Oktober 9, 2026

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Oktober 9, 2026

Premiere des Kulinarikformats TasteFactory auf der Grazer Herbstmesse

Im Rahmen der diesjährigen Grazer Herbstmesse feierte das neue Ausstellungsformat TasteFactory vom 1. bis zum 4. Oktober 2026 seine Premiere in der Stadthalle Graz. Unter der organisatorischen Leitung der Veranstaltungsbeauftragten Conny Derler bespielte das Konzept eine Fläche von mehr als 4.000 Quadratmetern. Ziel der Veranlassung war es, regionale Lebensmittelproduzenten, Gastronomiebetriebe und Vertreter der steirischen Tourismuswirtschaft auf einer gemeinsamen Präsentationsplattform zusammenzuführen. Das Programm der viertägigen Veranstaltung umfasste Showküchen-Vorführungen, Fachvorträge und Podiumsdiskussionen. Neben Beiträgen von Gastronomen und regionalen Erzeugern standen Fragen der Produktqualität und der regionalen Wertschöpfung im Mittelpunkt der Bühnenbeiträge. Vertreter von Tourismusorganisationen wie der Steirischen Tourismus und Standortmarketing GmbH sowie von Graz Tourismus nutzten die Struktur für Branchengespräche über die Positionierung der Steiermark als kulinarische Region. Die Einführung des Formats erfolgt in einem Marktumfeld, in dem Messestandorte vermehrt auf spezialisierte Themenwelten setzen, um Besucherzahlen zu stabilisieren und Ausstellerflächen effizienter zu nutzen. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass Eventformate in der Messebranche zwar kurzfristige Publikumsimpulse setzen, der nachhaltige wirtschaftliche Ertrag für die beteiligten Klein- und Mittelbetriebe jedoch stark von den Nachfolgeeffekten im regionalen Handel und der Gastronomie abhängt.

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Latam Airlines Brazil übernimmt erstes Passagierflugzeug des Typs Embraer E195-E2

Die Fluggesellschaft Latam Airlines Brazil und der brasilianische Flugzeugbauer Embraer haben die Auslieferung der ersten Maschine des Typs Embraer E195-E2 an die Airline eingeleitet. Das Flugzeug ist das erste von insgesamt zwölf Exemplaren dieses Modells, die bis Ende 2026 an die brasilianische Tochtergesellschaft des südamerikanischen Luftfahrtkonzerns übergeben werden sollen. Die Beschaffung geht auf eine Grundsatzvereinbarung der Latam Airlines Group vom September 2025 zurück, die den Kauf von bis zu 74 Flugzeugen dieser Baureihe vorsieht. Der operative Einsatz im Streckennetz soll im Zeitraum zwischen November 2026 und März 2027 anlaufen. In einer ersten Phase setzt Latam die ersten 14 Maschinen auf 42 Strecken ein, darunter acht neue Verbindungen sowie die Anbindung der vier zuvor nicht bedienten Ziele Cabo Frio, Ji-Paraná, Macaé und Rondonópolis. Durch die Einflottung erhöht die Fluggesellschaft die Zahl der von ihr angeflogenen Inlandsflughäfen in Brasilien von derzeit 63 auf über 70 Standorte im Jahr 2027. Für das Jahr 2027 ist der Zulauf von weiteren zwölf E195-E2-Flugzeugen vorgesehen. Um das behördliche Genehmigungsverfahren bei der brasilianischen Luftfahrtbehörde ANAC zu beschleunigen, nutzten Latam und Embraer ein Testflugzeug des Herstellers für Evakuierungsübungen, Evaluierungsflüge und die Personalschulung. Das Verfahren konnte dadurch in rund der Hälfte der üblichen Zeit abgeschlossen werden. Die Kabine der Maschinen ist mit 136 Sitzplätzen in einer Zweier-Bestuhlung ohne Mittelsitze ausgestattet. Der Einsatz der E195-E2 erlaubt es der Fluggesellschaft, Strecken mit geringerem Passagieraufkommen flexibler zu bedienen als mit größeren Schmalrumpfflugzeugen. Die Beschaffung unterstreicht den Trend zur Kapazitätsanpassung auf regionalen Lateinamerika-Routen. Marktbeobachter verweisen darauf, dass der Einsatz kleinerer Jet-Muster zwar die

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Herbstferienverkehr an den mitteldeutschen Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle startet

An den sächsischen Regionalflughäfen Leipzig/Halle und Dresden steht der Auftakt des Reiseverkehrs zu den Herbstferien in Sachsen und Thüringen bevor. Am Wochenende des 10. und 11. Oktober 2026 sind an den beiden Standorten der Mitteldeutschen Flughafen AG insgesamt 95 Abflüge vorgesehen. Der Schwerpunkt des Flugbetriebs liegt am Flughafen Leipzig/Halle mit 70 geplanten Starts, während am Flughafen Dresden 25 Abflüge auf dem Flugplan stehen. Am Samstag sind netzweit 46 und am Sonntag 49 Starts terminiert. Das Flugangebot ab Leipzig/Halle richtet sich vorwiegend auf Urlaubsziele im Mittelmeerraum und in Nordafrika. Die am stärksten frequentierte Verbindung stellt Antalya mit 26 Wochenendabflügen dar, gefolgt von Hurghada, Palma de Mallorca und Heraklion mit jeweils sieben Starts. Nach Zielländern differenziert entfallen die meisten Flüge auf die Türkei, Griechenland und Spanien. Zubringerverbindungen zu den Drehkreuzen Frankfurt und Wien ergänzen das Angebot. Während der Ferienwochen steigt das Volumen in Leipzig/Halle auf bis zu 200 wöchentliche Abflüge, womit das Niveau der diesjährigen Sommerflugplanperiode von 146 wöchentlichen Starts überschritten wird. Am Flughafen Dresden bildet der Zubringerverkehr zu den Drehkreuzen Frankfurt und München mit zusammen elf Abflügen der Deutschen Lufthansa den Schwerpunkt. Ergänzend werden Anbindungen nach Zürich durch Swiss sowie nach Bozen durch SkyAlps angeboten. Im Touristiksegment dominieren Flüge nach Antalya, Frankfurt, München, Palma de Mallorca und auf die griechischen Inseln Heraklion und Rhodos. Für die gesamten Herbstferien sind am Standort Dresden bis zu 94 wöchentliche Abflüge eingeplant. Die punktuelle Erhöhung der Flugfrequenzen während der Herbstferien erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender struktureller Herausforderungen im mitteldeutschen Luftverkehr. Branchendaten verdeutlichen, dass das verkehrsreiche

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Dortmund verzeichnet Passagierplus im dritten Quartal 2026

Der Flughafen Dortmund registrierte im dritten Quartal 2026 ein Zuwachs beim Passagieraufkommen. In den Monaten Juli, August und September nutzten kumuliert rund 1,01 Millionen Fluggäste den westfälischen Regionalflughafen. Dies entspricht einer Steigerung um 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Haupttreiber der Entwicklung waren die Sommerferien mit über 530.000 Passagieren sowie das Verkehrsaufkommen des Hauptkunden Wizz Air, dessen Passagierzahlen in Dortmund im Berichtsquartal um rund 13 Prozent zulegten. Der August markierte mit mehr als 360.000 Fluggästen den monatlichen Spitzenwert des bisherigen Jahresverlaufs. In den ersten neun Monaten des Jahres 2026 beläuft sich das Gesamtaufkommen am Standort auf mehr als 2,62 Millionen Reisende, was ein Plus von etwa 179.000 Personen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum darstellt. Flughafen-Geschäftsführer Ludger van Bebber bewertet das Erreichen der Millionengrenze im Sommerquartal als Basis für das Jahresendergebnis und sieht den Flughafen auf Kurs, das Gesamtergebnis des Vorjahres zu übertreffen. Zur Absicherung des Passagiervolumens setzt die Betreibergesellschaft auf den stufenweisen Ausbau von Flugverbindungen in Richtung Süd- und Mitteleuropa. Das Angebot wurde im bisherigen Jahresverlauf um acht neue Flugziele erweitert, darunter Strecken nach Mailand, Palermo und London. Mit der für den 25. Oktober 2026 terminierten Aufnahme von täglichen Linienflügen nach Rom-Fiumicino durch Wizz Air bindet der Airport eine weitere europäische Hauptstadtdestination an das Ruhrgebiet an. Branchenbeobachter merken an, dass die starke Abhängigkeit von einzelnen Billigfluggesellschaften wie Wizz Air zwar kurzfristiges Volumen sichert, der Standort damit jedoch anfällig für betriebliche Kapazitätsverschiebungen im Low-Cost-Segment bleibt.

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Finavia erweitert Streckennetz in der Winterflugsaison 2026/2027 um 31 Verbindungen

Der finnische Flughafenbetreiber Finavia verzeichnet für die kommende Winterflugsaison, die vom 25. Oktober 2026 bis zum 27. März 2027 läuft, eine deutliche Aufstockung des internationalen Flugangebots. Insgesamt 31 neue Flugrouten ergänzen das Streckennetz im Vergleich zur vorausgegangenen Winterperiode. Damit steigt das Angebot an den von Finavia verwalteten Flughäfen auf insgesamt 163 internationale Linienflugverbindungen zu 103 Zielorten weltweit. Den Schwerpunkt der Netzerweiterung bilden die nordfinnischen Standorte in Lappland, auf die allein zehn der neuen Direktverbindungen entfallen. Die Nachfrage wird vorrangig von europäischen Fluggesellschaften wie easyJet, Eurowings, Lufthansa, Discover Airlines, Air Baltic und Brussels Airlines getragen. Am Flughafen Rovaniemi stehen in der Hauptsaison Direktflüge zu bis zu 36 internationalen Destinationen auf dem Flugplan. Zudem erhalten die Flughäfen Kittilä, Kuusamo, Ivalo sowie Kemi-Tornio zusätzliche Anbindungen an europäische Ballungsräume wie London, München, Berlin, Amsterdam und Brüssel. Am Hauptstadtdrehkreuz Helsinki-Vantaa festigen internationale Fluggesellschaften sowie die Heimfluggesellschaft Finnair das Streckennetz durch die Aufstockung von Lang- und Mittelstrecken. Qatar Airways führt ihre im Sommer wiederaufgenommenen Flüge nach Doha im täglichen Winterdienst fort, während Emirates ihre tägliche Verbindung nach Dubai in die erste vollständige Winterflugplanperiode überführt. Finnair erweitert das Netz unter anderem um eine Langstreckenverbindung nach Melbourne. Ergänzend nimmt die norwegische Fluggesellschaft Norwegian im November eine neue Verbindung zwischen Helsinki und Tromsø in Nordnorwegen auf. Die erweiterte Flugplanung verdeutlicht die anhaltende Konsolidierung des nordeuropäischen Tourismus- und Transferverkehrs. Branchenbeobachter verweisen jedoch darauf, dass der starke Fokus auf saisonale Wintersport- und Polartourismusmärkte hohe Anforderungen an die operative Kapazitätsauslastung der regionalen Flughafeninfrastruktur stellt, da das Flugaufkommen außerhalb der Wintermonate auf den

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Meteomatics präsentiert neue Wetterdrohne Strato auf Fachmesse in Amsterdam

Das Schweizer Meteorologieunternehmen Meteomatics hat auf der Fachmesse Meteorological Technology World Expo 2026 in Amsterdam seine neue Wetterdrohne des Typs Strato der Öffentlichkeit vorgestellt. Das unbemannte Fluggerät ist für den Einsatz in Flughöhen von bis zu 12.000 Metern ausgelegt und erfasst vertikale Atmosphärenprofile über einen erweiterten Höhenbereich. Die Neuentwicklung zielt darauf ab, hochauflösende Messdaten aus Schichten bereitzustellen, die bislang vorrangig durch den Einsatz konventioneller Radiosonden an Wetterballons abgedeckt wurden. Technisch dient die Messsonde der kontinuierlichen Erfassung vertikaler Parameter wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck und Windgeschwindigkeiten. Im Gegensatz zu Einweg-Wetterballons, die nach dem Aufstieg im Regelfall verloren gehen und meist nur ein- bis zweimal täglich gestartet werden, verbleiben die autonomen Drohnensysteme nach der Landung und Wiederaufladung mehrfach einsatzbereit. Die erfassten Messdaten werden in hochauflösende numerische Wettermodelle wie EURO1k und US1k eingespeist, die mit einer nativen Auflösung von einem Kilometer arbeiten, um lokalisierte Vorhersagen für behördliche, wirtschaftliche und militärische Akteure zu präzisieren. Der Markteintritt des Systems erfolgt in einem Umfeld steigenden Bedarfs an hochfrequenten Echtzeitdaten für den Energiesektor, den Flugverkehr sowie den Katastrophenschutz. Branchenbeobachter weisen jedoch darauf hin, dass der flächendeckende Einsatz autonomer Wetterdrohnensysteme in großen Flughöhen strenge regulatorische Auflagen bezüglich der Luftraumfreigabe durch die jeweiligen nationalen Luftfahrtbehörden voraussetzt. Die ständige Integration von Drohnenflügen in stark frequentierte Luftstraßen erfordert komplexe Genehmigungsverfahren und kontinuierliche Koordinationsprozesse mit der Flugsicherung.

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FAA: Triebwerkskomponenten beim Airbus A380 müssen nach Zwischenfall ausgetauscht werden

Die US-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat eine Lufttüchtigkeitsanweisung für Triebwerke des Typs Engine Alliance GP7200 erlassen, die beim Großraumflugzeug Airbus A380 zum Einsatz kommen. Anlass für die am 8. Oktober 2026 veröffentlichte Direktive ist ein nicht eingedämmter Triebwerksschaden (Uncontained Failure), der bei einer Passagiermaschine während des Startlaufs zum Abbruch des Starts und zum Triebwerksausfall führte. Die behördliche Anweisung verpflichtet die Betreiber dazu, insgesamt 15 spezifische Zwischenstufendichtungen der Hochdruckturbine auszuwechseln. Die Regulierungsbehörde stuft die Maßnahme als vorläufige Sicherheitsvorkehrung ein, um potenzielle Triebwerksbrände und strukturelle Beschädigungen an den Flugzeugen abzuwenden. Technischer Hintergrund und Ursachenanalyse des Schadensbildes Ein nicht eingedämmter Triebwerksschaden stellt in der Zivilluftfahrt ein erhöhtes Gefahrenpotenzial dar, da hochenergetische Trümmerteile die Triebwerksverkleidung durchschlagen und angrenzende Flugzeugstrukturen, Steuerleitungen oder die Fluggastkabine beschädigen können. Nach den ersten Untersuchungsergebnissen des Triebwerksherstellers Engine Alliance – einem Gemeinschaftsunternehmen der US-Konzerne General Electric und Pratt & Whitney – führte die Bildung von Rissen an der Dichtung zwischen der Hochdruckturbine und der Welle der ersten Turbinenstufe zum Versagen des Bauteils. Als beitragender Faktor wurde eine relative Verdrehung der Dichtung identifiziert, in der Fachsprache als Clocking bezeichnet. Die Ermittlungen ergaben, dass diese Mikrobewegungen insbesondere bei Dichtungen auftraten, die im Rahmen von früheren Grundüberholungen demontiert und erneut zusammengebaut worden waren. Die genaue Grundursache für das Entstehen der Rissbildung ist Gegenstand weiterführender technischer Analysen. Fristen, Frachtwert und finanzielle Aufwendungen für Fluggesellschaften Die Anweisung betrifft Bauteile in den Triebwerksvarianten GP7270, GP7272 und GP7277. Sie tritt am 23. Oktober 2026 in Kraft. Die FAA unterteilt die 15 betroffenen Dichtungen mit der

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Große Nachfrage bei Förderwettbewerb für den ländlichen Tourismus in Deutschland

Die Buchungsplattform Airbnb und der Deutsche Tourismusverband (DTV) haben die Bewerbungsphase für den gemeinsamen Projektwettbewerb „NaturMomente“ abgeschlossen. Für die mit insgesamt einer Million Euro dotierten Fördermittel gingen bis zum Stichtag 521 gültige Projektanträge aus ganz Deutschland ein. Die Initiative steht unter der Schirmherrschaft von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer und zielt darauf ab, touristische Angebote in strukturschwächeren, ländlichen Regionen gezielt zu unterstützen. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Einreichungen liegt in den ostdeutschen Bundesländern, aus denen mit 283 Anträgen mehr als die Hälfte aller Bewerbungen stammt. Spitzenreiter bei den Einreichungen sind Sachsen-Anhalt und Niedersachsen mit jeweils 64 Projekten, gefolgt von Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Zugelassen waren ausschließlich Vorhaben aus strukturschwachen Gemeinden mit einer Bevölkerungsdichte von unter 150 Einwohnern pro Quadratkilometer sowie einer geringen touristischen Dichte. Die Mittelverteilung erfolgt gestaffelt in Förderbeträgen von 25.000 bis 100.000 Euro je Gewinnerprojekt. Die Verteilung der Anträge spiegelt die Nachfrageentwicklung im Inlandstourismus wider. Nach Branchenangaben entfielen bei Airbnb im Jahr 2025 fast zwei Drittel der von inländischen Gästen gebuchten Übernachtungen auf Ziele außerhalb der Ballungszentren. Die eingereichten Konzepte verteilen sich auf die Schwerpunkte Kultur und Tradition (161 Bewerbungen), gemeinwohlorientierte Initiativen (144), regionaltypische Angebote (72) sowie naturbezogene Vorhaben (144). Eine Fachjury bewertet die Unterlagen anhand wirtschaftlicher, sozialer und innovativer Kriterien, bevor die Auswahl Ende November 2026 bekannt gegeben wird. Die hohe Antragszahl verdeutlicht den erheblichen Investitionsbedarf in kleineren Kommunen abseits etablierter Tourismuszentren. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass private Plattformförderungen wie das Modell von Airbnb und DTV zwar punktuelle Impulse setzen, grundlegende Infrastrukturdefizite im ländlichen Raum – etwa im öffentlichen Nahverkehr sowie

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Raketenangriffe beschädigen Passagiermaschinen auf dem Flughafen Riad

Eine erneute Welle militärischer Angriffe durch die jemenitische Huthie-Miliz hat den internationalen Flugverkehr in Saudi-Arabien schwer getroffen. Am 8. Oktober 2026 schlugen ballistische Raketen und Kampfdrohnen auf dem Areal des King Khalid International Airport (RUH) in der Hauptstadt Riad ein. Nach ersten Informationen und auf Onlinemedien verbreiteten Bilddaten wurden auf den Vorfeldern und an den Terminals mehrere geparkte Verkehrsflugzeuge der staatlichen Fluggesellschaft Saudia teilweise schwer beschädigt. Mindestens ein Flugzeug vom Typ Airbus A320 fing Feuer und brannte weitgehend aus. Der Vorfall erzwang eine stundenlange Schließung des Hauptstadtflughafens und veranlasste internationale Fluggesellschaften, darunter die Deutsche Lufthansa, zu unmittelbaren Streichungen ihrer Flugverbindungen in die Region. Schäden an der Luftfahrzeugflotte und Betroffenenlage am Boden Der Angriff am 8. Oktober 2026 richtete sich gezielt gegen die Infrastruktur des zentralen Luftfahrt-Drehkreuzes des Königreichs. Auf Bild- und Videomaterial, das über soziale Netzwerke an die Öffentlichkeit gelangte, sind brennende Flugzeugrümpfe und erhebliche Brandspuren an Vorfeldeinrichtungen erkennbar. Ein Airbus A320-200 der Fluggesellschaft Saudia erlitt durch Treffer oder Trümmerteile abgewehrter Flugkörper so schwere Zerstörungen am Rumpf und an den Tragflächen, dass in Branchenkreisen von einem wirtschaftlichen Totalschaden ausgegangen wird. Weitere Maschinen auf benachbarten Positionen wiesen sichtbare Splitterschäden auf. Offizielle Angaben der saudi-arabischen Zivilluftfahrtbehörde General Authority of Civil Aviation (GACA) zu Opfern oder Verletzten auf dem Flughafengelände lagen unmittelbar nach dem Ereignis nicht vor. Der Vorfall reiht sich jedoch ein in eine Serie vorangegangener Schläge zu Beginn derselben Woche, bei denen am 6. Oktober 2026 und 7. Oktober 2026 auf den Flughäfen Abha und Riad bereits drei Personen getötet und

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Air Cairo übernimmt Flüge zwischen Graz und Hurghada im Sommer 2027

Die ägyptische Fluggesellschaft Air Cairo bedient ab dem 1. April 2027 wieder die Direktverbindung zwischen dem Flughafen Graz-Thalerhof und der ägyptischen Destination Hurghada am Roten Meer. Zum Start des Sommerflugplans wird die Strecke zunächst einmal wöchentlich jeweils donnerstags beflogen. Während der touristischen Hauptreisezeit vom 5. Juli bis zum 6. September 2027 erweitert das Unternehmen das Angebot um eine zweite wöchentliche Rotation an jedem Montag. Die Abwicklung der Flüge erfolgt im Rahmen einer kommerziellen Kooperation mit der Fluggesellschaft SunExpress Airlines, die seit 2021 besteht. Während Air Cairo für die operative Durchführung der Flüge mit Fluggeräten des Typs Airbus A320 sowie für den Bordservice verantwortlich zeichnet, übernimmt SunExpress die Streckenplanung, das Ertragsmanagement und den Vertrieb. Mit der Einbindung der Route in das Vertriebsnetz von SunExpress sichert sich der Flughafen Graz die Anbindung an eines der wesentlichen Freizeitreiseziele auf der Mittelstrecke. Für den steirischen Regionalflughafen bedeutet die Festlegung der Sommerverbindung eine Stabilisierung des touristischen Streckennetzes. Neben dem bestehenden Angebot nach Antalya stärkt die Wiederaufnahme der Ägypten-Verbindung das Segment der Pauschal- und Urlaubsreisen ab Graz. Flughafenführung und Reiseveranstalter werten den Schritt als notwendigen Baustein zur Auslastung der regionalen Passagierkapazitäten, da die Nachfrage nach Nordafrika-Verbindungen im Ganzjahresverlauf ein konstant hohes Volumen aufweist.

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