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Bauchlandung nach Wildunfall: Embraer 120 landet beschädigt am Flughafen Kilimanjaro

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Am Sonntag, dem 4. Oktober 2026, ist ein Passagierflugzeug des Typs Embraer 120 Brasilia am Kilimanjaro International Airport in Tansania auf dem Rumpf gelandet.

Die zweimotorige Turboprop-Maschine der tansanischen Fluggesellschaft Sindbard Air mit dem Luftfahrzeugkennzeichen 5H-HLL befand sich mit 26 Fluggästen und vier Besatzungsmitgliedern auf dem Flug vom Flugplatz Seronera im Serengeti-Nationalpark nach Sansibar. Beim Startvorgang auf der unbefestigten Landebahn kollidierte das Flugzeug mit einem Zebra, das bei dem Zusammenstoß getötet wurde.

Infolge des Zusammenstoßes erlitt das Fahrwerk des Flugzeugs schwere Beschädigungen, weshalb die Piloten den Weiterflug nach Sansibar abbrachen und zum Flughafen Kilimanjaro auswichen. Da sich das Hauptfahrwerk im Anflug nicht mehr ausfahren ließ, führte die Besatzung eine Notlandung mit eingezogenem Fahrwerk durch. Alle 30 Insassen blieben bei der Bauchlandung unverletzt und konnten das Flugzeug über die Notrutschen verlassen.

Der Zwischenfall führte zu erheblichen Störungen des regionalen Flugverkehrs. Der internationale Flughafen Kilimanjaro musste für rund fünf Stunden vollständig für den Start- und Landebetrieb gesperrt werden, um die Bergung der verunglückten Maschine sowie die Reinigung der Start- und Landebahn durchzuführen, bevor der Betrieb gegen 16:30 Uhr Ortszeit wieder aufgenommen werden konnte. Die tansanische Flugunfalluntersuchungsbehörde (Tanzania Civil Air Accident Investigation Branch) hat eine formelle Untersuchung eingeleitet, um die genauen technischen Ursachen des Fahrwerksversagens sowie die Sicherheitsbestimmungen an unbefestigten Flugplätzen in Wildschutzgebieten zu überprüfen.

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