Oktober 16, 2026

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Oktober 16, 2026

Eurowings schaltet Flüge zwischen Klagenfurt und Köln/Bonn bis Ende 2027 frei

Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings hat den Flugplan für die Linienverbindung zwischen dem Flughafen Klagenfurt und dem Flughafen Köln/Bonn für die Sommersaison 2027 freigeschaltet. Wie die Flughafen Klagenfurt Betriebsgesellschaft und die Kärntner Beteiligungs-Verwaltung am 15. Oktober 2026 mitteilten, wird die Flugroute damit nahtlos bis zum 5. November 2027 buchbar gemacht. Die Verbindung hat sich nach ihrer Wiederaufnahme im Mai 2025 als feste Ganzjahresstrecke etabliert. Das Flugangebot sieht im Winterhalbjahr von November bis März zwei wöchentliche Rotationen vor, während das Kontingent in den Sommermonaten von April bis Oktober auf drei Flüge pro Woche – jeweils montags, mittwochs und freitags – aufgestockt wird. Aus Sicht von Vertretern der Kärntner Landesregierung und der regionalen Tourismuswirtschaft dient die Frequenzerhöhung vor allem der Erschließung des deutschen Herkunftsmarktes Nordrhein-Westfalen. Neben dem Quellverkehr für den Kärntner Sommertourismus und Wintersport bietet die Route umgekehrt auch Anschlussmöglichkeiten an den Schienenknotenpunkt am Flughafen Köln/Bonn in Richtung Benelux-Staaten. Der Kärntner Landesflughafen verzeichnete 2025 einen Passagierzuwachs von rund 27 Prozent auf etwa 175.000 Fluggäste, wozu die Rückkehr von Eurowings maßgeblich beitrug. Trotz dieser operativen Erholung bleibt der Regionalflughafen in Klagenfurt im Vergleich zu Mitbewerbern im Alpen-Adria-Raum wie Graz oder Ljubljana unter hoher finanzieller Konsolidierungslast. Die langfristige Auslastung der Strecken hängt stark von kontinuierlicher touristischer Nachfrage und der Wirtschaftlichkeit der einzelnen Umläufe ab. Luftfahrtbeobachter werten die frühzeitige Veröffentlichung des Flugplans durch Eurowings als Bemühen um betriebliche Kontinuität an einem historisch schwankungsanfälligen Standort. Gleichzeitig macht die Konzentration auf wenige deutsche Metropolregionen die Abhängigkeit des Flughafens Klagenfurt von einzelnen Netzwerkpartnern und punktueller Nachfrage im Kurz- und

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Rumpfsegment des ehemaligen Regierungsfliegers „Konrad Adenauer“ ergänzt Museumssammlung in Berlin-Gatow

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr auf dem Flugplatz Berlin-Gatow übernimmt ein rund 30 Meter langes Rumpfsegment des ausgemusterten Regierungsflugzeugs Airbus A340-300 mit der taktischen Kennung 16+01. Wie das Museum und die Lufthansa Technik AG im Oktober 2026 mitteilten, umfasst das Exponat die vordere obere Rumpfhälfte einschließlich des Cockpits und der vollständig erhaltenen VIP-Kabine des einstigen Aushängeschilds der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung. Die Übernahme erfolgt auf Basis einer Leihgabe von der Lufthansa Technik AG mit vereinbarter Kaufoption. Der im März 2011 in Dienst gestellte Vierstrahler trug den Taufnamen „Konrad Adenauer“ und diente über ein Jahrzehnt hinweg dem Transport von Mitgliedern der Bundesregierung sowie parlamentarischen Delegationen bei internationalen Staatsbesuchen. Ende 2023 wurde das Großraumflugzeug nach mehrfachen technischen Pannen außer Dienst gestellt und schrittweise durch Maschinen des Typs Airbus A350-900 ersetzt. Im Frühjahr 2024 erwarb die Lufthansa Technik das demilitarisierte Luftfahrzeug zurück und überführte es zur Ersatzteilgewinnung und fachgerechten Zerlegung an das spezialisierte Verwertungsunternehmen TARMAC Aerosave im spanischen Teruel. Der Abtransport des rund 25 Tonnen schweren und knapp sechs Meter breiten Rumpfteils erfolgt auf dem Seeweg vom spanischen Hafen Castellón nach Hamburg und von dort über Binnenwasserstraßen und Schwerlasttransporte nach Berlin. Die Ankunft auf dem Museumsgelände in Gatow wird für Ende Oktober oder Anfang November 2026 erwartet. Das Großobjekt soll zentraler Bestandteil der Neukonzeption der dortigen Dauerausstellung werden, um die Rolle von Luftstreitkräften als diplomatisches Werkzeug staatlicher Außen- und Sicherheitspolitik darzustellen.

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Angebotsbündelung im Bergtourismus: Österreichs Wanderdörfer bewerben Herbstsaison

Der in Villach ansässige Verein „Österreichs Wanderdörfer“, ein Marketingverbund zertifizierter Tourismusregionen, hat Mitte Oktober 2026 eine Kampagne zur Auslastungssteuerung in der Herbstsaison vorgelegt. Unter dem Titel „Acht Regionen, acht Wandertipps“ bündelt der Zusammenschluss ausgewählte Tourenangebote in Tirol, Salzburg und Vorarlberg. ZIel der Initiative ist es, die Saisonalität im Alpintourismus zu entzerren und Wandergäste gezielt in frequenzschwächere Wochen außerhalb der Sommerspitzen zu lenken. Das Portfolio der Empfehlungen reicht von Höhenwegen wie dem Wildschönauer Höhenweg über Themenpfade wie die Route zur Walsersiedlung Bürstegg in Lech Zürs am Arlberg bis hin zur Leutascher Geisterklamm in der Region Seefeld. Zudem werden Abschnitte des Königswegs am Hochkönig sowie Routen im Alpbachtal, in Altenmarkt-Zauchensee, im Großarltal und am Wilden Kaiser hervorgehoben. Die geografische Konzentration der Empfehlungen liegt damit schwerpunktmäßig auf den westlichen Bundesländern Österreichs. Gezielte Kampagnen dieser Art gewinnen für alpine Beherbergungsbetriebe und lokale Tourismusverbände zunehmend an Bedeutung, da sich die Buchungsfenster für den Herbsturlaub krisenbedingt verkürzt haben. Durch die rechtzeitige Aufbereitung standardisierter Routendaten und digitaler Routenführungen versuchen Destinationen, die Wertschöpfung in den Monaten September bis November vor dem Beginn des Skibetriebs zu stabilisieren. Kritische Branchenbeobachter verweisen jedoch darauf, dass die bloße Aneinanderreihung von Routenempfehlungen in Form von Pressemitteilungen im harten Wettbewerb der Alpenregionen kaum noch als Alleinstellungsmerkmal ausreicht. Zudem hängen die tatsächlichen Nächtigungszahlen im Herbst stark von den jeweiligen Witterungsverhältnissen sowie der betrieblichen Verfügbarkeit von Seilbahnen und Gastronomiebetrieben ab.

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Einstimmiger Nationalratsbeschluss bringt bürokratische Erleichterungen für das Beherbergungsgewerbe

Der österreichische Nationalrat hat am 14. Oktober 2026 die Novelle der Gewerbeordnung einstimmig verabschiedet. Die von Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Staatssekretär Sepp Schellhorn vorgelegte Gesetzesänderung bringt veränderte Vorgaben für Investitionen, Betriebsanlagen und Nachweispflichten im Hotel- und Gastgewerbe mit sich. Im Zentrum der gesetzlichen Anpassungen stehen der Entfall bisheriger Genehmigungsverfahren bei betrieblichen Infrastrukturanlagen sowie Fristverlängerungen bei Unternehmensnachfolgen. Durch die Neuregelung entfallen gewerberechtliche Einzelprüfungsverfahren bei der Errichtung von Photovoltaikanlagen, E-Ladestationen und Batteriespeichern an Hotel- und Gastronomiebetriebsstandorten. Zudem wird die sogenannte Grace-Period bei Betriebsübernahmen von drei auf fünf Jahre verlängert, was Nachfolgern mehr Zeit zur Umsetzung behördlicher Auflagen einräumt. Auch die Aufbewahrungspflichten für Nachweise und Prüfberichte wurden angepasst: Unterlagen müssen unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen nicht mehr physisch am Betriebssitz bereitgehalten werden, sondern können der Behörde bei Bedarf auf schriftlichem Wege übermittelt werden. Die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) bewertet den Beschluss der Abgeordneten als wichtigen Schritt zur Entlastung der Betriebe, weist jedoch gleichzeitig auf weiteren Handlungsbedarf hin. ÖHV-Generalsekretär Markus Gratzer betonte, dass viele der verabschiedeten Maßnahmen auf der von der Interessenvertretung eingebrachten Initiative „Weniger Bürokratie“ basieren. Um die administrativen Abläufe in den Hotels weiter zu reduzieren, fordert die ÖHV von der Bundesregierung einen verbindlichen Zeitplan für nachfolgende Entlastungsmaßnahmen in den zuständigen Ressorts. Kritische Stimmen aus Wirtschaftskreisen merken an, dass der bürokratische Aufwand für Beherbergungsbetriebe trotz der novellierten Gewerbeordnung hoch bleibt. Zwar entlastet die digitale Übermittlung von Dokumenten das Tagesgeschäft, verlagert den Aufwand aber primär in die Verwaltungsebene. Eine spürbare Senkung der laufenden Betriebskosten hänge daher maßgeblich von der Auslegung der Bestimmungen durch die lokalen Gewerbebehörden

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Deutsches Rotes Kreuz organisiert Blutspendeaktion im Terminal des Flughafens Stuttgart

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) führt am Montag, den 26. Oktober 2026, von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr eine öffentliche Blutspendeaktion im Terminal 1 (Bereich West) des Flughafens Stuttgart durch. Die Maßnahme richtet sich sowohl an Beschäftigte der rund 200 auf dem Flughafen-Campus ansässigen Unternehmen und Behörden als auch an Reisende und Besucher des Standorts. Zur Teilnahme berechtigt sind gesunde Personen im Alter zwischen 18 und 71 Jahren. Für Erstspender gilt ein Höchstalter von 64 Jahren, während Mehrfachspendende nach individueller ärztlicher Prüfung bis zum vollendeten 71. Lebensjahr zugelassen werden können. Der zeitliche Aufwand für das medizinische Aufnahmegespräch, die Entnahme von rund 500 Millilitern Vollblut sowie die anschließende Ruhephase wird mit etwa 45 Minuten veranschlagt. Zur Verifizierung der Identität ist die Vorlage eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses verpflichtend. Um Wartezeiten zu vermeiden, erfolgt die Terminvergabe vorab über die Buchungsplattform des DRK-Blutspendedienstes Baden-Württemberg-Hessen. Die Ausrichtung mobiler Blutspendeaktionen an stark frequentierten Verkehrsknotenpunkten wie Verkehrsflughäfen bildet einen festen Baustein in der Versorgungslogistik der regionalen Blutspendedienste. Durch dezentrale Angebote an Arbeitsstätten und Infrastrukturknoten versuchen die Rotkreuz-Organisationen, den kontinuierlichen Bedarf an Blutkonserven in den umliegenden Kliniken zu decken und neue Spendertypen außerhalb klassischer Gemeindezentren zu erschließen. Die Verfügbarkeit von Blutpräparaten unterliegt saisonalen Schwankungen, da Urlaubszeiten und Erkältungswellen die Spenderzahlen regelmäßig belasten. Angebote im öffentlichen Raum tragen dazu bei, Engpässe bei der Versorgung der Krankenhäuser in der Region Stuttgart frühzeitig zu verhindern.

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Portugália Airlines kehrt für E-Jets-Wartung zu Embraer zurück

Die portugiesische Regionalfluggesellschaft Portugália Airlines, die innerhalb der TAP Group unter der Dachmarke TAP Express operiert, hat am 15. Oktober 2026 eine langfristige Vereinbarung über ein Komponentenpoolprogramm mit dem brasilianischen Flugzeugbauer Embraer unterzeichnet. Die Vereinbarung erstreckt sich auf die gesamte Regionalflotte der Airline, bestehend aus zwölf Flugzeugen des Typs Embraer E190 und sieben Maschinen des Typs Embraer E195. Der Vertrag sichert den Zugriff auf ein Ersatzteillager mit mehr als 300 Systemkomponenten sowie erweiterte Reparatur- und Überholungsdienste ab. Ausschlaggebend für den Vertragsabschluss war die Rückkehr zu einer direkten Herstellerunterstützung. Wie Portugália-Geschäftsführer Mário Lobato de Faria einräumte, hatte die Fluggesellschaft kurzzeitig Komponentenleistungen über einen externen Drittanbieter bezogen. Die damit gemachten Erfahrungen veranlassten die Unternehmensführung schließlich dazu, zum ursprünglichen Poolprogramm von Embraer zurückzukehren, das Portugália bereits bei der Einführung der früheren ERJ145-Flotte mit aufgebaut hatte. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ermöglicht die Poolvereinbarung der Fluggesellschaft eine deutliche Reduzierung der Kapitalbindung. Durch den Zugriff auf dezentrale Lagerbestände des Herstellers entfällt für Portugália die Notwendigkeit, einen eigenen Vorrat an kostspieligen Ersatzteilen für die 19 E-Jets anzulegen. Dies senkt die Lager- und Reparaturkosten und erhöht gleichzeitig die operative Flugzeugverfügbarkeit auf den Zubringerstrecken für die Muttergesellschaft TAP Air Portugal. Die Vereinbarung erfolgt in einer Phase der Konsolidierung bei der TAP-Gruppe, für die Portugália etwa ein Viertel aller Flüge abwickelt. Die Optimierung der Wartungsstrukturen und der Betriebskosten bildet einen wesentlichen Baustein, um die Verlässlichkeit der Regionalflotte im europäischen und nordafrikanischen Streckennetz der Gruppe abzusichern.

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Lufthansa plant den Erstflug ihres ersten Airbus A350-1000 für Dezember 2026 ab München

Die Deutsche Lufthansa AG bereitet die operative Integration ihres ersten Langstreckenflugzeugs vom Typ Airbus A350-1000 in das weltweite Streckennetz vor. Wie die Fluggesellschaft Mitte Oktober 2026 mitteilte, wird die erste Maschine der vergrößerten A350-Variante im November 2026 am Drehkreuz München eintreffen. Nach verbleibenden Ausrüstungsarbeiten durch Lufthansa Technik soll das Flugzeug mit der Registrierung D-AIFA und dem Taufnamen „Deutschland“ am 3. Dezember 2026 seinen Jungfernflug im regulären Passagierbetrieb von München nach Tokio-Haneda absolvieren. Im Verlauf des Winterflugplans 2026/2027 folgen sukzessive weitere Langstreckenverbindungen nach Shanghai und Singapur. Der Konzern verbindet mit dem Zulauf des Modells eine Neuausrichtung seiner Sitzplatzkonfigurationen auf den Fernstrecken, wobei der Fokus verstärkt auf höherpreisigen Beförderungsklassen liegt. Einsatzplanung und Kabinenarchitektur auf den Asien-Routen Die Führung der Kernmarke Lufthansa Airlines setzt den Airbus A350-1000 im Wechsel mit der kleineren Ausführung A350-900 auf stark frequentierten Asien-Verbindungen ein. Sämtliche Flüge auf den Routen nach Tokio-Haneda, Shanghai und Singapur werden dabei mit dem neuen Kabinenstandard Allegris durchgeführt. Mit einer Kapazität von insgesamt 300 Sitzplätzen fällt die Bestuhlung der D-AIFA im Branchenvergleich vergleichsweise locker aus, da der Hersteller für das Modell A350-1000 in regulären Mehrklassen-Anordnungen Kapazitäten für 350 bis 410 Passagiere vorsieht. Die Raumaufteilung der Kabine spiegelt die Strategie der Fluggesellschaft wider, den Anteil an Premiumsitzen auf den interkontinentalen Verbindungen zu erhöhen. In der First Class stehen drei Suiten für bis zu vier Fluggäste zur Verfügung. Die Business Class umfasst 49 Sitzplätze, während in der Premium Economy Class 35 Sitze verbaut sind. Beide Klassen fallen damit spürbar größer aus als im Standardmodell A350-900. Für

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SITA übernimmt Flughafen-Sparte von Collins Aerospace und baut Marktposition aus

Der internationale IT- und Kommunikationsdienstleister SITA hat am 15. Oktober 2026 eine Vereinbarung zur Übernahme des Geschäftsbereichs Airport Solutions vom US-Konzern Collins Aerospace bekanntgegeben. Mit der Transaktion gliedert SITA etablierte Systemlösungen für die Passagierabfertigung, automatische Gepäckförderanlagen sowie Plattformen zur operativen Flughafensteuerung in das eigene Produktportfolio ein. Financial Terms wie der Kaufpreis oder die genaue Finanzierungsstruktur der Übernahme wurden von den beteiligten Parteien nicht offengelegt. Der Vollzug der Akquisition wird im Laufe des ersten Halbjahres 2027 erwartet. Der Vollzug steht unter dem Vorbehalt der üblichen Vollzugsbedingungen sowie der behördlichen Zustimmungen durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden. Über den Zukauf sichert sich SITA unter anderem die Technologien des ARINC-SelfServ-Systems, das weltweit an zahlreichen internationalen Drehkreuzen für Check-in-Prozesse und automatische Gepäckaufgabestationen genutzt wird. SITA-Chef David Lavorel begründete die Transaktion mit dem steigenden Passagieraufkommen und dem wachsenden Bedarf an integrierten IT-Infrastrukturen zur Vermeidung von Betriebsunterbrechungen an den Terminals. Gleichzeitig betont die Führung des Genossenschaftsunternehmens, dass bestehende Support- und Wartungsverträge für Bestands- und Neukunden von Flughäfen und Fluggesellschaften unverändert fortgeführt werden. Branchenanalysten werten den Zusammenschluss als gezielte Konsolidierung auf dem Markt für Flughafen-IT. Durch die Kombination der Netzwerkinfrastruktur von SITA mit den Abfertigungssystemen von Collins Aerospace entsteht ein marktbeherrschender Anbieter im Bereich der Terminal-Digitalisierung, was bei den anstehenden kartellrechtlichen Prüfungen ein zentrales Thema darstellen dürfte.

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Frankfurt: Fluggesellschaften sehen Flugbetrieb trotz Engpässen bei der Kerosinbelieferung gesichert

Die Fluggesellschaften Lufthansa und Condor sowie der Flughafenbetreiber Fraport gehen trotz temporärer Einschränkungen im Treibstoff-Versorgungsnetz am Drehkreuz Frankfurt am Main nicht von Flugausfällen oder Beeinträchtigungen für Passagiere aus. Wie Unternehmenssprecherinnen beider Fluggesellschaften Mitte Oktober 2026 bestätigten, läuft der reguläre Flugbetrieb am größten deutschen Flughafen ohne Einschränkungen. Hintergrund der angespannten Versorgungslage ist das Zusammentreffen von reduzierten Transportkapazitäten auf den Binnenwasserstraßen durch anhaltend niedrige Pegelstände auf dem Rhein sowie planmäßigen Inspektions- und Wartungsarbeiten an einer zentralen Kerosin-Pipeline. Während der Lufthansa-Konzern als vorsorgliche Maßnahme operative Anpassungen bei der Betankung vorgenommen hat, sieht Condor den eigenen Betrieb durch vorhandene Infrastrukturbuffer nicht beeinträchtigt. Vorsorgliche Anpassungen des Betankungsverfahrens bei der Lufthansa Um die Treibstoffreserven am Standort Frankfurt zu entlasten, hat die Lufthansa ihre Flugbesatzungen angewiesen, bei Flügen mit Ziel Frankfurt auf ausgewählten Verbindungen zusätzlichen Kraftstoff an den jeweiligen Startflughäfen aufzunehmen. Dieses in der Zivilluftfahrt etablierte Verfahren des gezielten Tankering soll den Entnahmebedarf aus den lokalen Frankfurter Speichern verringern und die Reserven vor Ort absichern. Eine Sprecherin des Lufthansa-Konzerns stellte klar, dass es sich hierbei um eine reine Vorsichtsmaßnahme handle, um unter allen Umständen einen verlässlichen Flugbetrieb ohne Streichungen aufrechtzuerhalten. Die operativen Vorkehrungen zeigen nach Unternehmensangaben bereits die gewünschte Entlastungswirkung im System. Die Fluggesellschaft geht davon aus, dass die Sonderanweisungen an die Cockpit-Crews in absehbarer Zeit wieder aufgehoben werden können, sobald sich die Anlieferungsmengen über die Schifffahrtswege und das Pipelinenetz wieder normalisiert haben. Uneingeschränkter Betrieb bei Condor und Austausch mit Systempartnern Auch die Ferienfluggesellschaft Condor sieht die Funktionsfähigkeit ihres Heimat- und Drehkreuzbetriebs in Frankfurt nicht beeinträchtigt. Eine

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Berlin: Condor startet Abu-Dhabi-Flüge

Der deutsche Ferienflieger Condor hat am 15. Oktober 2026 eine neue tägliche Nonstop-Verbindung vom Flughafen Berlin Brandenburg (BER) zum Zayed International Airport in Abu Dhabi aufgenommen. Das Streckenangebot wird im Rahmen einer Codeshare-Partnerschaft mit der Nationalfluggesellschaft Etihad Airways durchgeführt. Durch die Kooperation erhalten Fluggäste aus dem Einzugsgebiet der deutschen Hauptstadtregion Zugang zum Streckennetz von Etihad Airways mit Umsteigeverbindungen nach Asien, Australien und Afrika. Auf der rund 4.660 Kilometer langen Route setzt Condor Schmalrumpfflugzeuge des Typs Airbus A320neo mit einer Kapazität von 180 Sitzplätzen ein. Mit der Umstellung auf den Winterflugplan am 25. Oktober 2026 werden die täglichen Abflugzeiten angepasst. Die Maschinen starten ab diesem Zeitpunkt um 10:00 Uhr am BER und erreichen die Vereinigten Arabischen Emirate um 19:20 Uhr Ortszeit. Der Gegenflug hebt in Abu Dhabi um 02:15 Uhr ab und landet um 06:20 Uhr in Berlin. Für den Flughafen Berlin Brandenburg bedeutet die Aufnahme des täglichen Liniendienstes eine schrittweise Stärkung der noch immer überschaubaren Langstreckenanbindung. Während Mitbewerber wie Emirates den Hauptstadtflughafen aufgrund fehlender Verkehrsrechte weiterhin nicht anfliegen dürfen, wählt Etihad den Weg über die Partnerschaft mit dem deutschen Carrier. Mit einer Flugzeit von über sechs Stunden gehört die Verbindung zu den längsten Strecken, die Condor mit Flugzeugen der A320-Familie bedient. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass der Einsatz von Mittelstreckenflugzeugen auf Langstreckenrouten zwar Kostenvorteile beim Betrieb bietet, jedoch im Hinblick auf den Passagierkomfort in der Kabine Abstriche gegenüber Großraumflugzeugen erfordert. Die langfristige Auslastung wird maßgeblich davon abhängen, wie effizient das Umsteigeraufkommen am Drehkreuz Abu Dhabi mit den Zubringerdiensten in Europa

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