Oktober 7, 2026

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Oktober 7, 2026

Aegean Airlines kündigt neue Flugverbindungen nach Damaskus und Nordafrika an

Die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines nimmt am 2. Dezember 2026 eine neue Direktverbindung zwischen Athen und der syrischen Hauptstadt Damaskus auf. Die Flüge sollen während der Wintersaison bis zu viermal wöchentlich an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag durchgeführt werden. Mit dem neuen Angebot verknüpft die Fluggesellschaft ihr Drehkreuz in Athen enger mit dem Nahen Osten und bietet Direktverbindungen ohne Zwischenstopp an. Bereits vor dem Start der Syrien-Route nimmt die Fluggesellschaft am 23. Oktober 2026 die direkte Verbindung zwischen Athen und Dubai wieder auf. Zudem prüft das Unternehmen die Aufnahme von Strecken nach Nordafrika: Ab Mai 2027 sind Direktflüge in die libyschen Städte Tripolis und Bengasi vorgesehen. Diese Vorhaben unterliegen jedoch noch dem abschließenden Vollzug erforderlicher Sicherheitsprüfungen und behördlicher Genehmigungsverfahren. Die Ankündigung erfolgt in einem weiterhin angespannten geopolitischen Umfeld in der Region. Während die Wiederaufnahme der Flüge nach Dubai regulären Marktbedürfnissen folgt, erfordert der Flugbetrieb nach Damaskus und Libyen eine kontinuierliche Risikobewertung hinsichtlich der Sicherheitslage im Luftraum und an den Zielflughäfen. Für Aegean Airlines bildet der Ausbau eine Möglichkeit, die Hub-Funktion des Flughafens Athen für Umsteigerelationen zwischen Europa und dem Nahen Osten zu verstärken.

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Icelandair verzeichnet Rekord-Sitzladefaktor im September trotz gesunkener Passagierzahlen

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair hat im September 2026 insgesamt 466.000 Passagiere befördert. Dies entspricht einem Rückgang von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Trotz der gesunkenen Gesamtzahl der Fluggäste erzielte das Unternehmen mit 84,9 Prozent den höchsten Sitzladefaktor, der jemals in einem September registriert wurde. Möglich wurde dieser Anstieg um 3,2 Prozentpunkte durch eine gezielte Drosselung der angebotenen Kapazität, gemessen in verfügbaren Sitzkilometern, um acht Prozent. Zugleich stieg der Ertrag pro Passagierkilometer um 14 Prozent auf 10,30 US-Cent. Die Entwicklung der Fluggastzahlen verdeutlicht die Neuausrichtung des Streckennetzes auf den Direktverkehr von und nach Island. Während die Zahl der Anreisen nach Island um sieben Prozent und die der Abreisen um elf Prozent zunahm, ging das reine Umsteigersegment über das Drehkreuz Keflavík um 15 Prozent zurück. Besonders starke Nachfrage verzeichnete die Fluggesellschaft auf Strecken nach Südeuropa sowie nach Grönland. Zudem nahm Icelandair im Berichtsmonat eine neue Linienverbindung ins polnische Danzig auf. Der regionale Flugverkehr innerhalb Islands verzeichnete hingegen ein Minus von sieben Prozent. Die Fluggesellschaft begründete diesen Rückgang mit erforderlichen Wartungsarbeiten an einem Flugzeug der Regionalflotte. Neben den Wartungen führte ein kurzzeitiger Streik des Boden- und Wartungspersonals am 23. September 2026 zu operativen Einschränkungen und Flugstreichungen. Dennoch lag die Pünktlichkeitsquote im gesamten Streckennetz im Berichtsmonat bei 85,4 Prozent. Positiv entwickelten sich die weiteren Geschäftsfelder des Konzerns. Im Bereich der Luftfracht stieg das Frachtaufkommen um 14 Prozent, während die verkauften Blockstunden im Leasinggeschäft um sechs Prozent zunahmen. Marktbeobachter werten die Septemberzahlen als Anzeichen für eine Konsolidierung, bei der Ertragsqualität und Auslastung vor reinem

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Riyadh Air erweitert Streckennetz um Verbindung nach Jakarta

Die saudi-arabische Fluggesellschaft Riyadh Air nimmt am 16. November 2026 eine neue Direktverbindung zwischen Riad und der indonesischen Hauptstadt Jakarta auf. Die Strecke soll dreimal wöchentlich bedient werden, wobei Fluggeräte des Typs Boeing 787-9 Dreamliner zum Einsatz kommen. Jakarta bildet die 16. Destination, die von der erst im Sommer 2026 im kommerziellen Flugbetrieb gestarteten Fluglinie zur Buchung freigegeben wurde. Die Flugzeiten sehen einen Start in Riad um 21:45 Uhr beziehungsweise 22:50 Uhr mit Ankunft am Flughafen Soekarno-Hatta in Jakarta am Folgetag vor. Der Rückflug verlässt Indonesien am frühen Nachmittag und erreicht das Drehkreuz im Nahen Osten am Abend. Ziel der Verbindung ist es, den Geschäfts- und Touristenverkehr sowie die hohe Nachfrage nach Pilgerreisen zwischen Indonesien – dem bevölkerungsreichsten muslimischen Staat der Welt – und Saudi-Arabien zu bedienen. Der Ausbau der Streckennetze steht im Kontext des staatlichen Wirtschaftsprogramms Vision 2030, mit dem die saudi-arabische Regierung Riad als globales Luftfahrt- und Tourismuszentrum etablieren möchte. Riyadh Air plant, ihr Streckennetz bis zum Ende des Jahrzehnts auf mehr als 100 internationale Zielorte auszuweiten. Marktbeobachter verweisen jedoch darauf, dass sich der Carrier auf der Route im intensiven Wettbewerb mit etablierten Anbietern wie Saudia, Garuda Indonesia sowie den Drehkreuz-Airlines aus den benachbarten Golfstaaten behaupten muss.

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Ernteausfälle durch Sommertrockenheit führen zu Preisanstiegen im Lebensmittelhandel

Langanhaltende Trockenheit und extreme Sommertemperaturen im Jahr 2026 haben in der österreichischen Landwirtschaft zu spürbaren Ertragseinbußen bei der Herbsternte geführt. Bei der Obsternte liegt das Minus bundesweit bei rund einem Drittel, während im steirischen Hauptanbaugebiet die Apfelerträge um rund 35 Prozent zurückgingen. In Teilen Ober- und Niederösterreichs fielen die Verluste im Obstbau regional noch höher aus. Bedingt durch den Wassermangel fielen die Früchte zwar meist kleiner aus als in Vorjahren, weisen jedoch aufgrund der hohen Sonneneinstrahlung und geringeren Wasseeinlagerung eine höhere Zucker- und Aromakonzentration auf. Besonders stark betroffen ist der Erdfrucht- und Gemüseanbau. Die österreichische Erdäpfelernte brach nach offiziellen Schätzungen um rund 42 Prozent ein, was in einzelnen Regionen ohne künstliche Bewässerung Ernteausfälle von bis zu 70 Prozent bedeutete. Neben fehlenden Niederschlägen führte der anhaltende Drahtwurmbefall zu zusätzlichen Qualitätseinbußen und Ausschussquoten auf den Feldern. Bei Kürbissen wiesen unbewässerte Flächen ebenfalls deutlich kleinere Fruchtgrößen und verringerte Stückzahlen auf. Die geringeren Erntemengen sowie der zusätzliche Aufwand für die Feldbewässerung schlagen sich direkt in der Preisgestaltung des Handels nieder. Eine Auswertung des Online-Händlers Gurkerl für den Großraum Wien zeigt bei Birnen einen Preisanstieg von etwa 32 Prozent und bei Kürbissen um 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz der gestiegenen Erzeuger- und Verkaufspreise verzeichnen heimische Produkte weiterhin eine hohe Nachfrage bei Verbrauchern. Da die heimischen Lagermengen bei Erdäpfeln und Kernobst heuer jedoch früher erschöpft sein dürften, wird im Laufe des Winters ein verfrühter Rückgriff auf Importware erwartet.

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Verknüpfung von Luft- und Schienenverkehr: Vermarktungsinitiative für Kombination aus Flug und Panoramazug in der Türkei

Die staatliche Fluggesellschaft Turkish Airlines bewirbt verstärkt die Kombination von Flugreisen über ihr zentrales Drehkreuz Istanbul mit dem inländischen Schienenfernverkehr der staatlichen Eisenbahngesellschaft TCDD Taşımacılık. Im Fokus der Marketingmaßnahme steht der sogenannte Touristische Ost-Express (Turistik Doğu Ekspresi), der auf einer Strecke von über 1.300 Kilometern die Hauptstelle Ankara mit der ostanatolischen Stadt Kars verbindet. Durch die Verknüpfung internationaler Flugverbindungen mit mehrtägigen Bahnreisen zielt die Fluglinie darauf ab, den inländischen Durchgangs- und Erlebnistourismus in abgelegenere Regionen Anatoliens zu leiten. Der von der TCDD betriebene Panoramazug verkehrt vorrangig in den Wintermonaten zwischen Dezember und März und bewältigt die Strecke in rund 30 Stunden Fahrzeit. Im Gegensatz zum regulären Liniendienst umfasst der touristische Express mehrmündige Zwischenstopps in Städten wie Erzincan und Erzurum, um Fahrgästen geführte Besichtigungen und den Besuch lokaler Märkte zu ermöglichen. Der Endpunkt Kars sowie die nahegelegene UNESCO-Welterbestätte Ani verzeichnen durch das Angebot steigende Besucherzahlen im Winterhalbjahr. Die Vermarktung von Zugreisen durch eine internationale Fluggesellschaft spiegelt den Trend zu kombinierten Reiseangeboten wider, bei denen Kurz- und Mittelstreckenflüge innerhalb eines Landes durch die Schiene ergänzt werden. Branchenbeobachter verweisen jedoch auf kapazitäre Engpässe: Die Tickets für den Touristischen Ost-Express sind aufgrund der hohen Nachfrage und der begrenzten Anzahl an Schlafwagenkontingenten regelmäßig rasch ausverkauft. Für internationale Reisende erfordert die Verknüpfung von Eigenanreise per Flug und Zugticket daher eine vorausschauende Buchungsplanung über die jeweiligen Vertriebskanäle.

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Passagieraufkommen am Flughafen Berlin Brandenburg im September nahezu stagniert

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) verzeichnete im September 2026 insgesamt 2,5 Millionen Passagiere. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahresmonat einem minimalen Zuwachs von 0,2 Prozent beziehungsweise rund 5.400 Fluggästen. Als verkehrsreichster Tag des Monats erwies sich Freitag, der 25. September, an dem 99.182 Reisende abgefertigt wurden. Das Aufkommen an diesem Einzeltag war im Wesentlichen auf Überschneidungen im Veranstaltungsverkehr zurückzuführen: Zum einen reisten zahlreiche internationale Fachbesucher der Schienenverkehrsmesse InnoTrans ab, zum anderen trafen Sportler und Besucher für den Berlin-Marathon ein. Allein über das Marathon-Wochenende von Freitag bis Montag wurden knapp 360.000 Passagiere gezählt. Trotz des leichten Anstiegs der Passagierzahlen ging die Zahl der Flugbewegungen zurück. Im Berichtsmonat wurden 17.711 Starts und Landungen registriert, was einem Rückgang von 1,2 Prozent gegenüber September 2025 entspricht. Branchenbeobachter führen die Abweichung zwischen Flugbewegungen und Passagierzahlen auf eine höhere Sitzplatzauslastung der eingesetzten Maschinen zurück. Im Frachtbereich gab es hingegen ein deutliches Wachstum: Der Umschlag an Luftfracht stieg um 4,9 Prozent auf insgesamt 4.633 Tonnen. Die Entwicklung verdeutlicht die anhaltend verhaltene Erholung des Luftverkehrsstandorts Berlin im Vergleich zum Vor-Corona-Niveau. Während das Segment der Luftfracht Zuwächse verzeichnet, stagniert der Passagierverkehr trotz temporärer Belastungsspitzen durch Großveranstaltungen weitgehend. Hohe Standortkosten sowie der zögerliche Ausbau des Langstreckennetzes begrenzen das weitere Wachstumspotenzial des Hauptstadtwahlsitzes im internationalen Vergleich.

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Forderung nach öffentlichen Zuschüssen für regionale Zubringerflüge im innerdeutschen Luftverkehr

Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) schlägt die Einführung staatlicher Subventionen für ausgewählte innerdeutsche Flugstrecken vor, um die Anbindung von Regionalflughäfen an die zentralen Luftverkehrsdrehkreuze Frankfurt am Main und München sicherzustellen. Wie der Verband im Rahmen seiner aktuellen Veröffentlichungen ausführt, machen gestiegene Betriebskosten, teures Kerosin sowie hohe staatliche Gebühren und Abgaben die Bedienung von Verbindungen zwischen kleineren Flughäfen und den Drehkreuzen zunehmend unwirtschaftlich. Um drohenden Lücken im Streckennetz und Einschränkungen bei der Erreichbarkeit der regionalen Wirtschaft entgegenzuwirken, sollen Bundesländer und Kommunen die Möglichkeit erhalten, defizitäre Strecken finanziell zu unterstützen. Unterdruckstehende Anbindungen an Regionalstandorten Obwohl der Branchenverband keine abschließende Liste potenziell förderfähiger Routen vorgelegt hat, verweist er exemplarisch auf bestehende Engpässe und Streckeneinstellungen an mehreren deutschen Standorten. Als Beispiel führt der Verband die Situation am Flughafen Bremen an, wo die Deutsche Lufthansa die Zubringerstrecke zum Drehkreuz Frankfurt in der Vergangenheit zeitweise ausgesetzt hatte. Auch an den Flughafenstandorten Dresden und Münster/Osnabrück stehe die Anbindung an das internationale Luftfahrtnetz unter kontinuierlichem wirtschaftlichen Druck. Am Flughafen Paderborn/Lippstadt zeigte sich die Problematik zuletzt bei dem Versuch, eine reguläre Linienverbindung nach München dauerhaft wiedereinzuführen. Trotz bestehender Nachfrage aus dem gewerblichen Bereich erwies sich die Wirtschaftlichkeit des Betriebes ohne öffentliche Zusatzfinanzierung als nicht tragfähig, weshalb das Angebot wieder eingestellt werden musste. Europäischer Rechtsrahmen für Gemeinwohlverpflichtungen Rechtliche Grundlage für eine mögliche Subventionierung von Flugstrecken bildet das EU-Instrument der Gemeinwohlverpflichtungen, bekannt als Public Service Obligations (PSO). Dieses Regelwerk erlaubt es den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, finanzielle Ausgleiche für Flugverbindungen zu zahlen, die aus rein kommerzieller Sicht nicht rentabel betrieben

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SkyUp erweitert Flugangebot ab Chișinău um Verbindungen nach Dubai und London

Die maltesische Tochtergesellschaft der ukrainischen Low-Cost-Fluggesellschaft SkyUp nimmt im kommenden Winter- und Sommerflugplan zwei neue Linienverbindungen vom internationalen Flughafen Chișinău auf. Wie das Unternehmen Anfang Oktober 2026 mitteilte, wird ab dem 20. Dezember 2026 eine neue Direktverbindung nach Dubai in das Flugprogramm integriert. Die Route in die Vereinigten Arabischen Emirate ist saisonal bis zum 28. März 2027 angelegt und wird bis zu dreimal wöchentlich an den Verkehrstagen Dienstag, Freitag und Sonntag bedient. Zusätzlich kündigte die Fluggesellschaft den Start einer Linienverbindung nach London-Stansted für den 26. März 2027 an. Die britische Hauptstadt bildet damit die 27. Destination im Sommerflugprogramm der Airline ab der moldauischen Hauptstadt, das insgesamt zwölf Länder abdeckt. Die Flüge nach London sollen jeweils montags und freitags durchgeführt werden. Mit der schrittweisen Ausweitung des Streckennetzes nutzt das Unternehmen Sonderkontingente, um die Auslastung auf den europäischen und nahöstlichen Strecken zu steigern. Der Ausbau der Aktivitäten in Moldau ist Teil einer längerfristigen Umstrukturierung der Fluggesellschaft. Nach der Schließung des ukrainischen Luftraums im Jahr 2022 verlagerte SkyUp einen Großteil ihrer Flotte ins Ausland und gründete einen Ableger mit EU-AOC in Malta, um Charter- und Wet-Lease-Dienste anzubieten. Der Flughafen Chișinău hat sich in diesem Kontext zu einem wichtigen Ersatz-Drehkreuz für Passagiere aus der Region und der angrenzenden Ukraine entwickelt. Luftfahrtanalysten weisen jedoch darauf hin, dass der Markt in Chișinău durch den verstärkten Wettbewerb europäischer Billigflieger zunehmend unter Preisdruck steht.

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Landgericht Braunschweig weist Amtshaftungsklage im Germanwings-Komplex ab

Mehr als elf Jahre nach der Katastrophe des Germanwings-Fluges 4U9525 hat das Landgericht Braunschweig am 6. Oktober 2026 die Schadensersatz- und Schmerzensgeldklage von 30 Angehörigen der Todesopfer gegen die Bundesrepublik Deutschland abgewiesen. Die Zivilkammer entschied, dass Ansprüche auf Grundlage der Amtshaftung gegenüber staatlichen Stellen rechtlich ausscheiden, da vorrangig gleichwertige Entschädigungsansprüche gegen das verantwortliche Luftfahrtunternehmen Germanwings GmbH bestehen. Die Kläger hatten der Bundesrepublik und dem nachgeordneten Luftfahrt-Bundesamt (LBA) vorgeworfen, die medizinische und insbesondere die psychologische Überwachung des Copiloten Andreas Lubitz unzureichend durchgeführt zu haben. Mit der Entscheidung verwies das Gericht die Kläger auf das zivilrechtliche Haftungssystem der Luftfahrt und lehnte eine staatliche Einstandspflicht ab. Juristische Begründung und Vorrang der Befördererhaftung Die Vorsitzende Richterin der 7. Zivilkammer stützte das Urteil im Wesentlichen auf den Subsidiaritätsgrundsatz der Amtshaftung gemäß § 839 Abs. 1 Satz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) in Verbindung mit den Regelungen des Montrealer Übereinkommens. Nach diesem internationalen Abkommen haftet die ausführende Fluggesellschaft verschuldensunabhängig sowie in unbegrenzter Höhe für Personenschäden von Fluggästen, sofern der Beförderer nicht nachweist, dass der Schaden nicht auf sein Verschulden zurückzuführen ist. Das Landgericht Braunschweig stellte klar, dass Ansprüche gegen das Luftfahrtunternehmen eine anderweitige, gleichwertige Ersatzmöglichkeit für die Geschädigten darstellen. Daher sei für eine subsidiäre Haftung des Staates im Rahmen des Amtshaftungsrechts kein Raum, selbst wenn behördliche Kontrollpflichten verletzt worden sein sollten. Das Gericht folgte damit der Argumentation der Vertretung der Bundesrepublik, die bereits zum Prozessauftakt im August 2026 geltend gemacht hatte, dass das Luftfahrt-Bundesamt als Aufsichtsbehörde primär im öffentlichen Interesse agiere und keine individuellen Schutzpflichten gegenüber

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Air Astana nimmt Direktverbindung zwischen Almaty und Tokio-Narita auf

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana baut ihr Streckennetz in Ostasien weiter aus und nimmt am 30. November 2026 erstmals eine Direktverbindung zwischen der zentralasiatischen Metropole Almaty und dem internationalen Flughafen Tokio-Narita auf. Die neue Route wird zweimal wöchentlich bedient – jeweils montags und donnerstags ab Almaty sowie dienstags und freitags ab Tokio. Zum Einsatz kommt ein Schmalrumpfflugzeug des Typs Airbus A321LR mit einer Zweiklassen-Konfiguration. Die Aufnahme der Flüge erfolgt im Rahmen eines bestehenden Codeshare-Abkommens mit der japanischen Fluggesellschaft Japan Airlines (JAL). Durch die Kooperation verknüpfen beide Fluglinien ihre Buchungssysteme, um Passagieren aus Zentralasien und Japan durchgehende Anschlussverbindungen über die jeweiligen Drehkreuze anzubieten. Tokio stellt für Air Astana die insgesamt 22. Zielgebietsaufnahme im laufenden Kalenderjahr dar. Der Flugbetrieb unterliegt formal noch dem abschließenden Genehmigungsverfahren der zuständigen Regulierungsbehörden beider Staaten. Mit der Aufnahme der Direktflüge verfolgt die Air Astana Group, zu der auch der Low-Cost-Carrier FlyArystan gehört, das Ziel, Kasachstan als zentrales Luftverkehrsdrehkreuz zwischen Asien, Europa und dem Kaukasus zu positionieren. Luftfahrtanalysten weisen jedoch darauf hin, dass der Einsatz von Schmalrumpfflugzeugen des Typs A321LR auf Langstrecken von über sieben bis neun Stunden Flugzeit hohe Anforderungen an den Passagierkomfort und die Auslastung stellt. Zudem muss sich die Verbindung im Wettbewerb mit etablierten Drehkreuzen im Nahen Osten und Ostasien behaupten.

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