Der Billigflieger Wizz Air hat im September 2026 knapp 7,8 Millionen Passagiere befördert und damit ein Plus von 24,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat erzielt. Wie das Unternehmen mitteilte, erweiterte die Fluggesellschaft das verfügbare Sitzplatzangebot zeitgleich um 25,3 Prozent auf rund 8,5 Millionen Plätze.
Trotz dieser spürbaren Ausweitung der Flüge verzeichnete die Airline jedoch einen leichten Rückgang der mittleren Kabinenauslastung. Der Sitzladefaktor sank um 0,8 Prozentpunkte auf 92,0 Prozent. Die Unternehmensführung begründet diesen Effekt unter anderem mit höheren Ticketpreisen, die sich nach eigenen Angaben im Verlauf des Monats spürbar stabilisieren konnten.
Im gleitenden Zwölfmonatszeitraum bis Ende September 2026 summierten sich die Fluggastzahlen der Low-Cost-Fluggesellschaft auf insgesamt 79,3 Millionen Passagiere. Dies entspricht einer Steigerung um 19,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Parallel dazu baute Wizz Air das Gesamtsitzplatzangebot im Jahresschnitt um 19,3 Prozent auf 87,2 Millionen Plätze aus. Die durchschnittliche Auslastung verharrte mit 91,0 Prozent knapp unter dem Niveau des Vorjahreswertes.
Für die zweite Hälfte des laufenden Geschäftsjahres plant die Airline-Führung nun vorsichtiger. Das ursprünglich angestrebte Kapazitätsangebot wird um rund fünf Prozent gekürzt. Als Gründe für diese Reduzierung verweist die Airline auf anhaltende geopolitische Spannungen in Kernmärkten wie dem Nahen Osten sowie schwankende Kerosinpreise an den Weltmärkten. Zudem kämpft die Fluggesellschaft weiterhin mit flottenbedingten Ausfällen durch ungeplante Triebwerksinspektionen des Herstellers Pratt & Whitney, was die Flottenverfügbarkeit auf mehreren Strecken zusätzlich beeinträchtigt.