Flughafen Dresden (Foto: Mitteldeutsche Flughafen AG).
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Herbstferienverkehr an den mitteldeutschen Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle startet

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An den sächsischen Regionalflughäfen Leipzig/Halle und Dresden steht der Auftakt des Reiseverkehrs zu den Herbstferien in Sachsen und Thüringen bevor.

Am Wochenende des 10. und 11. Oktober 2026 sind an den beiden Standorten der Mitteldeutschen Flughafen AG insgesamt 95 Abflüge vorgesehen. Der Schwerpunkt des Flugbetriebs liegt am Flughafen Leipzig/Halle mit 70 geplanten Starts, während am Flughafen Dresden 25 Abflüge auf dem Flugplan stehen. Am Samstag sind netzweit 46 und am Sonntag 49 Starts terminiert.

Das Flugangebot ab Leipzig/Halle richtet sich vorwiegend auf Urlaubsziele im Mittelmeerraum und in Nordafrika. Die am stärksten frequentierte Verbindung stellt Antalya mit 26 Wochenendabflügen dar, gefolgt von Hurghada, Palma de Mallorca und Heraklion mit jeweils sieben Starts. Nach Zielländern differenziert entfallen die meisten Flüge auf die Türkei, Griechenland und Spanien. Zubringerverbindungen zu den Drehkreuzen Frankfurt und Wien ergänzen das Angebot. Während der Ferienwochen steigt das Volumen in Leipzig/Halle auf bis zu 200 wöchentliche Abflüge, womit das Niveau der diesjährigen Sommerflugplanperiode von 146 wöchentlichen Starts überschritten wird.

Am Flughafen Dresden bildet der Zubringerverkehr zu den Drehkreuzen Frankfurt und München mit zusammen elf Abflügen der Deutschen Lufthansa den Schwerpunkt. Ergänzend werden Anbindungen nach Zürich durch Swiss sowie nach Bozen durch SkyAlps angeboten. Im Touristiksegment dominieren Flüge nach Antalya, Frankfurt, München, Palma de Mallorca und auf die griechischen Inseln Heraklion und Rhodos. Für die gesamten Herbstferien sind am Standort Dresden bis zu 94 wöchentliche Abflüge eingeplant.

Die punktuelle Erhöhung der Flugfrequenzen während der Herbstferien erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender struktureller Herausforderungen im mitteldeutschen Luftverkehr. Branchendaten verdeutlichen, dass das verkehrsreiche Ferienfenster nicht über die verlangsamte Erholung des Ganzjahresgeschäfts an beiden sächsischen Flughäfen hinwegtäuscht. Hohe nationale Standortkosten sowie Kapazitätsverlagerungen der Fluggesellschaften an internationale Standorte belasten das Gesamtaufkommen der Region weiterhin maßgeblich.

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