Am 9. Oktober 2026 startet das Gastronomie-Ensemble Feuerdorf am Wiener Donaukanal in seine neue Wintersaison.
Das Konzept, das seit seiner Gründung im Jahr 2016 ein fester Bestandteil des urbanen Gastro-Angebots in der österreichischen Bundeshauptstadt ist, setzt auch in dieser Saison auf eine Kombination aus beheizten Holzgrillhütten, wetterunabhängigem Eisstockschießen und Gastronomieangeboten direkt am Wasser. Die Betreiber Patrick Nebois und Hannes Strobl stellen für die anstehende Kälteperiode insgesamt 15 urige Grillhütten, zwei Kunst-Eisstockbahnen sowie die zugehörige Schlumberger Salettl-Bar bereit. Neben dem regulären Abendlokal-Betrieb bietet der Standort im Monat Oktober Sonderkonditionen für Reservierungen an.
Gastronomisches Konzept und eigenständige Grillzubereitung
Kern des Feuerdorf-Konzepts ist das gemeinsame Zubereiten von Speisen um einen zentralen, offenen Grillrost im Inneren der Holzhütten. Jede der 15 Einheiten bietet Platz für acht bis maximal zwölf Personen und wird vorab online gebucht. Den Gästen stehen vordefinierte Menü-Themenpakete zur Auswahl – wie etwa das Wiener Menü Vindobona, das regionale Pannonien-Paket oder internationale Varianten –, die vorportioniertes Fleisch, Fisch, Beilagen, Saucen und Brot beinhalten. Die eigentliche Zubereitung am Rost übernehmen die Gäste selbst. Ergänzt wird das Angebot durch vegetarische und vegane Menüoptionen.
Um den Start der Saison im Frühherbst attraktiv zu gestalten, führen die Betreiber vom 9. bis zum 31. Oktober 2026 ein spezielles Eröffnungsangebot ein. Bei Online-Buchung einer Grillhütte entfällt die reguläre Hüttenmiete. Zudem erhalten die Gästegruppen ein ein Kilogramm schweres, gereiftes Dry-Aged-Tomahawk-Steak als kostenfreie Zugabe zum gebuchten Menü. Abseits der herbstlichen Sonderaktion gilt an Sonntagen grundsätzlich ein Familientag, an dem die Hüttenmiete ganztägig entfällt, um das Hüttengrillen auch für Tagesbesuche zugänglich zu machen.
Sportliches Zusatzangebot und Event-Kapazitäten
Neben den Kulinarik-Hütten betreibt die Einrichtung zwei Kunst-Eisstockbahnen. Da der Belag aus ökologischem Kunststoff gefertigt ist, sind die Spielbahnen witterungsunabhängig und ohne künstliche Kühlung nutzbar. Die Bahnen stehen sowohl Hüttengästen als auch externen Gruppen nach Online-Reservierung für Halbstunden-Intervalle zur Verfügung. Zusatzoptionen wie vorbestellbare Bierfässer zum Selberzapfen oder heisse Punschkessel richten sich an Freizeitrunden und Firmen-Teamevents.
Als erweiterter Treffpunkt dient die überdachte Schlumberger Salettl-Bar. Sie ergänzt das Angebot um Getränke und Bar-Snacks und kann für private Feierlichkeiten oder kleine Betriebsfeste für bis zu 35 Personen exklusiv angemietet werden.
Wirtschaftlicher Rahmen und Auslastungsstruktur
Das Konzept des Feuerdorfs basiert betriebswirtschaftlich auf einer Kombination aus festen Vorab-Reservierungen, gestaffelten Menüpreisen und der Vermietung von Nebeneinrichtungen. Während die Abendtermine im Vorweihnachtsmonat Dezember traditionell bereits Wochen vor Saisonstart weitgehend ausgebucht sind, verzeichnen die Betreiber für die Monate Oktober, November sowie für die Nachweihnachtszeit ab Januar 2027 noch verfügbare Kapazitäten.
Die Lage an der Freda-Meissner-Blau-Promenade am Wiener Donaukanal nutzt eine zentrale, urbane Freifläche, die während der Sommermonate als Flaniermeile dient und im Winter durch die Beistellung der mobilen Hütteninfrastruktur eine saisonale Umnutzung erfährt. Das Modell hat sich seit der Eröffnung 2016 zu einem festen Wirtschafts- und Freizeitfaktor in der Wiener Innenstadtgastronomie entwickelt.