Airbus A321LR (Foto: Air Astana).
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Air Astana nimmt Direktverbindung zwischen Almaty und Tokio-Narita auf

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Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana baut ihr Streckennetz in Ostasien weiter aus und nimmt am 30. November 2026 erstmals eine Direktverbindung zwischen der zentralasiatischen Metropole Almaty und dem internationalen Flughafen Tokio-Narita auf.

Die neue Route wird zweimal wöchentlich bedient – jeweils montags und donnerstags ab Almaty sowie dienstags und freitags ab Tokio. Zum Einsatz kommt ein Schmalrumpfflugzeug des Typs Airbus A321LR mit einer Zweiklassen-Konfiguration.

Die Aufnahme der Flüge erfolgt im Rahmen eines bestehenden Codeshare-Abkommens mit der japanischen Fluggesellschaft Japan Airlines (JAL). Durch die Kooperation verknüpfen beide Fluglinien ihre Buchungssysteme, um Passagieren aus Zentralasien und Japan durchgehende Anschlussverbindungen über die jeweiligen Drehkreuze anzubieten. Tokio stellt für Air Astana die insgesamt 22. Zielgebietsaufnahme im laufenden Kalenderjahr dar. Der Flugbetrieb unterliegt formal noch dem abschließenden Genehmigungsverfahren der zuständigen Regulierungsbehörden beider Staaten.

Mit der Aufnahme der Direktflüge verfolgt die Air Astana Group, zu der auch der Low-Cost-Carrier FlyArystan gehört, das Ziel, Kasachstan als zentrales Luftverkehrsdrehkreuz zwischen Asien, Europa und dem Kaukasus zu positionieren. Luftfahrtanalysten weisen jedoch darauf hin, dass der Einsatz von Schmalrumpfflugzeugen des Typs A321LR auf Langstrecken von über sieben bis neun Stunden Flugzeit hohe Anforderungen an den Passagierkomfort und die Auslastung stellt. Zudem muss sich die Verbindung im Wettbewerb mit etablierten Drehkreuzen im Nahen Osten und Ostasien behaupten.

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