- und Kommunikationsanalysten werten derartige Spendenmodelle an stark frequentierten Verkehrsknotenpunkten als wirksames Instrument für Corporate-Social-Responsibility-Aktivitäten von Unternehmen im Reisedetailhandel. Der Verkauf von Wasserflaschen verbindet die hohe Passagierfrequenz und ein alltägliches Konsumbedürfnis am Flughafen mit einem direkten Spendenbeitrag. Bei einem Preis von 2,50 Franken je Flasche verbleiben allerdings vier Fünftel des Verkaufserlöses beim Betreiber und den Lieferanten zur Deckung von Beschaffungs-, Logistik- und Vertriebskosten sowie der Marge im Flughafenbereich.

Trotz der im Vergleich zum Produktpreis anteilig überschaubaren Spendenquote pro Flasche summiert sich der Betrag durch das hohe Passagieraufkommen am Flughafen Zürich regelmäßig zu signifikanten Summen. Die Kooperation ermöglicht es regionalen Hilfsorganisationen und Vereinen, ohne eigene Akquisitionskosten zusätzliche Mittel für Pflege-, Beratungs- und Integrationsangebote zu generieren und gleichzeitig ihre Bekanntheit bei internationalen wie nationalen Reisenden zu steigern.

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