Flughafen Salzburg (Foto: Salzburg Airport Presse).
Redakteur
Letztes Update
Give a coffee
Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee einladen.
Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.
Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Hinweise wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.
Ihr
Aviation.Direct-Team

Großbaustelle zur Altlastensanierung am Flughafen Salzburg sorgt für Anrainerkritik

Werbung

Am Flughafen Salzburg beginnen nach längeren Verzögerungen im Zusammenhang mit der rechtlichen Einordnung der Deponieverordnung die Vorbereitungen für die großflächige Sanierung von chemisch belastetem Erdreich.

Auf dem Areal des Landesairports wurden in der Vergangenheit erhebliche Mengen an Löschwasser verwendet, die per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) enthielten. Nach der bereits installierten Grundwasserreinigungsanlage im Rahmen von Ersteingriffen leiten die Verantwortlichen nun die Hauptphase der technischen Sicherung ein.

Das geplante Bauvorhaben erstreckt sich über einen Zeitraum von drei Jahren und wird jeweils in den wärmeren Monaten für die Dauer von 26 Wochen als Großbaustelle betrieben. Die technischen Maßnahmen beinhalten die Positionierung schwerer Baumaschinen, das Einschlagen von Spundwänden sowie großflächige Erdaushubarbeiten zur Einhausung und Sicherung der Schadstoffherde im Boden.

Gegen die mit den Bauarbeiten einhergehenden Belastungen regt sich organisierter Widerstand aus der benachbarten Bevölkerung. Der Anrainerschutzverband (ASA) fordert eine transparente Offenlegung der prognostizierten Lärm- und Erschütterungswerte für die angrenzenden Wohngebiete sowie Nachbesserungen bei den Schutzvorkehrungen. Fachgutachten deuten darauf hin, dass es an zahlreichen Bautagen zu Überschreitungen der zulässigen Lärmrichtwerte kommen dürfte.

Der Anrainerschutzverband verweist zudem auf einzuhaltende rechtliche Fristen im laufenden behördlichen Bewilligungsverfahren. Bis zum 3. November 2026 können betroffene Nachbarn und Anwohner Einwendungen bei den zuständigen Behörden von Stadt und Land Salzburg einreichen, um sich im weiteren Verfahren die formelle Parteienstellung und damit das Recht auf rechtliches Gehör zu sichern.

Werbung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

Werbung