
Führungskrise und operative Turbulenzen bei Thai Airways nach Unwetterchaos in Bangkok
Die nationale Fluggesellschaft Thailands, Thai Airways International, befindet sich nach schweren wetterbedingten Betriebsstörungen am Flughafen Bangkok Suvarnabhumi in einer tiefen Führungskrise. Nach extremen Regenfällen und Überschwemmungen Ende September 2026 sah sich der Vorstand der Fluggesellschaft veranlasst, den bisherigen Chief Executive Officer Chai Eamsiri vorläufig von seinen Dienstpflichten zu entbinden. Die Entscheidung folgte auf ein tagelanges Chaos bei der Abfertigung von Passagieren, Gepäckstücken und Fracht auf dem zentralen Drehkreuz der Airline. Während die Fluggesellschaft nach außen hin die Einsetzung einer Untersuchungskommission betont, schildert der suspendierte Manager den Vorgang öffentlich als direkten Rauswurf. Der Vorfall beschädigt das Ansehen der Fluggesellschaft zu einem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen schrittweise seine Marktposition nach Jahren der Restrukturierung festigen wollte. Wetterbedingter Personalausfall und operative Überlastung am Drehkreuz Die Ursachen der operativen Krise nehmen ihren Ausgang in den Starkregenfällen, die ab dem 26. September 2026 weite Teile der thailändischen Hauptstadt Bangkok überschwemmten. Die Wassermassen blockierten maßgebliche Zufuhrstraßen zum internationalen Flughafen Suvarnabhumi, wodurch ein Großteil des Boden- und Abfertigungspersonals die Arbeitsstätten nicht rechtzeitig oder gar nicht erreichen konnte. Nach Angaben der Unternehmensführung waren an einzelnen Tagen rund 90 Prozent des Bodendienstpersonals sowie 80 Prozent der Abfertigungskräfte auf den Rollfeldern am Erscheinen gehindert. Zusätzlich erschwerten technische Defekte an transportrelevantem Gerät wie Gepäckwagen die Abläufe auf dem Vorfeld. Während Konkurrenzunternehmen die Beeinträchtigungen weitgehend abfedern konnten, brach die Abfertigungskette bei Thai Airways rasch zusammen. Innerhalb weniger Tage stauten sich zwischen dem 26. September 2026 und dem 29. September 2026 mehr als 12.000 ungestellte Gepäckstücke in den Hallen des Flughafens. Passagiere mussten




