Hisky in Chisinau (Foto: Angelika Evergreen).
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Hi Sky kürzt Transatlantikverbindung zwischen Bukarest und New York im Winter 2026/27

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Die rumänische Privatfluggesellschaft Hi Sky reduziert ihren Flugbetrieb auf der Langstreckenverbindung vom Flughafen Bukarest-Henri Coandă zum John F. Kennedy International Airport in New York für die anstehende Winterflugplanperiode 2026/27 drastisch.

Wie Auswertungen des Branchendienstes Aero Routes sowie die aktuellen Buchungsdaten des Unternehmens vom 13. Oktober 2026 belegen, stellt die Fluggesellschaft den regulären Linienbetrieb abseits der feiertagsbedingten Nachfragespitzen im November, Dezember und Januar vorübergehend komplett ein.

Im gesamten Verlaufe des Winterflugplans verbleiben lediglich acht fest determinierte Flugtermine. Nach einem Einzeltermin am 30. Oktober 2026 konzentriert Hi Sky das Angebot auf die Weihnachtstage sowie den Jahreswechsel mit Flügen am 18., 21., 23. und 28. Dezember 2026 sowie am 4., 6. und 8. Januar 2027. Zum Einsatz kommt dabei weiterhin das einzige Langstreckenflugzeug der Flotte, ein Airbus A330-200.

Die operative Entscheidung verdeutlicht die wirtschaftlichen Risiken bei der Auslastung von Punkt-zu-Punkt-Transatlantikstrecken im mittel- und osteuropäischen Flugmarkt außerhalb der Sommersaison. Ohne die Einbindung in globale Luftfahrtallianzen oder ein Zubringernetzwerk an beiden Endpunkten der Strecke gestaltet sich die rentable Beschickung von Großraumflugzeugen im kühleren Halbjahr als extrem herausfordernd.

Branchenanalysten werten den Rückzug auf punktuelle Feiertagsfrequenzen als kaufmännischen Versuch, Verluste in nachfrageschwachen Wochen zu begrenzen, während das Fluggerät in der Zwischenzeit für lukrativere Vollcharterdienste eingesetzt werden kann. Für Passagiere auf der Route Bukarest–New York bedeutet der Schritt eine Einschränkung des Nonstop-Angebots auf der Transatlantikverbindung.

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